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Resistente Keime im Genfersee

Selbst Kläranlagen können Bakterien, die gegen Antibiotika resistent sind, nicht ausschalten. Dies haben Wissenschaftler bei einer Probennahme in Lausanne herausgefunden. Mehr...

Von Barbara Reye.

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12 Kommentare

dario glanzmann

28.03.2012, 09:33 Uhr
Melden 1 Empfehlung 0

Für alle, die sich wirklich für dieses Thema interessieren, empfehle ich die Sendung aus dem Club von gestern Nacht.
Mit dabei u.a. Andreas Moser von Netznatur, der Vizepräsident des Bauernverbandes, eine Veterinärproffesorin der Uni Bern und andere spannende Gäste!
Es war äusserst aufschlussreich und wird hoffentlich dem einen oder andern die Augen öffnen!
Antworten


Jens Gloor

27.03.2012, 13:44 Uhr
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Diese Informationen deuten darauf hin, dass im Genfersee ein akuter Sauerstoffmangel herrscht. Wäre dies nicht der Fall, würden sämtliche Bakterien durch genügend Sauerstoff oxidiert und unschädlich gemacht. Ein Gewitter erhöht die H2O2-Konzentration von Sauerstoff im Wasser, welcher eine solche Reinigung möglich macht. Man könnte auch Sauerstoff in den Genfersee einleiten um das Problem zu lösen. Antworten


Georg Stamm

28.03.2012, 14:58 Uhr
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J. Gloor: Es gibt auch aerobe Bakterien. Die künstl. Belüftung des riesigen und tiefen Genfersees dürfte technisch und vor allem finanziell unmöglich sein. Das geht bei einem Pfäffiker- oder Hallwilersee.


Georg Stamm

26.03.2012, 15:35 Uhr
Melden 1 Empfehlung 0

Die Ciliaten und Rotatoria im Belebtschlamm der biol. Klärstufe strudeln Bakterien ein und fressen sie. Wenn also der Belebtschlamm eine gute Qualität hat, so sollten kaum Bakterien in die Nachklärung gelangen, ob nun resistent oder nicht. Ich nehme an, die Klärmeister analysieren den Belebtschlamm periodisch. Er sollte arten- und biomassereich sein. Antworten


Gaétan Millepied

25.03.2012, 12:35 Uhr
Melden 5 Empfehlung 0

Sehr schöner Artikel. Und nicht mal ansatzweise hetzerisch oder übetrieben, sondern nur die Spitze des Bakterien- und Chemikalienberges in unseren Gewässern.
Nur schon beim kleineren Übel, den Ammoniak- und Nitrit-Restkonzentrationen, insbesondere bei tiefen Wasserständen, besteht massiv Handlungsbedarf. Von den bei Hochwasser ungereinigt in die Bäche geführten Wässerchen ganz zu schweigen.
Antworten


roger eugster

25.03.2012, 11:12 Uhr
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sehr guter bericht.da das wasser so alt ist wie unser planet erde, haben ja schon die dinosaurier in das wasser gepinckelt. also wasser recicelt sich ja selber.seit einigen dutzend jahren pinckeln wir die ganzen medis chemie vom mensch gemacht raus.also logisch sind sie weiter exzistent.sowie alles ander was die menschheit reinschmiesst.ein tasse cafe 120 liter.1 jeans 15'000 liter voll mit chem Antworten


rene huber

25.03.2012, 09:39 Uhr
Melden 10 Empfehlung 0

Der Mensch schafft sich ab! Antworten


Sacha Meier

26.03.2012, 03:49 Uhr
Melden 1 Empfehlung 0

@Rene Huber Vielleicht wird der Mensch V2.0 besser.


alessandro portmann

25.03.2012, 20:56 Uhr
Melden 1 Empfehlung 0

ha genau, oder man kann ja auch sagen : gottlob..


walter bossert

25.03.2012, 06:35 Uhr
Melden 5 Empfehlung 0

Dieses Beispiel zeigt deutlich, dass wir eben nur bedingt genug Trinkwasser haben und dies nicht unendlich sprudelt wie dies Wachstumsfanatiker behaupten. Antworten


alessandro portmann

24.03.2012, 18:38 Uhr
Melden 14 Empfehlung 0

Antibiotika wird viel zu schnell und zu oft verabreicht weil grosses Geschäft,insbesondere in der Landwirtschaft und praktisch ohne Kontrollen. - Was hier erstaunt:Durch den Abfluss in Genf ist die Flussrichtung im Genfersee gegeben.Trotzdem wurde der Abwasserkanal der ARA+Spitals zuerst,dh.oberhalb der Trinkwasserfassung in den See geleitet,beide ca.300m vom Ufer entfernt. Wo bleibt da die Logik? Antworten


Jutta Maier

25.03.2012, 12:09 Uhr
Melden 3 Empfehlung 0

Tatsächlich wird in der Humanmedizin viel unbekümmerter mit Antibiotika umgegangen als in der Viehhaltung, denn das Fleisch und die Milch unterliegt strengen Kontrollen. Die meisten Resistenzen wurden nachgweislich in Spitälern produziert.



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