Wissen

Mann steuert Handprothese mit Gedanken

Ein Mann, dessen Arm amputiert worden war, kann mit seinen Gedanken eine neuartige Roboterhand bewegen – und laut den Ärzten auch «Gefühle» empfinden.

Fernsteuerung: Die «LifeHand» gehorcht den lautlosen Befehlen des Patienten (undatierte Aufnahme).

Fernsteuerung: Die «LifeHand» gehorcht den lautlosen Befehlen des Patienten (undatierte Aufnahme).
Bild: University of Rome / Biomedical Campus

Dies berichtete eine Gruppe europäischer Wissenschaftler am Mittwoch vor Journalisten in Rom. Es sei das erste Mal, dass ein solcher Patient in der Lage sei, komplexe Bewegungen seiner Prothese, die an das Nervensystem angeschlossen ist, mit Hilfe seiner Gedanken zu kontrollieren.

Die Forscher hatten dem Mann, der bei einem Unfall seinen linken Unterarm und seine Hand verloren hatte, zunächst Elektroden eingepflanzt. Nach einem Monat, in dem der Patient lernte, mit den Roboterfingern zu wackeln und andere Bewegungen auszuführen, wurden die Elektroden den Angaben zufolge wieder entfernt. (raa/ap/)

Erstellt: 02.12.2009, 16:42 Uhr

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