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Kommt jetzt die Neid-Debatte?

Die meisten Kantone haben die Erbschaftssteuer abgeschafft. Nun soll sie via Volksinitiative auf nationaler Ebene wieder eingeführt werden. Kommt nach der Gier-Debatte nun die Neid-Debatte? Mehr...

Von Peter Schneider.

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14 Kommentare

Eron Thiersen

01.01.2012, 12:52 Uhr
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Neid und Gier sind hier als Wörter fehl am Platz. Es gibt so viele Steuerschlupflöcher für vermögende Menschen und Heerscharen an Beratern, Verkäufern und Juristen die darum buhlen Vermögen und Einkommen zu verschleiern, dass es schlicht sinnvoll, mit vernünftigen und gemässigten Massnahmen etwas von dem Geld zurück zu holen, was durch Finanzverschleierungsprodukte versteckt wird. Antworten


Arnold Laine

30.12.2011, 18:00 Uhr
Melden 2 Empfehlung 0

@Christian Gschwendt: Und wer bestimmt bei der Verteilung, wer was bekommt? Willkür. Ich kann mir kaum vorstellen, dass auf diese Art und Weise Gerechtigkeit erreicht werden kann. Und wo wäre die Motivation, zB selber in eine Immobilie oder in deren Unterhalt zu investieren? Ich glaube, diese Idee kann nicht funktionieren. Ganz einfach weil die Menschen gar nicht alle gleich sein wollen. Antworten


Peter Krüsi

30.12.2011, 13:50 Uhr
Melden 4 Empfehlung 1

Wie sollen denn einmal unsere Kinder ein Haus übernehmen können wenn 20% Erbschaftssteuer auf dem Verkehrswert fällig sind ? Zwangsverkauf an gierige Makler welche dann rasch umbauen und mit überhöhten Mieten Kasse machen ? Erbschaftssteuer ist Ausdruck des puren Neids ! Antworten


Christian Gschwendt

30.12.2011, 13:52 Uhr
Melden 5 Empfehlung 2

Herr Laine: Im Kommunismus gibt es keinen Staat. Im Übrigen könnten die eingenommenen Erbschaften jedem Kind oder jedem Jugendlichen bei Erreichen des 18ten Lebensjahres verteilt werden, das wäre doch wahrhaftich liberal und gerecht. Antworten


Ursula Badertscher

30.12.2011, 11:05 Uhr
Melden 1 Empfehlung 0

Kapitalrenditen gehören genauso zu den leistungslosen Einkommen wie Sozialhilfe. Nur ist die Umverteilung von fleissig zu reich 100x krasser als diejenige von fleissig zu arm. Die Realwirtschaft muss z.B. allein für Kamprads Kapitalrendite von angenommen 5% pro Jahr den Gegenwert von 1750 EF-Häuser à 1 Mio. erarbeiten!!! Wieviel davon kriegt sie von ihm in Form von Warenenkäufen wieder zurück??? Antworten


Arnold Laine

30.12.2011, 02:29 Uhr
Melden 6 Empfehlung 0

Denken Sie bitte etwas weiter als nur bis zur Nasenspitze: Nach spätestens 1 Generation gehört sämtlicher Grundbesitz und fast alles Kapital dem Staat. Kommunismus nennt sich das. Und die grossartigen "Chancen" von denen Sie reden, sucht das davon betroffene Volk eher durch Auswanderung und Fluchtversuche zu erreichen... Antworten


will williamson

29.12.2011, 10:44 Uhr
Melden 20 Empfehlung 0

Hier stand vor ein paar Minuten noch ein Kommentar von mir. Jetzt ist er wie von Geisterhand einfach verschwunden. Offenbar löst sich einfach in Luft auf, was nicht ins "Main Stream" Schema passt! Demokratie par excellence! Antworten


will williamson

29.12.2011, 09:59 Uhr
Melden 8 Empfehlung 0

So, so. Und wie war das denn mit der Rückwirkung bei der Datenübergabe an die lieben Amifreunde im Zusammenhang mit dem Fall UBS? Hier ist die Rückwirkung wenigstens im Voraus angekündigt. Antworten


will williamson

28.12.2011, 23:12 Uhr
Melden 10 Empfehlung 0

Warren Buffet, Multimilliardär und einer der reichsten Männer der Welt soll gesagt haben, jedes seiner Kinder kriege 10 Millionen Dollar. Das reiche. Den Rest will er offenbar in Stiftungen einbringen. Mit Bill Gates und andern hat er für eine Steuererhöhung der reichen Amis geworben. Aber die Betonköpfe der Grand Old Party (Republikaner) wollen das ganz und gar verhindern. Antworten


Roberto Gloor

29.12.2011, 00:25 Uhr
Melden 11 Empfehlung 0

Das ist dann Buffets eigener Wille. Aber hier will man staatlich vorschreiben, was der Erblasser zu tun hat.


Hans Schmid

28.12.2011, 17:14 Uhr
Melden 13 Empfehlung 2

Irrtum, Frau Jungo. Eine 100%-Erbschaftssteuer wäre die gerechteste Steuer überhaupt und würde für eine viel grössere Chancengleichheit in der Gesellschaft sorgen. Bedingung wäre aber im Gegenzug die Abschaffung sämtlicher Einkommens- und Vermögenssteuern bei Privatpersonen. Antworten


Arnold Laine

29.12.2011, 02:24 Uhr
Melden 18 Empfehlung 2

CHANCENGLEICHHEIT? so einen Blödsinn habe ich schon lange nicht mehr gelesen! Quizfrage: Wer sollte bei einer 100%-Erbschaftssteuer noch daran interessiert sein, seine Schulden (zB fürs Haus) abzuzahlen, wenn im Todesfall den Kindern sowieso alles weggenommen wird? Wenn jemand zu blöd ist, um es im Leben zu etwas zu bringen, ändert so eine Strafsteuer für Erfolgreiche auch nicht viel daran. PUNKT.


Ursula Jungo

28.12.2011, 12:54 Uhr
Melden 23 Empfehlung 1

Erbschaftssteuer ist ungerecht,denn dieses Geld wurde ja bereits versteuert! Der Staat nimmt also Steuern zweimal vom gleichen Geld! Nicht jeder Sozialhilfemepfänger hat einen BMW!!! Bleibt mal auf dem Boden der Realitär!!! Antworten


will williamson

28.12.2011, 10:22 Uhr
Melden 11 Empfehlung 0

"Oder glauben Sie, das bisschen Pauschalsteuer reichte für die vielen Sozialhilfe-BMW aus?" Das ist genau der Punkt. Sie reicht nicht aus und muss deshalb erhöht werden. Sonst zahlen die normal Besteuerten diese Karossen auch noch. Oder ist da jemand anderer anderer Ansicht? Antworten



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