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Dramatische Zunahme von Demenz alarmiert die WHO

Aktualisiert am 11.04.2012 18 Kommentare

Die nationalen Gesundheitssysteme seien auf die «explosionsartige Ausbreitung» von Demenzerkrankungen nicht vorbereitet, warnt die Weltgesundheitsorganisation. Auch die Kosten beunruhigen die WHO.

Die Zahl der an Demenz Erkrankten könnte sich bis 2030 verdoppeln: Die Kosten für ihre Pflege würden entsprechend stark steigen.

Die Zahl der an Demenz Erkrankten könnte sich bis 2030 verdoppeln: Die Kosten für ihre Pflege würden entsprechend stark steigen.
Bild: Keystone

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Der aktuelle Demenzbericht der Weltgesundheitsorganisation zeichnet ein dramatisches Bild: Die Zahl der Betroffenen könnte sich von 35,6 Millionen Menschen im Jahr 2010 auf 65,7 Millionen Erkrankte im Jahr 2030 nahezu verdoppeln. Die Gesundheitssysteme seien darauf aber noch nicht ausreichend vorbereitet.

Bis 2050 könnte sich die Zahl laut dem Bericht der WHO und der Alzheimer's Disease International (ADI) auf mehr als 115 Millionen erhöhen. Zudem zeige die Auswertung von Daten aus Ländern mit niedrigen und mittleren Durchschnittseinkommen, dass Demenz ein globales Problem sei.

Angehörige besser unterstützen

Die Krankheit müsse dringend zu einem Schwerpunkt der Gesundheits- und Sozialpolitik gemacht werden, sagte der Leiter der WHO-Abteilung für physische Gesundheit, Shekhar Saxena. Bisher verfügten lediglich 8 von 194 WHO-Mitgliedsstaaten über einen nationalen Plan für Demenzerkrankungen.

Zudem müssten die Angehörigen, die sich um Demenzkranke kümmern, besser unterstützt werden. Auch wenn eine Heilung der Krankheit derzeit noch nicht möglich sei, könne viel dafür getan werden, das Leben der Betroffenen zu verbessern. Daher müsse auch die Forschung auf diesem Gebiet intensiviert werden.

Rasant steigende Kosten

Die Kosten für die Gesundheitssysteme, die gegenwärtig auf rund 460 Milliarden Euro geschätzt werden, steigen laut dem Bericht noch schneller als die Zahl der Erkrankungen. ADI-Geschäftsführer Marc Wortmann sprach von einem «sozialen und wirtschaftlichen Albtraum». Die Gesundheitssysteme seien auf die explosionsartige Ausbreitung der Demenzerkrankungen nicht vorbereitet. (rbi/dapd)

Erstellt: 11.04.2012, 23:36 Uhr

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18 Kommentare

Linus Huber

12.04.2012, 02:27 Uhr
Melden 26 Empfehlung 0

Bei den gegenwärtigen Strategien von Zentralbanken und Regierungen ist es wohl sehr empfehlenswert, Demenz als Ausweg zu nehmen. Antworten


Thomas Muter

12.04.2012, 06:59 Uhr
Melden 21 Empfehlung 0

Feinstaub der modernen Dieselmotoren ohne Partikelfilter, setzt sich in den Feinsten Blutgefässen resp. Adern im Hirn ab und so entsteht die Demenz. Fachjournal der Ärzte 2005.
Darum Motoren die sichtbare Abgase resp. Russpartikel ausstossen sind harmlos den diese kann unser Körper ausfiltern. Gefährlich sind Partikel im Nanobereich die wir nicht sehen.
Antworten



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