Der Ritalin-Konsum steigt weiter
Seit Jahren umstritten: Das Medikament Ritalin. (Bild: Keystone )
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Dies zeigen laut der Zeitung «Sonntag» bisher nicht bekannte Erhebungen des Marktforschungsinstituts IMS Health. Der Konsum von Ritalin und verwandten Präparaten sei vor allem bei Erwachsenen stark gestiegen, wie eine Hochrechnung der Helsana für das Blatte belege. Demnach habe sich der Anteil der 19- bis 30jährigen Ritalin-Bezüger im Kanton Zürich von 2005 bis 2009 vervierfacht. Eine steigende Tendenz sei sogar bei den über 66-Jährigen zu beobachten.
Dem Schweizer Heilmittelinstitut Swissmedic wurden laut der Zeitung insgesamt 189 Zwischenfälle mit den Medikamenten gemeldet, darunter befinden sich gravierende Herzrhythmusstörungen und Entzugserscheinungen bei Absetzen des Medikaments. «In 41 Fällen wurde eine Hospitalisierung angeordnet», zitiert «Sonntag» den Swissmedic-Sprecher Joachim Gross.
Kürzlich wurde der Kontrollbehörde auch ein Suizid gemeldet, heisst es in dem Bericht weiter. Die Umstände würden noch untersucht. Ritalin und verwandte Präparate mit dem Wirkstoff Methylphenidat sind von Swissmedic als «starke Stimulanzien» klassifiziert und unterliegen dem Betäubungsmittelgesetz.
Erstellt: 04.07.2010, 10:34 Uhr
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