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Das Böse aus dem Gehirn treiben
Ein deutscher Psychologe will notorische Gewalttäter mittels Neurofeedback heilen. Mehr...
Von Klaus Wilhelm.
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12 Kommentare
Es wird leider wohl nur wenig Erfolg haben. Begründung: Wenn ich lerne, von A nach B zu kommen, es für mich aber vorteilhafter akut ist, in A zu sein, werde ich den Rückweg von B nach A auch finden, und zwar ziemlich schnell!
Volksweisheit: Wenn sie unbestechlich glauben zu sein, war der Betrag wohl bisher noch ungenügend.
Manipulieren kann man sich eben auch selber!
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AUTOSUGGESTION ist grundsätzlich veränderbar, auch von Böse in Richtung GUT. Dazu müsste man aber eine Menge lernen, was diametral dem von der Pädagogik gelernten Umgang mit unseren Geistes- und Seelenkräften entgegensteht. Da die Probleme sowieso allseits nur wachsen und wachsen, könnte LERNEN auf keinen Fall schaden. Ein konkretes, praktisches Vorbild dazu liefert Coués Autosuggestion.
f.j.neffe
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Vielleicht wäre es aufschlussreich, Herrn Birbaumer einem solchen Experiment teilnehmen zu lassen. Ein Phatologe z.B. braucht auch eine gewisse Unempfindlichkeit gegenüber schrecklichen Bildern, das macht ihn noch lange nicht zum Verbrecher. Die Menschen in Gut und Böse mittels Hirnscanns einzuteilen ist abartig, es gibt Grauzonen, Aldous Huxley "schöne neue Welt" lässt grüssen. Antworten
Einer Geistesstörung mittels MRI auf den Leib rücken zu wollen ist etwa gleich sinnvoll, als wenn man einen Computervirus dadurch unschädlich machen wollte, indem man sein akustisches Aktivitätsmuster durch Stethoskopieren der Festplatte identifiziert und anschliessend den Disk-Treiber so modifizieren wollte, dass diese Muster nicht mehr erscheinen. Die Lobotomie-Idee lässt wieder einmal grüssen. Antworten
Menschen mit einer geistigen Abnormalität, können mit an Sicherheit nicht geheilt werden. Zu viele Personen wurde doch in der Vergangenheit als geheilt entlassen, und wenig später als Wiederholungstäter verhaftet worden. Frage wer ist hier die Täterschaft? Antworten
Anscheinend soll es auch funktionieren, wenn man ein glühend heisses Stück Draht über die Nase ins Gehirn einführt und ein wenig herumstochert... Wetten, dass dieser Mensch dann niemals mehr etwas so schlimmes planen wird? Tsss. Studien gibts... Antworten
Leider doch. Die Amygdala im Hypothalamus im Gehirn sorgt für diverse Reize. Untersuchungen haben schon ergeben,dass Straftäter,die als Psychopathen galten (eine Diagnose!) eben keine Aktivität der Amygdala hervorbrachten. Ergo empfinden diese Gefühle wie Angst, Schuld, Mitleid (soziale Faktoren) nicht oder nur begrenzt. Antworten
Dummerweise gibt es kein "Böses" sondern nur ein kulturelles und subjektives empfinden desselben. Der Wunsch, Menschen gleichzuschalten, ist etwas grotesk. Auch wenn es vielleicht unangenehm ist, die Evolution bringt nichts Falsches hervor. Bloss erfolgreiche oder nicht erfolgreiche Modelle. Das sind Allmachtsphantasien die Brinbaumer da pflegt. Antworten
Stimmt nicht ganz, es gibt durchaus negative Macht, wodurch Täter und Opfer entstehen, der Mensch hat die kreative Fähigkeit, Entscheidungen mehr oder weniger frei zu fällen, macht er das aber auf Kosten anderer Lebewesen (und empfindet er erst noch Lust dabei), macht er sich zum Täter, er wird zum Bösen.
Mit f-MRI-Studien das Gute/Böse im Hirn zu lokalisieren ist nichts neues, nur die Methode ist "moderner". Früher gab es mit allen Auswüchsen die Phrenologie, später wurden die Hirne "gescheibelt", z.B. von Einstein oder von Ulrike Meinhof (cf "Geniale Gehirne" von Michael Hagner). Die Neurowissenschaft dachte diese topographische Denkweise überwunden zu haben. Der Mensch funktioniert komplexer. Antworten
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