…vor 12 Jahren: Der verheerende Swissair-Flug 111

Von Céline Raval. Aktualisiert am 27.08.2010

Am 2. September 1998 stürzt eine Swissair-Maschine ins Meer. Alle Insassen kommen dabei ums Leben.

Traurige Erinnerung: Eine Gedenkstätte beim Ort Peggy's Cove erinnert an das tragische Flugzeugunglück.

Traurige Erinnerung: Eine Gedenkstätte beim Ort Peggy's Cove erinnert an das tragische Flugzeugunglück.
Bild: Keystone

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Um etwa 20.15 Uhr (Ortszeit) startet die Swissair-Maschine in New York mit Flugziel Genf. Es handelt sich um ein Flugzeug des Typs MD-11, hergestellt von der McDonnell Douglas Corporation. Nach 1 Stunde und 15 Minuten entwickelt sich Rauch im Cockpit. Nur eine weitere Viertelstunde später stürzt die Maschine in der Gegend von St. Margaret’s Bay ins Meer.

Niemand überlebt

Durch den heftigen Aufprall wird das gesamte Flugzeug sofort zerstört. 215 Passagiere und 14 Besatzungsmitglieder sterben bei dem Unglück, Überlebende gibt es keine.

Der Untersuchungsbericht stellt im Nachhinein fest, dass die MPET-Beschichtung des im Flugzeug verbauten Dämmmaterials und andere Teile nicht genügend feuerfest waren. Deshalb konnte sich der Brand zunächst auch unbemerkt ausbreiten.

Es war das schwerste Flugunglück in der Geschichte der Swissair und der verlustreichste Absturz einer MD-11. (DerBund.ch/Newsnet)

Erstellt: 27.08.2010, 11:17 Uhr

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