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Brisante Erkenntnisse über Tutanchamun

Ägyptische und deutsche Pharaonenforscher haben anhand von Gentests Erkenntnisse gewonnen, die der legendäre Pharao wohl auch nicht allen erzählen würde.

Die Faszination der Forscher: Chef der Ägyptischen Altertümerverwaltung, Zahi Hawass, vor der Mumie des Kindkönigs im Tal der Könige in Luxor.

Die Faszination der Forscher: Chef der Ägyptischen Altertümerverwaltung, Zahi Hawass, vor der Mumie des Kindkönigs im Tal der Könige in Luxor.
Bild: Keystone

Die Eltern des ägyptischen Pharaos Tutanchamun waren Geschwister. Diese Inzest-Beziehung könnte der Grund für mehrere Missbildungen des legendären Kindkönigs sein, sagte am Mittwoch Mumienforscher Albert Zink von der Europäischen Akademie Bozen (EURAC).

Zink untersuchte gemeinsam mit deutschen und ägyptischen Forschern 16 Mumien von Mitgliedern der Königsfamilie. Mit Hilfe von Gentests fanden die Wissenschaftler heraus, dass der Vater Tutanchamuns König Echnaton war. Auch die Mutter Tutanchamuns wurde gefunden; ihre Identität konnte jedoch noch nicht geklärt werden.

Tutanchamuns Grosseltern waren nach Angaben der Forscher Teje und Pharao Amenhotep III. Die Untersuchungen zeigen demnach auch, dass Tutanchamuns Mutter nicht Echnatons Frau Nofretete war, wie der Chef der Ägyptischen Altertümerverwaltung, Zahi Hawass, am Mittwoch vor den Medien in Kairo sagte.

(jak/sda/)

Erstellt: 17.02.2010, 16:09 Uhr

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