14-Jähriger ist jüngstes Kriegsopfer der Briten
Schwindel mit dem Leben bezahlt: Reginald Earnshaw.
Ein 14-jähriger Junge war das jüngste Opfer des Zweiten Weltkriegs in den britischen Streitkräften. Die Kriegsgräberkommission (Commonwealth War Graves Commission) teilte am Freitag in London mit, nach neuen Forschungsergebnissen sei Reginald Earnshaw an Bord der «North Devon» unter feindlichem Beschuss am 6. Juli 1941 ums Leben gekommen. Der Junge hatte falsche Angaben über sein Alter gemacht, um von der Handelsmarine aufgenommen zu werden.
Das Grab Earnshaws in Edinburgh war lange Zeit nicht gekennzeichnet. Erst nach der Untersuchung, die von einem anderen Soldaten an Bord des Schiffs auf den Weg gebracht wurde, konnte es identifiziert und mit einem Stein versehen werden. Seine Schwester legte dort am Freitag, dem Geburtstag Earnshaws, Blumen nieder. (sam/ddp)
Erstellt: 05.02.2010, 15:50 Uhr
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