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…121 Jahren: Der Wilde Westen wird Geschichte
Von Claudia Müller. Aktualisiert am 21.04.2010
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Lucky Luke war in Oklahoma, dem letzten Indianer-Territorium zugegen, aber auch Tom Cruise im Film «In einem fernen Land» von Ron Howard. Der Wilde Westen, wie er in der Populärkultur heisst, ist Gegenstand vieler Geschichten und Mythen. Die US-Pionierzeit, die Erschliessung amerikanischer Gebiete, endet symbolisch mit dem Oklahoma Land Run oder auch Oklahoma Land Rush. Das ist auch zugleich das Ende des Wilden Westens, denn das letzte Indianer-Territorium fällt damit in weisse Hände.
Die Freigabe
Die Indianervölker, welche die Territorien in der Region von Oklahoma bewohnten, wurden in die Gebiete zwangsumgesiedelt. Dort teilen sie das Land mit den ansässigen Stämmen, bevor es im Jahre 1885 mit der US-Regierung zu Verhandlungen kommt.
Vier Jahre später wird unter Benjamin Harrison eine Proklamation unterzeichnet, so dass schliesslich etwa 8000 Quadratkilometer Land freigegeben werden.
Am 22. April 1889 tritt die Erklärung in Kraft. Schon Tage zuvor stürmen Kolonisten illegal die Grenze und stecken Landparzellen ab. Am Vormittag des 22. April versammeln sich Tausende der neuen Siedler an der Grenze. Nach dem Startschuss um 12 Uhr Mittags beginnt der Oklahoma Land Run. Die Siedler rennen dann um ein möglichst gutes Stück Land. Der Schnellere besitzt.
(DerBund.ch/Newsnet)
Erstellt: 19.04.2010, 10:32 Uhr
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