Wirtschaft

Zank um teurere SBB-Billette

Aktualisiert am 07.07.2010 3 Kommentare

Zur geplanten Erhöhung der Billettpreise für die Bahnen laufen harte Verhandlungen. Der Preisüberwacher will nicht in jedem Punkt nachgeben.

Bahreisen wird kostspieliger: Ticketkauf am Zürcher Hauptbahnhof.

Bahreisen wird kostspieliger: Ticketkauf am Zürcher Hauptbahnhof.
Bild: Keystone

«Die Verhandlungen mit dem Preisüberwacher dauern in diesem Jahr länger als auch schon», sagte Peter Vollmer, Präsident des Verbandes öffentlicher Verkehr (VÖV), auf Anfrage zu einem Bericht der Sendung «10 vor 10» des Schweizer Fernsehens SF. Der Preisüberwacher habe Vorbehalte gegen Teile der Anpassung angebracht, erklärte er, ohne weitere Einzelheiten zu nennen.

Die SBB und der VÖV hatten für Dezember 2010 eine Tariferhöhung angekündigt, mit der die Bahnbillette um durchschnittlich 6,4 Prozent teurer würden. Die SBB begründete die Anpassung mit dem Ausbau ihres Angebotes und dem nötigen Kauf von neuem Rollmaterial. Zudem liege die letzte Erhöhung schon drei Jahre zurück.

Hoffnung auf eine Einigung

Vollmer zeigte sich zuversichtlich, dass es zu einem Kompromiss mit dem Preisüberwacher komme. «Es ist aber möglich, dass die Bahnen beim einen oder anderen Punkt nachgeben müssen.» Bis zur Erhöhung im Dezember 2010 bleibe noch genügend Zeit. Käme es allerdings zu keiner Einigung, würde ein Rechtsstreit drohen. (raa/sda)

Erstellt: 07.07.2010, 10:42 Uhr

3

Kommentar schreiben







 Ausland





Verbleibende Anzahl Zeichen:

Mit dem Absenden des Kommentars erklärt sich der Leser mit nachfolgenden Bedingungen einverstanden: Die Redaktion behält sich vor, Kommentare nicht zu publizieren. Dies gilt insbesondere für ehrverletzende, rassistische, unsachliche, themenfremde Kommentare oder solche in Mundart oder Fremdsprachen. Kommentare mit Fantasienamen oder mit ganz offensichtlich falschen Namen werden ebenfalls nicht veröffentlicht. Über die Entscheide der Redaktion wird keine Korrespondenz geführt. Telefonische Auskünfte werden keine erteilt. Ihr Kommentar kann auch auf Google und anderen Suchseiten gefunden werden.

3 Kommentare

Wöllner Andy

07.07.2010, 14:00 Uhr
Melden

Es braucht für einmal keine geschönten Statistiken, um den SBB eine leichte Besserung in Sachen Verspätungen zu attestieren. Soviel zum Positiven. Wer indes täglich im Lotterzug ICN reisen, den Board-Service eher als Zufallsprodukt wahrnehmen und den Fluch der SBB über die Ostschweiz erdulden muss, sieht wahrhaftig keinen Grund für Preisaufschläge. Zuerst Leistung - dann Geld, nicht umgekehrt! Antworten


Stefan Meier

08.07.2010, 19:28 Uhr
Melden

Von der SBB wird verlangt, dass sie ihr Angebot laufend ausbaut und den Bedürfnissen anpasst, aber die Preise sollen gleichbleiben. Zwei unabhängige Gutachten belegen den Mehrbedarf an Mitteln, trotzdem wird diese den SBB verweigert. Bleibt das so, tut die SBB gut daran, dies zu berücksichtigen und sämtliche geplanten Ausbauten und Investitionen auf Eis zu legen, ehe die Finazierung gesichert ist. Antworten



Wirtschaft

Populär auf Facebook Privatsphäre


Remund führend in Werbetechnik

Kein Wunsch zu aufwendig, kein Format zu gross - Remund Werbetechnik löst jede Aufgabe mit modernster Technik.

DIE AGENDA

Informieren Sie sich über aktuelle Kulturveranstaltungen in der Stadt und Umgebung.

Online-Wettbewerb

Jetzt mitmachen!: Gewinnen Sie einen Abend als Statist bei den Tellspielen Interlaken!

Live @ Sunset

11. bis 22. Juli - Zürich Dolder u.a. mit B.B. King, Elton John und Alanis Morissette!