«Wir planen so etwas nicht»
Aktualisiert am 21.11.2011 1 Kommentar
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500 zusätzliche Arbeitsplätze sollen im kommenden Jahr bei Swiss International Airlines entstehen, wie die Zeitung «Sonntag» in ihrer jüngsten Ausgabe berichtete. Weiter hiess es in dem Bericht, dass die Zahl der Mitarbeiter bereits im laufenden Jahr über 7000 gestiegen sei. Die zweite Nachricht wird von der Swiss dementiert, die erste jedoch bestätigt.
Jobs durch fünf neue Airbus-Flugzeuge
«Es werden rund 500 Stellen sein», sagt Swiss-Mediensprecherin Sonja Ptassek gegenüber DerBund.ch/Newsnet. Diese Zahl erkläre sich schon durch die Tatsache, dass im kommenden Jahr fünf Flugzeuge neu in Dienst genommen werden: drei A330-300, unter anderem für die Verbindungen nach Peking und Newark in den USA, und zwei A320, von denen einer in Genf stationiert wird.
Die kleineren A320-Flieger werden jeweils rund 40 zusätzliche Mitarbeiter beschäftigen – von den Piloten über das Kabinenpersonal bis zu Technikern für tägliche Wartungsaufgaben. Bei den grösseren A330-300 mit einer Spannweite von 60,30 Metern und insgesamt 236 Sitzen sind es laut Ptassek rund 100 Mitarbeiter. Zu diesen Stellen kommen weitere Arbeitsplätze in unterschiedlichen Einheiten des Unternehmens.
Rigide Massnahmen bei der Muttergesellschaft
Die neuen Mitarbeiter werden überwiegend für die Bereiche Cockpit, Wartung und Kabine gesucht, so Ptassek weiter. An Personal von Leiharbeitsfirmen denkt die Swiss dabei allerdings nicht. Die Muttergesellschaft Lufthansa (LHA 8.536 0.67%) war vor wenigen Tagen mit diesem Vorhaben in die Schlagzeilen geraten: Die Stewardessen und Stewards am Standort Berlin sollen zwar ähnlich wie die Lufthansa-Crews bezahlt werden – doch ihre Anstellung soll befristet sein und ohne eine «vergleichbare Altersvorsorge».
«Wir planen so etwas nicht. Es werden reguläre Stellen sein», sagt Ptassek. Die Lufthansa verfolge auf dem deutschen Markt eine eigene Strategie, so wie auch die Swiss ihren operativen Weg verfolge. Und auch Mehrarbeit für das Personal, wie es Lufthansa-Chef Christoph Franz für Deutschland vor wenigen Tagen andeutete, ist bei der Swiss nicht vorgesehen: Die Tochterfirma, so die Sprecherin, «verfolgt schon seit Jahren ein eigenes striktes Kostenmanagement». (raa)
Erstellt: 21.11.2011, 13:02 Uhr
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