Wirtschaft

Welche Firmen 2011 am meisten Stellen schaffen

Aktualisiert am 26.12.2010

Sieben Unternehmen werden nächstes Jahr für 1300 zusätzliche Jobs in der Schweiz sorgen. Der Musterschüler ist dabei ein Konzern aus dem Ausland.

Diese Unternehmen schaffen neue Stellen

Diese Unternehmen schaffen neue Stellen


Anzahl Vollzeitstellen

Quelle: Der Sonntag / keine konkrete Angaben von Siemens, Syngenta und Julius Bär


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Nespresso baut aus: Eine Angestellte kontrolliert Kaffeekapseln in der Produktionsstätte in Avenches. (Bild: Keystone )

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Die grössten Job-Macher des kommenden Jahres werden der Discounter Lidl (400 Stellen), der Kaffeehersteller Nespresso (400 Stellen bis 2012) und die Fluggesellschaft Swiss (200 Stellen) sein. Dies hat eine Befragung der Zeitung «Der Sonntag» ergeben. Die drei Unternehmen seien trotz Frankenaufwertung auf Expansionskurs, schreibt das Blatt.

Gemäss der Zeitung gaben sieben von 29 befragten Unternehmen an, 2011 mehr Vollzeitstellen zu schaffen. Insgesamt entstehen dank ihnen 1300 neue Jobs. Auch im Finanzbereich soll es aufwärts gehen: Die Postfinance schafft über 100 neue Stellen, und Credit Suisse (CSGN 28.19 0.32%) und Julius Bär wollen 2011 ebenfalls mehr Personal rekrutieren. Auch der Saatguthersteller Syngenta, (SYT 59.688 0.13%) das Biotechunternehmen Actelion sowie der Technologiekonzern Siemens Schweiz haben Ausbaupläne.

Lidl eröffnet 30 neue Filialen

Am offensichtlichsten sind die Ausbaupläne beim deutschen Discounter Lidl: 30 neue Filialen will dieser nächstes Jahr in der Schweiz eröffnen. Mit dem ab nächsten März gültigen Gesamtarbeitsvertrag, so «Der Sonntag», könne das Unternehmen zudem sein schlechtes Arbeitgeber-Image korrigieren und Mitarbeitern Arbeitsbedingungen bieten, die mit jenen von Migros und Coop vergleichbar seien.

Nespresso wiederum, der zweitgrösste Job-Macher, benötigt mehr Personal, weil das Unternehmen die Zahl der Fertigstrassen in der Produktionsstätte in Avenches VD verdoppelt. Und der dritte grosse Anbieterin neuer Stellen, die Swiss, braucht mehr Leute, weil sie die Frequenzen erhöht und das Streckennetz ausbaut.

Erstellt: 26.12.2010, 14:45 Uhr

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