Wirtschaft

Diskussion

Wallis verliert 400 Jobs

Schreckensmeldung für den Gebirgskanton: Der Basler Feinchemiekonzern Lonza baut in seinem Werk in Visp 400 Stellen ab. Auch in Basel dürften mehr als 30 Arbeitsplätze verschwinden. Mehr...


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59 Kommentare

Peter Huber

01.11.2012, 00:16 Uhr
Melden 10 Empfehlung 3

"Bedingungsloses Grundeinkommen" Initiative läuft...
Irgendwann wirds jeder merken dass die Zeit dafür reif sein könnte ! Die Abhängigkeit und Macht der oberen Klasse ist unberechenbar. Keiner schafft Arbeitsstellen ohne den Profit, Gewinn in den Vordergrund zu stellen. Bewiese täglich zu lesen. Sobald der Profit, Gewinn und Dividenen nicht mehr stimmen= Kündigung, Verlegung oder Verkauf ...
Antworten


Marco Albrecht

31.10.2012, 22:19 Uhr
Melden 6 Empfehlung 1

Wenn dieses Werk fällt, ist es der Anfang zum Untergang der Schweizer Grundchemie. So viele Benzin Cracker gibt es in der CH nicht. Für 42 Milionen Frängli Cheffelöhne könnte man schöne Anlagen bauen. Dieses Werk ist mit 2000 Arbeitern nicht zu betreiben und der Unterhalt ist jetzt schon am Anschlag. Wehe es reissen ein paar Schrauben, es hat dort genug Blausäure um das ganze mediterane Meer zu Antworten


Roberto Conte

31.10.2012, 22:06 Uhr
Melden 7 Empfehlung 1

Wieder einer der an der UNI seine Zeit verbrachte und nun einen Entscheid trifft, welcher einige Familien in arge Nöte bringt. Vor allem das Oberwallis, welches ja nicht gebettet ist auf Industrie. Sollte es sich wie im Bericht festgehalten um einen finanziellen Akrobatikakt handeln ist es eine riesige Schweinerei. Auch Arbeitnehmer die verzichteten in den letzten 2 Jahren sind Menschen wie Du + I Antworten


Philippe Mettauer

31.10.2012, 20:41 Uhr
Melden 13 Empfehlung 1

Jenseits aller Theorien und Erklärungen sind es vorerst einmal Hunderte von Familien, die sich mit einer bedrückenden Ungewissheit konfrontiert sehen; und dies zu einer Zeit, in welcher gerade bei den schweizerischen Sozialwerken unsere Solidarität mit den Betroffenen nicht mehr über jeden Zweifel erhaben ist. Unser Wirtschaftsminister ist diesbezüglich nie um Worte verlegen - aber eben nur Worte! Antworten


Peter Kaegi

31.10.2012, 20:21 Uhr
Melden 4 Empfehlung 4

Die Schweiz wird immer erpressbarer, wetten, dass der Kt. Wallis die Energiekosten von Lonza Visp noch übernehmen wird. Antworten


Ernst Rietmann

01.11.2012, 10:01 Uhr
Melden 8 Empfehlung 1

@Kägi. Das eigene Elektrizitätswerk wurde unter der Ägide und als Folge der Spekulation von Blocher/Ebner + Co. mit einigem Gewinn ins Ausland verkauft. Folge: Energiekosten der Lonza sind gestiegen, Blocher/Ebner + Co. haben den Gewinn eingesackt. Rezept von Blocher/Ebner + Co.: auf Interessen der Schweiz pochen, aber zum eigenen Vorteil spekulieren und dann mit Gewinn ins Ausland verkaufen.


Hugo Müller

01.11.2012, 08:20 Uhr
Melden 14 Empfehlung 0

Die Lonza hatte ihr eigenes E-Werk. Wurde dann von einem Wischmob an einen Deutschen Konzern versilbert.


martin meyer

31.10.2012, 19:32 Uhr
Melden 24 Empfehlung 2

bin erstaunt, dass weder tagi noch sonst eine zeitung die unvorteilhafte rolle der früheren machenschaften von ebner, blocher und co für lonza erwähnen. dürfte man dem schweizervolk die wahrheit nicht zumuten? Antworten


Ruedi Lais

31.10.2012, 22:45 Uhr
Melden 23 Empfehlung 2

Unter VR Blocher verkaufte die Lonza ihre Energiesparte 2001 für 484 Mio. an die Energie Baden-Württemberg AG. Solche Zerstückelungen von erfolgreichen Firmen machten Ebner, Blocher + Co. superreich ohne unternehmerische Arbeit. Mit eigenem Kraftwerk wäre die Lonza heute besser dran. Zu Ihrer Frage: Dossierfeste Journis sind heute zu teuer für die meisten Tageszeitungen.


Thomas Kuner

31.10.2012, 21:58 Uhr
Melden 9 Empfehlung 1

In der Tat ein Schulbeispiel dafür, wie Blocher als Politiker der CH-Industrie geschadet hat (EWR-Nein), um dann in seiner Rolle als Spekulant gross abzusahnen. Ich hoffe die Walliser wissen das zu schätzen und sagen auch brav danke in Herrliberg.....


Hansueli Zürcher

31.10.2012, 18:27 Uhr
Melden 14 Empfehlung 0

Wie steht die CVP der Abzockerinitiative gegenüber, wohl mit Aussitzen, gras wachsen lassen und KEINE Stellung beziehen! Werden dieser Partei jetzt endlich die Augen aufgehen? Die UBS schliesst das Investment Banking und nun das! Die Dimension von 400 Arbeitsplätzen entspricht etwa dem, wenn 4000 in der Region Zürich entlassen würden. Gut,dass auch beidem Banken härtere Zeiten kommen. Antworten


Ursula Brock

31.10.2012, 18:20 Uhr
Melden 17 Empfehlung 6

Wichtig ist, endlich mal zu hinterfragen wer sich den in den letzten jahren für liberalisierungen eingesetzt hat. Dazu gehört eben auch, das etwa goldene Aktien eliminiert worden sind und die Buchhaltungsvorschriften extrem einseitig auf die Aktionäre, national und international, erarbeitet worden sind. Die Bestrebungen gehen nach wie vor dahin das die Aktionäre noch mehr rote Teppiche erhalten Antworten


heidi netzer

31.10.2012, 18:03 Uhr
Melden 11 Empfehlung 15

hätten die gewerkschaften nicht diese kneblverträge mit den stillhalteabkommen geschlossen
> könnten sie jetzt zum streik aufrufen
.
das einzige wovon die arbeitgeber noch respekt haben
> ist der druck von der strasse / streik
.
es ist eine schande wie die gewerkschaftbosse kuschen und ihre mitglieder ver.....
.
> grosse versprechungen und sonst nichts
> die machen alles für die eigene karriere
Antworten


Rene Wetter

31.10.2012, 23:21 Uhr
Melden 3 Empfehlung 1

Ja wissen Sie, die meisten sind nicht mehr in der Gewerkschaft und solange es gut geht werden die Leute noch von der Mehrheit beschimpft. Hier müssen wir wieder lernen uns zu wehren, aber es gibt genug Armleuchter die mit den Oberen kungeln in der irrigen Annahme dass es sie selber nie erwischt. Wer ständig die Interessen der oberen 10000 vertritt soll sich ja nie beklagen wenn er unter die Räder


Samuel Bendicht

31.10.2012, 17:37 Uhr
Melden 42 Empfehlung 13

Und wer hatte einmal mehr seine Finger im Spiel, in dem ein gewachsenes Unternehmen aufgespalten und die Sahnestücke verscherbelt wurden? Genau, es ist unser abgew. BR Dr. Ch. W. Blocher mit seinem Schulfreund Martin Ebner. Übernimmt einer von beiden die Verantwortung? Pustekuchen, seine Jünger versuchen sogar noch aus dem Raubzug ihres Chefs einen PFZ Skandal zu kreieren. Einfach widerlich! Antworten


Carlo Schnydrig

01.11.2012, 10:42 Uhr
Melden 2 Empfehlung 0

Wer von diesen beiden "feinen Herren" etwas anderes erwartet hat, ist von Illusionen nicht verschont geblieben! "Uerschütterlicher Glauben erhält den Menschen!"


Carlo Schnydrig

31.10.2012, 16:51 Uhr
Melden 40 Empfehlung 7

Dies Botschaft ist nicht nur der "Dank" an die Angestellten, welche über längere Zeit unbezahlte Mehrarbeit geleistet haben; nein, es ist auch ein Schlag ins Gesicht der Walliserregierung und der Steuerzahler, welche für Billigstrom jahrelang geblutet haben! Bevor solche Zugeständnisse in Zukunft gemacht werden, sollte sich die "gutgläubige" Regierung vorerst besser absichern! Antworten


Hans Hasler

31.10.2012, 14:04 Uhr
Melden 25 Empfehlung 26

Erstaundlich wo gewisse Kommentarschreiber negativ-Effekte der PFZ hereindichten können.
Klar: ohne "Dumbinglöhne" durch Zugewanderte würde Lonza natürlich mit Freuden diese 400 Stellen nicht nur nicht abbauen sondern gleich auch noch die Löhne verdoppeln.
Antworten


Ursula Brock

31.10.2012, 11:36 Uhr
Melden 48 Empfehlung 16

Jetzt, nachdem über Jahre die Steuern für die Reichen gesenkt worden sind, sind diese nicht mehr zufrieden mti den Renditen und erwarten Entlassungen deren Nebenkosten dann wiederrum vom Steuerzahler übernommen werden...? Die ALV wird auch noch von bestimmten Einkommen berechnet und alles was ich via die MWSt finanziert belastet die Reichen viel zu wenig... Antworten


Ruedi Lais

31.10.2012, 11:08 Uhr
Melden 94 Empfehlung 26

1999-2001 zerlegten Ebner, Blocher und Marchionne die Alusuisse-Lonza. Lonza geriet in eine Krise. Blocher wollte davon profitieren und die Lonza günstig der Ems eingliedern. Wegen seiner Wahl in den Bundesrat 2003 kam es nicht dazu. Dennoch bleibt es dabei: Die 3 Finanzspekulanten haben es geschafft, eine starke Industriefirma auszuplündern und eine ganze Region in die Krise zu schicken. Antworten


Marie Huber

31.10.2012, 20:04 Uhr
Melden 2 Empfehlung 3

facts + figures: wer sagt denn dass es den Herren nicht gelungen ist Lonza in die Ems zu integrieren? Das war nicht das Ziel: Südkorea + Australien mit den Glasfaserkabel war die Destination - ha - man verdient doch sein Geld nicht in Europa wenn mans viel billiger ausserhalb haben kann ... Denke


Ruedi Lais

31.10.2012, 18:04 Uhr
Melden 13 Empfehlung 4

Too-Big-to-Fail gilt für Banken. Diese können mittels Schulden/Risiko-Hebeln (Leverage) innert Stunden die Geldwirtschaft zum Einsturz bringen. In der Industrie ist das nicht möglich. Lonza ist zwar stark, im Oberwallis arbeiten ca. 7% der Arbeitskräfte bei ihr. Das ist aber noch nicht lebensbedrohlich.


peter bühler

31.10.2012, 16:35 Uhr
Melden 27 Empfehlung 35

Interessant: Sie glauben also das eine Firma für das Wohl einer ganzen Region verantwortlich ist? Müsste dann nicht getreu der SP "Too Big to Fail"-Logik die Lonza so oder so zerschlagen werden, von wegen Klumpenrisiken und so? Oder trifft das wie immer bei den Linken nur auf böse böse Banken und "Finanzspekulanten" zu?


Alain Michel

31.10.2012, 11:05 Uhr
Melden 48 Empfehlung 26

Toll dass wir die PFZ mit der EU eingeführt haben. Ein ÜBERANGEBOT am Arbeitsmarkt wird die Lohnkosten der grossen Unternehmen ganz schön ins rutschen bringen. Ganz im Interesse der Arbeitgeberverbände und ihrer Lobbyisten in Bern. Während sich die Mehrheit (Arbeitnehmer) auf SINKENDE LEBENSQUALITÄT freuen darf: Zersiedelung, Staus, Übernutzung ÖV, etc. Und jeden Tag kommen 200 Menschen neu dazu! Antworten


Roli Heller

31.10.2012, 16:38 Uhr
Melden 27 Empfehlung 7

Die Lonza entlaesst 400 Mitarbeiter weil die Kosten zu hoch sind. Wenn also die Loehne wegen der PFZ fallen, dann hat muesste man ja meinen, dass der Standort durchaus, dank den billigen PFZ-Importen, kokurrenzfaehig waere. Ist er aber nicht - also ist die PFZ kaum schuld. Denn Schweizer waeren teuerer und dann muesste die Lonza ja vielleicht 600 Angestellten kuenden.


Frank Zuffnik

31.10.2012, 16:35 Uhr
Melden 39 Empfehlung 3

Einfach herrlich, wie sich hier Buezer gegenseitig an den Karren fahren und nicht schlau genug sind zu merken, das diese Hetzerei nur immer denselben nutzt,


Thomas Tschan

31.10.2012, 13:25 Uhr
Melden 37 Empfehlung 16

Herr Keller, Sie haben noch nicht bemerkt, dass früher die Ausländer generell und heute die PFZ schuld an all unseren Problemen ist. Alles andere wäre ja nicht so einfach zu argumentieren.


oliver keller

31.10.2012, 13:06 Uhr
Melden 45 Empfehlung 14

Hui, jetzt sind die Ausländer noch schuld daran, dass die Lonza Arbeitsplätze abbaut. Das wird ja immer wirrer...


max meier

31.10.2012, 09:46 Uhr
Melden 60 Empfehlung 19

Wer das managemnt von Lonza kennt (ich tue es....) kann gar nichts anderes erwarten. Leider sind die Mitarbeiter auch hier nicht Schuld an dem Desaster! Jetzt sollten zuerst die importierten billigen PFZ nach Hause gehen. Die Schweiz in dem Milch und Honig fliessen, gibt es nämlich in 2-3 Jahren nicht mehr! Antworten


Ernst Rietmann

01.11.2012, 10:06 Uhr
Melden 3 Empfehlung 0

@Meier. Zur Erinnerung: es waren Blocher/Ebner + Co., welche Lonza als Spekulations- und Gewinnobjekt benutzten, aber daran war und ist natürlich auch die PFZ schuld. Die netten Herren dürften dazumal dann auch ein Management eingesetzt haben, welches ihren persönlichen und finanziellen Bedürfnissen entsprach (Kopfnicker) und Anweisungen zum Schaden der Lonza durchsetzen mussten.


max meier

31.10.2012, 16:38 Uhr
Melden 19 Empfehlung 8

@r.maurer: Dies mit dem PFZ ist ein generelle Aussage und trifft die kommenden Desaster der Schweizer Wirtschaft! Die angeblichen Topmanager aus dem Ausland versagen genauso, wie es die Schweizer Manager tun. Nur diese kann man nicht rausstellen - leider!


Samuel Jordan

31.10.2012, 11:14 Uhr
Melden 46 Empfehlung 8

@Maurer Ein wesentlicher Bestandteil des Management stammt nicht aus der CH. Siehe Lonza-Seite. Solche Personen wurden aufgrund ihrer "Qualifikation" ins Land geholt. Zeitpunkt ist unwichtig, die Ergebnisse zeigen wie die Qualität der Führung ist/war. Eine allg. Häufung von Führungsdesastern mit solchen Personen ist bemerkbar. Einzelfälle? Jeder beurteilt dies für sich selber.


Roman Maurer

31.10.2012, 10:34 Uhr
Melden 30 Empfehlung 19

Was genau hat die PFZ mit den offensichtlichen Versagen des Managements der Lonza zu tun?


Michi Meili

31.10.2012, 08:50 Uhr
Melden 74 Empfehlung 44

Jetzt erhalten wir die gnadenlose Quittung für die völlig aus dem Ruder geratene PFZ. Antworten


Ernst Rietmann

01.11.2012, 10:10 Uhr
Melden 2 Empfehlung 0

@Meili. Bedanken Sie sich zuerst bei Blocher/Ebner + Co., welche Lonza zu ihrem eigenen Vorteil als Spekulationsobjekt benutzt haben, um daraus finanzielle Gewinne zu erzielen. Die Herren haben Lonza nicht weiter gebracht sondern eher geschadet, siehe z.B. massiv gestiegene Energiekosten, weil das eigene Elektrizitätswerk ins Ausland verkauft wurde.


adrian humboldt

31.10.2012, 10:22 Uhr
Melden 48 Empfehlung 26

? Was hat die PFZ damit zu tun? Der Standort ist zu teuer wegen dem Franken und Standortnachteilen. Bitte erst den Artikel lesen und dann Jammern.


walter bossert

31.10.2012, 10:06 Uhr
Melden 46 Empfehlung 19

Und das zynische daran ist, dass es oft auch noch " Unersetzbare Fachkräfte" aus dem Ausland sind welche diese Entlassungen durchführen, wo auch Schweizer darunter sind.


Roland Lustenberger

31.10.2012, 08:48 Uhr
Melden 74 Empfehlung 22

Gestern meldete sich Susanne Leutenegger Oberholzer lautstark bei der Bekanntgabe des Stellenabbaus der UBS. Heute wenn die produzierende Industrie Leute abbaut hört man von der SP keine Forderungen. Ist die SP auch schon Knecht der Finanzindustrie? Antworten


Pierre Stadler

31.10.2012, 18:10 Uhr
Melden 10 Empfehlung 6

@Roland Lustenberger
Zitat: "Ist die SP auch schon Knecht der Finanzindustrie?"
Sind sie zahlendes Mitglied der SP? Sind sie zahlendes Mitglied einer Gewerkschaft? Wenn nicht,.....pssssssst. Wer seit Jahrzehnten SVP-CVP wählt, erhält auch was er verdient. Schade nur, dass wieder, wie immer, der Rest der Schweiz für diesen Schulden-Kanton in die Schatulle greifen muss.


Peter Wyss

31.10.2012, 08:44 Uhr
Melden 117 Empfehlung 35

Kaum einer weiss, das die Hohen Energiekosten bei der Lonza in Visp, welche unter anderem für den Stellenabbau verantwortlich sind, auf das Konto von Christoph Blocher gehen. Er hat damals zusammen mit seinem Freund Ebner das Firmeneigene Wasserkraftwerk an einen deutschen Energiekonzern verkauft. Es zeigt wie sehr ihm das schweizer Volk wirklich am herzen liegt.. Antworten


Peter Wyss

31.10.2012, 10:52 Uhr
Melden 45 Empfehlung 10

@Bossert: Die Engeriepreise sind in den letzten Jahren generell stark gestiegen, da nützt ein Anbieterwechsel herzlich wenig. Auf die Problematik hat übrigens schon vor 2-3 Jahren der damalige CEO von Lonza Stefan Borgas aufmerksam gemacht, inkl. Verweis auf die Herren Blocher/Ebner.


walter bossert

31.10.2012, 10:11 Uhr
Melden 35 Empfehlung 35

Lieber Herr Wyss,und warum wechselten die Lonza-Werke nicht einfach den Anbieter? Vermutlich weil es eine reine Behauptung von Ihnen ist.


Peter Zurbrügg

31.10.2012, 09:30 Uhr
Melden 61 Empfehlung 25

Schon fast kriminell, würde man das eigentlich nennen, wäre es nicht der für viele unantastbare Herr Blocher!


Xil Ren

31.10.2012, 08:36 Uhr
Melden 109 Empfehlung 8

Das grosse Tabularasa findet erst statt. Mit UBS und Lonza haben wir einen ersten Vorgeschmack. Fasten seat belts. Antworten


Mirko Babic

31.10.2012, 08:35 Uhr
Melden 57 Empfehlung 15

Schlimm wovon sollen die Leute danach leben, nicht alle werden beim Stellensuche sofort einen Job finden. Hier geht es eindeutig um Kosteneinsparung und Gewinnmaximierung, weil sich dass gut bezahlte und betuchte Management es so wünscht. Wo ist die Verantwortung? Müssen den heute viele Arbeitnehmer ständig mit der Angst leben irgendwann entlassen zu werden dank Neo Kapitalismus ? Antworten


Sabrina Wunderli

31.10.2012, 08:35 Uhr
Melden 50 Empfehlung 25

Das ist doch keine Schreckensmeldung. Das Oberwallis hat über 60'000 Einwohner und da sind 400 Mitarbeiter locker verkraftbar. Jetzt muss Jean-Michel Cina mal zeigen was er wirklich kann oder ob die Walliser Politiker nicht doch etwas offener und liberaler werden sollten, damit neue Investitionen ins Wallis kommen, was momentan nicht so sehr der Fall ist. Antworten


Norbert Kaufmann

31.10.2012, 16:51 Uhr
Melden 17 Empfehlung 8

Es heisst ja im Wallis immer: Ihr seid und bleibt Üserschwizer. Da soll man noch investieren. Also bleiben wir draussen.


Peter Meyer

31.10.2012, 08:34 Uhr
Melden 177 Empfehlung 23

Gestern UBS, heute Lonza, morgen ... Man hat den Eindruck, die Krise hält langsam aber sicher auch in der Schweiz Einzug. Wird ja interessant zu sehen, was man jetzt mit diesen tausenden von Hochqualifizierten macht, die die Schweiz sooo dringend benötigte. Antworten


Hans Ernst

31.10.2012, 23:19 Uhr
Melden 0 Empfehlung 1

Von einer Krise in der Schweiz ist weit und breit nichts zu sehen. Stellenaabbau gibt es zu allen Zeiten. Die Krise gibt es nur in den Medien, die dann glattwegs von einem Abbau von 10000 Stellen bei UBS sprechen und nur im Kleingedruckten sieht man dass die Stellen hauptsächlich im Ausland abgebaut werden. Eine Krise gibt es in der Schweiz wohl erst, wenn es den Ländern rundherum wieder gut geht.


Toni Imsand

31.10.2012, 10:47 Uhr
Melden 46 Empfehlung 5

Die " Hochqualifiziert Fachkräft" bleiben uns wohl erhalten. Gespart wird sowieso wieder beim kleinen Angestellten....Gruss Lonza Mitarbeiter


Thomas Tschan

31.10.2012, 09:48 Uhr
Melden 40 Empfehlung 10

Weshalb sollte die Schweiz von der aktuellen Krise verschont bleiben? Hierzulande ist man gesättigt und verwöhnt vom Erfolg der letzten Jahre. Diese Genügsamkeit kann gefährlich werden.


Daniel Hunter

31.10.2012, 08:00 Uhr
Melden 35 Empfehlung 16

Oh Schreck lass nach! Die Walliser können ja dafür die Steuerpaschalierten von Rang 2 auf Rang 1 erhöhen, damit sie auch noch mehr vom Finanzausgleich der andern leben können. Also was soll's. Antworten


Thomas Schmid

31.10.2012, 07:57 Uhr
Melden 122 Empfehlung 71

Sollte doch kein Problem darstellen, jene 400 Jobs welche in der Hochkonjunktur geschaffen worden sind für die lokale Bvölkerung "neutral" abzubauen. Gehen könne zuerst jene Gastarbeiter welche mit der PFZ gekommen sind. Das Zauberwort heisst: ARBEITSLOSIKGKEIT EXPORTIEREN, wo immer es möglich ist. Einzug von A, B, C oder Kurzaufenthaltsbewilligungen wäre optimal. Antworten


Bumann Emil

31.10.2012, 17:07 Uhr
Melden 15 Empfehlung 1

Im Oberwallis ist es nicht einfach eine Stelle zu finden. Viele Oberwalliser arbeiten die Woche über in Zürich Bern usw. Siehe Sonntagabend Bhf Brig und neu Visp! Egal wer die Stelle verliert, es wird nicht einfach sein, eine neue Stelle zu finden. Ach ja es trifft ja Menschen mit und ohne Familie!
Bumann E.


Stefan Fink

31.10.2012, 16:48 Uhr
Melden 19 Empfehlung 8

Hat einer von den Herren mal in Australien oder England gearbeitet? Dort können Sie froh sein, wenn Ihre Qualifikation überhaupt wahrgenommen wird. Und ja.... wenn es um Entlassungen geht, sind dort Ausländer die ersten! Also was soll der Quatsch mit Rassismus? Die Schweiz ist keine Heilige und in den 70ern wurde dies schon einmal angewandt, wie bei anderen Staaten auch!


Jan Holler

31.10.2012, 08:47 Uhr
Melden 63 Empfehlung 37

Rassismus kommt mitunter sehr versteckt daher. Ihrer jedoch nicht. "Gastarbeiter" gibt es nicht mehr. Und hinter jeder A,B (Jahresbewilligun) oder gar C (Niederlassungsbewilligung) steckt ein Mensch, vielleicht mit Familie.
Sie werden erst merken, wie brutal das Leben sein kann, wenn es Ihnen gleicht geht: Fristlos auf die Strasse stellen und dann bald ausgesteuert. Viel Glück!


pius meier

31.10.2012, 08:31 Uhr
Melden 50 Empfehlung 28

Nehmen solange man braucht und dann fallen lassen wenn man es nicht mehr braucht.....schöne Beziehungen sind das.....das kann ja wohl nicht die Idee einer Gesellschaft sein......wie wäre es mit Verantwortung übernehmen....es handelt sich hier immerhin um Menschen.


Dario Piemontese

31.10.2012, 08:23 Uhr
Melden 54 Empfehlung 21

Sehr gute Idee. Wegen 400 Stellen werfen wir jede Rechtsstaatlichkeit über Bord. Da will ich ja gar nicht daran denken, was ihnen bei 4000 Stellen alle so einfallen würde.


Daniel Hunter

31.10.2012, 08:17 Uhr
Melden 54 Empfehlung 22

Hat ja immer noch genug Steuerpauschalierte und Im Jammern sind die Walliser Weltmeister und die Ausserschweiz ist ihnen ja sowieso egal!
Daniel Hunter



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