Ungenau adressierte Post bleibt auf der Strecke
Aktualisiert am 21.07.2010 80 Kommentare
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«Inkomplette Adressen werden bei B-Post-Massensendungen nur noch ergänzt, wenn es keinen Zusatzaufwand dafür braucht», bestätigte Post-Sprecherin Nathalie Salamin auf Anfrage der Nachrichtenagentur SDA einen Bericht des Winterthurer «Landboten».
Ergänzt wird beispielsweise eine falsche Postleitzahl - das erledigen automatisch Maschinen, die in Sitten und Chur stehen. Bei einer falschen Hausnummer oder einem fehlenden Namenszusatz ist jedoch der Briefträger gefragt. Kennt er die richtige Anschrift, fügt er sie bei der Vorbereitung seiner Tour an.
Weil die «Pöstler» heute aber mehrere Routen betreuen, kennen sie nicht mehr alle Bewohner. Die Zeiten sind also vorbei, als eine spontan versandte Postkarte mit ungefährer Adresse eine gute Chance hat, den Weg zum Empfänger zu finden. Die Regelung gilt seit 2003.
Retour oder in den Abfall
Lässt sich die Empfänger-Adresse nicht ermitteln, werden die Briefe an den Absender zurückgeschickt. Ist dies nicht möglich, werden sie vernichtet. Der Post liegen keine genauen Zahlen vor, wie viele Postkarten der Nachforschungsregel bei der B-Post zum Opfer fallen.
Insgesamt habe es im vergangenen Jahr 60 Millionen Briefe mit Adressproblemen gegeben, sagte Salamin. Dazu gehören aber beispielsweise auch Sendungen an verstorbene Personen.
Bei der A-Post betreibt die Post im Gegensatz zur B-Post einen grösseren Aufwand: So forscht sie im elektronischen Telefonbuch nach, wie die korrekte Adresse des Empfängers lauten könnte. (bru/sda/)
Erstellt: 21.07.2010, 11:37 Uhr
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80 Kommentare
Die Post bringt es nicht einmal fertig den Buchstaben M von B zu unterscheiden. Meine Post auch die die per A-Post zugestellt wurde welche mit meinem Namen versehen ist, bei mir einzuwerfen. Mehrmals im Monat landet meine Post beim Nachbarn, dessen Namen mit B beginnt traurig. Als ich reklamierte hiess es der Lehrling hat einen Fehler gemacht. Das kann doch nicht wahr sein, der arme Lehrling ! Antworten
Laut Artikel geht es um B-Post-Massensendungen, welche man ab einer Mindestanzahl von 500 Briefen und mit niedrigerem Porto als B-Post-Einzelsendungen aufgeben kann. Also sind wohl nur Firmen/Vereine usw. betroffen, die ihre Adressdatenbanken nicht im Griff haben. Vielleicht hätte man das im Artikel auch mal erwähnen können... Antworten
Schreibt auf jeden Brief den Absender drauf dann ist es kein problem. Zu faul einen absender drauf zu schreiben dann seit ihr selbst schuld, macht es den Briefträgern nicht schwer die haben genug zu tun ebenso die Paketlieferanten! Macht ihr immer alles perfekt? Wartezeiten auf der Post auch in der Migros muss man lange warten und auch beim Arzt. Alles wird immer teurer! Nicht nur bei der Post !!! Antworten
Ich frage mich, ob die Leute die hier kommentieren, den Artikel gelesen haben oder einfach nur das Stichwort "Post" lesen und drauflosmeckern. Wer es nicht schafft, die Empfängeradresse vollständig zu schreiben und zusätzlich nicht mal seine EIGENE Absenderadresse hinzufügt, dem gehört ein Brief verschollengegangen >:) Antworten
Das ist doch der Service publique, also gut für die Post, nicht etwa für die Kunden. Ich habe heute Morgen über 10 Minuten gewartet, bis ich im Postamt bedient wurde. Vielleicht müsste man dort einen Shredder aufstellen, wo der Kunde gleich nach dem Frankieren seine Post entsorgen kann. Das wäre die optimale Lösung für die Post und etwas anderes wollen wir doch nicht. Oder? Antworten
@Georg Wächter: Der Sinn hinter dem Rotationsprinzip, bzw. Gruppenbildung ist, dass bei Ausfällen flexibler reagiert werden kann. Früher hatte man Ablöser, welche ca. 10 Bezirke konnten und jede Woche einen anderen bedienten. Sie waren die "arme Cheibe" im Umzug. Mit der Teambildung gibt es solche Mitarbeiter nicht mehr, da jetzt alle mehrere Touren bedienen können/müssen. Die Zeiten ändern sich. Antworten
Die Post schafft es doch nicht einmal zu 100% korrekt adressierte Sendungen zuzustellen. Es stand die vollständige Adresse korrekt auf den jeweiligen Umschlägen und mein Name am Briefkasten und dennoch wurden mehrere Briefe mit dem Vermerk "Empfänger unbekannt" zurückgeschickt - zum Glück war es A-Post, sonst wären mein GA und meine korrigierte Seminararbeit wohl im Schredder gelandet. Antworten
Ich habe schon mehrmals Sendungen nicht erhalten. Es ist egal ob A oder B-Post. Die Adresse kann korrekt angeschrieben sein oder einen läppischen Schreibfehler haben. Das Problem liegt wohl daran, dass die Post nur noch leseschwache und arbeitsmüde Personen einstellt. Antworten
Inkonsequent?! Wenn ich meinen Brief falsch adressiere, erwarte ich von der Post, dass sie ihn trotzdem zustellt. Wenn ich mich beim telefonieren verwähle, resp. die korrekte Nummer nicht kenne, gebe ich dann die Schuld der Swisscom? Kaum - ich lasse mich gegen teures Geld verbinden! Antworten
Ein Pöstler bekommt immer mehr Routen aufgezwängt - wenn er dies nicht schafft, wird er entlassen und die anderen müssen seine Route übernehmen. Hauptsache, die "Pöstler" im obersten Kader erhalten ihre bombastischen Gehälter! Es wird wirklich Zeit für andere - bessere - Konkurrenz-Unternehemen. Hermes z.B. ist für die Paketpost in Deutschland eine grosse Konkurrenz - und noch billiger/schneller! Antworten
Sommerloch? Der Artikel gibt nicht die ganze Wahrheit wieder. Grundsätzlich ist es so, dass bei jeder adressierten Sendung (auch bei Postkarten) durch den Pöstler ein Zustellversuch gemacht wird, auch wenn die Adresse nicht korrekt ist. Erst wenn die Sendung nicht zugestellt werden kann, wird diese - notabene gratis - als "unzustellbar", versehen mit dem Retourengrund, an den Absender retourniert. Antworten
@Chrigu Meyer, danke für Ihre Mitteilung. Das ist mir nicht neu. Was hat es mit Gruppenarbeit zu tun, wenn jeder Pöstler alle paar Tage eine andere «Route» bedient? (Rotationssystem) Und nie seine Kundschaft kennt! Das ist der böse Zweck der Rotation! Ist es keine Teamarbeit, wenn 10 Pöstler ein jeder täglich die gleiche Route bedient? Am Fliessband der Autoindustrie wird auch nicht gewechselt. Antworten
@Naitsirhc Iflodnap – Leider ist es nicht so, dass die totale Privatisierung die Probleme löst. Theoretisch undurchführbar und das Chaos würde noch schlimmer. Jeder Private müsste über ein Stück «Ihres» Postamtes verfügen. «Planwirtschaft» wie Sie es nennen, ist unzutreffend. Die Schweizerische Post (PTT) war bis 1997 perfekt. Wir müssen zum alten System der Quersubventionierung oder dgl. zurück. Antworten
Erich Deiss@ der markante Unterschied bei Ihrem fragwürdigen Vergleich ist, dass Mails kostenlos sind und wir für Briefpostporto an den Monopol-Moloch weltweit am meisten zahlen. Für massiv weniger Geld wird z.B. in der BRD ein Brief innerhalb von einem Tag an jeden Ort in dem zehnmal grösseren Land geliefert!! Leuenberger sei Dank - auch für seinen längst überfälligen Rücktritt. Ob's nun bessert? Antworten
@Georg Wächter: Früher hatte der Briefträger für weiss nicht wie viele Jahre die gleiche Tour. Heut zu Tage ist die Zustellung zur Teamarbeit umfunktioniert worden. also jeder Briefträger erledigt mehere Touren, andere sogar nur noch Innenarbeiten, andere nur die Zustellung. Somit geht das Know-How der einzelnen Briefträger zum Teil verloren und der Druck von Oben ist enorm gestiegen. Antworten
Hier in Volketswil ist die Post nicht mal fähig die Post von mir zur meiner Schwester im selben Ort umzuleiten. Ständig sind irgendwelche Sendungen im Briefkasten die eigentlich umgeleitet hätten werden sollen, und für diesen miserablen Service bezahlt man noch 30.- jeden Monat. Es wird Zeit dass das Briefmonopol endlich komplett fällt!. Planwirtschaft Ade! Antworten
Also wenn ich meine Feriengrüsse nicht anständig adressiere, verlange ich nicht von der Post, dass Sie für mich die Arbeit macht. Ich habe nur den Transport bezahlt. Für die Adresse bin ich schon selbst zuständig. In so einem Fall muss sich der Absender schon selbst an der Nase nehmen, und nicht die Schuld bei der Post suchen. Antworten
Wie qualitätsschädigend darf die Schweizerische Post sein, wodurch ein Brief an die Gemeindeverwaltung XYZ, Einwohnerkontrolle, als «unbekannt» zurückgesandt werden darf, bloss weil diese Gemeinde mit der Nachbargemeinde fusioniert hat? Denkt man bei der Post nicht mehr mit dem Gehirn? Zerfrisst ihr die Geldgier die weissen Gehirnzellen? Antworten
@Heinz Inderbitzin wie kommt es, daß Sie das geldgierige Verhalten der Schweizerische Post, nichts anderes ist es, rechtfertigen? Wieso kann eine Karte statt an die XY-Strasse Nr. 25, wo der Adressat 15 Jahre lang gewohnt hat, nicht zugestellt werden, wenn er neu in der Nr. 28 wohnt? Absichtliche Einstellung ortsfremder Pöstler zwecks Qualitätsminderung und folgender Rechtfertig zur Taxerhöhung. Antworten
Bin zwar kein Grosskunde, habe aber trotzdem immer wieder mal Sendungen mit 40 Briefen. Mit A Post kann ich davon ausgehen, dass ca 30 nach 1 Tag im Ziel sind. 3 Briefe kommen innerhalb von 2 Tagen an, 3 - 5 sind nach 5 Tagen im Ziel und der Rest wird mir zurückgesendet da angeblich nicht zustellbar, obwohl die Leute an genau dieser Adresse leben, was ein 2. versenden ohne Änderung beweist. Antworten
Nur weiter so mit der Liberalisierung! Als nächstes Strom- und Wasserversorgung. Die machen dann auch was sie wollen und sind telefonisch nicht mehr erreichbar... Wir Schweizer sind so dumm, alles für das Geld aufzugeben und ständig unserer Denkelite Recht zu geben! Antworten
Die Post hat betrügerische Züge. Zuerst macht sie uns A/B-Post schmackhaft, um im Nachhinein zu sagen, dass sie frankierte Briefe einfach wegschmeissen will. Geht noch? Bei der A-Post gibts dieses Problem nicht. Nur bei der B-Post. B-Post ist aber nicht minder wichtiger. Nur nicht so eilig. Das ist betrügerisch und Sachbeschädigung Antworten
Karten aus dem Ausland werden als A-Post behandelt. Ich habe das Gefühl, hier wird aus Nichts ein Drama gemacht. Ein Postbote ist meistens in der Lage, Karten die nur mit Ortschaft und Name frankiert sind, trotzdem richtig zuzustellen, weil er die Adressen auswendig kennt...Die Post gibt immernoch Millionen aus, um die Absender ausfindig zu machen...Wer das eine Frechheit findet hat KEINE AHNUNG. Antworten
Aus eigener Erfahrung weiss ich, dass schon kleinste Abweichungen bei der Adresse dazu führen können, dass Briefe nicht zugestellt werden. ZB wenn die Hausnummer mit "25" statt mit "25g" angegeben wird (nota bene, die Briefkästen aller Wohunungen sind direkt nebeneinander angebracht...). Die Schweizer Post ist bei weitem nicht mehr, was sie einmal war... Antworten
Mein Vater hat mir vor Jahrzehnten erzählt, er habe eine Postkarte aus Holland erhalten, adressiert an Jakob Aerne, Scheftenau (ein Weiler in Wattwil), Schweiz. Heute erreicht ein A-Post Brief nicht einmal mehr den Empfänger, der innerhalb eines Ortes umgezogen ist. Er geht zurück an den Absender. Ob er auch im Eimer landet, wenn kein Absender auf dem Couvert ersichtlich ist? Antworten
Rechnen wir doch mal nach, was man für -.85 erwarten darf: Bei einem knapp berechneten Stundenansatz (inkl. Personal, Infrastruktur, Poststellen und Transport natürlich) von CHF 40.--. Da bleibt eine Bearbeitungszeit für einen Brief von ca. 80 Sekunden (mit allem!). Dass da keine Spürhundaktion gemacht wird bei ungenügenden Adressen, finde ich jetzt nicht soo erschütternd. Antworten
Die Verursacher dieses Problems belasten den Service Publique .... (!) die Post wäre aber gut beraten etwas Goodwill zu kreieren in dem sie diese par force Leistung aufrechthalten ... das ist nämlich etwas wert, was bei den Oeffnungszeiten der Poststellen und der Warenauswahl wirklich nicht der Fall ist. Antworten
Wer hat sich noch nie bei einer Adresse verschrieben? Tippfehler? Und nur weil ich einen Brief per B-Post sende, heisst das nicht, dass er weniger wichtig ist. Er ist weniger eilig, aber das ist nicht das selbe. Von daher ist das, was die Post da bietet, eine bodenlose Frechheit. Die Post hat meine Briefe zu transportieren, dafür bezahle ich ja das Porto. Antworten
DIESE Post können wir getrost privatisieren. Eine Post AG wird ebenfalls nur noch rentable Dienste erbringen, aber wir wissen dann wenigstens, woran wir sind. Und wir werden uns mit Bedauern an die verflossenen Zeiten erinnern, als die Post noch eine leistungsfähige Einrichtung des Service public war und nicht nur im Sinn hatte, ein paar Aktionären in die Taschen zu wirtschaften. Antworten
Die Post ist ja auch nicht mehr die Post. Die Post ist ein Gemischtwarenladen mit Monopol auf den Briefverkehr. Jeder KUM wird durch die Post konkurrenziert Wir dürfen aber in der nächsten Zeit noch Milliarden für die Post Pensionskasse bezahlen. Freude Herscht. Die Leistung wird immer minimaler, die SwissPost ist bereits die Generalvertretung von InoTec GmbH ein Scanner Hersteller und Software Antworten
Schön, schön, ist der Adressat umgezogen und hat keinen Nachsendeauftrag gemacht, ist die Sendung unzustellbar. Fehlt der Absender, wird sie vernichtet. Das heisst, die Sendung kann zwar richtig adressiert sein, nur wohnt der Empfänger nicht mehr dort. Also ist sie nicht richtig adressiert. Antworten
Die „letzte Meile“ ist das grössere Problem: Ich bin ja schon froh, wenn ich richtig adressierte (A-) Post pünktlich erhalte, und umgekehrt richtig adressierte Post an andere Empfänger nicht in meinem Briefkasten landet. Etwas salopper ausgedrückt, beschäftigt die Post meiner Meinung nach immer mehr Leute mit Leseschwäche ... Antworten
naja, wer nicht fähig ist, sich eine Adresse zu notieren sollte hier nicht so gross rumproleten. Sozusagen den Fehler einem anderen in die Schuhe schieben. Ist natürlich sehr einfach. Einfacher als sich die Mühe zu machen und eine Adresse zu organisieren. Aber halt, die stehen ja nicht immer im Internet. Da ist es natürlich sehr schwierig eine korrekte Anschrift zu finden... *kopfschüttel* Antworten
Auch der Kunde darf Anspruch haben, dass ihm die Post zugestellt wird. Es kann doch nicht sein, dass alles nur teurer und teurer wird (Post) und der Service lässt nach. Es geht ja nur darum, dass die Post wieder Leute entlassen kann. Wo sind wir eigentlich? Antworten
Also alles per A-Post senden? Ich glaube aber nicht daran, dass dieser Mehraufwand für die Post dann in der geforderten (und versprochenen) Zeit erledigt werden kann. Peinlich, wenn eine Hausnummer um 1 (eine!) Ziffer differiert, 5 statt 3 z.B. Schon geschehen. Dafür leitet mir die Post immer noch adressierte Werbung an meine neue Adresse weiter, an der ich seit 13 Monaten wohne. Viel Leerlauf! Antworten
das problem wird sich zumindest bei den Postkarten von alleine lösen...da sowieso immer wengier leute noch solche verschicken und nun mit dieser massiven aenderung wird sich dies noch verstärken. Alternativ kann man auch sagen, dass die Post Ihren Auftrag für den ich 85 Rp bezahlt habe nicht erfüllt hat, da nicht zugestellt. Antworten
Diverse nicht zugestellte Abholungseinladungen für Einschreibebriefe, verlorene gestempelte Vollmachten für Abholungen, Retournierung diverser Sendungen an den (gerichts-) Absender trotz gestempeltem Auftrag, die Post zurück zu behalten etc.. Und noch immer gehen die Gerichte davon aus, dass Einschreiben zugestellt worden wären. Es muss sich etwas ändern, entweder die Rechtsprechung oder die Post. Antworten
60 Millionen Sendungen mit Adressproblemen heisst entweder sind die Adressaten grösstenteils Analphabeten sind oder die Adresssoftware, die die Briefe liest, stur ist! Aus eigener selbstgemachter Erfahrung handelt es sich um fehlende Strassennummer oder Verwendung alten Postleitzahlen, welche die Post selber austauschte! Danke den vielen Pöstlern, die trotzdem vernünftig reagieren und handeln!!! Antworten
Der Post (nicht nur der Schweizerischen) geht es genauso wie den Tankstellen: die verdienen am Benzinverkauf, ihrer eigentlichen Daseinsberechtigung, so wenig, dass sie sich nur noch mit Zusatzverkäufen (Tabakwaren, Getränke, convenience goods) über Wasser halten können. Ohne die PostFinance und die anderen Dienstleistungen wären schon viel mehr kleine Poststellen (und PostAuto) eingegangen Antworten
Stellt sich die Frage was denn "unvollständig adressiert" überhaupt ist? Falsch PLZ, unleserliche Schrift, fehlende Andrede. Hauptsache die teiladressierte Werbung schaft es immer noch in meinen Briefkasten. Es soll ja mal eine Zeit gegeben haben, da hatten die Pöstler sogar noch Zeit die Postkarten zu lesen, also nicht nur die Adresse, sondern auch die Grüsse ... Antworten
Stammt nicht ein Grossteil der Postkarten, die in der CH verteilt werden, aus dem Ausland? Von Schweizern, die im Ausland Ferien machen und Feriengrüsse nach Hause senden? Die Frankierung erfolgt demnach im Ausland und hat nichts mit A- oder B-Post zu tun. Was geschieht denn in diesem Fall? Antworten
Verstehe ich das richtig? Was die "oberen Herren" an Serviceabbau schon früher beschlossen haben, wurde durch "pflichtbewusste Pöstler" durch Mehrleistung untergraben:
Unsere Post ist schon lange kein Dienstleister mehr. Einfache Lösung: Alles was irgendwie geht, elektronisch übermitteln. Elektronische Postkarten erreichen den Empfänger in der Regel sekundenschnell und die Post hat das Nachsehen. Wer keine Dienstleistungen erbringen will, soll auch nicht mehr profitieren können. Vielleicht ändert sich dann die Einstellung. Die Grossbanken sind bereits am Wenden Antworten
Das ist eine Frechheit! Am besten verzichtet man entweder gleich aufs Versenden von der Post oder bringt den Brief selber ans Ziel. Als nächstes wird wohl die Auflage kommen, die Briefe nur mit einer Maschine anzuschreiben, damit sie die automatischen Sortierer besser lesen können! Leuenberger soll das Problem lösen. Er ist ja noch bis Ende Jahr im Amt. Antworten
Wenn es nur Feriengrüsse wären… - Langsam werden die Leistungen des ehemaligen Post-CEO Michel Kunz einer breiten Öffentlichkeit offenbart! Zu glauben, die IT sei so realistisch, dass sie auch Umzüge bemerkt, war wohl ein bisschen zu naiv. Beglé hat die Katastrophe kommen sehen, aber für den Hasler wird das wohl selbstverständlich sein und er wird sie verteidigen. Die Post in kein Unternehmen! Antworten
Da sieht man eben wieder mal die Konsequenzen der Post-Liberalisierung. Der einst sehr gute CH-Postservice wird durch den "Markt" (entgegen jeder liberaler Wirtschaftstheorie!) schrittweise Mittelmass. Eine weitsichtigere Politik in Sachen Service Public ist unbedingt nötig! Antworten
Gemäss einer Statistik werden ja unsere Mitbürger immer intelligenter oder wie man auch sagen kann "gebilderter". Also sollte es auch nicht zuviel verlangt sein für diese Spezies, dass man fähig ist, eine Adresse korrekt zu schreiben. Die Post handelt schon richtig, wenn solche Sendungen vernichtet und nicht noch zeitraubende Recherchen betreiben muss, wo diese Sendung nun auch hin muss. Antworten
Wenn die Post das formalistisch genug handhabt, kassiert sie 60 Mio mal 85 Rappen und kassiert wenn möglich noch zusätzlich für Altpapier. Leider stimmt das wahrscheinlich nicht für Werbedrucksachen. Die werden dafür zum reduzierten Tarif (bis 50%) befördert. Antworten
Ist doch in Ordnung. Wieso haben wir immer solch eine Anspruchshaltung, sind aber nicht bereit, etwas dafür zu bezahlen? Ist doch pure Unfähigkeit, wenn man einen Brief nicht korrekt adressieren kann. B-Post abschaffen und die "Probleme" sind gelöst. Antworten
Wenn ich meine Arbeit nicht mache, das Honorar aber einstreiche, dann kann ich auch reich werden. Vor allem begehe ich einen Diebstal. Darum wundert es mich nicht, wenn die Post Personal einspart, ihre Arbeit nicht richtig erledigt und Millionengewinne ausweist. Antworten
Das waren noch Zeiten, als die Post im Dorf war, der Pöstler immer zur selben Zeit kam, viele der Namen seiner Tour kannte und deshalb auch mal nicht vollständig adressierte Post zustellen konnte. Scheint aber dank zentralen, automatisierten Post-Zentren und Sparmassnahmen nicht mehr möglich zu sein. Adjeu service public... Antworten
Gestern auf einer Landpoststelle: Zwei Schalter, besetzt mit Postangestellten, beide haben bei zwei Kunden Mobiltelefonverträge abgeschlossen resp. Beratungen für Mietzinskautionsversicherungen durchgeführt. 5 Kunden warteten ca. 30 Minuten um ihre eingeschriebenen Briefe aufzugeben.Als Staatsunternehmen hat sich die Post auf Postaktivtäten zu beschränken und nicht den freien Markt zu konkurrieren Antworten
60 Millionen Adressprobleme pro Jahr? Möglicherweise sind wir tatsächlich alle so doof, dass wir kaum eine Adresse richtig aufschreiben können - vielleicht liegt's aber auch an der Software bei der Post: bei der kleinsten Abweichung werden Geschäftsbriefe nicht zugestellt. Frau Salamin, Ihre Begründung ist schlichter Unsinn. Und, ach ja, die Preise müssten wieder angehoben werden. Dreist, sowas. Antworten
Dabei hängt die Richtigkeit der adresse übrigens vom Briefträger ab. Vor kurzer Zeit konnte mir ein Brief wegen falscher Adresse nicht zugestellt werden. Der selbe Brief, mit der selben Adressen im "Adressfenster" kam dann beim zweiten Versuch an. Nur schade das mir dann die Konzerttickets die Beilagen nichts mehr brachten. Trotz A-Post hat der Brief drei Tage gebraucht... Antworten
Da werden wohl auch Sendungen verschwinden welche vollständig adressiert sind, der Briefträger wird das dann wohl nochmals "sortieren" dürfen um sich Arbeit ersparen zu können. Möchte den Briefträgern jedoch keine "Absicht unterstellen", aber wenn der Arbeitgeber so handelt. Antworten
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Koni Uhler
Auch absolut richtig und schön geschriebene Pakete kommen zurück.Mit dem vermerck der Empfänger ist umgezogen.Das kostet schon mal 9.-Fr. nochmals senden 9.- .Die 2 mal 9.-Fr. musste ich dann nicht bezahlen. Geärgert hat es mich trozdem. Einen schönen Tag wünscht Antworten