US-Steuerstreit: Zwei Bedingungen für die Banken
Aktualisiert am 10.06.2011 19 Kommentare
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Die Schweiz und die USA befinden sich nach Angaben aus amerikanischen Regierungskreisen in fortgeschrittenen Verhandlungen zur Regelung von Steuerhinterziehungsfragen. Die Regelung soll offenbar nicht nur für Schweizer Banken, sondern auch für andere europäische Banken gelten.
Wie die Nachrichtenagentur Reuters von drei gegenwärtigen und früheren hohen Regierungsbeamten erfuhr, sollen Banken eine freiwillige Busse zahlen und die Namen von mutmasslichen amerikanischen Steuerhinterziehern ausliefern müssen. Im Gegenzug würden die amerikanischen Behörden Ermittlungen gegen die Banken einstellen.
Ähnlich wie UBS-Deal
Welche Banken von der Regelung betroffen sein sollen, war nicht unmittelbar zu erfahren. Die Angelegenheit würde wohl ähnlich ablaufen wie der Deal mit der Grossbank UBS. (UBSN 11.15 -0.89%) Damals hatten die USA der Schweizer Grossbank vorgeworfen, reichen Amerikanern bei Steuerhinterziehung geholfen zu haben. Die UBS musste eine Busse von rund 780 Millionen Franken zahlen und die Namen von rund 4500 reichen Amerikanern herausgeben.
Die Einzelheiten eines solchen Abkommens müssten noch verhandelt werden, hiess es in den Kreisen weiter. Bis im Juli könnte aber ein abschliessender Entwurf für ein Abkommen vorliegen. Alle betroffenen Banken zusammen könnten mehrere Milliarden Dollar zahlen müssen, hiess es in Regierungskreisen weiter. Banken, die sich der Regelung nicht anschliessen wollten, müssten mit Klagen und intensiven Ermittlungen rechnen.
Nach UBS weitere Banken im Visier
Nach dem Ende des Steuerstreits mit der UBS hatten amerikanische Behörden wiederholt erklärt, sie würden in der Angelegenheit nun weitere Banken aus der Schweiz und aus anderen Ländern ins Visier nehmen und der Frage nachgehen, ob auch diese Institute reichen Amerikanern Beihilfe zu Steuerhinterziehung geleistet haben.
In den USA war ein Mitarbeiter der Credit Suisse festgenommen worden. Im März war der Name Credit Suisse zum ersten Mal im Rahmen eines Gerichtsverfahrens gegen einen amerikanischen Steuersünder gefallen. Die Credit Suisse hat indes wiederholt betont, sie habe sich immer an die amerikanischen Vorschriften gehalten. (kpn/sda)
Erstellt: 10.06.2011, 11:51 Uhr
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19 Kommentare
Was lassen sich die CH-Banken noch alles von den USA gefallen. Selber die grössten Verbrecher, bald Zahlungsunfähig, kein Rechtsystem, Guantanamo lässt grüssen und spielen sich auf, als seien sie immer noch die *Grössten*. Einfaches Rezept. Die UBS und die CS schliessen die Fil. in den USA. Sofort werden 50 000.-- arbeitslos und die Finanzierung, Bankrediten erschwert sich massiv, einfach etw. Mut Antworten
Wenn eine Schweizer bank einem kunden verspricht dass er/sie unter dem Schweizer bank stehen egal ob ami oder schweizer dann ist dass bindend und wenn diese bank die daten raus gibt ohne dass der beweiss für ein verbrechen erbracht wurde dann ist dass gegen das gesetz und diese bank kunden haben dass recht vor gericht zu gehen und werden in einem Schweizer gericht siegen dass wird teuer für ubs+co Antworten
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