Wirtschaft

US-Amtshilfegesuche betreffen 650 Fälle

Aktualisiert am 29.03.2012 1 Kommentar

Laut eines Medienberichtes kann die Zahl der Amtshilfegesuche der USA, die in Verbindung zur Credit Suisse stehen, auf 650 beziffert werden. Die Zahl lasse sich aus der Botschaft zum Bundeshaushalt herauslesen.

Steht im Visier der US-Behörden: Sitz der Credit Suisse in New York.

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Bild: Keystone

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Die Amtshilfegesuche der USA im Zusammenhang mit Kunden der Credit Suisse (CSGN 29.25 1.74%) beziehen sich auf 650 Verfahren. Diese Zahl machte das Westschweizer Radio RTS publik.

Die Zahl ist der Botschaft über den Nachtragskredit I zum Bundeshaushalt 2012 zu entnehmen. Darin beziffert der Bundesrat die durch das US-Amtshilfeverfahren gegen Kunden der Credit Suisse ausgelösten Mehrkosten auf 4,7 Millionen Franken. Die Zahl entspricht nicht unbedingt der Anzahl betroffener Personen.

Elf Banken im Visier

Die US-Steuerbehörden haben neben der Credit Suisse auch zehn andere Schweizer Banken im Visier. Seit Monaten verhandelt die Schweiz mit den US-Behörden über eine Beilegung dieses Steuerstreits. Um die Chancen für eine Einigung zu erhöhen, beschloss das Parlament in der letzten Session, den USA in Fällen von Steuerhinterziehung auch bei Gruppenanfragen Amtshilfe zu leisten.

(kpn/sda)

Erstellt: 29.03.2012, 12:17 Uhr

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1 Kommentar

Andreas Moser

29.03.2012, 18:57 Uhr
Melden 5 Empfehlung 0

Der Bundesrat "gehorcht" weiterin der USA und der EU! Nicht nur bei der Verteidigung des Finanzplatzes sieht man dies, sondern auch in der Aussenpolitik: In dem das EDA alle Sanktionen der USA, NATO und der EU sofort nachäfft! Schweiz besinne dich auf deine Werte und die Neutralität! Antworten



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