UBS versilbert Hauptquartier in New York
Von Arthur Rutishauser. Aktualisiert am 15.02.2010
Mit dem Verkauf fährt die UBS (UBSN 11.15 -0.89%) einen Gewinn von 186 Millionen ein. Dies bestätigt UBS-Sprecher Dominique Gerster. Möglich wurde die phänomenale Gewinnmarge von 96 Prozent dadurch, dass das Gebäude in den letzten 20 Jahren praktisch auf null abgeschrieben wurde. Abgeschlossen wurde der Handel im Januar, somit verschönert er das Ergebnis der UBS im ersten Quartal.
Den Entscheid, das Tafelsilber zu verkaufen, fällte die UBS letzten Sommer. Insgesamt geht es um Häuser mit einem Buchwert von 6,7 Milliarden Franken (Stand Ende 2008). Verkauft werden sollen Gebäude weltweit. In den USA steht auch noch der UBS-Tower in Chicago zur Diskussion. Doch offensichtlich war das Haus eine der letzten stillen Reserven der Grossbank.
Auf der Suche nach neuen Büros
Denn, so sagt der amerikanische UBS-Sprecher Kris Kagel, ein Haus, das praktisch auf null abgeschrieben sei, habe man nicht mehr in den Büchern. Auch bleibt die UBS auch nach dem Verkauf mindestens bis 2018 an der Park Avenue zur Miete. Trotzdem sucht man in New York schon jetzt nach neuen Büros. Dies, weil die Mieten im Moment sehr billig sind und einige Mieterträge 2013 auslaufen. Dabei geht es durchaus darum, die Verhandlungsposition der UBS zu stärken, damit man die Kosten besser drücken kann, sagt Kagel.
(Tages-Anzeiger)
Erstellt: 15.02.2010, 08:08 Uhr
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