Wirtschaft
Diskussion
Teure Getränke: «Das ist kein freier Markt»
Der Basler Wirteverband importiert und verkauft günstigere Getränke aus der EU. Schwierig gestaltet sich der Import von Carlsberg-Bier. Es wird vermutet, dass der dänische Konzern versucht, dies zu verhindern. Mehr...
Von Olivia Raths.
Kommentar schreiben
Verbleibende Anzahl Zeichen:
36 Kommentare
Ich fände es gut wenn sich alle Wirte die günstig aus der EU importieren und die Differenzen ihren Kunden weitergeben sich melden oder in eine Liste eintragen, damit die Konsumenten diese Restaurants entsprechend berücksichtigen können. Ansonsten ist Deutschland ja nicht weit von Basel weg, dort trinke ich ein ausgezeichnetes Bier für € 2.50 pro 4 dl. Stange. Antworten
Vor 2 Wochen im Kunstmuseum Basel: 1 Bier, 1 Expresso, 1 Stück Rüeblitorte: CHF 19.-
Wahsinn!
Ob da ein Einkauf in D hilft... oder nehmen es die Basler auch gerne wie die Zürcher...
Der letzte Satz lässt einen aufhorchen. '... Zur Zeit sei die Menge noch zu klein...' (Um den Preis an die Endkunden weiterzugeben). Dennoch wirft jedes '... bis 57% billigeres...' einzelne Bier beim selben überhöhten Preis beim Verkauf mehr Gewinn aus. Antworten
Wieso muss es denn Carlsberg-Bier sein. Das Bier ist kein Spitzenbier und wird wahrscheinlich in identischer Rezeptur unter mehreren Marken verkauft. Es gibt doch x individuellere Biere mit eigener Note die besser schmecken. Vielleicht will der dänische Konzern gar kein Bier mehr in Basel verkaufen, weil die Basler einen zu guten Biergeschmack haben und Carlsberg links stehen lassen. . Antworten
geht doch bitte sofort alle zu euren chefs und verlangt weniger lohn. dann kann euer produkt entlich auch zu einem fähren europäischen preis verkauft werden. das meiste das wir schweizer exportieren hat schweizer preise, da verstehe ich auch warum wir in schweizer preisen einkaufen müssen. wahrscheinlich geht es den anderen nicht besser als uns... Antworten
nespresso-kapseln kosten im nespresso-shop in mulhouse nur 30-35 cent abzüglich steuer. auch hier wird in der schweiz fast 40% mehr verlangt. allerdings verhindert nestle den export aus Frankreich nicht, so wie carlsberg oder bmw ... Antworten
Meine Herren: Beim Bier hört der Spass auf, ICH bevorzuge lokaler CH Gerstensaft,(kein Feldschlössli!) gestern nahm ich zum ersten Mal im Leben ein "Chastelbach" von Himmelried zur Brust. Wow- was für ein gutes Bier! Bin bereit, deutlich mehr dafür hinzublättern, auch in meiner Stammbeiz "Bruner Mutz" in BS zahle ich Fr. 4.50 für ein kleines Bier. Teuer ja sicher, trotzdem es liegt noch knapp drin Antworten
Sehr geehrter Herr Mueller: Das meiste Bier wird zu Hause, beim Grillieren, etc. konsumiert und nicht in der Beiz (da hört nämlich der Spass schon beim Preis auf). Die Produktion aller lokalen Gerstensäfte (Chastelbach inbegriffen) reicht schlicht nicht aus, um den Landesbedarf abzudecken - ausser männiglich nimmt lediglich pro Monat 1 Glas zur Brust. Ich nehme an, sowas wird sie kaum begeistern.
Heute wird gemäss Medien in Rheinfelden das neue Brauereilokal eröffnet. Mit Musik und Gratisbier und so. Da steht im Artikel:
Zudem wird eine grosse Auswahl von 12 Offenbieren und 17 Flaschenbieren geboten. Naja. Bei 29 Bieren wird es wohl nicht so eine Einheitsbräu sein. Vielleicht ist auch ein Gutes drunter :-).
Der Preisüberwacher soll sein hintern bewegen und endlich gegen Carlsberg,Coca Cola etc. vorgehen und denen millionen Bussen erteilen.Es ist doch einfach,die CH Regierung soll dem Preisüberwacher Geld zur verfügung stellen um Container voll mit allem möglichem zu kaufen,und wenn er sieht das er daran gehindert wird dinge zu kaufen dann soll er gegen diese Firmen vorgehen. Antworten
Bin völlig einverstanden, aber sie verwechseln Preisüberwacher und Wettwbewerbskommission (WEKO).
"bis zu 57 Prozent unter dem Schweizer Listenpreis der Getränkemultis abgesetzt"....wann handeln Coop und Migros und erklären den Getränkemultis den Preiskrieg? Jeder Konsument, der im Ausland einkauft ist ein Patriot, denn er zwingt die bequemen heimischen Händler damit zum Preiskampf. Antworten
Meine Güte, Herr Müller. Es ist doch ein UNTERSCHIED, ob etwas in der Schweiz hergestellt wird oder nicht. Carlsberg wird in Rheinfelden produziert und nicht in Deutschland. Importiert wird ein in Deutschland hergestelltes Bier. Solcher Import gefährdet Arbeitsplätze in der Schweiz. Oder einfacher gesagt, so machte es Griechenland. Importieren statt produzieren. Wir haben viel daraus gelernt :-(.
Für einen Kasten Premium-Bier (20 Fl. / 0,5 L) ist in der Regel in grenznahen Getränkemärkten brutto € 14.99 zu bezahlen. Nach Abzug der Deutschen MwSt., plus Schweizer Biersteuer und MWST, kostet die 0,5 Literflasche somit Fr. 1.07! Beim Schweizer Detailhändler sind mehr als zwei Franken zu berappen, in der Gastronomie sind's zwischen 7 und 10 Stutz! Noch fragen? Antworten
Glaub nicht alles, was in Wikipedia steht. Adelbodner wurde 2010 wieder verkauft und ist jetzt in Schweizer Streubesitz. Seither sind sie wieder profitabel.
Ein guter, vielversprechender Anfang welcher aber nur meinen Beifall erhält, wenn die Differenz abzüglich der Transportspesen auch an den Endkunden (Konsument im Restaurant) weitergegeben wird. Da habe ich, aus schlechten Erfahrungen, noch etwelche Zweifel. Wirte, dies wäre eine "goldige" Chance, die Abzockerdiskussionen vorerst zu beenden! Antworten
Eine Stange bekomme ich selten unter vier Franken. Im Einkauf kostet sie 70 Rappen. Das Importbier in den Pubs - das NICHT in der Schweiz hergestellt wird - ist noch teurer. Wenn ich hier mein Bier trinke und vier Franken und mehr bezahlen muss, dann will ich wenigstens, dass Schweizer dran verdienen bei Herstellung und Transport. Und die Gläser und die Theke? Wer bezahlt die? Der Wirt?
Warum kaufen die Wirte und konsumten denn immer das Wasser von den überteuerten Grosskomnzernen?? Anstatt Valser (Cocal-Cola), San Pellegrino (Nestlé) und Evian (Danone) kaufen sie besser mal ein richtiges Schweizer Wasser z.B. Adelbodner oder Elmer. Diese Wasser sind in schweizerischem Besitz und zocken ihre Kunden nicht ab. Antworten
Ich verstehe nicht, weshalb man Carlsberg oder anderes 08/15-Bier importieren muss. Ich kaufe für den Hausgebrauch schon seit langem ausschliesslich Bier, das in der Schweiz von unabhängigen Brauereien produziert wird.
Wir sind ein grosses Restaurant in Zurich. Wir kaufen fast alle Getraenke im nahen Deutschland 40% billiger ein. Wir geben diesen Rabatt unseren Gaesten weiter. Auch Schweizer Weine kaufen wir im nahen Ausland fuer 50% billiger ein. Carlsberg kaufen wir in Singen ein mit 45 % Rabatt.
Schweizer Produkte sind im nahen Ausland bei zb.Deutschen Einkaufsorg. viel billiger auch.
Antworten
@ sehr geehrter Herr streit bitte nicht mehr jammern ....
Es ist eine Frechheit in Deutschland einkaufen und die Schweizer Kunde für Umsatz Verluste verantwortlich zu machen ..
Ihre Geschäftsstrategie wird sie nie zum Erfolg führen.
Weil ihre Kunde CH und nicht die Deutsche sind...
Ich werde sicher sie nicht mehr unterstützen ...
super lieb von ihnen dass dass bei euch 40% - 50% euren kunden weiter gegeben werden... aber seid doch erlich... die prozente sind nur vom einkauf, das heisst: eine stange von 4 auf 3.90 reduziert und nicht 40% - 50% ??? kenne ihr restaurant nicht darum stell ich es als frage.
Carlsberg wird in der Schweiz gebraut, Herr Streit. Von Menschen in der Schweiz, mit Löhnen der Schweiz, die auch in ihr Lokal zum Essen kommen. Die gehen dann Ihrer Logik zufolge künftig auch nach Deutschland zum Essen und nicht mehr zum Schweizer Wirt. Da es ja dort auch billiger als bei Ihnen. Und Sie müssen nicht Stunden im Auto verbringen. Wollen Sie das damit sagen?
Wenn ich importiertes Nivea hier überbezahlen, darf ich mich sicher aufregen. Aber wenn ich Produkte billiger importiere, als sie hier in der Schweiz hergestellt werden, dann ist das für mich kein Argument. Dann machen wir es wie die Griechen und importieren. Nur gibts dann keine Angestellten, die zum Wirt gehen, da sie kein Geld haben. Was kostet eine Stange? Ca. 70 Rappen? Kommt in etwa hin.
Der aufmerksame Leser konnte im Artikel darüber lesen. Und für einmal war die Argumentation sogar vernünftig. Und auch wenn die Wirte das nicht weitergeben würden, finde ich es besser, die Preisdifferenz landet in der Tasche eines Wirts, als in den Taschen eines Grosskonzerns.
Die armen Wirte. Nur kostet in Deutschland ein Süssgetränk EUR 2.00 (also keine CHF 2.50), in Basel aber zwischen CHF 4.00 und CHF 5.00. Da sind die CHF 0.25 pro Flasche Preisdifferenz (im CC kostet der Halbliter CHF 0.90) im Einkauf wohl Peanuts... Antworten
@Guggisberg: Ihre Aussage ist richtig. Nur ist es illusorisch zu glauben, die Wirte geben die Einsparung weiter. Warum kostet beispielsweise ein Espresso in Locarno CHF 2.70 und in in der Agglomeration Zürich CHF 4.50? Der Kaffee kostet gleich viel. Miete und Personal dürften wohl kaum solche Differenz erklären...
Herr Horber: In absoluten Zahlen mögen CHF 0.25 je Flasche ja Peanuts sein... Rechnen sie das mal als Prozentsatz, dann können sie sich vorstellen, wie fest Peanuts das für die Konzerne sind, wenn sie paar Mio. Flaschen verkaufen.
Hab mich beim lesen des Artikel auch gefragt. Die halbliter Cola soll deutlich höher, Listenpreis doppelt so hoch wie die 65 Rp. sein? Wo kaufen die Wirte in Basel denn ein? Im CC oder Top CC liegen die Preise unter einem Franken beim 24er Gebinde.
ab der schweizer grenze arbeitet personal mit schweizer lohnkosten und das restaurant zahlt auch schweizer mietpreise - so schnell kann dies nicht sinken, ausser sie gehen mit gutem beispiel voran und vierteln ihren lohn und hoffen dass alle nachziehen. einkaufspreise hingegen sollten keine solche differenzen aufweisen; darum ist das vorgehen lobenswert!
Zurück zur Story
Wirtschaft
Online-Wettbewerb
Wir feiern - Sie profitieren. Einen Tag lang freie Fahrt ab CHF 25.- mit Bahn, Bus und Schiff im gesamten BLS-Gebiet.
Jetzt wechseln und sparen
Finden Sie in nur fünf einfachen Schritten die optimale Fahrzeugversicherung.

Bitte warten

























Angemeldet mit Facebook