Wirtschaft

Swiss-Life-Tochter AWD ist wieder profitabel

Der Versicherungskonzern Swiss Life hat die Prämieneinnahmen im dritten Quartal dieses Jahres im Vergleich zur Vorjahresperiode um fünf Prozent gesteigert.

Kann mit dem Quartalsergebnis zufrieden sein: Bruno Pfister, CEO von Swiss Life.

Kann mit dem Quartalsergebnis zufrieden sein: Bruno Pfister, CEO von Swiss Life.
Bild: Keystone

Im dritten Quartal 2009 hat die Swiss-Life-Gruppe 3,2 Mrd. Fr. Prämien eingenommen. Die Prämieneinnahmen fielen 5 Prozent höher aus als im Vorjahr, wie der Lebensversicherungskonzern mitteilte. Zu verdanken ist dies dem Auslandsgeschäft: Während in der Schweiz die Prämieneinnahmen um 7 Prozent auf 928 Millionen Fr. zurückgingen, stiegen sie in Frankreich um 6 Prozent auf 1,29 Mrd. Fr. und in Deutschland um 23 Prozent auf 529 Millionen Franken. Gleichzeitig senkte der Lebensversicherer, der im August ein umfangreiches Sparprogramm angekündigt hatte, die operativen Kosten um 3 Prozent.

In den ersten neun Monaten des Jahres ging das Prämienvolumen hingegen um 3 Prozent auf 13,62 Mrd. Fr. zurück. Positiv entwickelten sich die Einnahmen dabei nur in Deutschland und im Segment übriges Versicherungsgeschäft, wo unter anderem die Versicherungsummantelung grosser Privatvermögen (Private Placement Life Insurance, PPLI) angesiedelt ist.

Die deutsche Finanzvertriebstochter AWD sei im dritten Quartal operativ in die Profitabilität zurückgekehrt, gab der Konzern weiter bekannt. Ohne Einmal- und Restrukturierungskosten brachte es AWD auf einen operativen Gewinn von 6,2 Millionen Euro. Das Jahresresultat 2009 werde ebenfalls von Sonderkosten geprägt sein.

Die Solvabilitätsquote stieg zwischen Juni und September von 155 Prozent auf 168 Prozent. Anhand dieser Kennzahl ist ersichtlich, zu welchem Grad die Ansprüche der Versicherten mit Eigenmitteln gedeckt sind. (vin/sda/)

Erstellt: 11.11.2009, 08:46 Uhr

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