Wirtschaft

Swiss fliegt im Aufwind

Aktualisiert am 09.12.2011 5 Kommentare

Die Fluggesellschaft hat im November im Vorjahresvergleich 4,2 Prozent mehr Passagiere transportiert. Insgesamt waren 12'163 Swiss-Flugzeuge in der Luft. Schlechter läuft das Geschäft in der Sparte Frachten.

Die verkauften Frachtenkilometer gingen um 5,6 Prozent zurück: Eine Maschine der Fluggesellschaft Swiss am Zürcher Flughafen.

Die verkauften Frachtenkilometer gingen um 5,6 Prozent zurück: Eine Maschine der Fluggesellschaft Swiss am Zürcher Flughafen.
Bild: Keystone

Lufthansa

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Im November hat die Fluggesellschaft Swiss 4,2 Prozent mehr Passagiere als vor einem Jahr befördert. Insgesamt reisten 1,2 Millionen Fluggäste mit Swiss. Die Zahl der Flüge erhöhte sich um 2,5 Prozent auf 12'163, wie das Unternehmen heute bekannt gab. Der Sitzladefaktor blieb mit 79,4 Prozent praktisch konstant.

Im Vergleich mit anderen Monaten des Jahres ist der Zuwachs der Passagierzahlen bescheiden. Insgesamt flogen im laufenden Jahr 8,3 Prozent mehr Passagiere mit Swiss als in der Vergleichsperiode 2010.

Der Swiss-Mutterkonzern Lufthansa (LHA 8.536 0.67%) verzeichnete ebenfalls einen deutlichen Anstieg bei den Passagierzahlen. Die Gesellschaften Lufthansa, Swiss, Austrian Airlines (AUA), British Midland (BMI) und Germanwings beförderten zusammen 8,2 Millionen Fluggäste. Dies entspricht einem Wachstum von fast 5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Im Oktober hatte das Wachstum nur rund 2 Prozent betragen.

Frachtgeschäft rückläufig

Weniger gut als die Passagierflug-Sparte lief bei der Swiss das Frachtgeschäft. Im Vergleich zum Vorjahr gingen die verkauften Frachttonnenkilometer um 5,6 Prozent zurück. Der Frachtladefaktor sank um 3,5 Prozentpunkte auf 79,3 Prozent.

Der gesamte Lufthansa-Konzern verzeichnete gar einen Rückgang der beförderten Fracht- und Luftpost-Menge um rund 9 Prozent. Die Auslastung der Frachträume verschlechterte sich konzernweit um zwei Prozentpunkte auf 66,9 Prozent.

Die Luftfracht gilt als ein wichtiger Frühindikator für die Entwicklung von Handel und Weltwirtschaft. Geht das Frachtaufkommen zurück, steht gewöhnlich ein Wirtschaftsabschwung bevor. (wid/sda)

Erstellt: 09.12.2011, 15:37 Uhr

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5 Kommentare

Max Meier

09.12.2011, 15:59 Uhr
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Mehr, mehr , mehr und nochmals mehr... man hört nichts anderes mehr! Dies bedeutet im Umkehrschluss auch mehr Umweltverschmutzung - daran denkt bei wirtschaftlichen zahlen niemand! Es ist an der Zeit, mal zu bremsen und Gesellschafts- und Umweltverträglich zu wachsen. Antworten


Hans Iseli

09.12.2011, 20:17 Uhr
Melden 1 Empfehlung

Das schweizerische kombinierte Staats- und Freisinn-Management hat die Swissair bravourös in Grund und Boden geritten. Und die geschmähten Deutschen haben ein Bijou daraus gemacht. Rechts und Links haben gemeinsam ihre Inkompetenz bewiesen, genau so wie in der Politik. Antworten



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