«Seien Sie in der Nacht zu zweit unterwegs»
Von Ralph Pöhner. Aktualisiert am 27.03.2009 36 Kommentare
Geisel seines Personals: 3M-Manager Luc Rousselet, Pithiviers bei Paris, 25. März 2009.
Opfer von bankbossesarecriminals@mail.com: Haus von Bank-Chef Fred Goodwin, Edinburgh, 25. März 2009.
Wut in Farbe: Fassade der UBS, Zürich, 18. Januar 2009. (Bild: Keystone)
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«Tragen Sie kein Zubehör (Taschen, Shirts, Schirme etc.) mit dem Firmenlogo». - «Seien Sie in der Nacht wenn immer möglich zu zweit unterwegs, parken Sie an gut beleuchteten Orten.» - «Melden Sie es sofort dem Sicherheitsdienst, wenn Ihr Mitarbeiterbadge verloren ging oder gestohlen wurde.»
Die Sätze deuten auf eine verschärfte Bedrohungslage. Sie stammen aus einem internen Memo, das der Sicherheitsdienst des amerikanischen Versicherungsriesen AIG am 18. März in New York herausgab. «Wegen wachsender öffentlicher Aufmerksamkeit, die durch eine Zunahme der Medienberichterstattung angeheizt wird, möchte der Sicherheitsdienst von AIG gewisse Schutzmassnahmen hervorheben», wird einleitend erklärt. Oder kürzer gesagt: AIG ist in der Öffentlichkeit verhasst – also aufpassen.
«Es ist erlaubt, Freizeitkleidung zu tragen»
Die Sorge hat Grund. AIG musste mit 85 Milliarden Dollar an Staatsgeldern vor dem Zusammenbruch gerettet werden, trotzdem kam das Management auf die Idee, davon 165 Millionen Dollar für Boni abzuzweigen. Eine Folge: Morddrohungen, Kleindemonstrationen vor Landsitzen der AIG-Manager, bewaffnete Security-Leute vor der Konzernzentrale in Manhattan. Das Unverständnis für Topsaläre bei Versagerfirmen scheint mittlerweile so gross, dass mit tätlichen Angriffen gerechnet wird.
Also ist neue Art der Diskretion angesagt. Vor dem G20-Gipfel, der nächste Woche in England stattfindet und der zu allerhand Demos führen dürfte, erhielten auch die Londoner Angestellten der Grossbank J.P.Morgan Tarn-Instruktionen. «Dress down», stand im internen Memo, das die Zentrale vorgestern vermailte: «Es ist den Angestellten ab 30. März erlaubt, Freizeitkleidung – Jeans/Trainer - zu tragen.» Und weiter: «Vermeiden Sie Aktenkoffer/Taschen mit Logo/Computer taschen».
«Wir sind wütend»
Die Vorsicht gründet in konkreten Angriffen. Bei Jimmy Cayne, dem letzten CEO der Pleitebank Bear Stearns, wurden kürzlich die Fenster des Landsitzes eingeschlagen. Und Fred Goodwin musste am Mittwoch dieselbe Erfahrung machen: Eingeschlagene Scheiben an seinem Haus in Edinburgh, zerkratzte Windschutzscheibe an seinem Mercedes.
Goodwin spielt in Grossbritannien eine ähnliche Rolle wie Marcel Ospel in der Schweiz: Er gilt als nationale Symbolfigur der Finanzkrise. Er war Chef der Royal Bank of Scotland, die letztes Jahr 35 Milliarden Franken Verlust machte und nur mit 30 Milliarden Franken aus der Staatskasse vor dem Kollaps gerettet werden konnte. Und trotzdem erhält er, wie zu Monatsbeginn bekannt wurde, künftig eine Pension von knapp einer Million Franken – jedes Jahr.
Der Glasangriff in Schottland wurde mit einem anonymen Mail begleitet; unter dem Absender bankbossesarecriminals@mail.com verkündete eine gewisse Moira McLeod, dies sei erst der Anfang: «Wir sind wütend, weil Reiche wie er sich selbst grosse Geldsummen auszahlen und im Luxus leben, während normale Menschen arbeitslos, hoffnungslos und wohnungslos werden.»
«Es wird persönlich»
Die «Financial Times» in Deutschland kam denn zum Schluss, dass die Entwicklung in den letzten Tagen «eine neue, aggressivere Dimension» erreicht habe: «Es wird persönlich. In Frankreich, Grossbritannien und den USA werden Manager und Banker zur Zielscheibe des Zorns: Geiselnahmen, Morddrohungen, Angriffe auf das Eigentum. Es ist keine abstrakte Wut auf "gierige Banker" – die Drohungen und Bedrohungen sind ganz konkret.»
Ganz konkret wurde es auch für Luc Rousselet, den Frankreich-Chef von 3M: Nachdem der Büro- und Pharmamaterial-Konzern den Abbau von rund der Hälfte des Personals bekanntgegeben hatte, setzten die Mitarbeiter Rousselet am letzten Mittwoch fest. Es war eine symbolische Aktion, Rousselet wurde mit Kantinenmenus und San-Pellegrino-Wasser in seinem Büro eingesperrt und gestern wieder freigelassen – wobei es ihm ähnlich erging wie seinem Amtskollegen Serge Foucher. Der Sony-Manager musste Mitte März ebenfalls eine Nacht in der Geiselhaft seiner Mitarbeiter verbringen. Auch hier liessen die entlassene Angestellten ihren Frust am Frankreich-Direktor aus – der aktuelle Fachbegriff dafür lautet «bossnapping».
«Die Nerven flattern»
Die Kernfrage ist: Hat man es da einfach mit spontaner Wut zu tun? Oder wird hier auch eine fundamentale Abwendung von den Unternehmen, ihren Managern und ihrem System greifbar? In Frankreich sieht man die Sache schon grundsätzlicher. Beispielsweise veröffentlichte der Unternehmer und Autor Alain Minc am Montag im «Figaro» einen «offenen Brief an meine Freunde von der führenden Klasse» – und zog darin gleich Parallelen zur Französischen Revolution. «Spürt ihr, dass die Nerven im Lande flattern», fragte der Sarkozy-Berater die Chefs im Lande, «und dass die Bürger das Gefühl haben, eine Krise zu durchleben, an der wir in ihren Augen schuld sind?»
In der Schweiz allerdings – diesem eher revolutionsscheuen Land – blieb es bislang dabei, dass einige UBS-Filialen in Zürich und Zug im Januar mit Farbbeuteln verschmiert wurden. Und wie in der Grossbank zu erfahren ist, sah man noch keinen Anlass, die Sicherheitsmassnahmen wegen Finanzkrise oder Bonusdebatten explizit zu verschärfen. (DerBund.ch/Newsnetz)
Erstellt: 27.03.2009, 10:55 Uhr
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36 KOMMENTARE
Die Agressivität der Bürger ist verständlich. Ich frag mich: Warum müssen Manager; Banker, CEO's und Verwaltungsrät solche exorbitante Summen an sich reissen? Was nützt einem soviel Geld? Soviel kann man doch nicht ausgeben? Und das letzte Hemd hat sowieso keine Taschen. Für mich absolut unverständlich. Auch weniger würden doch reichen. Dafür den Angestellten da und dort etwas mehr Lohn geben.
Gewalt ist ein Zeichen der Machtlosigkeit, jedoch habe wir Schweizer VOLK die möglichkeit eine Intelektuelle Revolution zu machen: indem wir eine Initiative aufstellen die den Schweizer Franken zum "Fliessgeld" (Geld mit Verfallsdatum) macht, gemäss Prinzipien von "Silvio Gesell", Geld muss im Umlauf bleiben! Auch wenn die Initiative scheitern würde, würde sie die "Reichen" zum zitern bringen.
Das sind nur die Vorboten. Mich wundert, dass es in der Schweiz noch nicht geschehen ist. Die Boni-Dekadenz ist bei den Abzockern noch gar nicht ins Bewusstsein gelangt. Die Credit Suiss zahlt für den neu eingestellten Asienchef Kai Nargolwalas eine Vorauszahlung von schlappen 21 Millionen!!! "Golden Hellos". Irgendwann schlägt das Volk zu. Es ist bald soweit.
Solange das sich die Mehrheit der Gesellschaft von den oberen 10% steuerlich alimentieren lässt ist jegliche Schadenfreude gegenüber den "oberen" naiv und dumm. In der EU ist die staatlich subventionierte Gesellschaft schon die Regel. Dort sind die Brutto Löhne oft halb soviel wie bei uns ein Netto Lohn. Das hat mit dem BG wenig zu tun sondern mit der hohen Produktivität unserer Wirtschaft.
Endlich tut sich was in der richtigen Richtung. Auch in der Schweiz wartet das Volk zu lange!!
@Karl Klingler: Da rächt es sich halt, dass die Schweiz als EU-Nichtmitglied ziemlich alleine da steht. Was für eine Aussage! Geht's denn unserem östlichen Nachbarn, als EU-Mitglied, wohlgemerkt, tatsächlich besser? Wohl kaum! Somit ist Ihre Aussage aus der Luft gegriffen.
@Dieter Wundrak: Sie mögen Recht haben. Umso sicherer ist das Ende des Schweizer Bankgeheimnisses: Je schlimmer es den genannten Nationen geht, denen "das Wasser bis zum Hals" steht, desto grösser der Druck auf die CH. Da rächt es sich halt, dass die Schweiz als EU-Nichtmitglied ziemlich alleine da steht. Auf den vermeintlichen Wohlstand durch das BG würde ich jedenfalls nicht mehr lange bauen.
Ich bin zwar kein Freund von Drohungen. Immerhin würde es nicht schaden, wenn auch mal gewisse Politiker etwas weniger sanft an ihren Eid (zum Wohle des Volkes und Landes!) erinnert würden.....
Genau aus diesem Grunde und im Sinne, dass alle die gleichen Möglichkeiten/Voraussetzungen haben, bin ich dafür, dass Geld nach dem Tode auf eidgenössischer Ebene wieder einzukassieren und in den Umlauf zum Wohle der Allgemeinheit einzusetzen. Es gibt heute viel zu viele - und künftig noch mehr Leute - welche nie etwas geleistet haben.
Und bei uns leben die raffgierigen Ex-Banker friedlich in ihren Villen am Zürichsee, weitab von den Metropolen, wo das Volk noch bestimmt und die Faust erhebt.
@Stephan Zettel: Ja genau, unsere Nachfahren können dann am Zürichberg bestaunen, wie einst das überhebliche Volk lebte, das an seiner Gier verreckte... ;-))
Vermutlich wird dieser Umtand in Zukunft dafür herhalten müssen, dass NOCH höhere Boni gezahlt werden. Zum Salär kommen also noch Aufwendungen dazu, die Villa, das Auto und die Jacht zu panzern, Saläre und Waffen für die Privatarmee, etc, etc, etc. Arme Banker. Muss schlimm sein, nicht aus der Denkweise ausbrechen zu können, die einen in diese Situation gebracht hat.
Mein Mitleid mit diesem Abzockergesindel hält sich in sehr, sehr engen Grenzen. Aber keine Angst, liebe Manager: Mein Mitleid ist käuflich! Also, wenn Ihr mir ein paar Millionen schiebt, bekommt Ihr dafür von mir Mitleid. Damit hätten wir, um es in Eurem Jargon auszudrücken, eine Win-Win-Situation geschaffen.
Egal, was wir denken oder für richtig halten. In einer Krise ist jeder sich selbst der Nächste. Wir, in der Schweiz, wissen sehr wohl, warum wir das Bankgeheimnis so verteidigen. Wir leben nämlich davon. Anders ist es jetzt in den USA, Deutschland, Frankreich und England, nur diese Länder möchte ich erwähnen, den steht nämlich das Wasser bis zum Hals. Und jetzt wird halt geholt, wo es etwas gibt.
Noch geht es dem Grossteil der Schweizer (zu) gut! Man warte einmal ab, wenn die Zahl der ausgesteuerten Arbeitslosen und gescheiterten Selbständigerwerbenden zunimmt...! Hunderttausende machen bereits die Faust im Sack über diese Bananenrepublik, die Wohlhabende, bzw deren Erben subventioniert, während erwerbslose Benachteilgte leer ausgehen u. vom armseligen Sozialwesen noch schikaniert werden!
Die Reaktionen sind verständlich. Wie kann man Arbeitslosigkeit generieren und gleichzeitig Millionen von $ oder CHF oder £ einsacken. Die Think Tanks und die ganzen Meinungsbildungsplätze müssten per sofort aufgelöst werden. Hier wurde das Übel des diktatorischen Kapitalismus wie wir in jetzt hatten erfunden. Rolling Stones: time is right for fighting in the streets boy, also in 2009 notonly 69
Ja, das war zu erwarten.Und machen wir uns gefasst darauf:bald könnte dies auch bei uns geschehen.Bez. Auswirkung der Krise stehen wir erst am Anfang.In einigen Monaten könnte unsere Arbeitslosigkeit mindestens doppelt so hoch sein wie derzeit,und ein rechter Teil der SeniorInnen nur mit ungenügender Altersvorsorge dastehen.Die 2. Säule ist bei viele weggeschmolzen wie Schnee in der Frühlingssonne
Mal ehrlich - wen wunderts? Eigentlich ist die Lage noch verdächtig ruhig... Einfach mal abwarten, hierzulande dauert es immer etwas läääänger, bis die Leute erwachen... Die Franzosen haben einfach ein wenig mehr aus der Geschichte gelernt. Sie hatten die Revolution, sie haben den Oberen schon mal gezeigt: "Wir sind das Volk".
Kümmert mich nicht die Bohne, wenn nun Abzocker um ihr Heil zittern müssen. Die haben selber mit ähnlichen Methoden ja ihr Geld erworben. In China gehen ähnliche Ängste um. In Südamerika und Afrike seit Jahren Alltag. In Europa ähnliche Tendenz. Es musste so kommen. Jänu.
Das verwundert doch niemand, dass es jetzt so weit gekommen ist. Wenn ein kleiner Mitarbeiter sich was zu schulden kommen lässt, dann hat es für ihn ziemlich gravierende Konsequenzen. Und die Grossen lässt man laufen und wirft ihnen noch einen grosse Summen hinterher. Mitleid wäre hier wirklich fehl am Platz. Und es wird noch drastischer kommen, wenn die andere Hälfte auch noch erwacht.
to heidi meier@ : ...and what is people doing with this power..... !? does it change anything for good.....??
Ich finde es höchst interessant, dass sich die schweizerische und weltweite Mittelschicht nicht wehrt. Sie wird bis aufs Hemd ausgezogen und arbeitet anständig weiter. Wenn sie diese Aufgabe des Bindegliedes zwischen schamlosen Geldvernichtern oben und der armen Schicht nicht mehr wahrnimmt, wird es wirklich nett.
Nicht wenige Banker freuen sich darauf, endlich "zurückschlagen" zu dürfen - es wird auch Zeit!
Wir haben ja auch Burgruinen, die wir gerne anschauen. Vielleicht kann die überübernächste Generation dann verfallene Villen und Prunkpaläste besichtigen!
Es gibt anscheinend immer noch Manager und Banker die es einfach nicht begreifen das es so nicht weitergehen kann. Muss erst etwas schwerwiegendes passieren das mann begreift und reagiert? Die Staaten und die Länder sind gefordert sofort was zu unternehmen betreffend betrügerischen Boniauszahlungen!!
Dass die Amis, die ja sonst immer davon ausgegangen sind, dass sie an ihrem Schicksal selber schuld seien, derart heftig reagieren, scheint mir schon einen Bruch mit der Vergangenheit zu signalisieren. Wenn das Beispiel Schule macht, könnten auch den USA sozial unruhigere Zeiten bevorstehen.
Vor der französischen Revolution war es der Adel, der kein Mass mehr kannte und das Volk verlumpen liess. Vor dem ersten Weltkrieg waren es Industriemagnaten, die das Volk als Lohnsklaven gerade mal noch knapp überleben liessen. Dann kamen Kommunismus und Faschismus als Reaktion. Und jetzt wird wieder ein ungerechtes Feudalsystem gebodigt. Wen das wundert, der hat sich nie mit Geschichte befasst.
Alles nur eine Frage der Zeit...es ist halt so bei den Schweizern dass die lieber die Faust im Sack machen als was zu unternehmen.....irgendwann wird es auch hier zu solchen Zuständen gegen die Managern wie in den USA und UK kommen, und dafür habe ich und sicher auch sehr viele Leute Verständnis....es kann doch nicht sein dass es immer den kleinen Mann trifft und die Oberen ungeschoren davonkommen
mitleid mit diesen bonisüchtigen hält sich in grenzen . boni zui bekommen für schlechte arbeit versteht kein normaler mensch .
Da bleibt nur die Hoffnung, dass wenn es tatsächlich zu gewalttätigen Übergriffen kommen sollte, die Justiz wenigstens milde urteilt und niemanden dafür ins Gefängnis schickt.
Französische Revolution und Robbespierre lassen grüssen. Anstatt der Guillotine wird es jedoch über kurz oder lang griffige Gesetze gegen die masslose Bereicherung auf Kosten (und vor den Augen) anderer geben müssen - so wie es z.B. auch eins gegen Wucherzinsen gibt.
Die Politiker in den USA machen es richtig. Sie verlangen 90% Steuern auf die 300 Millionen Boni von AIG. Weshalb kann das die Schweiz nicht bei den Boni der UBS tun??? Die UBS hängt am Staatstropf und bezahlt über 2 Milliarden Boni! Wieso sind unsere Schweizer Politiker so nichtstuend und können diese Boni nicht mit 90% Steuern belasten bei der UBS? Schande den Sch.... Bankern!
Betrachtet man die Aussagen einzelner Ökonomen an renomierten Universitäten, dann sind solche Entwicklungen alles andere als überraschend: Wer eiskalt den Niedergang des Mittelstandes propagiert, sollte sich nicht wundern, wenn sich dieser zu wehren beginnt. Wir haben es gewissermassen wieder mit ähnlichen Entwicklungen wie gegen Ende des 19. Jahrhunderts zu tun. Das ist höchst bedenklich!
Es ist ein Lehrbeispiel, wie demokratieschädlich das Verhalten der Banker ist. Gewinne zu privatisieren und Kosten zu sozialisieren führt, wie man jetzt schön sieht, dazu, dass das Gewaltmonopol dem Staat entzogen wird und unbescholtene Bürger es legitim finden, wenn man Manager eigenhändig zur Rechenschaft gezogen werden.
Es ist kein Wunder, dass all das jetzt geschieht. Jahrelang haben uns die Manager mit Arroganz gestraft, hatten obszöne Saläre abgesahnt (und von "Peanuts" gesprochen), während die andern grad so über die Runden kommen. Auch der Staat hat versagt, er behandelt Prominente vorzüglich (Steuergelder für Bonus bei UBS, Autounfall Blatter), während der kleine Mann nichts zu melden hat. Selbst Schuld.
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