Wirtschaft

Sawiris gibt Verwaltungsratspräsidium ab

Aktualisiert am 25.07.2012 4 Kommentare

Der ägyptische Investor ist bereits nicht mehr Präsident der Firma Andermatt Swiss Alps AG. Nachfolger ist Gerhard Niesslein, der Generaldirektor von Sawiris' Holding Orascom.

Bleibt Verwaltungsratspräsident seiner Holding Orascom: Investor Samih Sawiris vor einem Modell der Feriensiedlung in Andermatt. (Archivbild)

Bleibt Verwaltungsratspräsident seiner Holding Orascom: Investor Samih Sawiris vor einem Modell der Feriensiedlung in Andermatt. (Archivbild)
Bild: Keystone

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Wie das Schweizer Fernsehen heute in der Sendung «Schweiz aktuell berichtet» hat und wie ein Blick ins Handelsregister zeigt, ist der ägyptische Investor Samih Sawiris seit dem 9. Juli nicht mehr Verwaltungsratspräsident der Andermatt Swiss Alps AG. Neben ihm sind 3 weitere Mitglieder aus dem Verwaltungsrat ausgeschieden.

Samih Sawiris ist jedoch weiterhin als Verwaltungsratspräsident der Muttergesellschaft von Andermatt Swiss Alps AG, der Orascom (ODHN 10.1 -0.98%) Developement Holding AG, im Handelsregister eingetragen. Dessen Generaldirektor, Gerhard Niesslein, wird Samiris Nachfolger als Verwaltungsratspräsident bei Andermatt Swiss Alps. Niesslein ist ein erfahrener Immobilienmanager, der laut «Finanz und Wirtschaft» der Orascom ein Managementinformationssystem mit Angaben über alle reservierten Zimmer und verkauften Appartements verpasst hat.

Weder Orascom noch Andermatt Swiss Alps haben den Wechsel bisher aktiv kommuniziert. Ein Sprecher hat laut «Schweiz aktuell» aber die Angaben bestätigt.

Erstellt: 24.07.2012, 21:50 Uhr

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4 Kommentare

Peter Kaegi

25.07.2012, 05:52 Uhr
Melden 14 Empfehlung 0

Das Andermatt Swiss Alps und Orascon den Sawiris-Wechsel nicht kommuniziert haben, lässt nichts Gutes erwarten. Mit Getöse ist man gekommen, leise geht man davon. Da wäre das Militär-Andermatt wieder bereit für Asylunterkünfte. Antworten


Simon Müller

25.07.2012, 09:03 Uhr
Melden 9 Empfehlung 0

Ich hoffe, dieses Projekt wird nicht von Erfolg gekrönt sein. Denn es darf nicht sein, dass man die schöne Schweizer Alpenlandschaft zupflastert und wohin man sieht nur noch Beton! Antworten



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