Wirtschaft
Diskussion
Revolte beim Kabinenpersonal der Swiss
An Bord der Swiss brodelt es: Flight-Attendants beschweren sich zunehmend über missliche Arbeitsbedingungen. In der Gewerkschaft des Swiss-Kabinenpersonals kam es nun zum Eklat. Mehr...
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120 Kommentare
Es gibt viele ausländische Interessenten für diesen Job. Bei Ryan Air, Air Berlin und Easy Jet sind die Arbeitsbedingungen noch viel schlechter und als Flight Attendant kann man gut im Ausland leben und hier arbeiten. Ich glaube nicht das bei Swiss bezüglich Arbeitsbedingungen viel mehr Luft nach oben drin ist. Wer Reisen und Freizeit will muss halt bei den Arbeits-bedingungen Abstriche machen. Antworten
Aber sonst geht's Ihnen noch gut, oder? Mit diesen archaischen Ansichten leben Sie entweder als Eremit im Wald oder aber Sie sind Bankster.
jaja, am besten sollte fliegen gratis sein und für alle bitteschön first class service mit allem drum und dran. schauen sie doch bitte mal, wie sich die flugpreise in den letzten jahren entwickelt haben. wissen sie um die kostenstruktur einer airline? kennen sie die arbeitsbedingungen der swiss-angestellten im detail? wahrscheinlich nicht
Im Februar flog ich mit der Swiss Zürich - Tel Aviv. "Meine" zwei Flight-Attendants waren Asiatinnen, die weder Deutsch noch Französisch sprachen. Knapp Englisch und untereinander ihre Muttersprache. Das hat ja wohl nichts mehr viel mit Swissness zu tun. Auf einem Flug nach Asien könnte ich das ja noch verstehen, aber nach Israeli mutet es schon sehr komisch an, auch wenn IL auf dem asiatischen Ko Antworten
Alles was ich weiss ist, dass alle an einem Flug mit der Swiss mitwirkenden und mitarbeitenden immer sehr bemüht sind, die Flugreisen angenehm für mich zu gestalten. Ich wusste immer, dass mit Buchung bei Swiss die manchmal langen Flüge immer zur best möglichen Qualität ablaufen. Und diese Leute sollen bitte ihren fairen Anteil an meinem Ticketpreis erhalten. Ohne sie würde ich ja nicht fliegen. Antworten
u.a. @ Herrn Roland Peier: Ich möchte an das indianische Sprichwort erinnern: "Gehe zuerst drei Wochen in den Schuhen des anderen damit du ihn verstehen lernst." Es würde Ihnen hoffentlich die Augen und das Herz öffnen, bevor Sie über die Betroffenen urteilen und vorschnell den Stab brechen. Mögen andere Ihrer Arbeit mit mehr Wertschätzung begegnen. Antworten
Dass dieser Job hart und nicht gut bezahlt ist, ist wohl unbestritten - nur wählt ihn jeder immer noch freiwillig. Und beim Käsebrett sollte man bitte mal bei den Fakten bleiben - die Firma hat niemandem die Gratifikation gestrichen und durch ein Käsebrett ersetzt. Das sogenannte Weihnachtsgeld in den Vorjahren war immer eine freiwillige Aktion der Firma aufgrund des guten Geschäftsganges (kein Vertragsbestandteil). Und übrigens erhielten auch sämtliche Bodenmitarbeiter "nur" ein Käsebrett (nicht nur Flight Attendants). Antworten
Soviel ich weiss haben die sogenannten Bodenmitarbeiter auch einen 13. Monatslohn gekriegt..
sind Sie auch der Roman Hauswirth ........ ?! Wenn ja, und danach sieht es ja schwer aus, dann war's ein plumper Versuch!
Ich frage mich immer wieder, ob diese Leute in Wirklichkeit eine Arbeit brauchen. Sich beklagen ist immer einfach, ein besser Job zu finden, das ist eine andere Geschichte. Es gibt immer noch genug Arbeitslosen, die für weniger als 3000 CHF eine Arbeit suchen. Bitte austauschen! Antworten
Wo sind denn alle die hochmotivierten billige harte Arbeit suchenden Arbeitslosen? In der Pflege von Kranken und Betagten sind noch Plätze frei.
Ich erlebe das Kabinenpersonal immer sehr motiviert und kompetent. Ich bin mir überhaupt nicht sicher, ob unter den Arbeitslosen genügend Leute sind, die mehrere Sprache sprechen, keine Probleme mit Schichtarbeit haben, denen es nichts ausmacht tagelang nicht zuhause zu sein und noch die nötigen Umgangsformen mitbringen. Ihr Kommentar ist ein Hohn.
Herr Kunz was hat die Swiss denn noch mit der Schweiz zu tun. Die Swiss ist eine Deutsche Airline, welche sich mit Schweizer Werten brüstet. Essen onboard ist mittlerweile mieserabel, die Flightattendants haben einen künstlichen CH Dialekt da DE, und wenn man die Swiss Hotline anruft landet man sicher bei Deutschen, welche nicht einmal wissen, dass die Swisshansa zur Star Alliance gehört. Ja, das ist mir schon passiert. Mit der Swiss gehts bergab. Antworten
Das Gleiche gilt im übrigen auch für Miles+More
Haben die meisten leser ueberhaupt eine ahnung wie es um rentabilität im flugbusiness steht?starke gewerkschaften,streiks die den flugverkehr lahmlegen und millionen täglich kosten,preiswettkampf weil andere fluggesellschaften günstiger nach london fliegen als ein zugticket zürich-winterthur.ich denke die meisten sollten mal erkennen dass die fliegerei ein minus geschäft ist... Antworten
Roberto, absolut Ihrer Meinung. Die Fliegerei ist immer wie mehr ein hartes Geschäft. Das Personal hat keine Ahnung und möchte nur Vorteile daraus ziehen. Das geht in keinem Geschäft. Tempi passati!
Dass die Arbeitsbedingungen für Flight Attendants hart sind und man sich mit diesem Job keine goldene Nase verdient ist unbestritten, nur 1) Jeder der diesen Job macht, hat ihn freiwillig gewählt 2) Bleibt bitte bezüglich "Käsebrett" mal bei den Fakten - die SWISS hat niemandem die Gratifikation gestrichen - das sogenannte Weihnachtsgeld in den Vorjahren war immer eine freiwillige Aktion der Firma aufgrund des guten Geschäftsganges (kein Vertragsbestandteil). Ausserdem haben auch alle Bodenmitarbeiter der SWISS "nur" ein Käsebrett erhalten (nicht nur Flight Attendants). Antworten
sind Sie auch der Markus Reinhadt ........ ?! Wenn ja, und danach sieht es ja schwer aus, dann war's ein plumper Versuch!
Seit zwei Jahren fliege ich alle zwei Wochen. Dabei ist mir sehr bald aufgefallen, dass das Swiss-Personal einfach von einer anderen Klasse ist als das der anderen von mir genutzten Linien. Sicher ist es auch hier das Ziel, das (untere) Mittelmass in jeder nur denkbaren Form herzustellen, was dann sicher als die Herstellung von Wettbewerbsfähigkeit bezeichnet wird
... nur weiter so ...
Antworten
Willkommen im Leben... so hiess es bei uns auch kürzlich, dass die Belegschaftsdelegation auf die Lohnerhöhung verzichtet hatte, aber drei Tage später stand in der Zeitung, dass unser CEO 40% mehr hat als noch im Vorjahr (und das bei einem Salär das 20 Ingenieure verdienen). Ich wünsche Euch Mut und lasst Euch nicht länger eine Fünf als eine gerade Zahl verkaufen. Antworten
@Stefan Meier: Das ist genau das Problem. Würde die Teppichstange das Vorleben was sie Predigen, würde die Belegschaft 100% freiwillig dahinter stehen und mitmachen. Was heute geschieht kann man auch als "modernes Raubrittertum" bezeichnen.
@Stefan Meier Ihr Prolog sollte eher heissen «Willkommen im Neo-Feudalismus» Als mit 50 entlassener El.Ing. habe auch ich feststellen müssen, dass heute Wertschätzung und Lohn in keiner Weise in allen Studienrichtungen korrelieren. Mit einem Ingenieurstudium gehört man zum einfachen Fussvolk. Nach einem Jura- oder BWL/VWL-Studium an der HSG hingegen wird man CEO und Vasall des System-Geldadels.
Ich hoffe, die Swiss GL nutzt die Gunst der Stunde und spricht Aenderungskündigungen fürs Kabinenpersonal aus. Damit wären die linken Gewerkschaften bei der Kabine erst mal weg. Ein Exempel wäre statuiert, das weitere Beispiele folgen lässt. z.B. die linke Gewerkschaft der Piloten: AEROPERS Antworten
Noch arroganter und noch mehr von oben herab gehts ja wohl nicht mehr, oder? Flight Attendant is ein schlecht bezahlter Knochenjob und Im Gegensatz zu den Cockpitcrews waren FAs noch nie adäquat und schon gar nicht überbezahlt. Ich hoffe auch Sie kommen mal in den "Genuss" des von Ihnen propagierten Sozialdarwinismus nd Neo-Feudalismus.
JAMMERN AUF SEHR HOHEM NIVEAU !!! Das Gras des Nachbarn ist IMMER grüner. Liebe Swiss Cabin Crew Member: Es gefällt Ihnen nicht mehr? Bitte wechseln Sie Ihren Job(wünschenswert ohne Theatralik). Schade hat der TAGI nicht veröffentlicht, wie viele Cabin Crew Member an dieser Abstimmung teilgenommen haben (extrem wenig), dann würde der Leser nämlich sehen, wie lächerlich die ganze Diskussion ist! Antworten
Grayson Schmitt, bei 3'500 Franken für einen Knochenjob mehr Lohn verlangen ist für Sie jammern auf hohem Niveau! Dieser Lohn entspricht nicht mal dem allgemein geforderten Minimallohn. In einem Klima der Angst vor einem Jobverust schweigen die meisten Mitarbeitenden lieber als sich zu exponieren. Es sind meistens Einzelne, die sich für die Mehrheit wehren und ihr Engagement häufig teuer bezahlen.
Lieber Grayson...lächerlich ist hier GAR NICHTS...ansonsten müsste man auch alle andere vorherigen Abstimmungen, die dieser Situation vorgegangen sind auch zeigen und erst dann wäre es peinlich nicht lächerlich, dass es überhaupt so weit kommen muss !
Worin bestehen die misslichen Arbeitsverhältnisse? Das Käsebrett muss für alles herhalten! Auch für den abgestandenen Käse der Gewerkschaften und der motzenden Kapers. Die völlig überalterten Swiss Flightattendants sollten sich mal überlegen, ob ihre Zeit nicht abgelaufen ist und sie was anderes suchen sollen. Flightattendant ist was für Junge, so wie ein Job bei McDonalds und Starbucks. Antworten
Herr Oswald, der Satz "Die völlig überalterten Swiss Flightattendants ..." ist eine Frechheit. Auf etwas können Sie sich verlassen: Die Zeit arbeitet nicht für Sie.
Die meisten Kommentare bashen die Airlines. Na ja, Käsebrett und hohe Managerentschädigungen sind ja auch Grund zum Bashen.
Aber: 99% dieser Leute suchen gnadenlos das billigste Ticket, egal von welcher Schrottline und egal welche Umwege zu erleiden sind, tun also alles für den seit Jahren gnadenlosen Konkurrenzkampf in der Luft. Und dann hohe Töne spucken, wenn die Airlines verzweifelt sparen.
Antworten
@H. Iseli:Die Kunden und das Personal handeln stimmig.
Der Widerspruch liegt darin, zu glauben, dass das Kabinenpersonal mehr Geld verdient, wenn der Kunde mehr bezahlt.
Die Auswirkungen dieses gedanklichen Irrtums finden Sie in der Praxis in nahezu allen Branchen unter dem Thema Lohnschere und exzessive Selbstbedienung.
Wer sich nicht mehr behaupten kann, wird schlussendlich zum Lohnsklaven.
Die Airlines haben die Kunden so erzogen, und zwar mit der unsäglichen Preispolitik. Das ständige auf und ab der Preise für ein und dieselbe Strecke und Flug führt dazu. Wer früh bucht fliegt günstiger ist schon lange vorbei ausser bei Air Berlin. Wer bei Swiss früh bucht zahlt meistens mehr als bei kurzfristiger Buchung, je nach Strecke. Dasselbe ist auch bei Hotels zu beobachten.
Ich habe grad den Flug gebucht, der mich 500 Stutz teurer nach Chicago bringt als der billigste. Genau weil ich denke, dass ich besser 1500 in der CH investiere als 1000 im Ausland.
Leider ein Resultat der allgemein geizigen, knauserigen Schweizer.
Endlich ein vernünftiger Kommentar hier drin. Danke.
Die Debatte ist schlicht verlogen: auf der ganzen Welt und in sämtlichen Branchen geraten Arbeitnehmer ohne Ausbildung (und das trifft auf die grosse Zahl der cabin crew members zu) unter Druck. Ich habe Respekt vor der Aufgabe des Kabinenpersonals, aber jeder Erntehelfer oder Fliessbandarbeiter muss sich genauso den Herausforderungen der heutigen Zeit stellen. Antworten
Die Erntehelfer müssen auch keinen Brand an Bord löschen, wenn nötig, keine medizinische Nothilfe leisten und im Notfall nicht die Evakuation organisieren. Und ohne Ausbildung sind sie schon gar nicht unterwegs.
Das Kabinenpersonal soll doch beim ARBEITEN den Kampfgeist zeigen. Wenn alle am gleichen Strick ziehen, guten Sevice leisten und die Kunden zufriedenstellen wird sich der Erfolg sicher einstellen. Ohne Zweifel wird es dann auch wieder Gratifikationen geben. Antworten
Gewerkschaften sind so was von gestern! Wenn die Swiss Flightattendants ein bisschen Radau machen, so vor allem deswegen, weil sie wieder mal in die Medien wollen. Die Fliegerei fährt massive Verluste ein, und es ist nicht die Zeit, Forderungen zu stellen. Auf jede Stelle bei Swiss warten 50 Anwärter, die fähig und willens sind, zu den gegebenen Konditionen FREUNDLICHEN Service zu leisten! Antworten
Stellen Sie sich einmal vor, was für Wildwestverhältnisse wir ohne Gewerkschaften in der Arbeitswelt hätten. Es ist ja auch mit Gewerkschaften schon übel genug. Früher hiess es noch: Der Mensch als Mittelpunkt. Heute heisst es: Der Mensch als Mittel. Punkt! Ihnen als Expertin müsste das bekannt sein.
Die meisten Kommentare sind lächerlich! Jeder Weltkonzern wie ABB, Nestlé, UBS, CS, Novartis etc. machens ja genau gleich! Das Management wird vergoldet und die normalen Angestellten werden wie eine Zitrone ausgepresst und Lohnerhöhungen oder Boni gibt's nicht mehr! Aber jeder von euch kauft Produkte dieser Konzerne! Deshalb kann ich die Käsebrett-Kritik nicht ernst nehmen! Antworten
Wenn ich in einem Flugzeug sitze, in dem übermüdetes Personal für meine Sicherheit verantwortlich ist, dann ist das nicht dasselbe, wie wenn jeder andere Konzern seine Leute auspresst! Wir fliegen immer billiger, und Piloten warnen seit längerem, weil sie immer wieder übermüdet fliegen müssen, und teil Konsequenzen zu befürchten haben, wenn sie den Einsatz deswegen ablehnen.
Fliege regelmässig ab Mailand, bedeutend günstiger, mit nicht gestresstem Thai-Airways Personal(gleiche Miles and More Karte) Eine Freude, TOP SERVICE. Der Weg nach Mailand mit Shuttle-Bus kostet Fr. 25.00(einfach).und dauert 1 Stunde, und haltet 20 m vor dem Check-in. Antworten
@ Bruni Habe für meinen Kollegen dies schon einigemale gebucht. Erparnis jedesmal in Business weit über 2000Fr. Reise nach Milano per Swiss inkl. Ticket ab ZRH 5300 Fr., ab MXP 2000€. Ticket Swiss nach MXP 170-260 Fr., je nach Flug.
Werner:Eine gute Lösung ab der Deutschschweiz ist der Zug nach Lugano, dann Shuttlebus (fährt ab Bhf SBB Lugano, auch CH POST hat eine Verbindung) bis Malpensa, somit entfällt das Ticket Mailand/Malpensa
Die Ersparnis in der Businessclass Mailand/Bangkok TG beträgt ca Fr. 1000.00 je nach Datum. Bei drei Flügen habe ich somit einen Gratisflug und noch 67500 Meilengutschrift bei Miles + More
Also wenn ich im Tessin wohnen würde würde ich auch ab Mailand fliegen....sie wohnen doch im TI, Lugano. Anders ist der Preis zum Airport nicht zu erklären. Aber ab Zürich fährt man mit dem Zug sogar für Fr. 36.-- (Sparbillett, sonst 81.-, Halbtax 40.-) nach Mailand.
Thai Airways ist auch nicht mehr das, was es mal war !!!
Kenne SR und TG aus früheren Zeiten sehr gut, da ich regelmässig in den Fare East geflogen bin, die heutige LX und auch TG entsprechen nicht mehr im entferntesten Sinn dem, was sie einmal waren. Für mich gibt es heute nur noch SQ und die anderen Middle East Carrier, die mich auf diesen Strecken wirklich zufrieden stellen.
Ob TG tatsächlich besser ist als LX wage ich doch zu bezweifeln. Die Eco ist bei allen Flugesellschaften gleich mies, in der Business liegt man LX flach, während TG immer noch diese unsägliche Rutsche anbietet und auch in der First hat LX dank des Daunenduvets sowie des motvierteren Personals immer noch leicht die Nase vorn. SQ, CX, OZ sind aber von beiden Gesellschaften noch meilenweit entfernt.
@Giger: Bin SCHWEIZER aus Kloten und arbeite bei SWISS in der Planung von Wartungsarbeiten für die Airbus Flotte. In unserem Team von 9 Leuten sind 8 Schweizer ! Ihr Kommentar ist sowas von unqualifiziert. Sie würden sich wundern, wenn sie sehen würden, was für sympathische und hochprofessionelle Schweizer Techniker für unsere Airline arbeiten !
Erst Hirn einschalten und dann schreiben bitte.
Da reden wir vom anderen Extrem. Flugbegleiter der Air France haben Anstellungsbedingungen wie bei Swissair vor 30 Jahren.
Z.b. garantiert jeden Monat 1x 6 Tage am Stück frei und überdurchschnittliche Löhne. Sowas verlangt bei Swiss ja gar niemand.
Bei den Banken hat es doch angefangen! Man importierte das angelsächsische System in den 90ern. Alte Sitten wie 13. und dann noch eine Gratifikation wenns gut lauft wurden gestrichen. Die Arbeitnehmer wurden eingewickelt mit dem Slogan "Wenn Ihr Vollgas gebt dann macht Ihr einen besseren Schnitt". Heute? Bei 50-70% ist der Bonus doch kleiner als ein 13er! Antworten
Aber sicher, es ist für die Aktionäre billiger wenn verbindliche Lohn- Gehaltssysteme mit Lohnerhöhungen stetig gewandelt werden in unverbindliche Bonisysteme mit denen man ganz unverbindlich die Arbeiter antreiben kann. Dazu reicht ein Dekret von ganz oben doch in diesem Jahr die Zielvereinbarungen ein Stückchen strenger zu gestalten und die Wandelsätze für die Bonikalkulation anzupassen..
Die schlechte Behandlung und Grenzwertigkeit von Dienstplänen ist kein alleiniges Swiss Problem. Leider wird hierzulande zu wenig darüber berichtet. Aber: Am 5. Mai 2012 ist in München eine Maschine aus Mallorca einer deutschen Airline notfallmässig bei der Landung vorgezogen worden, weil die Piloten derart übermüdet und in ihrer Aufmerksamkeit geschwächt waren, dass sie Notstand funkten.
@ Meier Aber vielleicht wegen 10'000? Soviel machts u.U. bei First aus. Sie fliegen sicher First, dass ihnen 2000 mehr oder weniger egal sind. In der Regel gehts ohne Uebernachtung oder Uebernachtung zu Hause. Man kann ja auch 1 Stunde fliegen statt Zugfahrt. Ich finde es absurd, wenn ein Business Ticket ab ZRH 5500.-- kostet und ab Mailand mit derselben Maschine 2000€. Sie haben's ja scheinbar!
Herr Caviezel, wegen CHF 2000 Ersparnis tue ich mir doch nicht eine Zugfahrt und Uebernachtung in Mailand an! Ich bitte Sie!
@ Müller und Meier: wenn man für Fr. 36.-- nach Mailand fährt und noch 80Fr. für Uebernachtung rechnet und ein wenig Zeit hat dafür aber 600 bis 2000Fr. spart lohnt es sich! Man kann auch mit Swiss fliegen (rund 200Fr.) dann kann man den Mailand-Trip am Vorabend erledigen und zu Hause schlafen. Geht alles, nur richtig buchen. Bevor sie Kommentare schreiben: Checken um welche Beträge es geht.
Man muss nur die richtige Buchungsklassem d.h. eine mit einem Stopover in ZRH auswählen und schon kann man den Positionierungsflug nach MXP zu einem netten Wochendausflug ausbauen und erst später auf die Langstrecke gehen.
Freut mich als Mitarbeitender der SBB. Trotzdem, wenn Sie die vier Stunden (inkl Reserve wegen Umsteigen etc.) als Lohn und den Billettpreis einkalkulieren, dann ist der Totalpreis wohl nicht mehr so weit weg. Und für Frühflüge (8-10 Uhr) wird es knapp oder unmöglich.
Wenn Sie Ihre Zeit nix kostet, dann sieht die Rechnung ev anders aus.
Naja, wenn Ihnen die 4 Stunden das Geld wert sind, meinetwegen. Mir waer meine Zeit zu schade dafuer.
Mit einem Käsebrett beginnt es. Kein 13. Bald fliege ich mit chinesischen Piloten und Kabinenpersonal aus Bangladesh oder Gabun. Gewartet alles von Indern. Warum überhaupt braucht der Flieger noch das Schweizer Kreuz? Oder den Namen Swiss....?Solange man mit Schweizer Personal und Werten fliegt oder wirbt, dann sollte auch mehr als 3.Welt dem Personal und dem Kunden geboten werden. Antworten
@M. Locher: und welche Airline fliegen Sie dann? Easyjet und Ryanair...und dies non-stop zur gewünschten Destination? Fragen Sie sich da auch, zu welchen Bedingungen das Personal arbeitet und warum jede Dienstleistung separat verrechnet wird? Sehr sympathisch, wirklich ...Wir wollen alle so oft wie möglich billig fliegen und dies bei einem Erstklassservice. Irgendwie geht die Rechnung nicht auf.
was sind den die angeblichen Schweizerwerte, welche also alle Schweizer haben, haben müssen / müssten? Da hab ich mal was von "typisch sei die Bescheidenheit" gehört. Wenn dem so ist - oder sein soll - dann ist ja das Käsebrett ok.
Auf Kurzstrecken würde mir ein Getränke-/Sandwichesautomat genügen, bzw. man könnte Getränk und Sandwiches beim Bording gleich mitgeben.
@König: Ihre Drittweltkommentare sind rassistisch und menschenverachtend!
@R.Koenig; Die Swissair wurde von Schweizer Managern, Politiker und Gewerkschaften "ge-groundet", von niemand anderem. Ihre "3. Welt comments" sind eher unueberlegt, ein paar Beispiele; CH Gastgewerbe/Hotellerie, CH Banken, Nestle, SWATCH, glauben Sie wirklich alles wird nur von Schweizern produziert? Uebrigens, ein bisschen 3. Welt Service Kultur wuerde der CH nicht schaden.
Teile Ihre Meinung vollends. Die SWISS vertritt und repräsentiert eindeutig keine Schweizer Werte (mehr). Es ist in meinen Augen eine Mogelpackung, untere Mittelklasse, in etwa vergleichbar mit Iberia + Co. Zumindest in der Eco, in der Business Class ist es was anderes, die wird auch nicht aufgefüllt mit Billig-Transferpassagieren aus halb Europa. Fliege nur noch ungern Swiss, unsympathisch.
@König: Ihr Beitrag ist einfach abartig und respektlos. China und Indien sind erfolgreiche Wirtschaftsnationen. Und die von Ihnen als 3. Welt bezeichneten Staaten liefern der Schweiz Rohstoffe oder nehmen unseren Computer-Müll zurück.
Dieses Thema ist nicht Luftfahrt spezifisch. Die wenigsten der börsenkotierten Grossunternehmen wissen welchen Wert die Mitarbeiter für ihr Unternehmen darstellen. Deswegen suchen sie nach den billigsten verfügbaren Kräften und unser Staat reicht ihnen dazu die Hand mit der Personenfreizügigkeit. Sich erst anstellen zu lassen um nachher zu Jammern ist nicht der richtige Weg. Antworten
Baumann:einfach zu kündigen ist auch nicht der richtige Weg.So bringt man keine Aenderung hin.So hat jede Grossfirma Zeit,"Ersatz" zu organisieren und kann ihre unterbezahlten Angestellten weiterhin unter Druck setzen,wenn nötig mit Konkurrenz aus Schwellenländern.Wenn eine CH-Airline nicht fähig ist,gut ausgebildetes schweizer Flugpersonal ordentlich zu bezahlen,dann braucht es keine in der CH.
Wenn der 13. nicht im Vertrag, den die KaPers mit der Swiss ausgehandelt hat, aufgefuehrt ist, hat die Gewerkschaft doch in den Verhandlungen versagt... Von daher, richtig dass sich die AN einer andere Gewerkschaft anschliessen wollen.
@Illi: Schön, dass sie einen 13. haben, sie arbeiten auch bei SWISS Technik. Das fliegende Personal der Swiss (und da arbeite ich) hat keinen 13. Monatslohn.
@Amrein: Ich arbeite bei SWISS Technik in der Planung von Wartungsarbeiten für die Airbus Flotte. Auf meiner Lohnabrechnung (und all meiner Kollegen) ist der 13. aufgeführt !
Wissen Sie wovon sie sprechen ?
Das hat sofern nichts mit dem 13. zu tun, weil es den bei der Swiss auch nicht gibt. Der Bonus war ein kleiner Ersatz dafür und wurde nun auch gestrichen
Die Swiss-Angestellten erhielten das Brettchen anstelle des Weihnachtsgeldes. Das hat nicht das geringste mit einem 13. Monatslohn zu tun. Bitte immer schoen bei den Fakten bleiben.
Leider ist die Swiss nur noch eine deutsche Tochter. Wie gerne erinnert man/frau sich an die gute, alte Swissair, aber die wurde für ein Butterbrot an die Lufthansa verscherbelt, nachdem sie mit unseren Steuermillionen aufgepäppelt wurde. Ein Trauerspiel sondergleichen und die Flight Attendants von heute bezahlen dafür mit misslichen Anstellungsbedingungen. Antworten
Das Problem war, dass die Swiss so weitergeführt wurde wie die Swissair aufhörte. Das Defizit war programmiert, schliesslich waren auch weitgehend dieselben Leute verantwortlich. Bundesrat und Investoren bekamen rasch kalte Füsse und man wollte die Airline los werden. Klar, dass man nicht mehr viel bekommt wenn man unter Druck verhandeln muss. Ohne Allianz hätte eine CH Airline sowieso keine Chanc
Die "gute, alte" swissair wurde bekanntlich von einem Konsortium aus schweizer Managern, Banken und Politikern jämmerlich zu Grunde gerichtet. Neu gegründet wurde die SWISS, die zum Zeitpunkt der Übernahme druch die LH bereits wieder hoch defizitär war. Alternative zum Verkauf wäre nur der Verlust der gesamten SWISS und unzähliger Arbeitsplätze gewesen. Und das wäre besser gewesen?!?
Die Swiss hat ihr Kabinenpersonal kürzlich mit iPads ausgestattet. Also war das Käsebrett eine unnötige Verschleuderung von Mitteln, kann man doch einen Emmentaler auch auf einem iPad schneiden (sofern die notwendige App installiert ist). Antworten
Conix, die iPads wurden den Maître de Cabines verteilt, die ihre nötigen Flugdokumente und Flugbücher und Briefings auf diesen tablets führen, anstatt zusätzlich je 4kg Flugbücher mitzuschleppen. Somit geht es auch um Treibstoffeinsparungen. 600 Maître de Cabine wurden von 3500 Flight Attendants mit iPads ausgestattet.
«Wer sich nicht wehrt, wird verzehrt» lautet das hier zutreffende Sprichwort. Das Käseholzbrett war eine Beleidigung des Kabinenpersonals durch die deutsche Swiss. Auf gemächliche helvetische Art regt sich der Widerstand, hoffentlich nicht zu wenig, zu spät. Die Sprache harter Streiks verstehen die Wirtschaftskapitäne noch. Antworten
Und den Lohnausfall während des Streiks und allfälliger Kündigung wegen Nichteinhaltung von GAV übernimmt KaPers bzw. im Notfall Lucius Mayer.
Die Flugreisenden fliegen in der Zwischenzeit mit einer anderen Gesellschaft oder reisen mit der Bahn nach Frankfurt/München.
@Gsell, meinen Sie, sie sei so dumm und hätte das nicht gemacht? Soll sie deswegen kündigen? Nein, sie liebt diesen Beruf und nimmt das halt in Kauf. Ich habe auf den Kommentar von Hr. Gerold geantwortet, weil ich weiss, wieviel man bei der Swiss verdient.
@Müller, erklären Sie mir doch, wie man sich dagegen wären kann. In diesem Beruf ist es sehr schwer, die Arbeitsstelle zu wechseln. Als Deutschschweizerin besonders.
Nein, Frau Müller, sie kann auch selber mit Ihrem Arbeitgeber verhandeln und mehr fordern. Gewerkschaften sind auch nicht das Allerweltsheilmittel.
Richtig. Als Schriften-Reklamen-Gestalterin mit 4jähriger Lehre, arbeitet meine Tochter im Welschland für Fr. 4000.- und als Weihnachtsgeld bekam sie Fr. 100.-. seit 3 Jahren. Da keine Gewerkschaft für diese Arbeit existiert, muss sie das so aktzeptieren.
Aha, und weil man "seinen Job freiwillig wählt", dürfen Arbeitgeber sich schlecht benehmen, eh?
@Horber: Swiss fliegen mit dem Aufstecker: Unterstuetze das Kabinenpersonal! Sicher nicht die Airline wechseln - das ist doch kontraproduktiv!
Das hilft dem Kabinenpersonal auch nicht. Aber vielleicht nicht immer den billigsten Tarif buchen, man kann ja wählen.
Tja, dann viel Spass mit Emirates und anderen Golf Airlines. Dort verdient eine Flight Attendant sagenhafte 1'200.- Dollar Basislohn. Der Lader, der die Koffer einlädt kommt auf einen Superlohn von ca. 500.- Dollar im Monat. Dazu kommt noch Unterkunft in einer Wohnung mit zwischen 3 und 20 Bewohnern...Da werden schweizer Arbeitnehmer in der Schweiz doch eigentlich recht korrekt behandelt.
Und Sie denken, dass die anderen Airlines ihr Kapinenpersonal auf Händen trägt?
Ich denke eher, Sie fliegen gar nicht bis sehr wenig, dann ist es natürlich einfach zu sagen, dass sie weder Swiss noch Lufthansa fliegen.
Wie Emirates das Kabinenpersonal behandelt, weiss ich nicht. Aber dass die Piloten dort über äusserst strenge Flugplanung und Übermüdung klagen, das weiss ich. Zudem verdienen sie dort so viel, dass sich die Rückkehr ins Heimatland mit ensprechend kleinerem Salär nicht lohnt. Dann doch lieber übermüdetes und unmotiviertes Kabinenpersonal...
Das Weigerung, mit Swiss zu fliegen, hilft dem Personal überhaupt nicht, sondern schadet ihm nur. Wenn die Airline nicht genügend Gewinn einfliegt, können auch die Vertragsbedinungen mit Kapers nicht verbessert werden.
Wie Trotzköpfe.Nie zufrieden und jetzt fliege ich nicht mehr Swiss.... Wir sind ja in einer freien Marktwirtschaft
Und dann fliegen Sie anstelle von Swiss oder Lufthansa mit Emirates oder Qatar Airways? Glauben Sie im Ernst, das Kabinenpersonal kriege dort mehr als ein Käsebrett? Luftfahrt ist nun mal ein globales Business, in dem man mit schweizerischen Anstellungsbedingungen nur noch schwer gegen Airlines konkurrieren kann, welche Kabinenpersonal für 1500 USD pro Monat in Südostasien rekrutieren.
Sie fliegen also vermutlich gar nicht mehr. Das Käsebrett war eine Dummheit - ändert aber nichts daran, dass die von Ihnen genannten Airlines immer noch zu den besten in Bezug auf die Arbeitsbedingungen zählen. Auch in den besten Unternehmen der Welt sind Arbeitgeber und -nehmer nicht immer einer Meinung.
Mein Vorschlag: Zum Jahresende erhält der CEO und die Vorstandsmitglieder an Stelle eines
Bonus ein Pfadimesser und einen Kompass. Dies als Symbol, damit sie sich besser durch das Geschäftsleben "durchschlagen" können. Bedingung: Keinen Franken..!
Antworten
Wenn sie Vueling fliegen sind sie aber kaum 2m gross.....Viel Spass bei dem Sitzabstand den die haben. Ausser man zahlt happige Aufpreise für XL-Sitze. Und noch was: AB ist nicht immer billiger als Swiss.
Weiss eigentlich jemand, wieviel Prämien die Swiss- und Lufthansavorstände und Direktoren erhalten haben? Verdient wäre wohl stark übertrieben...
Ich selbst bin in meinem Arbeitsleben praktisch nie Swissair geflogen, der Laden war mir viel zu kleinlich. Heute benütze ich Billigflieger wie Vueling, AirBerlin und Niki, erstaunlicherweise ist der Service einwandfrei und die Leute freundlich!
Sitze gerade im Ausland und warte auf meinen SWISS Flug nach Zürich. Währendem Ihr euch streitet, freue ich mich auf die köstliche Schokolade. Manchmal kann man auch mit wenig zufrieden sein, ganz egal, was andere haben oder sich ergaunern (Management). Life is great. Antworten
Neulich wurden doch die misarblen Arbeitsbedingungen mit dem Beispiel eines 8,5h Nachtfluges (hin und zurück) begründet. Da kann ich nur lachen, sorry. Mag sein, dass der Mythos von "um die ganze Welt jetten" etwas an Glanz und Glamour verloren hat aber wenn man mit dem Job nicht mehr zufrieden ist, sollte man sich - jedenfalls in diesem Falle - eine Umschulung überlegen... Antworten
Wer redet von Pause? Präsenzzeit heisst Briefing, Checks, 2x Boarding, 2x Deboarding.
@Weissling: Ich sag jetzt dann meinem Arbeitgeber auch, dass er Pausen als Präsenzzeit anzurechnen hat... Das sind Dinge, die man wissen sollte, wenn man sich diesen Beruf auswählt. Und wieso gibt es trotzdem immer wieder Leute, die diesen Beruf auch erlernen und ausüben wollen?
Beim beschriebenen Flug handelt es sich um den Tel Aviv-Nachtflug. Präsenzzeit 12h (21h-9h). Keine Nachtzulagen, keine Wochenendzulagen.
Die Piloten werden in Tel Aviv ausgewechselt, die Kabine nicht.
Und zum Vergleich mit (Hilfs-)arbeitern in der Fabrik; um Flight Attendant zu werden benötigt man eine abgeschlossene 3-Jährige Berufsausbildung oder die abgesch. Matura. Fürs Fliessband wohl nicht.
8,5h Stunde Flugzeit +1 Stunde Aufenthalt = Pause. So arbeitet fast jeder. Und Frau Meier, schauen Sie sich doch mal die Schichtarbeiter in einer Fabrik an und erklären Sie mir den Unterschied. Klar gibts auch 12h Tage, die gibts je nach Schicht auch aber sicher nicht jeden Tag über Wochen hinweg am Stück, so wie das oft subjektiv dargestellt wird.
@Meier: bei mir sind 8.5 Stunden auch nur reine Arbeitszeit....
3000.-- Franken, na ja vielleicht netto und dann gibts ja noch etliche Vergünstigungen!
Mit etwas über 3000 Franken Monatslohn und sehr unregelmässigen Arbeitszeiten bildet es sich nicht so leicht um. Zudem sind 8,5 Stunden Tage nicht die Regel. Eher schon 12 Stunden Tage. Deshalb nehme ich an, dass die 8,5 Stunden die reine Flugzeit sind. Nun wendet man einen Jet nicht wie ein Tram, er muss erst aufgetankt und gereinigt werden, zudem gibt es Besprechung und ev. Verspätung.
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