Radio Basilisk wechselt den Besitzer
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Energy-Geschäftsleiter neu auch für Radio BE1 verantwortlich
Energy-Zürich-Geschäftsleiter Dani Büchi wird ab sofort auch Leiter des neu geschaffenen Sektors RingierRadio. Der 31-jährige Zürcher ist damit künftig auch für den Berner Lokalsender Radio BE1, die nationale Vermarktung der beiden Sender und die DAB-Aktivitäten verantwortlich, wie der Medienkonzern Ringier am Donnerstag mitteilte. RingierRadio ist Teil der neu gegründeten Unterhaltungssparte «Entertainment, Elektronische Medien und Events» von Ringier. Büchi arbeitet seit über zwölf Jahren in verschiedenen Funktionen im Radiojournalismus und in der Vermarktung. Seit drei Jahren ist er Geschäftsleiter des lokalen Radiosenders Energy Zürich. Dieser erhielt erst am vergangenen Freitag die Sicherheit, weiterhin auf UKW senden zu dürfen. Der Bund hatte die umstrittene Übertragung der Konzession von RMC Züri auf den Ringier-Sender genehmigt, nachdem Energy bei der ordentlichen Vergabe der Konzessionen leer ausgegangen war.
Als Grund für den Verkauf wurde am Donnerstag eine neue berufliche Orientierung des bisherigen Besitzers Martin Wagner genannt. Bezüglich Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart. Rechtsanwalt Wagner wolle sich ab sofort dem Aufbau der neuen Schweizer Filmproduktionsfirma, Constantin Film Schweiz widmen, heisst es in einer Medienmitteilung. Deshalb verkaufe er sämtliche Aktien des Radiosenders der Familie Hagemann. Wagner bleibt jedoch im Veraltungsrat, in welchem neu auch Matthias Hagemann und Ruth Ludwig eintreten.
Die Mehrheitsaktionäre der Basler Zeitung Medien beabsichtigten, Radio Basilisk als langfristiges Investment privat zu halten, teilten sie weiter mit. Das redaktionelle Tagesgeschäft soll weiterhin in den ausschliesslichen Kompetenzbereich der Radioredaktion fallen. Damit will die Familie Hagemann die publizistische Unabhängigkeit des Radiosenders garantieren. Änderungen im Programm sind nicht vorgesehen.
Die Übertragung der Konzession muss noch vom Eidgenössischen Departement für Umwelt, Verkehr und Kommunikation (Uvek) bewilligt werden. Ein entsprechendes Gesuch wurde bereits eingereicht. Mit einem Entscheid wird Mitte kommenden April gerechnet. (ddp)
Erstellt: 21.01.2010, 12:04 Uhr
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