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«Neu ist nur die Emotionalisierung»

Das Urteil gegen Samsung wirft Fragen auf. Wie sinnvoll ist überhaupt ein Patentrecht, bei dem Millionenklagen wegen abgerundeter Ecken geführt werden? Patentrechtler Martin Bader im Interview. Mehr...

Von Simon Schmid.

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81 Kommentare

Martin Bachmann

29.08.2012, 15:28 Uhr
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Ob ein Patentanwalt, der mit solchen Fällen sein Geld verdient, der richtige Interviewpartner ist? Auf die destruktiven Seiten der ganzen Patentklagewut geht er gar nicht ein - dabei wäre das der relevante Part. Kinder konnten auch schon Nokia-Handys bedienen, da rechtfertigt der "Verdienst um die Mensch-Maschine-Schnittstelle" sicher keinen 20jährigen Patentschutz. Das ist rein destruktiv. Antworten


kurt vanossi

29.08.2012, 12:47 Uhr
Melden 2 Empfehlung 0

Samsung und Apple verdienen einander. In der Geldgierigkeit gibts keinen Unterschied. Wenn Geräte, die für ein paar Dollar hergestellt aber für ein paar hundert oder tausend Dollar verkauft werden, dann tun mir höchstens die Leute leid, die in die Konsum und Tech Fallen reinlaufen wie blinde Kühe. Antworten


Peter Spahr

29.08.2012, 13:47 Uhr
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Echt? Mir tun eher die Leute leid, die diese Geräte unter widrigen Bedingungen zusammenbauen.


Robert Baumgärtner

29.08.2012, 12:20 Uhr
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Die Reduzierung des Falls auf abgerundete Ecken ist doch blödsinn. Wenn man sich an die Geräte VOR dem ersten iPhone erinnert (Smartphones gab es schon vorher, und die sahen alle NICHT aus wie ein iPhone) dann ist es einfach auffällig, dass nun gerade Samsung-Produkte eben genau diese nachahmende Ähnlichkeit besitzen. Und das gehört schon juristisch geklärt, oder einfach von Samsung lizenziert. Antworten


Julius Wiederkehr

29.08.2012, 10:53 Uhr
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Da schreiben die Apple-Basher vermutlich von einem Windows-PC aus Kommentare und wissen nicht mal wieviel Apple-Technologie darin steckt. Ob in Patenten die Microsoft nutzt oder all den geklaueten Dingen, die Apple nicht alle einklagen kann. Apple ist nun mal die innovativste Firma dieser Branche und versteht es die Produkte "sexy" zu gestalten. Wer Apple-Design abkupfert verkauft eben besser! Antworten


Sander Wermelinger

29.08.2012, 13:41 Uhr
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@ Wyss: Konkret bitte...
@ Wiederkehr: In einem Kommentar weiter unten haben Sie gleich mehrere Dinge behauptet, die nicht stimmen.
Und was soll uns die aktuelle Aufzählung sagen? Apple hat zusammen mit anderen aus KHTML WebKit gemacht. Sehr innovativ. Apple Leute waren (nebst vielen anderen) bei Unicode beteiligt. QuickTime.. und? FireWire: Nett, aber selber konkurrenzunfähig gemacht...


Julius Wiederkehr

29.08.2012, 12:59 Uhr
Melden 2 Empfehlung 0

Industriestandards und Techniken von Apple
OpenCL (8. Dezember 2008) plattformunabhängige offene Programmierplattform
WebKit (2002), basierend auf dem freien KHTML. Marktführende offene Browserengine im mobilen Bereich
FireWire (1998)
TrueType (1991) Schriftdarstellungsstandard für Bildschirm und Druck
Unicode (1991) Kodierungsformat für weltweite Schriftzeichen.
QuickTime (25. Juni 1990)
etc.


Julius Wiederkehr

29.08.2012, 12:25 Uhr
Melden 2 Empfehlung 0

@Wermelinger: Lach! Ich bin auch Linux-User der ersten Stunde. Logischerweise setzte ich bei den Servern auf Qualität der Software und damit war Linux und BSD-Unix 1. Wahl.
Lesen sie einfach mal im Lexikon nach... Ich behaupte nichts, was nicht eindeutig bewiesen und unabhängig davon, sogar von einem Bill Gates oder Linus Torwalds bestätigt würde, mein lieber. Ich empfehle nochmal Wikipedia o.ä.


Peter Wyss

29.08.2012, 12:13 Uhr
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@Wermelinger: Ihre angeblichen Richtigstellungen sind meistens mehr Wunsch als Wahrheit. Sie blenden einfach aus was ihnen nicht passt. Genauso wie sie es den Apple Fans (teilweise zu recht) vorwerfen.


Sander Wermelinger

29.08.2012, 11:31 Uhr
Melden 3 Empfehlung 0

Ich schreibe von einem PC mit Linux Betriebssystem und betreibe hier kein "Apple-Bashing" sondern versuche lediglich ein paar Mythen und falsche Behauptungen die von Seiten unverbesserlicher Apple-Fans gerne gebetsmühlenartig wiederholt werden richtigzustellen. Beiträge wie die ihrigen fallen in diese Katgorie.


Greg Müll

29.08.2012, 10:34 Uhr
Melden 2 Empfehlung 0

Kranke, verblödete Welt!
Es soll immer noch Menschen geben, welche Gene patentieren lassen wollen.
"Gott", beschütze uns vor solchen Ignoranten.
Antworten


Cedric Gehrer

29.08.2012, 10:20 Uhr
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Der Mann ist ein voreingenommener "Insider" der Patentindustrie mit dem klassischen Röhrenblick. Patente mit 20 Jahren Laufzeit können die Innovation in einer schnellebigen Branche wie IT oder Telekom faktisch zum Erliegen bringen. Was glaubt er wohl, wie das iPhone heute funktionieren würde, wenn Samsung das Galaxy nicht hätte bauen können? Antworten


Rene Wetter

29.08.2012, 09:50 Uhr
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Wenn man jetzt ein Handy auf den Markt bringt das als Logo eine angebissene Birne hat, kriegt man dann auch Stress mit Apple? Antworten


Sander Wermelinger

29.08.2012, 10:23 Uhr
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Mit ziemlicher Sicherheit, ja.
Gegen Dinge die dem Apple-Logo nur entfernt ähnlich sehen, ist Apple schon immer sehr rigoros vorgegangen.
Betreiberinnen von Cafés, chinesische Lebensmittelhändler etc. können da ein Lied von singen.


lui casutt

29.08.2012, 09:45 Uhr
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würde meine grossmutter verwetten, dass der interview partner iphone besitzer ist...
wie der grossteil in der schweizer juppiszene ;)
Antworten


Peter Spahr

29.08.2012, 13:45 Uhr
Melden 1 Empfehlung 0

Young urban professional, mit Y. Dachte, das sei ein Phänomen der 80er gewesen :)


Marco Schessner

29.08.2012, 09:36 Uhr
Melden 3 Empfehlung 0

"Apple hat immerhin die Schnittstelle zwischen Mensch und Maschine revolutioniert." Wieder so eine Apple-Anbeter-Phrase. Wenn etwas revolutionär sein sollte, dann wohl eher die extrem leistungsfähigen Prozessörchen und Grafikchips, welche nur wenig Strom verbrauchen. Obwohl, wenn man daran denkt, dass man die Dinger jeden Tag neu aufladen muss ... Antworten


Katharina Holderegger

29.08.2012, 09:27 Uhr
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Die Streit um abgerundeten Ecken an sonst regelmässigen rechteckigen Formen ist jedenfalls absurd! Sie sind von Dieter Rams übernommen, in dessen Werk, das von den Apple-Designern genauestens studiert wurde, sie überall vorkommen - sowohl an den Apparaten, die er für Braun designt hat wie auch an seinen Möbeln, etwa dem Shelving System 606. Antworten


M Schmidt

29.08.2012, 08:21 Uhr
Melden 3 Empfehlung 0

In der ersten Frage steht, dass Apple Samsung u.a. wegen der Funktion "zoomen mit 2 Fingern" verklagt hat. Das ist ja eigentlich eine Kernfunktion von Android. Hat nichts mit Samsung zu tun Antworten


Sander Wermelinger

29.08.2012, 09:57 Uhr
Melden 7 Empfehlung 0

Vor allem hat Apple diese Funktion ja gar nicht erfunden. Das Patent müsste wegen "prior art" für ungültig erklärt werden. Aber wie einer der Geschworenen inzwischen zugegeben hat, hat man es aus "Zeitgründen" einfach übersprungen (!) zu prüfen, ob dieses Patent gültig sei und somit im 'im Zweifel gegen den ANgeklagten' (!!) entschieden.


Florian Meyer

29.08.2012, 08:17 Uhr
Melden 3 Empfehlung 0

Wollen wir jetzt auch noch Migros, Inter Discount und Swisscom verklagen, weil sie alle die gleichen Flachbildschirme verkaufen? Meiner Meinung nach, macht es keinen Sinn, Samsung zu verklagen. Sollten wir Nokia, Swisscom und Samsung verklagen, weil sie Handys produieren, welche die gleichen Funktionen haben??? Antworten


Andreas Stofer

29.08.2012, 07:55 Uhr
Melden 12 Empfehlung 0

"Apple hat immerhin die Schnittstelle zwischen Mensch und Maschine revolutioniert". Auf einem bekannten Videoportal mal das Video "Jeff Han on TED Talks" anschauen. Oder nach "Ipad Star Trek" suchen wegen der "rechteckigen Form mit abgerundeten Ecken". Mich wundert nur dass sich Apple das Atmen noch nicht hat patentieren lassen. Antworten


Walter Ramius

29.08.2012, 07:32 Uhr
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Patente sind in erster Linie ein Unsinn. Sie behindern die Entwicklung. Und sie berücksichtigen nicht dass jede Erfindung nur auf der Basis von bereits bestehendem gemacht werden kann. Beispiel Apple: Zum Zeitpunkt des Urteils hat Apple bereits mehr als genug von seiner Erfindung profitiert, sie ist damit abgegolten und muss Gemeingut werden. Antworten


Peter Vanderbilt

29.08.2012, 07:25 Uhr
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Auch Farbe werden geschützt, in den Niederlanden darf keiner ausser die Königlichen Familie sein Führpark in Königsblau gestalten, demmnach bedienen auch Monarchien und Staaten sich diesen Regelwerk..... Antworten


Ernst Boller

29.08.2012, 18:24 Uhr
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Auch das Gelb der Schweizer Post ist z.B. geschützt. Ganz einfach, weil Trittbrettfahrer es benutzten. Es ist eben so, die einfachsten Dinge werden heute geklaut.


Thomas Schwarz

29.08.2012, 01:25 Uhr
Melden 2 Empfehlung 0

Die Motivation von Firmen, in Forschung und Entwicklung zu investieren, rührt aus dem erhofften Vorsprung auf die Konkurrenz. Wenn letztere ungestraft alles Erfolgreiche abkupfern darf, schwindet der mögliche Vorsprung wie Schnee an der Sonne und damit auch die Motivation, in Forschung und Entwicklung zu investieren. Ergo fördert Patentschutz die Innovation! Antworten


Mark Messier

29.08.2012, 08:56 Uhr
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Ich glaube auch ohne Patentschutz gibt es Innovation sonst wären wir immer noch in Höhlen. Dass eine Firma oder ein Unternehmer eine gewisse Zeit von seiner Erfindung profitieren soll, ist wünschenswert aber hier handelt es sich nur noch um Arbeitsbeschaffungsmassnahmen für Anwälte etc.


Christoph Geiser

29.08.2012, 00:30 Uhr
Melden 3 Empfehlung 0

Das Ergebnis wird sein, dass man sein iPhone bei der Einreise nach Deutschland deklarieren muss, nach den Niederlanden darf man's dann gar nicht mitnehmen, in GB wird es konfisziert, in Frankreich darf man's haben aber nicht einschalten... Die Telekommunikationstechnik wird die Kommunikation eines Tages verunmöglichen. Kann ich den letzten Satz patentieren lassen? Antworten


Markus Siegentaler

29.08.2012, 00:24 Uhr
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Herr Affolter, aus eigener Erfahrung weiss ich wieviele Typografen Möchtegern-Designer sein wollen... Die Art der Bedienung mag ein Kriterium sein, auch die Form.. jedoch sicherlich nicht wenn diese auf geometirischen Grundformen beruht. Es geht bei Designschutz um die kreative Leitidee!
Das Problem sehe ich auch weit mehr in der Leiengerichtbarkeit generell. Und der Leienkommentatoren...
Antworten


Julius Wiederkehr

28.08.2012, 23:40 Uhr
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Das wirft keine Fragen auf sondern ist die Antwort der jetzt grossen Apple: Früher als sie noch klein waren, haben sie alle Prozesse verloren und sind wegen der Patentverletzungen beinahe Konkurs gegangen. Jetzt sind sie aber grösser als Microsoft, also wendet sich das Blatt. Aber Apple ist NICHT das einzige Unternehmen, dass mit Samsung diese Erfahrung macht und Samsung ist absolut nicht sauber! Antworten


Ernst Boller

28.08.2012, 22:52 Uhr
Melden 10 Empfehlung 0

Martin Bader erläutert in verständlichen Sätzen, was aus juristischer Sicht Sache ist. Besten Dank. Antworten


Sander Wermelinger

28.08.2012, 22:48 Uhr
Melden 33 Empfehlung 0

Einen Patentanwalt und offensichtlichen Apple-Anhänger zu dieser Thematik zu interviewen scheint mir wahnsinnig sinnvoll. Darf als nächstes der Metzger als einziger seine Fachmeinung zum Vegetarismus abgeben?
Es wäre schön, wenn hier mal ein Technologiehistoriker zu Wort käme, der könnte mit diesen ganzen Apple-Mythen aufräumen.
Antworten


Sander Wermelinger

29.08.2012, 13:53 Uhr
Melden 1 Empfehlung 0

Im übrigen waren Wozniaks bemerkenswerte Erfindungen (Apple I und II) das genaue Gegenteil von dem, was Jobs danach aus Apple gemacht hat bzw. hat machen lassen. Woz' Computer stehen für Offenheit. Jobs Konzept hingegen war immer die Abschottung. Woz selber hat ja verschiedentlich durchblicken lassen, dass er sich mit dieser Geschlossenheit Apples nicht mehr recht identifizieren kann.


Sander Wermelinger

29.08.2012, 13:50 Uhr
Melden 1 Empfehlung 0

@ Wiederkehr
Inwiefern sollen diese Zitate Ihren Standpunkt untermauern?
Dort steht, dass der Apple I gebaut wurde (oho) und dass der Apple II einer der erfolgreichsten PCs seiner Zeit war. Sie haben aber behauptet, der Apple I wäre der allererste PC gewesen. Das geht aus ihrem Zitat nicht hervor (weil es so auch nicht stimmt.)


Julius Wiederkehr

29.08.2012, 13:28 Uhr
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@Wermelinger: "...die Steve Jobs und er in der Garage zusammenbauten. Dort entstand 1976 auch der Apple I, der für 666,66 US-Dollar bei der Computerkette Byte Shop verkauft wurde."
"...folgte der Apple II, dessen Entwicklung aus den Verkaufserlösen finanziert wurde. Dieser verkaufte sich bis 1985 knapp zwei Millionen Mal und gilt als einer der erfolgreichsten Personal-Computer seiner Zeit."
Genug?


Sander Wermelinger

29.08.2012, 11:27 Uhr
Melden 1 Empfehlung 0

@ Wiederkehr
Wenig von dem von Ihnen gesagten stimmt.
Der Prozess von dem ich spreche (1994) endete mit keinem Vergleich sondern mit einer Niederlage für Apple. Gibt z.B. in der eng. Wikipedia einen Artikel mit Quellen dazu.
Und mit der Aussage, dass 'die Stunde null eben bei Apple beginnt', bestätigen Sie leider nur Vorurteile über Apple-Fans.
Behauptungen zu Apple I und II stimmen so nicht.


Julius Wiederkehr

29.08.2012, 10:39 Uhr
Melden 3 Empfehlung 0

@Wermelinger: Die Stunde Null beginnt eben bei Apple. Der erste industriell-gefertigte Personal Computer war der Apple 2. Der erste PC war der Apple 1 und steht im Museum of Technology. Bevor sie Technologiehystoriker bemühen: Schauen Sie einfach mal im Lexikon nach! Ich habe auf einem Apple 2 gerbeitet und es gab in der Schweiz damals KEINE Konkurrenz - die waren noch in der Garage beim basteln.


Julius Wiederkehr

29.08.2012, 10:24 Uhr
Melden 3 Empfehlung 0

@Wermelinger: Lügen und Behaupten! Ich weise noch mal darauf hin, dass es über diesen Prozess alles Schriftlich gibt.
Apple hat im Prozess gegen Microsoft wegen des nachgemachten Windows nicht verloren, sondern ist ein Vergleich(!) eingegangen. Grund: Die legale Erpressung durch Microsoft, dass sie ihre Produkte für den Macintosh zurückziehen und dies hätte dem Verkauf des Mac zu sehr geschadet.


Sander Wermelinger

29.08.2012, 09:12 Uhr
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@ Keller + Wyss
Fundiert? Beweise?
Immer her damit. Bisher lese ich hier immer nur endlose Rezitationen der alten Apple-Märchen, die im wesentlichen auf dem Grundirrtum beruhen, dass jede Zeitrechnung in der Sekunde in der Apple etwas auf den Markt bring bei Null beginnt und dass man alles was vorher war, nicht in Betracht ziehen muss.


Sander Wermelinger

29.08.2012, 09:08 Uhr
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@ Wiederkehr
Apple hat sich bereits in den 80ern mit Patentklagen "gewehrt". Als der grosse Prozess gegen MIcrosoft in den 90ern entschieden wurde, fanden die Gerichte allerdings, es sei ziemlich frech, jemand anderes für etwas zu verklagen, das man im wesentlichen selbst abgekupfert hat. Die Klage wurde abgewiesen.


Julius Wiederkehr

28.08.2012, 23:58 Uhr
Melden 4 Empfehlung 0

Als Apple-Dino (1. Compi ein Apple II) kann ich nur sagen: Apple-Mythen wie sie es nennen... Kommen genau von Usern solcher Systeme, die Apple-Technologie früher abgekupfert haben. Sie arbeiten garantiert mit Apple-Patenten und wissen es nicht mal. Apple war mal zu klein um sich zu wehren, aber ich bin selber erstaunt, wie gross Apple geworden ist. Jetzt hauen sie den Nachmachern auf die Finger!


Alex Keller

29.08.2012, 06:01 Uhr
Melden 2 Empfehlung 0

Dann würde ich mal mit einem Industriedesigner oder Konstrukteur darüber sprechen, haben alle meist die gleiche fundierte Meinung Wie im Artikel beschrieben...


Peter Wyss

29.08.2012, 06:42 Uhr
Melden 4 Empfehlung 0

Genau, jeder der sich auf die Seite von Apple stellt, muss ein Apple Fan sein, egal wie erdrückend die Beweise sind. Sie drehen es schon immer so, wie es ihnen gerade passt...


Jamsil Dong

28.08.2012, 22:12 Uhr
Melden 3 Empfehlung 0

@Andreas Hürlimann; das mit dem Wirtschaftskrieg stimme ich ihnen voll zu, doch das mit dem Apple Produkte boykottieren sehe ich anders da für mich alles bei Apple stimmt. Aber wie auch immer jedem das seine. Grüsse an Samsung sowie Apple Fans! Antworten


Ulrich Raumer

29.08.2012, 07:15 Uhr
Melden 3 Empfehlung 0

Ich kann Sie zwar verstehen, wenn Sie bereits auf der Apple Linie sind ist das durchaus sinnvoll. Bin ich nicht, ich besitze nicht mal einen iPod.Deswegen fällt es mir leicht zu verzichten.
Aber es fahren ja auch Leute überzeugt Autos aus Deutschland und andere aus Frankreich, Schweden oder Italien.
Eine Geschmacks- und Kostenfrage eben.


Peter Rohrer

28.08.2012, 22:08 Uhr
Melden 13 Empfehlung 0

Das ein Patentrechtler keine Probleme beim gegenwärtigen Patensystem sieht erstaunt wohl niemanden, immerhin verdient er sein Geld damit.
Man hätte auch die Gasimporteure fragen können, ob es sinnvoll ist für die Raucher im freien "Heizpilze" aufzustellen.
Antworten


paco lopez

28.08.2012, 21:40 Uhr
Melden 8 Empfehlung 0

Ich hätte eine beßere Lösung: wir schaffen die Patentbüros ab. Mehr kmus, mehr innovation und mehr Geld für wertschöpfung, weniger für anwälte und Grosskonzernmanager. In afrika könnte man sich die medis leisten und in europa wären die krankenkassen bezahlbar. Antworten


Thomas Meier

28.08.2012, 21:15 Uhr
Melden 9 Empfehlung 0

Im Nachhinein ist alles so klar und einfach – vor allem wenn der Erfolg eintritt. Aber warum haben Samsung + Co nicht schon längst, lange vor Apple, diese runden Ecken und was sonst noch dazu gehört erfunden' Genau: Sie hatten keine Ahnung, und das Risiko auf Misserfolg überliessen sie Apple.... Antworten


oliver stutz

28.08.2012, 20:48 Uhr
Melden 4 Empfehlung 0

Das patentrecht für mode gibt es nicht, dort funktioniert alles, bei der IT gibt es Patente und es funktioniert nix... Antworten


Peter Spahr

28.08.2012, 20:41 Uhr
Melden 7 Empfehlung 0

Interessant wäre noch der Hinweis auf FRAND-Lizenzierung gewesen, Unternehmen werden auch aus anderen Gründen als einer Monopolstellung zur Lizenzierung gezwungen. Fair, Reasonable and Non-Discriminatory. Idee des Patentwesens ist nicht, den Konkurrenten zu behindern, sondern die Erfindung kommerziell verwertbar zu machen. Antworten


Ulrich Raumer

29.08.2012, 07:05 Uhr
Melden 11 Empfehlung 0

Die einzig richtige Antwort auf solche Streitigkeiten:
Boykott!
Meine Familie (5 Personen) boykottiert Apple seit Beginn dieses Rechtsstreits.
Irgendwo habe ich noch ein Bild von mir aus den 60ern mit einem angebissenen Apfel, sollte ich gegen Apple klagen?
Auch die Schiefertafelhersteller sollten klagen, das Design ist durch Apple klar abgekupfert worden.
Antworten


Daniel Frick

28.08.2012, 20:20 Uhr
Melden 8 Empfehlung 0

Das ein Patentanwalt Patente und wie die eingesetzt werden gut findet, liegt irgendwie auf der Hand. Dazu hätte es jetzt nicht gerade ein Interview gebraucht. In dieser Sache verfolge ich übrigens meistens The Verge. Dort ist man näher bei dem Geschehen und man bekommt auch gleich mit was man in Amerika über das ganze denkt. Antworten


Hansruedi Tscheulin

28.08.2012, 20:10 Uhr
Melden 3 Empfehlung 0

Gerichte, Anwälte und Gutachter haben wahrscheinlich zu diesem Falle 12 dicke Bundesordner mit Akten zusammengetragen und Millionen verdient. Nicht auszudenken, was der Händel gebracht hätte, wenn es um die Bedienung mit d r e i Fingern und e c k i g e Ecken gegangen wäre. Schauerliche Sache - dabei arbeiten die beiden Firmen eng zusammen! Ein Spiegelgefecht also. Antworten


Andreas Leupin

28.08.2012, 20:05 Uhr
Melden 21 Empfehlung 0

Es geht letztlich sehr wenig um "abgerundete Ecken", sondern wie stark sich eine Firma am Design eines anderen, erfolgreichen Konkurrenten bedienen darf (und ihn damit schädigen darf), ohne sich den Vorwurf des Plagiats gefallen lassen zu müssen.
(und das unabhängig davon, ob die Firmen nun Apple, Samsung, Google, Microsoft oder sonst wie heissen)
Antworten


Peter Spahr

28.08.2012, 20:38 Uhr
Melden 15 Empfehlung 0

Alle drei, Apple (Myriad), Microsoft (Segoe UI) und Google (Droid Sans) haben sich für ihre Schriften beim Schweizer Adrian Frutiger freihändig bedient. Für Designschutz braucht es eine ausreichende Schöpfungshöhe, welche bei abgerundeten Ecken sicher nicht gegeben ist. Die USA verwenden (oft triviale, trotz "prior art" und meist ungeprüft vergebene) Softwarepatente zur Marktabschottung.


Toni Tagliatellus

28.08.2012, 20:10 Uhr
Melden 9 Empfehlung 0

2007 gabs iPhone 1 und war revolutionär neu. Alles neu, Touchscreen, Apps, während alle anderen Handys noch immer so aussahen wie 1995 erfunden, einfach aufgemöbelt. Chance, dass Samsung Handys heute so aussehen würden wie sie es tun ohne Apple ist bei 0.5%. Samsung hat schamlos kopiert, bei Entwicklungskosten gespaart und darum sein Zeugs billig verramscht. Super Urteil, schützt die Erfinder! Antworten


Lukas Aeschbacher

29.08.2012, 10:04 Uhr
Melden 2 Empfehlung 0

Wermelinger: Für mich persönlich sieht die Erklärung wie folgt aus: Ein Blackberry oder ein mit Stift zu bedienendes Gerät (Palm u.ä.) habe und hätte ich nie gekauft, weil mir die Bedienung zu umständlich ist. Das erste für mich brauchbare Gerät war das iPhone. Ob das nun eine neue Geräteklasse ist oder nicht, sowie auch technische Details interessieren mich nicht.


Sander Wermelinger

29.08.2012, 09:47 Uhr
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@ Aeschbacher
Sie können immer irgend eine detaillierte Fragestellung aufstellen, auf die die Antwort dann nur "iPhone" lauten kann.
Damit erklären sie aber nicht, wieso exakt diese Eigenschaften es rechtfertigen sollen von einer total neuen Geräteklasse zu sprechen. Der Unterschied von Tasten zu resistivem Touchscreen ist m.e. z.B. vieö grösser als von resistivem zu kapazitativem Touchscreen.


Lukas Aeschbacher

29.08.2012, 09:10 Uhr
Melden 1 Empfehlung 0

Bühler: Der Apple Newton wurde 1993 vorgestellt, der erste Palm Pilot 1996, und das erste Blackberry kam 2006. Der Palm wird mit Stift bedient, das Blackberry mit Kindertastatur und das iPhone mit den Fingern. Welches Smartphone konnte vor Erscheinen des iPhone durchgängig mit den Fingern per MulitTouch bedient werden? Eben.


Sander Wermelinger

29.08.2012, 09:03 Uhr
Melden 4 Empfehlung 0

Vor 2007 gabs schon zahlreiche andere Smartphones mit Tochscreen und Apps.
Jemand der behauptet, das damals ALLE anderen Handys noch so aussahen wie 1995, hat nun wirklich keinerlei Ahnung von den Fakten.


Jürg Bühler

29.08.2012, 01:42 Uhr
Melden 3 Empfehlung 0

Sie haben wohl vor dem iPhone noch nie ein Smartphone wie z.B. einen Blackberry gesehen? Oder einen Palm? Oder ein Tablet vor dem iPad? Vielmehr muss man den Punkt machen, dass eigentlich Apple alles abgekupfert hat auch wenn man zugeben kann, dass sie es gut kombiniert haben, so dass das Produkt nachgefragt wurde. Aber erfunden haben sie all die Dinge beleibe nicht! youtube: Has Apple invented


Peter Müller

28.08.2012, 19:54 Uhr
Melden 16 Empfehlung 0

Petentschutz dürfte nur noch in der Grundlagenforschung für herausragende Entdeckungen vergeben werden. Antworten


Thomas Läubli

28.08.2012, 20:16 Uhr
Melden 2 Empfehlung 0

Sicher ist das sinnvoll, Herr Leupin. Im Gegensatz zu Design, Warenartikeln + Entertainment sind Kunstwerke echte Erfindungen, die es so vorher noch nie gab. Für diese Leistung will der Künstler anständig bezahlt werden.


Andreas Leupin

28.08.2012, 20:01 Uhr
Melden 22 Empfehlung 0

Herr Müller,
gerade bei der Grundlagenforschung sollten wohl keine Patente vergeben werden. Oder wollen Sie z.B. die Mondlandung patentieren lassen?
Und übrigens: Künstler müssen für ihren Urheberrechtsschutz anders als für Patente nicht mal bezahlen und ihre Werke sind zudem noch deutlich länger geschützt als technische Errungenschaften mit Patenten - ist das in Ihren Augen sinnvoll?


peter zehnder

28.08.2012, 19:20 Uhr
Melden 28 Empfehlung 0

jedes handy, notebook oder tablet hatte schon immer abgerundete ecken. Antworten


Oliver Osswald

28.08.2012, 18:50 Uhr
Melden 133 Empfehlung 0

IT Firmen würden heute auch das Rad patentieren lassen und damit die Evolution der Menschheit entscheidend behindern. Patente auf die Handhabung von Touchscreens, sowie auf Design und Formen sind Rad-Patente und dürfen nicht länger toleriert werden. Sie stehen unserer Entwicklung entgegen, sind anachronistisch und haben keinen Wert für die Menschheit. Nur Grossfirmen und Anwälte verdienen daran. Antworten


Ulrich Raumer

29.08.2012, 07:08 Uhr
Melden

@Oliver: Gott hat ihn ja auch frühzeitig zu sich geholt um ihm die Leviten zu lesen, denn es gibt nur einen Gott (vermutlich, wenn überhaupt)


Gerhard Engler

28.08.2012, 23:58 Uhr
Melden 2 Empfehlung 0

Ein Patent ist 20 Jahre lang gültig. Hätte sich die Menschheitsgeschichte relevant geändert, wenn es zwischen Erfindung und Verbreitung des Rades eine Verzögerung von 20 Jahren gegeben hätte?


Oliver Osswald

28.08.2012, 22:53 Uhr
Melden 4 Empfehlung 0

@Marco Affolter: So hat Apple also jetzt weltweit das Patent auf Rechtecke mit abgerundeten Ecken?! Der Irrwitz kennt keine Grenzen... Und Handgesten zu patentieren, mit welchen ein Touchscreen bedient werden kann: Hat Apple etwa auch die Hand erfunden? Steve Jobs mag sich für Gott gehalten haben, aber dieser hat ihn wohl jetzt eines besseren belehrt.


Peter Spahr

28.08.2012, 21:17 Uhr
Melden 6 Empfehlung 0

@Marco Affolter: China ist WTO-Mitglied und dem TRIPS-Abkommen verpflichtet ("handelsbezogene Aspekte der Rechte an geistigem Eigentum"). Klar ist es Unsinn, einen derart unehrlichen Player in die WTO zu holen. So wie es Unsinn war, den Welthandel zu liberalisieren, ohne soziale und ökologische Minimalstandards zu definieren.


Marco Affolter

28.08.2012, 21:05 Uhr
Melden 18 Empfehlung 0

Oh, doch! Und das ist auch gut so. Gerade hier in der CH ist beispielsweise das Design als geistiges Eigentum ein essenzielles Qualitätsmerkmal von Brands und Produkten. Die Chinesen bedienen sich erfolgreichen Brands frischfröhlich und verkaufen die abgekupferten Produkte mit minderwertiger Qualität. Dies schadet den Brands und den qualifizierten Designern, Entwicklern usw.


Hans Willi

28.08.2012, 18:48 Uhr
Melden 40 Empfehlung 0

" Man wird Äpfel mit Birnen vergleichen, weil am Schluss alle Obst verkaufen wollen."
und der Kunde bleibt auf der Strecke. Globalisierter Monopolismus eben......
Antworten


Marcel Zürcher

28.08.2012, 20:11 Uhr
Melden 3 Empfehlung 0

Der einzige Monopolismus besteht darin, dass alle dasselbe produzieren wollen, ob kopiert oder nicht spielt keine Rolle. Scheint so, als würden das einige nie begreifen. Eventuell mal nachschlagen, was Monopol überhaupt meint


Andreas Hürlimann

28.08.2012, 19:25 Uhr
Melden 36 Empfehlung 0

Ein solches Urteil schaft Monopole und behindert die Vielfalt, die Entwicklung, behindert Startups und schafft Arbeitslosigkeit, verhindert Steuereinnahmen ist menschenfeindlich...das ist ein von den USA geförderter Wirtschaftskrieg und behindert Wettbewerb ... Leute boykottiert US-Produkte, die mit dem Apfel sowieso, denn sie sind schlicht zu teuer! Antworten


Peter Wyss

28.08.2012, 22:12 Uhr
Melden 3 Empfehlung 0

Boykottiert US-Produkte? Also Microsoft, google, Android.. Und wie sie alle heißen..


Roland K. Moser

28.08.2012, 18:39 Uhr
Melden 107 Empfehlung 0

Die Ecken dieser Produkte müssen abgerundet sein, wegen der Ergonomie. So etwas kann man gar nicht patentieren. Antworten


Maik Schärer

29.08.2012, 07:33 Uhr
Melden 3 Empfehlung 0

Apple hat kein Patent auf abgerundete Ecken, sondern ein Patent auf ein Geschmacksmuster das aussieht wie ein iPad (Patent USD504889, einfach mal googeln). Die Jury hat übrigens entschieden, dass Samsung dieses Patent NICHT verletzt hat! Bei den drei iPhone-Geschmacksmustern bekam Apple teilweise recht. (Patente D593,087, D618,677, D604,305).


Pirmin Knobel

29.08.2012, 01:26 Uhr
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Welchen Unterschied bemerken Sie, wenn Sie auf Icons mit Rundungen oder Ecken drücken. Diesen Fragen - letztlich ein Kampf unter Anwälten resp. Grosskonzernen - kann ich keine Innovation abgewinnen. Kommt vielleicht echte Innovation doch ausschliesslich von Staaten/Gesellschaften, allenfalls als Mondlandung. Gesellschaften haben diesbezüglich eine ungleich längere Phase der Bewährung als Firmen.


Luckas Meyer

28.08.2012, 23:55 Uhr
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gerade die Ecken wurden im Schuldspruch auch gar nicht berücksichtigt.


Paul Brunner

28.08.2012, 19:10 Uhr
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Das ganze Patentrecht ist fragwürdig. Kleinere Unternehmen können sich meistens einen Patentschutz gar nicht leisten. Antworten


Rolf Zitt

29.08.2012, 00:49 Uhr
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@Paul Brunner: Und wenn sie sich den Patentschutz leisten stehen sie bei einer Patentverletzung durch einen Grossen auf verlorenem Posten, weil sie schlicht das Geld nicht haben, um den Fall durch alle Instanzen durchzuziehen. Wenn dann durch den Verletzer noch die Fristen ausgeschlachtet werden ist der Schutz abgelaufen bevor der Schlussentscheid gefallen ist. Recht bekommt, wer Geld hat.



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