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«Wir müssen dieses Hotel haben»

Es ist eines der Wahrzeichen Pyongyangs: Das unvollendete Ryugyong-Hotel gilt als Ausdruck von Nordkoreas Grössenwahn. Die Hotelgruppe Kempinski mit Sitz in Genf will das Gebäude nun beleben. Mehr...


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31 Kommentare

amalia renard

09.04.2013, 19:35 Uhr
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Bravo herr voegtli...gucken sie mal im weg...the hidden gulag.. Antworten


Hans Vögtlin

03.04.2013, 10:40 Uhr
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Auch dieses Bauwerk gehört zur nordko-
reanischen Gigantomanie des Kleinen, ge-
nauso wie die Miltärparaden mit preussi-
schem Stechschritt und Fahnenmeer. Man-
ches erinnert an Nazideutschland und die
UdSSR. Eindruck schinden! Bluff! Typi-
sches Kompensationsbedürfnis aus einem
Minderwertigkeitskomplex.
Antworten


Rudolf Fankhauser

05.11.2012, 04:57 Uhr
Melden 2 Empfehlung 0

Soviel ich mich erinnern kann, ist das eine alte PR-Meldung neu aufgetischt.
Nur: Gerüchte sagen, das Hotel kann aus technischen Gründen nie fertig gestellt und in Betrieb genommen werden. Angeblich steht das Gebäude schief, weil sich auf einer Seite die Fundamente abgesenkt haben sollen.....
Antworten


Alois Krieger

03.11.2012, 19:11 Uhr
Melden 5 Empfehlung 0

Was haben die wohl für PR-Berater? Das Gebäude ist ein Symbol für die Zeit der schlimmsten Unterdrückung nordkoreanischen Volkes und diese Hotelkette will ihren Namen da drauf! Antworten


Ilja Jenzer

03.11.2012, 11:44 Uhr
Melden 0 Empfehlung 2

Als wir im Juni dieses Jahres in Pjöngjang waren haben unsere Reiseleiterinnen uns gesagt, dass wir nächstes Mal, falls wir wieder kommen sollten, in dem besagten Hotel übernachten könnten. Ich bin mal gespannt, ob das Hotel wirklich schon nächstes Jahr eröffnet wird, gibt es doch zahlreiche Gerüchte, dass der Innenausbau praktisch noch nicht vorangekommen ist. Antworten


Peter Fuhrimann

02.11.2012, 15:28 Uhr
Melden 10 Empfehlung 3

Ich finde die Absicht der Kempinski-Gruppe ebenso abwegig, wie die Tatsache, dass der ehemalige Chef der Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit einst befahl, trotz einem negativen Gutachten eines ausgewiesenen Mediziners, ausgerechnet Schweizer Sauerkraut an massiv unterernährte Kinder Nordkoreas zu liefern. Mir graut vor solch abartigen Ideen!
Aber wo Macht im Spiel ist, fehlt oft der Kopf
Antworten


Robert Schuman

02.11.2012, 14:26 Uhr
Melden 11 Empfehlung 5

Wenn das Hotel nicht erfolgreich ist und kritisiert wird, ist es vermutlich wieder eine deutsche Hotelkette. So wie Felix Baumgartner: Vor dem Sprung war er in der Schweizer Presse der "Ösi", nach dem alles gut ging hiess es nur noch, dass er in Arbon wohnt. Antworten


Patrick Zubin

02.11.2012, 14:12 Uhr
Melden 18 Empfehlung 6

Das Gebäude ist eigentlich grossartig. Das Design liegt zwar nicht mehr im heutigen Trend von Bio- und Grünprodukt. Wenn man aber die Entstehungszeit berücksichtigt, ist es eine sehr einfallsreiche Architektur, nicht wie die üblichen schlechten Kopien grieschich-römischer Architektur aus stalinistischer Zeit. Antworten


Walter Kuhn

02.11.2012, 13:40 Uhr
Melden 28 Empfehlung 4

Genau so sah der Anfang vom Ende des Ostblocks aus. In westlich geführten Hotels trafen sie Westler für Handels- und Privatisierungsdeals. Unvermeidlich dazu gehörte das Klack-klack von Stilettoabsätzen. Antworten


Simon Schenker

02.11.2012, 13:33 Uhr
Melden 24 Empfehlung 4

So und damti es alle mal genau wissen: Kempinski Hotels S.A. ist die älteste europäische Luxushotelgruppe mit Sitz in Genf, Schweiz. Sie ist Tochtergesellschaft der Kempinski AG in München, Deutschland. Die Hotelgruppe ist Gründungsmitglied des Hotelnetzwerkes Global Hotel Alliance (GHA). Größter Anteilseigner der AG ist das thailändische Crown Property Bureau. Antworten


Florian Leuthardt

02.11.2012, 12:34 Uhr
Melden 29 Empfehlung 10

Kempinski ist nicht schweizerisch, sondern deutsch mit Hauptsitz in München! Antworten


Max Wartenberg

02.11.2012, 13:42 Uhr
Melden 16 Empfehlung 2

Laut Wikipedia: Kempinski Hotels S.A. ist die älteste europäische Luxushotelgruppe mit Sitz in Genf, Schweiz. Sie ist Tochtergesellschaft der Kempinski AG in München, Deutschland. Die Hotelgruppe ist Gründungsmitglied des Hotelnetzwerkes Global Hotel Alliance (GHA). Größter Anteilseigner der AG ist das thailändische Crown Property Bureau.


Marton Pal

02.11.2012, 12:24 Uhr
Melden 50 Empfehlung 15

Ich frage mich was an dem Gebäude "schlimm" sein soll? Gut es mag nicht fertig sein aber von Aussen ist es doch schon komplett geschlossen. Lediglich der Innenausbau ist ausstehend. Ich bin davon überzeugt, würde das Gebäude in den USA stehen wäre es als wunderschön und architektonisch Modern eingestuft worden. Antworten


Maximilian von Bernheim

04.11.2012, 12:19 Uhr
Melden 2 Empfehlung 0

Natürlich verhungert das Volk. Warum? Weil wir Planwirtschaft haben. Im ach so bösen Kapitalismus gibt es sowas nicht. Haben Sie mal den Zusammenhang zwischen Lebenserwartung und Wirtschaftssystem angeschaut?


Pakphum Wieland

02.11.2012, 13:20 Uhr
Melden 18 Empfehlung 12

@Peter Stoffel: Schon mal daran gedacht, dass mit dem Bau des Gebäudes schon begonnen wurde, bevor das Land wirtschaflich kollabierte?
Übrigens hat sich die Ernährungslage im Vergleich zum "schweren Marsch" der 90er Jahre deutlich gebessert hat? Dem Land gehts momentan besser als es der Westen gerne hätte und das gönne ich der dortigen Bevölkerung von ganzem Herzen.


Peter Stoffel

02.11.2012, 12:46 Uhr
Melden 27 Empfehlung 19

Das Schlimme ist: Das Volk hungert und das Regime leistet sich solchen Renomierluxus.


Derek Richter

02.11.2012, 12:13 Uhr
Melden 56 Empfehlung 29

Eine Design Offenbarung sieht wahrlich besser aus aber es geht doch weit schlimmer; Prime-Tower und CS-Tower in Zürich toppen in Sachen Hässlichkeit diese Pyramide um Lichtjahre. Wer 2012 noch solch einfallslose Schuhschachtel Architektur bewilligt, gehört weggesperrt. Antworten


Derek Richter

02.11.2012, 15:07 Uhr
Melden 13 Empfehlung 5

Frau Wirth, danke für ihren Input.
Ich habe im Internet Bilder von Schuhschachteln gefunden und Sie haben absolut recht! Ein Vergleich von Schuhschachteln zu den beiden genannten Hochhäusern ist eine Beleidigung für jede Schuhschachtel.


Odin Freimann

02.11.2012, 14:00 Uhr
Melden 19 Empfehlung 3

Mir gefällt die Pyramide auch besser als die zwei genannten Gebäude in Zürich.


Isa Wirth

02.11.2012, 13:14 Uhr
Melden 16 Empfehlung 20

Am Prime-Tower erinnert mich nichts an eine Schuchschachtel. Aber wahrscheinlich haben Sie schon zu lange keine Schuhe mehr gekauft um zu wissen, wie eine Schuhschachtel aussieht. Abgesehen davon: Architektur hat mit Design nichts zu tun. Auch wenn gewisse Vertreter der Zunft sich ins Design wegstehlen wollen, weil sie mit den althergebrachten Regeln des Handwerks überfordert sind.


reto pongenberger

02.11.2012, 13:02 Uhr
Melden 12 Empfehlung 17

na, ihnen fehlt da wohl ein bisschen gestalterisches feingefühl.


Gerda Schuurman

02.11.2012, 12:11 Uhr
Melden 9 Empfehlung 13

Ich dachte Kempinski sei eine Finische oder Dänische Hotelkette? Antworten


Sven Müller

02.11.2012, 12:21 Uhr
Melden 22 Empfehlung 6

Kempinski gehört mehrheitlich dem Staat Thailand.


Ramon Martin

02.11.2012, 12:05 Uhr
Melden 43 Empfehlung 29

Während in Nordkorea Menschen verhungern, baut die Regierung Atombomben. Die Schweizer sollten von diesem Land die Finger lassen! Antworten


Andreas Steiner

02.11.2012, 13:02 Uhr
Melden 20 Empfehlung 18

"Nordkorea beginnt sich aus der Isolation zu befreien." Selten so gelacht.


Max Wartenberg

02.11.2012, 12:30 Uhr
Melden 35 Empfehlung 19

Das Hotel wird einigen hundert Nordkoreaner Arbeit geben. Mit einem Embargo ist der Bevölkerung nicht geholfen (siehe früher Cuba). Die Zimmer werden voraussichtlich von Geschäftsreisenden belegt, denn Nordkorea beginnt sich aus der Isolation zu befreien.


Anton Dobler

02.11.2012, 11:59 Uhr
Melden 152 Empfehlung 41

Supersache, das Volk hungert rundherum und ein paar unsaubere Geschäftsmänner und Anti-Mainstreamtouris schwelgen mittendrin im Luxus. Das Einkaufszentrum mit verdunkelten Scheiben wird wahrscheinlich bewacht, nicht dass das Volk rausfinden könnte, dass es eine Auswahl an Lebensmitteln gibt. Schade, dass hier das Regime unterstützt wird. Aber wenns um Geld geht, wen interessiert da Moralisches? Antworten


Pakphum Wieland

02.11.2012, 13:28 Uhr
Melden 11 Empfehlung 16

Hungert das Volk als Ganzes denn wirklich noch oder hat sich die Ernährungslage dank Lebensmittelhilfe doch deutlich verbessert? Bei uns werden immer und immer wieder die gleichen Bilder aus den 90er Jahren gezeigt. Nur sind wir jetzt in 2012 und ich zweifle sehr stark daran, dass die Situation sich angeblich nicht gebessert habe; denn etwas muss die Lebensmitelhilfe ja bringen.


Max Wartenberg

02.11.2012, 13:09 Uhr
Melden 21 Empfehlung 9

Nordkorea ist vergleichbar mit Kuba zur Zeit als die Spanier dort die ersten Hotels Bauten. Anfänglich durften die Kubaner da auch nicht rein, genausowenig wie in den Touristenladen. Ich war dort und genoss ein par Tage ohne moralische Albträume, denn Touristen schaffen für die Einheimischen eine Verbindung zur anderen Welt, was langfristig positiv ist. Cuba zeigts..


Giorgio Perez

02.11.2012, 11:56 Uhr
Melden 92 Empfehlung 15

Persönlich gefällt mir das Gebäude. Ich frage mich nur, wer die Luxusherrberge bewohnen soll, sollte Kempinski tatsächlich ein Hotel dort einrichten. Antworten


Martin Fischer

02.11.2012, 13:41 Uhr
Melden 17 Empfehlung 1

Ja, coole Hütte; erinnert mich an "Blade Runner" von Ridley Scott. Ob dort wohl einmal Replikanten wohnen werden?



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