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«Wir müssen dieses Hotel haben»
Es ist eines der Wahrzeichen Pyongyangs: Das unvollendete Ryugyong-Hotel gilt als Ausdruck von Nordkoreas Grössenwahn. Die Hotelgruppe Kempinski mit Sitz in Genf will das Gebäude nun beleben. Mehr...
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31 Kommentare
Auch dieses Bauwerk gehört zur nordko-
reanischen Gigantomanie des Kleinen, ge-
nauso wie die Miltärparaden mit preussi-
schem Stechschritt und Fahnenmeer. Man-
ches erinnert an Nazideutschland und die
UdSSR. Eindruck schinden! Bluff! Typi-
sches Kompensationsbedürfnis aus einem
Minderwertigkeitskomplex.
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Soviel ich mich erinnern kann, ist das eine alte PR-Meldung neu aufgetischt.
Nur: Gerüchte sagen, das Hotel kann aus technischen Gründen nie fertig gestellt und in Betrieb genommen werden. Angeblich steht das Gebäude schief, weil sich auf einer Seite die Fundamente abgesenkt haben sollen.....
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Als wir im Juni dieses Jahres in Pjöngjang waren haben unsere Reiseleiterinnen uns gesagt, dass wir nächstes Mal, falls wir wieder kommen sollten, in dem besagten Hotel übernachten könnten. Ich bin mal gespannt, ob das Hotel wirklich schon nächstes Jahr eröffnet wird, gibt es doch zahlreiche Gerüchte, dass der Innenausbau praktisch noch nicht vorangekommen ist. Antworten
Ich finde die Absicht der Kempinski-Gruppe ebenso abwegig, wie die Tatsache, dass der ehemalige Chef der Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit einst befahl, trotz einem negativen Gutachten eines ausgewiesenen Mediziners, ausgerechnet Schweizer Sauerkraut an massiv unterernährte Kinder Nordkoreas zu liefern. Mir graut vor solch abartigen Ideen!
Aber wo Macht im Spiel ist, fehlt oft der Kopf
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Wenn das Hotel nicht erfolgreich ist und kritisiert wird, ist es vermutlich wieder eine deutsche Hotelkette. So wie Felix Baumgartner: Vor dem Sprung war er in der Schweizer Presse der "Ösi", nach dem alles gut ging hiess es nur noch, dass er in Arbon wohnt. Antworten
Das Gebäude ist eigentlich grossartig. Das Design liegt zwar nicht mehr im heutigen Trend von Bio- und Grünprodukt. Wenn man aber die Entstehungszeit berücksichtigt, ist es eine sehr einfallsreiche Architektur, nicht wie die üblichen schlechten Kopien grieschich-römischer Architektur aus stalinistischer Zeit. Antworten
So und damti es alle mal genau wissen: Kempinski Hotels S.A. ist die älteste europäische Luxushotelgruppe mit Sitz in Genf, Schweiz. Sie ist Tochtergesellschaft der Kempinski AG in München, Deutschland. Die Hotelgruppe ist Gründungsmitglied des Hotelnetzwerkes Global Hotel Alliance (GHA). Größter Anteilseigner der AG ist das thailändische Crown Property Bureau. Antworten
Laut Wikipedia: Kempinski Hotels S.A. ist die älteste europäische Luxushotelgruppe mit Sitz in Genf, Schweiz. Sie ist Tochtergesellschaft der Kempinski AG in München, Deutschland. Die Hotelgruppe ist Gründungsmitglied des Hotelnetzwerkes Global Hotel Alliance (GHA). Größter Anteilseigner der AG ist das thailändische Crown Property Bureau.
Ich frage mich was an dem Gebäude "schlimm" sein soll? Gut es mag nicht fertig sein aber von Aussen ist es doch schon komplett geschlossen. Lediglich der Innenausbau ist ausstehend. Ich bin davon überzeugt, würde das Gebäude in den USA stehen wäre es als wunderschön und architektonisch Modern eingestuft worden. Antworten
Natürlich verhungert das Volk. Warum? Weil wir Planwirtschaft haben. Im ach so bösen Kapitalismus gibt es sowas nicht. Haben Sie mal den Zusammenhang zwischen Lebenserwartung und Wirtschaftssystem angeschaut?
@Peter Stoffel: Schon mal daran gedacht, dass mit dem Bau des Gebäudes schon begonnen wurde, bevor das Land wirtschaflich kollabierte?
Übrigens hat sich die Ernährungslage im Vergleich zum "schweren Marsch" der 90er Jahre deutlich gebessert hat? Dem Land gehts momentan besser als es der Westen gerne hätte und das gönne ich der dortigen Bevölkerung von ganzem Herzen.
Das Schlimme ist: Das Volk hungert und das Regime leistet sich solchen Renomierluxus.
Eine Design Offenbarung sieht wahrlich besser aus aber es geht doch weit schlimmer; Prime-Tower und CS-Tower in Zürich toppen in Sachen Hässlichkeit diese Pyramide um Lichtjahre. Wer 2012 noch solch einfallslose Schuhschachtel Architektur bewilligt, gehört weggesperrt. Antworten
Frau Wirth, danke für ihren Input.
Ich habe im Internet Bilder von Schuhschachteln gefunden und Sie haben absolut recht! Ein Vergleich von Schuhschachteln zu den beiden genannten Hochhäusern ist eine Beleidigung für jede Schuhschachtel.
Mir gefällt die Pyramide auch besser als die zwei genannten Gebäude in Zürich.
Am Prime-Tower erinnert mich nichts an eine Schuchschachtel. Aber wahrscheinlich haben Sie schon zu lange keine Schuhe mehr gekauft um zu wissen, wie eine Schuhschachtel aussieht. Abgesehen davon: Architektur hat mit Design nichts zu tun. Auch wenn gewisse Vertreter der Zunft sich ins Design wegstehlen wollen, weil sie mit den althergebrachten Regeln des Handwerks überfordert sind.
na, ihnen fehlt da wohl ein bisschen gestalterisches feingefühl.
Kempinski gehört mehrheitlich dem Staat Thailand.
"Nordkorea beginnt sich aus der Isolation zu befreien." Selten so gelacht.
Das Hotel wird einigen hundert Nordkoreaner Arbeit geben. Mit einem Embargo ist der Bevölkerung nicht geholfen (siehe früher Cuba). Die Zimmer werden voraussichtlich von Geschäftsreisenden belegt, denn Nordkorea beginnt sich aus der Isolation zu befreien.
Supersache, das Volk hungert rundherum und ein paar unsaubere Geschäftsmänner und Anti-Mainstreamtouris schwelgen mittendrin im Luxus. Das Einkaufszentrum mit verdunkelten Scheiben wird wahrscheinlich bewacht, nicht dass das Volk rausfinden könnte, dass es eine Auswahl an Lebensmitteln gibt. Schade, dass hier das Regime unterstützt wird. Aber wenns um Geld geht, wen interessiert da Moralisches? Antworten
Hungert das Volk als Ganzes denn wirklich noch oder hat sich die Ernährungslage dank Lebensmittelhilfe doch deutlich verbessert? Bei uns werden immer und immer wieder die gleichen Bilder aus den 90er Jahren gezeigt. Nur sind wir jetzt in 2012 und ich zweifle sehr stark daran, dass die Situation sich angeblich nicht gebessert habe; denn etwas muss die Lebensmitelhilfe ja bringen.
Nordkorea ist vergleichbar mit Kuba zur Zeit als die Spanier dort die ersten Hotels Bauten. Anfänglich durften die Kubaner da auch nicht rein, genausowenig wie in den Touristenladen. Ich war dort und genoss ein par Tage ohne moralische Albträume, denn Touristen schaffen für die Einheimischen eine Verbindung zur anderen Welt, was langfristig positiv ist. Cuba zeigts..
Ja, coole Hütte; erinnert mich an "Blade Runner" von Ridley Scott. Ob dort wohl einmal Replikanten wohnen werden?
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