Wirtschaft
IBM auf der Überholspur
Aktualisiert am 20.01.2012 1 Kommentar
Artikel zum Thema
- Software-Riese IBM entgeht EU-Strafe
- Wie IBM Frauen an die Spitze bringt
- Finanzgenie Buffett kauft sich bei IBM ein
Stichworte
SwissquoteExklusiver Trading-Partner
Korrektur-Hinweis
Melden Sie uns sachliche oder formale Fehler.
Der Fokus auf Software und Dienstleistungen zahlt sich für den Technologie-Giganten IBM (IBM 204.34 -0.26%) weiter aus. Im Schlussquartal 2011 waren die beiden Bereiche erneut die Wachstumstreiber.
Insgesamt wuchsen die Konzernerlöse nach Rückgängen in anderen Sparten aber nur um 1,6 Prozent auf 29,5 Milliarden Dollar. Der Gewinn legte um 4,4 Prozent auf 5,5 Milliarden Dollar zu, wie IBM gestern nach US-Börsenschluss mitteilte. Die Aktie legte nachbörslich um 2,5 Prozent zu.
Kräftiger Schub
Besonders stark wuchs das renditestarke Software-Geschäft. Im vierten Quartal legten die Erlöse um 8,7 Prozent auf 7,65 Milliarden Dollar zu. Im grössten Bereich Dienstleistungen schwächte sich das Wachstum auf 2,8 Prozent ab, der Umsatz erreichte 10,45 Milliarden Dollar.
Diese beiden Sparten meldeten auch einen kräftigen Schub beim operativen Ergebnis. Bei Hardware wie Servern gab es hingegen einen merklichen Rückgang von 7,6 Prozent auf 5,8 Milliarden Dollar. Das Vorsteuerergebnis des Bereichs fiel sogar um ein Drittel.
IBM hatte nach dem Verkauf seiner PC-Sparte konsequent auf Dienstleistungen gesetzt. Das half dem einstigen Computer-Pionier auch, gut durch die Wirtschaftskrisen der vergangenen Jahre zu kommen.
Fokus Dienstleistungsgeschäft
Andere Unternehmen der PC-Branche verstärken sich inzwischen auch im Dienstleistungsgeschäft. Bei IBM hatte zum Jahreswechsel die Managerin Virgina Rometty das Ruder übernommen. Das Unternehmen sei auf Kurs, die selbstgestellten langfristigen Ziele zu erreichen, sagte die 54-jährige frühere Marketingchefin.
Im gesamten Geschäftsjahr legte der IBM-Gewinn um sieben Prozent auf 15,9 Milliarden Dollar zu. Der Umsatz wuchs um ebenfalls sieben Prozent auf 106,9 Milliarden Dollar. (wid/sda)
Erstellt: 20.01.2012, 09:08 Uhr
Kommentar schreiben
Verbleibende Anzahl Zeichen:
1 Kommentar
Im Bericht fehlt leider, dass beim Einsatz der Software die Open Office Produkte zum Einsatz kommen. Dadurch wird für den Anwender die ganze EDV billiger. Wer schon einmal mit Open Office gearbeitet hat, wird gemerkt haben, dass Microsoft nicht nötig ist! Antworten
Wirtschaft
- 15:28Immobilienboom zieht vom Zürichsee ins Mittelland
- 12:38«Offenbar geriet die Situation ausser Kontrolle»
- 09:52«Migros gilt in Deutschland als teuer»
- 09:37Minsch übernimmt bei Economiesuisse per sofort
- 08:33Nervöse Anleger warten auf Bernanke
- 07:48Grossbritannien: Anklage gegen Drahtzieher im Libor-Skandal
Jetzt wechseln und sparen
Finden Sie in nur fünf einfachen Schritten die optimale Fahrzeugversicherung.
Alles für Abonnenten und Abonnentinnen
Laden Sie sich Ihr ePaper auf Ihren Computer und blättern Sie gratis und ab 5 Uhr früh in Ihrem "Bund".
Flugpreise vergleichen
Vergleichen Sie die Flugpreise von verschiedenen Reiseanbietern und finden Sie das beste Angebot.
FÜR MEHR «YESSS!» IM ALLTAG!
Erfahren Sie, wie unsere Services das Leben erleichtern. Jetzt Videos schauen: search.ch/diego


Bitte warten
























