Wirtschaft

IBM auf der Überholspur

Aktualisiert am 20.01.2012 1 Kommentar

Das Technologieunternehmen IBM konnte den Gewinn im letzten Quartal 2011 um 4,4 Prozent steigern. Dies vor allem dank dem Bereich Software und Dienstleistungen, der Verluste in anderen Segmenten auffing.

Im Bereich Dienstleistungen erreichte der Umsatz 10,45 Milliarden Dollar: Ein Auto fährt in den USA an einem Schild der Firma IBM vorbei.

Im Bereich Dienstleistungen erreichte der Umsatz 10,45 Milliarden Dollar: Ein Auto fährt in den USA an einem Schild der Firma IBM vorbei.
Bild: Keystone

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Der Fokus auf Software und Dienstleistungen zahlt sich für den Technologie-Giganten IBM (IBM 194.3 -0.91%) weiter aus. Im Schlussquartal 2011 waren die beiden Bereiche erneut die Wachstumstreiber.

Insgesamt wuchsen die Konzernerlöse nach Rückgängen in anderen Sparten aber nur um 1,6 Prozent auf 29,5 Milliarden Dollar. Der Gewinn legte um 4,4 Prozent auf 5,5 Milliarden Dollar zu, wie IBM gestern nach US-Börsenschluss mitteilte. Die Aktie legte nachbörslich um 2,5 Prozent zu.

Kräftiger Schub

Besonders stark wuchs das renditestarke Software-Geschäft. Im vierten Quartal legten die Erlöse um 8,7 Prozent auf 7,65 Milliarden Dollar zu. Im grössten Bereich Dienstleistungen schwächte sich das Wachstum auf 2,8 Prozent ab, der Umsatz erreichte 10,45 Milliarden Dollar.

Diese beiden Sparten meldeten auch einen kräftigen Schub beim operativen Ergebnis. Bei Hardware wie Servern gab es hingegen einen merklichen Rückgang von 7,6 Prozent auf 5,8 Milliarden Dollar. Das Vorsteuerergebnis des Bereichs fiel sogar um ein Drittel.

IBM hatte nach dem Verkauf seiner PC-Sparte konsequent auf Dienstleistungen gesetzt. Das half dem einstigen Computer-Pionier auch, gut durch die Wirtschaftskrisen der vergangenen Jahre zu kommen.

Fokus Dienstleistungsgeschäft

Andere Unternehmen der PC-Branche verstärken sich inzwischen auch im Dienstleistungsgeschäft. Bei IBM hatte zum Jahreswechsel die Managerin Virgina Rometty das Ruder übernommen. Das Unternehmen sei auf Kurs, die selbstgestellten langfristigen Ziele zu erreichen, sagte die 54-jährige frühere Marketingchefin.

Im gesamten Geschäftsjahr legte der IBM-Gewinn um sieben Prozent auf 15,9 Milliarden Dollar zu. Der Umsatz wuchs um ebenfalls sieben Prozent auf 106,9 Milliarden Dollar. (wid/sda)

Erstellt: 20.01.2012, 09:08 Uhr

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1 Kommentar

Hansueli Zürcher

20.01.2012, 09:55 Uhr
Melden 3 Empfehlung

Im Bericht fehlt leider, dass beim Einsatz der Software die Open Office Produkte zum Einsatz kommen. Dadurch wird für den Anwender die ganze EDV billiger. Wer schon einmal mit Open Office gearbeitet hat, wird gemerkt haben, dass Microsoft nicht nötig ist! Antworten



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