Wirtschaft

Hohe Busse für die UBS

Die US-Aufsichtsbehörde FINRA hat der Schweizer Grossbank UBS eine Geldbusse von 81 Millionen Dollar aufgebrummt. Einer ihrer Kunden hatte 110 Millionen Dollar Verlust hinnehmen müssen.

Geschädigt: Kajeet.

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Der Vermarkter von Prepaid-Handys für Kinder, Kajeet, hatte Verluste von 110 Millionen Dollar durch den Kauf von sogenannten «auction-rate securities» (ARS) geltend gemacht. Dies ging am Mittwoch aus Unterlagen der FINRA auf ihrer Web-Seite hervor. Kajeet hatte diese Anleihen, deren Zinssatz variabel über Auktionen festgelegt wird, über die UBS (UBSN 12.93 1.57%) erstanden. Der Markt für diese Papiere kam im Zuge der Finanzkrise 2007 aber zum Erliegen.

«Die Entscheidung ist sowohl unter Betrachtung der Fakten und des Gesetzes ungerechtfertigt», sagte UBS-Sprecherin Karina Byrne. Die Bank wolle gegen den Beschluss der FINRA, Kajeet Schadensersatz zu zahlen, vorgehen. Aufsichtsbehörden haben UBS verpflichtet, ARS im Wert von 22,7 Milliarden Dollar zurückzukaufen. (sam/sda/)

Erstellt: 04.08.2010, 21:54 Uhr

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