«Endlich einen Schlussstrich ziehen»

Im Steuerstreit mit Deutschland geriet die UBS in den letzten Monaten oft ins Kreuzfeuer. Nun wehrt sich Verwaltungsratspräsident Axel Weber gegen die Vorwürfe, Kunden bei der Steuerhinterziehung zu unterstützen.

«Wer dagegen verstösst, wird hart sanktioniert»: Axel Weber, Verwaltungsratspräsident der UBS.

«Wer dagegen verstösst, wird hart sanktioniert»: Axel Weber, Verwaltungsratspräsident der UBS. Bild: Keystone

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Der Verwaltungsratspräsident der UBS, Axel Weber, wehrt sich gegen die Vorwürfe, die Grossbank unterstütze Kunden bei der Steuerhinterziehung. «Die UBS hilft keinem Kunden dabei, sich Steuerpflichten zu entziehen», sagte Weber im Interview mit dem deutschen «Handelsblatt» gemäss Vorabdruck.

Die UBS verpflichte alle ihre Mitarbeiter im grenzüberschreitenden Vermögensverwaltungsgeschäft, die gesetzlichen Grundlagen einzuhalten. «Wer dagegen verstösst, wird hart sanktioniert», betonte Weber. Zu den jüngsten Vorwürfen gegen die UBS sagte der ehemalige Präsident der deutschen Bundesbank, man habe «die Vorgänge intern sehr sorgfältig geprüft».

«Es ist der richtige Weg»

Weber beteuerte zudem, die Bank helfe nicht mit, das Steuerabkommen zwischen der Schweiz und Deutschland zu hintergehen. Die UBS unterstütze das Abkommen. Damit könnten die Probleme der Vergangenheit gelöst werden: «Es ist der richtige Weg, endlich einen Schlussstrich unter die Vergangenheit zu ziehen.»

Weber äusserte sich zudem zur Rolle der UBS in der Libor-Affäre. Er verneinte, dass die Bank Gespräche mit den Behörden über einen Vergleich führe.

Die Bank habe mögliche Beeinflussungen intern untersucht, so Weber. Die Untersuchungen deckten die Zeit von 2005 bis 2010 ab. «Wir haben disziplinarische und organisatorische Konsequenzen gezogen», erklärte er, ohne konkretere Angaben dazu zu machen. (wid/sda)

(Erstellt: 16.08.2012, 21:04 Uhr)

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