Die UBS vergoldet ihre Banker
Artikel zum Thema
2007, als die Krise anfing, bezahlte die UBS im Investmentbanking im Schnitt 475'000 Franken, inklusive Hilfspersonal und Boni. Nun beträgt der Grundlohn bereits 500'000 Franken – und Boni kommen noch dazu. Dies schreibt die «SonntagsZeitung». Mit diesen attraktiven Fixlöhnen umgehen die Grossbanken Bonus-Schranken. Die Spezialsteuer in London verpufft ebenso wirkungslos wie Bonus-Restriktionen im Inland. Statt dass das Lohnniveau im Investmentbanking insgesamt sinken würde, steigt es. Ein UBS-Sprecher bestätigte der «SonntagsZeitung» die ausserordentlichen Lohnerhöhungen.
Auch in der Schweiz vergoldet die Bank ihre Leute. Ein UBS-Analyst wollte letzten Sommer für 200'000 Franken Fixlohn zur Konkurrenz wechseln, berichtet ein Zürcher Banker. Vor dem Handshake kam die Absage: Die UBS hatte das Fixsalär um 50 Prozent auf 300'000 Franken erhöht.
Bruno Gehrig soll neuer Vizepräsident werden
Der bisherige UBS-Vizepräsident Sergio Marchionne tritt auf die Generalversammlung vom 14. April hin zurück. Noch immer hat die Grossbank nicht mitgeteilt, wie seine Nachfolge geregelt wird. Jetzt zeigen «Sonntag»-Recherchen: Der ehemalige Nationalbankdirektor Bruno Gehrig (63), der seit Oktober 2008 im UBS-Verwaltungsrat sitzt, soll das Vizepräsidium übernehmen. Er ist der Wunschkandidat des Verwaltungsrats – und hat den Posten auf sicher, wenn er will.
Doch Gehrig zögert, wie gut informierte Quellen sagen: Er habe sich noch nicht entschieden, ob er sich zur Verfügung stellen soll. Gehrig selbst wollte auf Anfrage keinen Kommentar dazu abgeben.
Der angesehene Volkswirtschaftsprofessor und Ex-Verwaltungsratspräsident der Rentenanstalt/Swiss Life zögerte schon einmal – und sagte dann ab: Er wurde nach dem Rücktritt von Marcel Ospel als neuer UBS-Präsident angefragt und verzichtete aus gesundheitlichen Gründen.
(vin)
Erstellt: 21.02.2010, 12:01 Uhr
Wirtschaft
- 16:18Noch mehr Konkurrenz für Nespresso
- 13:54Spanien will seine Banken selber sanieren
- 20:38Novartis-Präsident Vasella kritisiert die Einwanderungspolitik
- 16:29Swisscom-Chef: «Den Meisten sind Roaming-Gebühren egal»
- 13:17So günstig zum Eigenheim wie nie
- 26.05.2012Bund prüft Abschottung des Schweizer Kapitalmarkts
Wirtschaft
- 16:18Noch mehr Konkurrenz für Nespresso
- 13:54Spanien will seine Banken selber sanieren
- 20:38Novartis-Präsident Vasella kritisiert die Einwanderungspolitik
- 16:29Swisscom-Chef: «Den Meisten sind Roaming-Gebühren egal»
- 13:17So günstig zum Eigenheim wie nie
- 26.05.2012Bund prüft Abschottung des Schweizer Kapitalmarkts
Meistgelesen in der Rubrik Wirtschaft
Internet auf dem Fernsehen: Der Trend geht klar in diese Richtung. Werden Sie sich einen Smart TV kaufen?
Ja, auf jeden Fall
Nein, interessiert mich nicht
Erst wenn die Geräte billiger geworden sind
Ich habe schon einen
3308 Stimmen

















































































