Wirtschaft
Die SRG spart sich fit
Aktualisiert am 03.05.2012 12 Kommentare
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Die SRG schreibt nach fünf Jahren wieder schwarze Zahlen. Sie erzielte im Jahr 2011 einen Überschuss von 25,75 Millionen Franken. Der Umsatz betrug gut 1,6 Milliarden Franken. Etwas über Budget lagen die Gebühreneinnahmen.
Sparmassnahmen, Effizienzprojekte und gute Werbeeinnahmen hätten dazu beigetragen, das langjährige Defizit zu beseitigen, teilte die SRG heute mit. Dank dem Konvergenzprojekt, der Fusion von Radio und Fernsehen in der Deutschschweiz und in der Westschweiz, würden Synergien immer besser genutzt.
Mehr Gebühren als erwartet
Etwas über Budget lagen die Gebühreneinnahmen. Dank der robusten Konjunktur stiegen die Werbeeinnahmen um 14,4 Millionen Franken. Ausserordentliche Effekte wirkten sich laut SRG teils positiv, teils negativ aus. So erforderte der Entscheid, den SRF-Kultur-Standort Basel in die Stadtmitte zu verlegen, einmalige Abschreibungen in Höhe von 16,5 Millionen Franken.
Die SRG investierte mehr Geld ins Programm. Der Anteil der Eigenproduktionen am Sendevolumen von Radio und Fernsehen stieg von 19,9 auf 21,6 Prozent. Dies erforderte einen Mehraufwand von 31,7 Millionen Franken, weil wettbewerbsfähige Schweizer Produktionen teurer sind als Einkäufe auf dem internationalen Markt.
Kostendämpfend wirkte sich aus, dass letztes Jahr weder Welt- oder Europameisterschaften in aufwendigen Sportarten noch Olympische Spiele stattfanden. Das Finanzergebnis erholte sich gegenüber dem Vorjahr um 7,8 Millionen Franken. Kursverluste auf Euro und Dollar konnten vermieden werden.
Trotz erwarteter Verlangsamung der Konjunktur und kostenintensiver Berichterstattung über die Fussball-EM und die Olympischen Sommerspiele in London will die SRG auch 2012 ein ausgeglichenes Ergebnis erzielen. (rbi/mrs/sda)
Erstellt: 03.05.2012, 10:32 Uhr
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12 Kommentare
Es ist wohl keine hohe Kunst des mit Zwangsgebühren plus Werbung finanzierte Staatsfernsehen schwarze Zahlen zu schreiben. Für was und welche Sendungen wird wird wieviel investiert? Wie wird politisch Einfluss genommen? Die politische Mission des Direktors Roger de Weck ist bekannt. Diese Einrichtung ist intransparent und undemokratisch. Zum Glück gibt's nur Zwangsgebühren und keinen Zwangskonsum. Antworten
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