«Die GPK hat mich bis heute nicht eingeladen»
Geht nach Bern zur GPK: Marcel Ospel. (Bild: Keystone)
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«Selbstverständlich werde ich der GPK zur Verfügung stehen und zur Klärung beitragen.» Dies sagt der 60-jährige Ex-UBS-Chef heute im «Blick». «Selbstverständlich werde ich der GPK zur Verfügung stehen und zur Klärung offener Fragen beitragen.» Auch wenn er bisher noch gar nicht eingeladen worden sei.
Nachdem letzte Woche fälschlicherweise berichtet wurde, die Zusage von Ospel an die GPK liege bereits vor, sind das jetzt die ersten Aussagen des ehemaligen Topbankers, der im April vor zwei Jahren zurücktreten musste. Seither hat der von vielen angefeindete Ospel geschwiegen.
Ospel will Ruhe
Die Aussage vor der Untergruppe der Geschäftsprüfungskommission des Parlaments (GPK), die die UBS-Krise und die Rolle des Bundesrates untersucht, scheint ihn nicht zu beunruhigen: «Ich habe nichts zu verbergen.» Er will vor den Ausschuss treten, damit «in diesen Themen bald Ruhe einkehrt.»
Vergangene Woche hat FDP-Ständerat Hans Hess, Vizepräsident der untersuchenden UBS-Arbeitsgruppe, gegenüber DerBund.ch/Newsnet gesagt, es sei sehr schwierig gewesen, die Adresse von Ospel aufzutreiben. Diese habe man nun und werde ihn bald schon einladen.
Kurer und Rohner treten an
Weitere ehemalige UBS-Chefs werden dem Ausschuss ihre Sicht der Dinge darlegen. «Ich unterstütze eine schonungslose und vollständige Aufklärung des gesamten Sachverhaltes», sagte der frühere Verwaltungsratspräsident Peter Kurer bereits früher zum «SonntagsBlick». Er würde «auch einer allfälligen PUK positiv gegenüberstehen». Und machte einen Vorschlag: «Vor allem würde ich es begrüssen, wenn die Abklärungen in der Form von öffentlichen Hearings stattfinden würden. Dies im Interesse einer vollen Transparenz für Medien und Öffentlichkeit.»
Auch Marcel Rohner wird Auskunft geben. «Selbstverständlich werde ich vor der GPK persönlich aussagen», sagt er zum «SonntagsBlick». Er werde «umfassend zur Klärung beitragen.» (sam)
Erstellt: 09.03.2010, 09:50 Uhr
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