Des Schweizers liebstes Auto

Aktualisiert am 17.08.2010 14 Kommentare

Nach der Vollbremsung im Vorjahr verzeichnen die meisten Autokonzerne wieder höhere Umsatzzahlen. Audi wurde überflügelt und es gibt eine neue Boommarke – wir präsentieren die Top Ten.

1/10 Rang 10: Seat Ibiza mit 2123 Verkäufen.

   

Sie rollen in die Schweiz: Firmen wie Audi verkauften im Juli bei uns wieder mehr Autos.

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Nach dem Einbruch im Vorjahr geben die Schweizer beim Kauf von Neuwagen wieder Gas: Im Juli schafften sie sich 25'528 neue Autos an. Das sind 6,1 Prozent mehr als im Vorjahresmonat.

Damit sind seit Anfang Januar 16'256 Neuwagen mehr gekauft worden als im gleichen Zeitraum des Krisenjahrs 2009, wie die Vereinigung Schweizer Automobil-Importeure (Auto-Schweiz) am Dienstag bekannt gab. Dennoch erreichte der Absatz mit 174'033 PWs nicht das Niveau des Boomjahres 2008, als von Januar bis Juli 178'200 Neuwagen zu ihren Besitzern rollten.

Vertrauen in die Wirtschaft

Die höhere Kaufbereitschaft sei aber ein «gutes Zeichen für das intakte Vertrauen der Konsumenten in die wirtschaftliche Entwicklung in unserem Land», erklärte Verbandsdirektor Andreas Burgener.

Unangefochten am beliebtesten sind die Volkswagen-Modelle, von denen fast 19'000 abgesetzt wurden (+7,5 Prozent). Damit hält VW mit weitem Abstand die Spitze vor Ford (10'098 PWs) und Renault (10'000), die mit ihren markanten Mehrverkäufen den Vorjahreszweiten Audi (9829) überholt haben, der Federn lassen musste.

Dacia boomt

Von allen Automarken legte Dacia am stärksten zu. Die rumänische Billigmarke von Renault verkaufte sich dreimal besser als im Vorjahr – 2715 Dacias fanden in den ersten sieben Monaten neue Besitzer.

Auch die Autos der im Vorjahr nur dank Staatshilfe vor der Pleite geretteten US-Konzerne GM und Chrysler waren wieder gefragter. Die Verkäufe von Chevrolet legten um die Hälfte zu, jene von Chrysler um ein Viertel.

Toyota hat in der Schweiz den Imageschaden, der durch technische Probleme und eine eigenartige Unfallserie in den USA entstanden war, offenbar einigermassen wegstecken können: Der Absatz wuchs bis Ende Juli um 5,1 Prozent.

Auf Talfahrt befindet sich dagegen Saab: Der knapp vor dem Konkurs gerettete schwedische Hersteller verkaufte noch 284 Autos. Das ist ein Drittel weniger als in der Vorjahresperiode. (mrs/sda)

Erstellt: 17.08.2010, 11:24 Uhr

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14 Kommentare

Thomas Trachsel

17.08.2010, 11:42 Uhr
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Ui ui, so viel Mittelmass auf unseren Strassen. Alle Modelle schön unauffällig, rund wie eine gebrauchte Seife. Wozu geben sich Autodesigner so viel Mühe mit schönen Formen? Wenn nicht die Söhne der südosteuropäischen Väter alle den 3er BMW favorisieren würden, wären die Schweizer Parkplätze wohl stockstierlangweilig... Antworten


M Sold

17.08.2010, 13:03 Uhr
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Das einzige was die Wirtschaft am Leben erhält sind wohl Autoverkäufe. Nach wie vor kaufen die Meisten viel zu grosse Autost, die sie nicht fahren können geschweige parkieren und Allradantrieb für 2 cm Schnee in der Stadt. Ich bin für Mobilität, aber man sollte sich überlegen, wie viel man sich bei einem Nichtkauf leisten kann. Nur dann bricht ja wieder die Wirtschaft zusammen. Was für ein Malheur Antworten



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