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Der neue Ölriese aus China

Petro China hat Exxon Mobil als grössten Ölproduzenten der Welt abgelöst. Das chinesische Unternehmen schnappt westlichen Firmen rund um die Erde Ölfelder weg. Für den Westen ist dies nicht zwingend negativ. Mehr...


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32 Kommentare

Martin Holzherr

03.04.2012, 01:12 Uhr
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Die Chinesen - also Petro China - kaufen teuer ein, weil sie wissen, dass Öl mit jedem Jahr wertvoller weil teurer wird. 2012 ist das erste Jahr, in dem die Nicht-OECD-Länder mehr Öl konsumieren als die OECD-Länder. Im Jahr 2020 werden diese Länder, also vor allem China und Indien, bereits 20% mehr konsumieren als wir. Öl wird zu teuer zum Heizen, vielleicht sogar zum Fliegen? Antworten


Christian Duerig

01.04.2012, 14:06 Uhr
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China denkt und handelt strategisch. Der Westen wird unterliegen. China pfeift auf Patentrechte und ist eine grosse Marktkonkurenz. China lernt fleissig und ist innovativ. Antworten


ralph kocher

01.04.2012, 12:59 Uhr
Melden 2 Empfehlung 0

Mich wundert, dass beim Ölpreis von 125$ der Liter bereits 1,90 CHF kostet. Letztmalig so teuer war der Sprit beim Preisschock von fast 150$/L. Das Gefahrenmodell "Israel" wird es nicht sein, da die Araber mehr fördern und nun auch der Chinese mit einsteigt. Iran steht in der Preislage abseits. Wer also kassiert zum vornherein ohne hysterischer Erstschlag bzw. ohne einen Literpreis in den Sternen? Antworten


Frank Vöhringer

31.03.2012, 12:40 Uhr
Melden 12 Empfehlung 0

Mehr Öl bedeutet mehr Treibhausgasemissionen und deshalb mehr Klimawandel. Das ist keine gute, nicht einmal eine schlechte, sondern eine katastrophale Entwicklung. Antworten


Berta Müller

02.04.2012, 12:48 Uhr
Melden 2 Empfehlung 0

Das ist alles halb so schlimm. Wir leben einfach in einer etwas wärmeren Eiszeit-Zwischenphase (zumindest wenn man vielen aus dem TA-Forum glaubt). Ich freue mich schon auf die Palmen und die farbigen Fische im Zürisee =:-)


Markus Kummerer

31.03.2012, 11:17 Uhr
Melden 6 Empfehlung 1

Vor uns steht das asiatische Jahrhundert. Die kurzrfristige, diktatorische und arrogante Zeit des Westens hat ausgedient. China und Asien denken strategisch, langfristig, ökonomisch und vor allem klug. Akzeptieren wir dies und arbeiten mit ihnen zusammen. Und anders als andere sind sie vermutlich anständige und verlässliche Partner, die uns nicht in den Rücken fallen Antworten


ali kazemi

01.04.2012, 12:47 Uhr
Melden 1 Empfehlung 1

Chinesen sind sicher keine Heilige..aber zumindest bombardieren Sie nicht andere Länder für Erdölverträge... Westen hat in letzten 100 Jahren für viele Kriege, Armut u Elend gesorgt.. Ob die Chinesen es besser machen, wird die Zukunft zeigen, aber Westen soll da mit Belehrungen vorsichtig sein. China wird sich in kommenden Jahren auch wandeln u hoffentlich benehmen sich Chinesen weiser


Ronnie König

31.03.2012, 13:45 Uhr
Melden 10 Empfehlung 0

Naja, ihre Werbung für Asien in Ehren, aber so schön bunt ist es nun auch wieder nicht. Wie die Chinesen wirklich sind erfahren sie in Afrika. Dort sind die Europäer, trotz kolonialer Vergangenheit!, wieder viel beliebter als Asiaten. Auch Inder sind nicht mehr sehr beliebt. War letzte Woche dort und war erstaunt wie hoch wir im Kurs stehen.


Mark Keller

31.03.2012, 13:31 Uhr
Melden 12 Empfehlung 0

Dann fragen Sie mal die Vietnamesen was Sie von den Chinesen halten. Die Vietnamesen haben eine Jahrhunderte lange Erfahrung mit den Chinesen.


Maria Baumann

31.03.2012, 11:03 Uhr
Melden 12 Empfehlung 0

Weshalb haben wir es unter diesen Bedingungen eigentlich so pressant unsere günstigen, unabhängigen und umweltschonenden AKW abzuschalten? Wollen wir wirklich künftig unser Gas ( für künftige CH-Gaskraftwerke), Benzin, Heizöl, Solarpanels und bald auch Windräder aus der umwelbelastenden chinesischer, russischer oder kasachischer Produktion? Wollen wir diese Abhängigkeiten? China hat kaum Uran :-) Antworten


peter peter

31.03.2012, 06:24 Uhr
Melden 3 Empfehlung 0

Desto schneller sind die Ölreserven weg, desto mehr Ölunfälle gibt es - seien wir doch ehrlich und freuen wir uns. Antworten


Krauer Walter

31.03.2012, 06:05 Uhr
Melden 16 Empfehlung 0

China ist ein Land mit einer anderen Denkweise den der Westen. Der einzelne Chinese schon kann lange zuhören und schauen ohne sich einzubringen, aber wenn er auf der Gewinnerseite steht schlägt er zu mit lächeln ohne Nachsicht auf sein Gegenüber. Ich lebe längere Zeit in einem Chinesenviertel und habe etwas Erfahrung gesammelt. Antworten


Cassandra Dürr

31.03.2012, 00:50 Uhr
Melden 27 Empfehlung 0

Typisch westl. Denkweise: Jetzt sofort billiges Oel. Chinesen denken in Generationen, Jahrzehnten. Wenn wir kein Oel mehr haben, wird China diktieren: Nicht nur was wir f.Oel zahlen, sondern auch was wir noch tun dürfen. Die seltenen Erden geben einen Vorgeschmack - es sei denn, China scheitert an seiner seiner Vielfalt - in jeder Beziehung - u.seiner Umweltverschmutzung u.den 1,3 Mia.Menschen. Antworten


Alain Burky

31.03.2012, 11:27 Uhr
Melden 2 Empfehlung 0

Vielleicht muesste man die unmittelbaren Nachbarn Chinas fragen;
was sie davon halten.
(Russland, Indien, Japan); um nur die groessten zu nennen.


Jean Engel

31.03.2012, 11:32 Uhr
Melden 2 Empfehlung 0

Auch in China gibt es nicht nur eine Denkweise.
Meinen sie, die von Konfuzius, Lao-Tse oder gar die von Mao ?


Sue Muellermann

31.03.2012, 06:47 Uhr
Melden 14 Empfehlung 0

China wird sicher an der Ueberbevoelkerung und Umweltverschmutzung scheitern. Ich lebe hier in China und weiss von was ich rede.


Erwin Fichtel

31.03.2012, 01:50 Uhr
Melden 10 Empfehlung 0

@Meier: Soso, wenn China den Export von Ressourcen, die in China erbeutet und ins Ausland Verkauf werden, stärker regulieren will, diktiert es es also den Westen.
Wenn aber irgendwelche (Ver)Spekulierer an den Rohstoffbörsen mit Nahrungsmitteln Zwecks Gewinnmaximierung hantieren und dabei in Kauf nehmen, dass Menschen verhungern, ist es freie Marktwirtschaft?


Martin Holzherr

31.03.2012, 00:45 Uhr
Melden 28 Empfehlung 0

Langfristig wird der Ölpreis sehr viel höher sein und das vermeintlich kurzfristiges Denken der Chinesen, das sich darin äussere, dass sie jeden Preis für ein Ölfeld zahlen wird sich auszahlen. Antworten


Sacha Meier

30.03.2012, 23:58 Uhr
Melden 73 Empfehlung 0

Ist das nicht wunderbar? Früher lieferte uns China Alltagsgüter, dann unsere Elektronik, Solarzellen, Maschinen, Autobestandteile und Geflügel - und bald sogar unsere tägliche fossile Energie. Das ganze, während wir uns im Westen um die Abschaltung unserer Kernkraftwerke zanken und uns ganz dem Umverteilen unseres Wohlstandes von unten nach oben widmen. Wie genau war das noch mit dem alten Rom? Antworten


norberto lowin

31.03.2012, 16:57 Uhr
Melden 3 Empfehlung 0

Ganz ganau so Herr Meier. Auch im alten Rom haben in spätdekadenter Zeit die "Sklaven" das Ruder übernommen.


Maria Baumann

31.03.2012, 10:50 Uhr
Melden 13 Empfehlung 0

@Meier: Absolut richtig. Gas aus Russland (Putin) und Kasachstan, Heizöl und Treibstoff aus China, Solarpanels und Windkraft auch aus China - weil man die superteure "CH-Energiewende" von Frau Leuthard und dem BFE nur noch aus dortiger umweltbelastender Produktion zahlen kann.
Günstige und umweltschonende Schweizer AKW möglichst schnell abschalten. Prost auf eine schöne neue Energiewende!


Krauer Walter

31.03.2012, 06:22 Uhr
Melden 17 Empfehlung 0

Sacha Meier das ist nicht wunderbar aber der Westen reagiert nur auf Profit. Er versteht die Mentalität des Ostens bis heute noch nicht. Sie bauen Mauern auf statt sie einzureissen. Wir denken an Heute China an Morgen. Wir liefern Ihnen die Technik und Sie wenden diese an, Sie arbeiten zu niedrigen Löhnen und unsere Geschäftemacher werden reich. Das stimmt Heute aber nicht mehr Morgen.


paul rickenbacher

31.03.2012, 01:35 Uhr
Melden 15 Empfehlung 0

Die Chinesen haben viel Geld in der Kasse.Waehrend die Westmaechte das Geld in unsinnigen Kriegen Verlochen,investieren die Chinesen in die Wirtschaft.Ich habe gar nichts gegen Chinesen,aber in was fuer einem Tempo Sie an uns vobeiziehen beunruhigt mich schon!Am besten Chinesisch lernen und das Beugen ueben,Chinesen lieben es,wenn man sich vor Ihnen verbeugt! Antworten


Mathieu Lüthi

03.04.2012, 04:17 Uhr
Melden 1 Empfehlung 0

Keine Ahnung woher Sie das haben mit dem verbeugen. Ich lebe in China und habe noch keinen gesehen der sich verbeugt...jedenfalls tut das sicher keiner wenn er nicht den gleichen oder höheren sozialen Status hat :=) Chinesisch lernen kann aber nicht schaden :=))


Hanspeter Simmen

31.03.2012, 11:11 Uhr
Melden 6 Empfehlung 0

Stimmt, was Sie sagen, Paul Rickenbacher. Nur: Es ist Asien, das sich vor uns verbeugt (hat) und mit Respekt von uns gelernt hat - und jetzt sind sie einfach besser, während der Westen mit Arroganz dumme Kriege führt und sich als Herrenrasse sieht. Kriege werden nicht mehr mit Armeen sondern an der Wirtschaftsfront geführt. Nur die Amis haben dies, wie so vieles anderes auch, noch nicht gecheckt.


Francis Jeannerat

31.03.2012, 01:43 Uhr
Melden 5 Empfehlung 0

....und desto rascher und gruendlicher verschwinden die Resourcen fuer zukuenftige Generationen.... Antworten


Peter Weber

30.03.2012, 22:56 Uhr
Melden 87 Empfehlung 1

"Je risikofreudiger die Produzenten sind, desto mehr Öl wird auf den Markt kommen und desto billiger werden die Preise für Rohöl», meint Levi. Und die Chinesen werden diese Ölfelder umweltschonend und ökologisch pro-aktiv bearbeiten?
Wer das glaubt, glaubt immer noch an den Samichlaus!
Antworten


James Lehmann

31.03.2012, 01:31 Uhr
Melden 13 Empfehlung 0

als würden westliche Firmen Ölfelder immer ökologisch bearbeiten... aber sie haben schon auch Recht mit ihrem Einwand...


Daniel Studer

31.03.2012, 00:16 Uhr
Melden 12 Empfehlung 0

Er spricht nur vom Preis vom Öl auf dem Weltmarkt. Alles andere ist nicht gesagt bzw. eben egal. Und überhaupt: kann Öl umweltschonend und ökologisch pro-aktiv gefördert sein? Ist irgendwie ein Gegensatz in sich, oder?


Andreas Meier

31.03.2012, 09:40 Uhr
Melden 16 Empfehlung 1

Der Wirtschaftskrieg ist in vollem Gange - der echte Krieg folgt meistens einige Jahre danach! Keine Frage, China will den Westen herausfordern und kauft was das Zeug hält - Oel, Land, Bodenschätze,Technologie etc.! China wollte schon immer die Weltmacht an sich reissen - nur wir im Westen sind noch begriffsstutzig! Japan weiss das schon lange, und rüsten ihr Militär nicht ohne Grund massiv auf! Antworten


Rene Wetter

31.03.2012, 17:29 Uhr
Melden 5 Empfehlung 1

Achwas, die Chinesen müssen vorallem ihre Dollars die sie angehäuft haben anlegen


Christian Leventini

31.03.2012, 11:03 Uhr
Melden 8 Empfehlung 1

Amüsant, was Sie da behaupten, Andreas Meier, aber das sind Feindbilder aus der Zeit des kalten Krieges. Die USA machen dies seit Jahrzehnten ruinöser und es ist gut, dass es jetzt jemanden gibt, der ihnen die Stirn bietet. Und wie in allem anderen auch: China ist eben einfach cleverer als die Amis und verbrennt keine Billionen in sinnlosen Kriegen sondern expandiert in Wirtschaftsmacht.



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