Wirtschaft

Der Topverdiener unter Europas Bankchefs

Aktualisiert am 26.03.2010 9 Kommentare

Brady Dougan, CEO der Credit Suisse, strich 2009 das höchste Salär im europäischen Bankensektor ein. Allerdings: Für die globale Krone reichen die 19,2 Millionen Franken nicht ganz.

1/10 Platz 1 weltweit
John Stumpf, CEO von Wells Fargo: 23,4 Millionen Franken.
Bild: Keystone

   

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Brady Dougan gehörte 2009 zu den weltweit bestverdienenden Bankchefs. Er erhielt von der CS 19,2 Millionen Franken, teilweise in Aktien. Dieses Salär, das an die Zeit vor der Wirtschaftskrise erinnert, rückt den CS-CEO vor alle anderen europäischen Bankchefs – und fast alle US-Topbanker, wie ein Vergleich der «Financial Times» zeigt.

Dougan lässt etwa Josef Ackermann, der als CEO der deutschen Bank 13,9 Millionen Franken verdiente, weit hinter sich. Auch Lloyd Blankfein, CEO von Goldman Sachs, verdiente deutlich weniger als Dougan.

Nur ein CEO verdient mehr

Auf globaler Ebene muss sich Dougan einzig von John Stumpf, CEO von Wells Fargo, schlagen lassen. Dieser verdiente 2009 umgerechnet 23,4 Millionen Franken.

Für die CS war 2009 eines der profitabelsten Jahre in ihrer Geschichte. Als eine der wenigen Banken, hat sie die Finanzkrise relativ unbeschadet überstanden.

Höher geht immer

Von den fast 149 Millionen, die Dougan und seinen 12 Vorstandskollegen ausbezahlt wurden, waren mehr als 130 Millionen variable Boni, wie die «Financial Times» schreibt. Dougan selbst erhielt 17,9 Millionen als variable Boni, zusätzlich zu seinem 1,25-Millionen-Salär.

Als CEO haben John Stumpf und Brady Dougan zwar Top-Saläre, doch es geht noch höher: Thomas Montag, Investment-Banking-Chef von Merrill Lynch, erhielt 2009 eine Entschädigung von 29,9 Millionen Dollar. (reh)

Erstellt: 26.03.2010, 13:03 Uhr

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9 Kommentare

Christoph Bremser

26.03.2010, 13:16 Uhr
Melden

Brady " the pokerface " Dougan kann sich nun endlich einen Deutschkurs leisten. Wir sind alle froh, dass es ihm in der Schweiz so gut geht. Antworten


ruth leemann

26.03.2010, 13:38 Uhr
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Diese variablen Lohnbestandteile müssen verschwinden, das sind falsche Anreize und helfen den Banken nicht auf die Beine - ansonsten wird gezockt bis zum geht nicht mehr. Antworten



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