Der Fleischskandal erreicht die Migros
Aktualisiert am 16.11.2011 84 Kommentare
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Der Grossverteiler Migros bestätigt gegenüber der Sendung «Kassensturz» des Schweizer Fernsehens «zwei oder drei Fälle», in denen abgelaufenes Fleisch als Frischfleisch verkauft wurde.
Eine Migros-Verkäuferin aus dem Kanton Aargau erzählte dem «Kassensturz», sie hätte regelmässig abgelaufenes Pouletfleisch verkaufen müssen. Die Kunden hätten sich manchmal beschwert, weil das Fleisch am nächsten Tag schleimig gewesen sei.
Nulltoleranz
Die Migros betont, es handle sich hier um Einzelfälle, denn ihre Metzger hätten keine finanziellen Anreize, ihre Kunden zu betrügen. Unternehmenssprecher Urs Peter Naef: «Wir haben weder Bonus- noch Anreizsysteme, die unsere Mitarbeitenden dazu verleiten könnten, ungesetzliche Dinge zu tun.» In der Migros gäbe es lediglich Fixlöhne.
Laut dem «Kassensturz» verbieten einige Migros-Genossenschaften das Auspacken von Fleisch bereits seit Jahren, einige jedoch nicht. Per sofort gelte nun aber wie bei Coop die «Nulltoleranz» in allen Filialen, sagt Migros-Sprecher Urs Peter Naef. Abgepacktes Fleisch wieder auszupacken und an der Frischtheke zu verkaufen, ist damit tabu. (rub)
Erstellt: 16.11.2011, 09:09 Uhr
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84 Kommentare
Jogurt ein Tag nach Ablauf auf den Müll. Sicher nicht, genau so wenig Fleisch das noch Tage danach geniessbar ist. Wenn Händler kurz vor Ablaufdatum den Preis reduzieren, wird es auch gekauft. Ich kaufe oft beim Coop Grützemarkt ein, da sind zwei Truhen mit reduzierten Endtatenfleisch und immer in kurzer Zeit lehrgekauft. Der grösste Skandal ist, was an intakten Lebensmittel entsorgen wird Antworten
Leute, kommt auf den Boden. Es geht nicht um Gammelfleisch wie damals in D. Sondern um Ware, die am letzten Verkaufsdatum auf der Packung ist (noch problemlos 2 bis 3 Tage geniessbar). Es wird nur Fleisch, das eigentlich reduziert abgegeben werden sollte, zum vollen Preis verkauft. Klar ist das unfair, mehr aber nicht.
Des weiteren ist es bei CH Ware immer noch nach CH Tierschutz produziert.
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