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«Der Entscheid zum Atomausstieg ist nicht nachvollziehbar»
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Seit Anfang Jahr geltende höhere Energiepreise im Versorgungsgebiet sowie Kostensenkungen haben den Gewinn des Axpo-Konzerns im ersten Geschäftshalbjahr um 32 Prozent angehoben. Der Stromversorger erreichte bei einem tieferen Umsatz ein Unternehmensergebnis von 459 Millionen Franken.
Während der Energieabsatz der europaweit tätigen Gruppe um 2 Prozent auf 36'265 Millionen Kilowattstunden stieg, fiel die Gesamtleistung des Konzerns um 7 Prozent auf 3,33 Milliarden Franken zurück. Der durchschnittliche Personalbestand sank von 4354 auf 4327 Vollzeitstellen.
«Mit Blick auf die Ergebnisrückgänge der letzten Jahre haben wir in der ersten Hälfte des Geschäftsjahres 2010/11 insbesondere angesichts des wirtschaftlichen und politischen Gegenwinds ein zwar ausbaufähiges, aber akzeptables Ergebnis erreicht», sagte Axpo-Chef Heinz Karrer gemäss einer am Montag verbreiteten Mitteilung.
Axpo (AXP10 107.25 -1.06%) kritisiert den Bundesrat
Der Plan des Bundesrates, keine neuen Kernkraftwerke bauen zu lassen und mittelfristig aus der Atomenergie auszusteigen, stösst bei der Axpo auf Kritik. Mit Blick auf die Versorgungssicherheit der Schweiz sei der Schritt der Regierung zum Teil «nicht nachvollziehbar», heisst es im Communiqué.
Die Axpo will einen «Stresstest» für die bundesrätlichen Vorhaben und fordert einen Volksentscheid. Bis 2030 will der Konzern 3 Milliarden Franken für den Ausbau der erneuerbaren Energien lockermachen. Den Verzicht auf den Bau zweier Holzkraftwerke in Bischofszell TG und Würenlingen AG nach Widerstand aus der Bevölkerung bezeichnet der Konzern als «erheblichen Rückschlag». (pbe/sda)
Erstellt: 20.06.2011, 10:47 Uhr
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