Wirtschaft
Das kann der neue Billettautomat der SBB
Aktualisiert am 24.04.2012 44 Kommentare
Solche Automaten stellt der Produzent aus Deutschland her. (Bild: www.scheidt-bachmann.de)
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Die SBB mustern 1000 alte Touchscreen-Billettautomaten aus und ersetzen sie durch Modelle der neuesten Generation. Diese sollen benutzerfreundlicher und weniger für Skimming anfällig sein.
Die neuen Geräte kosten 40 Millionen Franken und werden etappenweise zwischen Herbst 2013 und 2015 in Betrieb genommen, wie die SBB heute mitteilten. Die 1000 Automaten, die ausgemustert werden, sind seit 1997 im Einsatz. Landesweit betreiben die SBB rund 1400 Billettautomaten.
Automat gibt auch Banknoten zurück
Die neuen Automaten sind mit einem 15-Zoll-Bildschirm ausgerüstet. Eine neuartige Banknotenverarbeitung ermöglicht laut Mitteilung die Bezahlung und Rückgabe höherer Beträge in Banknoten. Zudem profitieren Reisende künftig von Barcode-Lesern und kontaktlosen Kartenlesern. Behinderte finden mit dem neuen Modell ein Gerät vor, das die Vorgaben des Behindertengesetzes erfüllt.
Auch gegen Skimming, das Ausspähen von Kartendaten, soll die neue Automatengeneration besseren Schutz bieten. Die SBB haben gemäss eigenen Angaben die jüngst gewonnenen Erkenntnisse bei der Neubeschaffung berücksichtigt.
Deutsche Firma erhält den Zuschlag
Mit moderner Technik wollen die SBB möglichst viele Kundinnen und Kunden dazu bewegen, ihr Billett statt am Schalter am Automaten zu lösen. 2011 wurden 55 Millionen Billette an den Automaten verkauft, 2016 sollen es 58 Millionen sein.
Der Auftrag für das neue Modell wurde global ausgeschrieben. Von den acht Anbietern, die eine Offerte eingereicht haben, haben sich die SBB für die Firma Scheidt & Bachmann aus Mönchengladbach (D) entschieden.
(mrs/sda)
Erstellt: 24.04.2012, 11:18 Uhr
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Diese tollen Zusatzfunktionen, die im Artikel nicht erwähnt sind, sind ebenfalls eingebaut: Gesichtskontrolle, die mit Interpol gekoppelt ist, eine Kaffeemaschine, ein 20min.-Zeitungsspender, sekundengenaue Reservationsmöglichkeit für das Zug-WC, ein 3D-Sudoku, ein Solarium, ein Velokeller, eine virtuelle Voodoo-Puppe von Andreas Meyer und eine Zeitmaschine für Verspätete. Antworten
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