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«Das Papier wird nackt gezockt»

Investoren versichern sich in Milliardenhöhe gegen einen Bankrott Griechenlands. Wird der Staat zahlungsunfähig, wäre ein Dominoeffekt unschätzbaren Ausmasses die Folge. Mehr...

Von Bernhard Fischer.

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22 Kommentare

Reto Burgener

05.03.2012, 18:28 Uhr
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Habt Ihr den Kampf gesehen von Klitschko gegen das französische Moppelchen? Da wollen uns die Klitschkos doch weismachen, so ein 39-jähriger wäre auf dem Zenith seiner Karriere und im übrigen der zurZeit stärkst mögliche Herausforderer? Etwa gleich viel Chancen wie das Moppelchen hat Griechenland ohne K.O. über die Runden zu kommen. Transparent gehts schon lange nicht mehr zu und her. Antworten


Cassandra Dürr

03.03.2012, 13:29 Uhr
Melden 3 Empfehlung 0

Es darf kein, keine einzige Bank mehr durch den Staat "gerettet" werden!
Wer -ausser in Aktien oder Obligationen von Unternehmen und Staaten - investiert - also in Fonds und andere Fantasie-Papiere - muss wie ein Roulettspieler behandelt werden. Er berappt den Verlust selber.
Antworten


Sacha Meier

03.03.2012, 11:29 Uhr
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Die EZB hat den Banken im Rahmen des LTRO-Konzepts rund 1'000 Mia Euro zu niedrigsten Zinsen (1%) gegeben. Daraus sollten eigentlich genug Gewinne erwirtschaftet werden können, um die fällig werdenden CDS zu bezahlen. Und wenn das nicht reicht, kann man immer noch nachschiessen. Ich denke, das erfrischend knackige CDS-Geschäft wird uns noch für eine Weile erhalten bleiben. Antworten


Marco Hanhart

03.03.2012, 08:37 Uhr
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Klar muss man dies sehr kritisch hinterfragen. Ist im Prinzip nichts anderes, wie wenn ich eine Feuerversicherung auf das Haus meines Nachbarn abschliessen würde und wenn es brennt, erhalte ich das Geld. Antworten


Walter Hermann Fröhlich-Gantenbein

03.03.2012, 06:03 Uhr
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Geldgier und Spekulation lösen das Griechenlandproblem nicht. Antworten


Cassandra Dürr

02.03.2012, 23:26 Uhr
Melden 5 Empfehlung 0

Eine Versicherung kassiert Geld (CDS) für eine Wette auf etwas, das nicht funktioniert (Derivate) u. mit Geld, das nicht existiert (Buchgeld), bezahlt wurde. Das Ding kracht ein u. der Staat zahlt nun der Versicherung das 36-fache mit richtigem Geld, die wiederum die Zocker für das versicherte Nichts "entschädigt".
Meine Kristallkugel sagt: Das wird beim Tauschhandel enden ...
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Richard Hennig

02.03.2012, 22:41 Uhr
Melden 19 Empfehlung 0

Es wäre vielleicht gar nicht schlecht, wenn alles zusammenfällt. Wir hätten dann sehr wahrscheinlcih etwa 10 Jahre schwer daran zu leiden, aber könnten uns endlich von den "Altlasten" all dieser Banken befreien. Antworten


Martin Hottinger

03.03.2012, 08:05 Uhr
Melden 3 Empfehlung 0

...und derweil sich 'neue' Banken mit den alten üblen Machenschaften weiter bereichern.
Neinnein - soooo einfach ist es nicht. Wir leben nicht in einer perfekten Welt, wo alle bei Fehlern dazu lernen. Denn wenn dem so wäre, würde es diese Finanzkrise gar nicht geben.


Peter Panter

02.03.2012, 22:40 Uhr
Melden 6 Empfehlung 0

Ob ein Default eintritt oder nicht, hängt nicht vom Verzicht der Gläubier ab, sondern vom Umstand, ob das Notional zurückbezahlt wird. Das ISDA Komitee handelt mE nicht im Interesse des Marktes. Ich bin mir nicht sicher, ob das letzte Wort gesprochen ist. Antworten


Josef Hofstetterr

02.03.2012, 22:21 Uhr
Melden 12 Empfehlung 0

Man verhandelt bis alle müde sind und dann wird entschieden, nur damit endlich die Marathonsitzungen aufhören. Es ist nie möglich sich während so langer Zeit zu konzentrieren, deshalb kommen immer wieder Entscheidungen, welche einige Tage später sich in Luft auflösen. Antworten


Jürg Bühler

02.03.2012, 21:39 Uhr
Melden 4 Empfehlung 0

Für jeden Käufer gibt es einen Verkäufer. Ist doch ok, wenn gewisse Leute (zur Absicherung oder als Anlagestrategie) GR CDS kaufen und andere offenbar komfortabel damit sind diese CDS zu verkaufen. Auch sind die 3.25 Mrd offenbar das Gesamtvolumen also eigentlich zu vernachlässigen wenn es wirklich stimmt. Schlimmer ist, dass Banken (v.a. in D und F) zig Mrd. in den Anleihen drin haben. Antworten


Urs Andermatt

02.03.2012, 21:37 Uhr
Melden 4 Empfehlung 0

Das ist unnötige Panikmache. Selbst wenn die CDS gezogen werden, bleiben netto nur Zahlungen von 1-3 Mia Euro übrig. Und das werden die betroffenen Banken locker verkraften. Antworten


Roland Strauss

02.03.2012, 21:17 Uhr
Melden 56 Empfehlung 0

Risiko kann man nicht eliminieren, nur transferieren. Heute sind die Banken aber über CDS auch untereinander in einer Weise verflochten, dass der Untergang einer grossen Bank alle anderen mit sich zieht. Wegen Systemrelevanz müssen sie dann 'gerettet' werden. Also die perfekte Struktur, um auf dem Buckel der Allgemeinheit Geld zu machen. Antworten


Kurt Aegeri

02.03.2012, 20:08 Uhr
Melden 7 Empfehlung 0

Die Staatschefs der EU-Länder haben analog d. Bankster angerichtet. indem sie stinkende Luft zu Wert erklären. Die Zocker freut's. Alles schon mal dagewesen. Aber ich kann mich grad nicht erinnern, wann die Staatschefs so vieler Länder mit Verve soviel Mist idealisiert hätten.. Im Zweifel ist ja da immer noch der dämliche Steuerzahler. Vielleicht erhebt der sich dereinst? Die Folge? Krieg? Antworten


Herbert Hegner

02.03.2012, 19:43 Uhr
Melden 3 Empfehlung 0

Da sieht man, wieso der bankrotte Staat Griechenland, genau wie Italien, Spanien, Irland, ... gerettet wird. Weil die CDS das System sofort zusammenbrechen lassen würden. Auch ohne die CDS sei noch etwas angemerkt: Alles Geld der Welt reicht nicht einmal aus, um die Hälfte aller Schulden zu decken. Kann es auch nicht. Wir leben ja im Zinseszinssystem. Und der Peak ist erreicht. Schade eigentlich. Antworten


Ronnie König

02.03.2012, 19:23 Uhr
Melden 44 Empfehlung 0

Ein stalinistischer Kapitalismus ganz frei erzwungen, um die Summen, die nicht existieren, in den Bücher abzusichern, damit das Gold und der Franken nicht gleich auf den Mond katapultiert werden! Das heisst also, dass eine Flasche vergraben und dann ausgegraben wird mit der Behauptung der Inhalt reife und werde teurer, ob wohl die Flasche leer ist. Darum darf sie nicht kaputtgehen. Es geht um Luft Antworten


Flurin Schwerzmann

02.03.2012, 19:21 Uhr
Melden 30 Empfehlung 0

Wenn eine Versicherung den Schadensfall nicht bezahlen kann, hat sie sich wohl übernommen. Eine Versicherung, die riskante Griechen-Kredite "versichert" und ihren Verpflichtungen dann u.U. nicht nachkommen kann, sollte man auf keinen Fall staatlich stützen und möglicherweise konkurs gehen lassen! Es ist ja nicht so neu, dass Griechenland ein wahrscheinlicher Pleitekandidat ist... Antworten


Cassandra Dürr

03.03.2012, 22:19 Uhr
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Private Unternehmen (Banken, Versicherungen) dürfen nicht v. Staat "gerettet" werden (es sei denn, das Unternehmen wird verstaatlicht. u.zwar für sehr lange Zeit!). Denn genau diese Branchen haben sich eine Einmischung des Staates stets strikte verbeten.
Ausserdem: Sämtliche Boni der Banker müssen auf Sperrkonti f. mind. 5 J. zur ev. Schadensbegrenzung. Vor-Sicht gibts bei denen nur gegen Schaden!


Hans Willi

02.03.2012, 18:35 Uhr
Melden 42 Empfehlung 0

Es handelt sich dabei nicht um eine Versicherung. Die Zocker werden nächstens die bedingungslose Rückzahlung durch den Steuerzahler als Menschenrecht am int. Gerichtshof einklagen......... Antworten


Peter Gut

02.03.2012, 18:31 Uhr
Melden 14 Empfehlung 0

Und dann noch einen Banker CDS kritisieren lassen. Hat er auch eine Meinung zu Derivativen? Steht er ihnen auch kritisch gegenüber? Fractional reserve banking, auch eine kritische Haltung? Zinsen? Wann wacht die Schweiz auf? Unglaublich! Antworten


Gunnar Jauch

03.03.2012, 00:58 Uhr
Melden 6 Empfehlung 0

Auch wir von OCCUPY versuchen, die Schweizer aufzuwecken!


John Friend

02.03.2012, 18:19 Uhr
Melden 76 Empfehlung 0

bereicherung um jeden preis - frei nach der devise "nach mir die sinflut" . es ist erschreckend wie krank manche händler und geldinstitute sind - ich frage mich wie lange das der kleine dumme steuerzahler noch mitmacht bis es dann wirklich mal kräftig knallt und wir einen weltweiten "arabischen frühling" haben ... Antworten



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