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Coops Knebelverträge
Coop lässt den Betreibern seiner Pronto-Shops kaum Freiheiten. Selbst der Wettbewerbskommission erscheinen gewisse Einschränkungen kartellrechtlich problematisch. Mehr...
Von Romeo Regenass.
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62 Kommentare
Solche Knebelvertraege haben mit dem Begriff "Franchise" ueberhaupt nichts zu tun. Bei Franchise-Vertraegen ist der Franchise-Nehmer allein verantwortlicher, bestimmender und geschaeftsfuehrender Unternehmer im Rahmen des Vertrages. Dieser Coop "Vertrag" ist eine verdammte Sauerei, gehoert sofort abgeschafft. In Italien wuerde dies Mafia heissen, im wahrtsten Sinne des Wortes. Pfui COOP. Pfui Coop Antworten
Jeder ist seines eigenen Glückes Schmied - die Shop-Umstände sind ja seit längerem bekannt. Ich würde mich davor hüten, mit COOP Geschäfte zu machen. Langsam aber sicher gehe ich diesem Wolf in Schafspelz aus dem Weg, wo immer sich Konsum-Alternativen anbieten. In der COOP-Teppichetage sind wohl ein paar Haudegen aktiv die noch immer nicht wissen, wer ihren breiten Sessel finanziert. Antworten
Ich habe denselben Eindruck erhalten bei meiner Bewerbung als Unternehmer. Kommt nicht in Frage, so die Absagen, da keine Verkäuferlehre Lebensmittel vorliege. Für was braucht es eine Lebensmittelausbildung für den Verkauf von Mineralöl und abgepackten Lebensmitteln? Ebenso unerwünscht ist man wenn die Finanzierung geregelt ist. Dann haben die Grossen die Pächter nicht mehr im Sack. Ganz einfach! Antworten
...und trotzdem gehen die hippen Yuppies in der Enge und im Seefeld weiterhin im Coop einkaufen, weil es halt cooler und teurer ist als in der Migros oder im Denner. Solange die Konsumenten so oberflächlich und unreflektiert sind, wird sich die Coop-Spitze trotz diesem Artikel zu diesen skandalösen Praktiken ruhig zurücklehnen. Antworten
Die folgende Aussage des Artikels ist Unsinn: "Ein Shopbetreiber investiert rund 145'000 Franken in sein Geschäft: 45'000 Franken Kapital zur Gründung einer GmbH und bis zu 100'000 Franken für die Übernahme des Geschäftsinventars"
Richtig ist: die Gründung einer GmbH kostet vielleicht 1000 Fr. Das in die GmbH eingebrachte Kapital kann anschliessend zB in Geschäftsinventar investiert werden.
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Gutknecht - das ist eben die Sichtweise auf das Subjekt, absolut korrekt dargestellt von Romeo Regenass. Das muss man so machen, weil das Knebelgesetz der Pressefreiheit die Darstellung des «bösen» Unternehmens nicht mehr erlaubt (Art. 2 UWG). Die Presse darf bloss sagen: Am Ende ist das ganze Spielgeld des Franchisenehmers (aus dessen Sicht «das Geschäft») aufgebraucht.
An alle diejenigen, die hier schreiben, dass jeder selber Schuld ist! Mag sein, aber diese Franchisenehmer schaffen Arbeitsplätze. Was Ihr hier mit euren inkompetenten Kommentaren nicht schafft! Mich stört dieses Dauerbashing extrem! Antworten
Ich sage nur: Aldi und Lidl. Die haben zwar auch Milliardenumsätze mit entsprechenden Gewinnen, aber die tun wenigstens nicht so scheinheillig mit der Genossenschafts-Nummer. Let's face it: Migros, Coop sind Wölfe im Schafspelz, auch bei denen regiert Geld die Welt. Antworten
@Ursi Brock: ja natürlich, wie kann man nur so blauäugig sein...die Gegenpartei hat meistens eine ganze Armee von Anwälten, deshalb würde ich den Wisch vorher auch meinem Anwalt zeigen. Tempora mutantur, Ethik können Sie nach der Pensionierung an der Volkshochschule belegen.
Ach die alte Leier wieder... Es wurde niemand gezwungen. Es wird hier kein Zwang ausgeübt und trotzdem halten sich die meisten von uns an Ethisch-Moralische Grundsätze des zusammenlebens ohne das wir dutzende von Büchern konsultieren müssen. Erst dies macht ein Leben hier erträglich. Oder wollen Sie bei jedem Tun zuerst Spezialisten konsultieren weil Sie sonst über etliche Tische gezogen werden?
@Zürcher: Ich schätze mal, dass die Rechnung für den Unternehmer trotzdem aufgeht, solange der Laden gut läuft und der Umsatz stimmt.
Ich kenne jedenfalls einige (Tankstellen-)Standorte, die sehr gut zu laufen scheinen und ausserdem sind die Preise in den Pronto-Shops im Vergleich zu anderen Tankstellenshops recht günstig.
Dass Genossenschaften so agressiv am Markt auftreten erstaunt schon. Migros und Coop gehört doch der halben Schweiz. Eigentlich sollten sie uns dienen. Wir sollten als Genossenschafter stärker Einfluss auf das Geschäftsgebaren von Coop und Mirgros nehmen Antworten
Stimmt grundsätzlich schon. Die harsche Wettbewerbssituation im Schweizer Detailhandel (Stichwort Aldi, Lidl) und der damit einhergehende Preisdruck sprechen jedoch eine andere Sprache. Genossenschaft resp. Selbsthilfeorganisation für Bauern, das war einmal...
es ist ein skandal was sich coop und übrigens auch migros mit ihren lieferanten, franchiser, etc erlauben! immer mehr preisdruck, immer noch mehr marektingvergütungen und wenn man nicht spurt, dann wird gleich gedroht, dass man aus dem sortiment fliegt! es ist ein absoluter skandal dass die weko es zulässt, bzw zugelassen hat, dass in der schweiz genau 2 detailhandelmultis alles bestimmen können! Antworten
Überall Abzocker, die ausnutzen, wen und wo immer sie können! Aber wenn Herr und Frau Schweizer im Ausland einkaufen, dann heulen sie auf, die von der Migros oder vom Coop. Sie hängen sich die Deckmäntelchen "Bio", "Tierschutz" um, flöten was "zum Wohl der Kunden". Ist alles Show und Marketing, es geht nur ums Geld, sonst um nichts. Schon recht unsympathisch, was aus Coop und Migros geworden ist. Antworten
Genau ihr selber seit dafür verantwortlich, shoppen zu jeder Zeit ist für Euch ein Muss! Meint ihr wirklich ein solcher Shop rentiert (Amortisation, Betriebs-, Personalkosten, etc.) bei täglichen Öffnungszeiten von 16 Std. nach normalen GAV-Bedingungen? Ich denke nicht. Eures Verhalten ist schienheilig, hier sich zu empören um dann am nächsten Ecken in einem Tankstellen-Shop einkaufen zu gehen. Antworten
Migros u Coop bezeichnen sich als Genossenschaften,aber in den Chefetagen werden Jahressaläre v 600'000-800'000 CHF bezahlt..Coop u Migros zocken überall mit überrissenen Margen ab,betreiben aber moderne Sklaverei u verlangen gleichzeitig v Konsumenten Patriotismus bei Einkäufen!Es ist verständlich,dass immer mehr Leute für Shopping nach Deutschland fahren. Antworten
So funktioniert die Lebensmittelindustrie, das schlimmste ist nur das die Konsumenten das nich wissen oder Wahrhaben wollen- Nahrungsmittel ist ein Milliardengeschäft und wird von ganz wenigen Firmen weltweit kontrolliert und der Konsument wird belogen, betrogen und ausgenommen. Wers nicht glaubt mal den Film " Food INC." anschauen und staunen. Antworten
Wenn die Angestellte Coop Kleider tragen, jedoch nicht dem Gesamtarbeitsvertrag unterstellt sind, dass ist das ein BETRUG. Wenn Coop drauf steht, sollen auch Coop Standards gelten! SCHANDE für Coop, los auf ihre Facebook Präsenz und Briefe an die Coopzeitung diesbezüglich! Antworten
Daraus lässt sich nur schliessen: Wenn BIO draufsteht ist auch BIO drin - oder vielleicht auch nicht.
Wie beim "abgepackten" Frischfleisch, dreht sich alles nur um möglichst grossen Profit.
Ach ihr seid doch alle selber schuld. Bei jedem Versuch der linken Fraktionen den Unternehmen Freiheiten zu nehmen kommt von euch als Antwort... wir lassen uns doch vom Staat nicht vorschreiben was wir tun dürfen. Dabei geht es primär darum, die kleinen mit Gesetzen vor den grossen zu schützen und nicht wie das heute der Fall ist, die grossen vor den kleinen zu schützen. Antworten
Ich habe mich soeben entschieden Coop in Zukunft weitgehend zu boykotieren. Schon länger nerven mich diese ewigen Gewinnspiele, Lose, Märkli, Aktuell-Schilder, 5 Rp. Benzin Gutscheine (die nie gelten weil offenbar immer 5 Rp Rabatt gewährt wird) und überhaupt der ganze Zikrus den Coop tagtäglich veranstaltet um die Kunden (und offenbar auch "Partner") zu vera... Dies bei massiv überhöhten Preisen. Antworten
Sie haben völlig recht, der Papierkram, der einem an der Coopkasse aufgedrängt wird, ist unterdessen nur noch nervtötend. Das für diesen Plunder rausgeworfene Geld könnte man voll den Kunden zugute kommen lassen. Aber es ist überall das Gleiche: für Marketing ist immer ein Budget da, auch wenn es kontraproduktiv wirkt !
Jeder ist sein eigener Chef in seinem ganzen Leben. Jeder hat die Moeglichkeit diese unfaire Vertraege zu lesen und zu unterschreiben, oder nicht. Also, jeder kann machen was er will. Die Leute sind immer dumm im Nachhinein. Also erst studieren und nachher unterschreiben. Damit waere dieser Bericht nicht mehr noetig. Antworten
Es wird ja niemand gezwungen, mit Coop so einen Vertrag zu unterschreiben. Ausserdem kann jeder im voraus den Kollegen vom nächsten Shop anfragen, wie das so zugeht, bevor er da zustimmt. Als Kunde stelle ich jedenfalls fest, dass im Gegensatz zum Original-Coop in den Shops immer junge, hilfsbereite und freundliche Mitarbeiter arbeiten, die selten abgestresst wirken. Antworten
Coop ist der Meister der Scheinheiligkeit: von Tierschutz labern und Importeier und -fleisch verhökern; aus Gewissensgründen auf Fairtrade-Bananen umstellen - für ganze 6 Monate!; von unternehmerischer Verantwortung erzählen aber Franchise-Nehmer ausbeuten.
Würde ihr Bio nicht von glaubwürdigeren Leuten kontrolliert, müsste man meinen das sei auch nur Lug und Trug!
Hauptsache das Image stimmt...
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Es macht mich sehr traurig, dass immer mehr Arbeiter als "Sklaven" missbraucht werden. Wo führt das noch hin? Hauptsache Gewinn und höhere Löhne für unsere Wirtschafts-Elite.
Das Wohl des Volkes bleibt in unserer geldgeilen Gesellschaft auf der Strecke...Traurig
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Absatz- und Produkteverpflichtungen sind ja noch teilweise zu vertreten, aber zu diesen Preisen? Hallooo!!! Das nicht der ganze Einkaufsrabatt weitergegeben wird, ist klar, aber ein höherer Preis als wenn der Tankstellenbetreiber selber im Coop um der Ecke einkauft? Ein Grund mehr, Coop zu meiden. Antworten
Für die Angestellten sind vorallem die Tiefstlöhne von 15-17 Franken pro Stunde ein Problem. Mit 17 Franken pro Stunde kommt eine Verkäuferin mit 42 Stunden pro Woche auf einen Bruttolohn von 2'856 Franken dabei hat sie keine Ferien usw.
Dies ist moderne Sklaverei und wer sich traut etwas zu sagen dem werden die Stunden gekürzt oder er wid gleich gekündigt.
Die Preise sind meiner Meinung nach angemessen und in Ordnung und die Shops gut (ich kaufe zu diesen Preisen natürlich nicht ein, sondern nur Benzin), aber das Geschäftsgebahren ist es überhaupt nicht.
Die Migros betreibt die gleichen Franchisepraktiken. Man gliedert Risiken und Kosten sogenannten Selbständigen Franchisenehmern aus, ohne das man Entscheidungskompetenz auf Sortiment, Öffnungszeiten, Preisgestaltung, Einkauf und Arbeitsverträge hat ... so etwas nennt man eigentlich Scheinselbständigkeit bzw. erzwungen Verschuldung und Bereicherung auf Kosten Dritter!
danke für diesen Artikel. Es wird endlich Zeit, dass jemand diese monopolistischen Grossverteiler mit ihrem Machtanspruch genauer untersucht. Coop aber auch Migros erheben Anspruch auf den ganz grossen Gewinn. Dabei scheinen sie zu vergessen wem sie ihren Erfolg zu verdanken haben. Aufgepasst, es spielen mittlerweile andere Player im Markt, die wenigstens ihre Waren preisgünstig anbieten! Antworten
Bei Migrolino sieht es nicht viel besser aus. Eigentlich unterstünden die Mitarbeiter dem GAV der Migros behauptet diese zumindest und doch werden in verschiedenen Migrolino Fillialen Stundenlöhne von 15-17 Franken bezahlt was dem GAV klar widerspricht.
Viele Angestellte im Studenlohn haben Angst sich zu wehren, da ihnen bei jeder Beschwerde sofort Stunden gekürzt werden. Eine riseige Sauerei!
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Natürlich, wenn man dabei nicht gleichzeitig auch, an die eigene Altersrente denkt?
Sie haben aber nicht wirklich das Gefühl, dass die deutschen Anbieter Ihre Mitarbeiter besser behandeln oder ent"löhnen", oder?
Coop geht wohl mehr mit dem Slogen: Für mich, für mich und nochmals für mich - Halt wie überall die Gier der Grossen noch grösser und fetter zu werden.
@Bänziger: Bei Coop heisst es eben nicht "Für Dich und mich" sondern entgegen allen Anstandsregeln für "Für MICH und Dich". Da wird schon im Werbeslogan klar, wer an erster Stelle komt...
Ja, Herrn Menel, und wenn Sie bedenken, dass Herr Loosli nun Präsident von Swisscom geworden ist...
Es gab auch schon ähnliche Vorkomnisse bei Migros mit Migrolino Franchise Lizenznehmer. Man muss sich im Klaren sein, dass vorallem der Lizenzgeber den Profit macht, dem Lizenznehmer bleibt oft kaum genügend Luft zum Atmen. Das müssen sich auch die Kioskfrauen, die von Valora Lizenzen übernehmen im Klaren sein. Antworten
Der Begriff "Pseudoselbständigkeit" fehlt hier noch, so wie ein Kellner nicht selbständig ist, da er nur einen einzigen Lieferanten hat und die Preise auch vorgegeben sind. So wäre eigentlich bei den "Mutterfirmen", sprich eigentlich Arbeitgebern mal eine grössere AHV- und ALV-Nachzahlung fällig, die ja aktuell umgangen wird. Schlafen unsere Behörden oder sind sie schon Teil der Machenschaften?? Antworten
Mag mich noch erinnern an Herrn Loosli's letztes Interview vor seinem Abgang beim Coop. "Unpatriotisch" seien Schweizer, welche ännet der Grenze einkaufen würden. Genau? Wie "patriotisch" ist es denn mittels Sklavenverträge seine MitarbeiterInnen zu strangulieren? Eben, immer mehr, immer mehr - bis zu 200% Bruttomargen auf gewissen Produkten. Pfui Coop - sehr unpatriotisch! Antworten
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