Bericht: UBS könnte noch mehr Stellen streichen
Von Bernhard Fischer. Aktualisiert am 20.10.2011 38 Kommentare
Artikel zum Thema
- UBS-Übergangschef Sergio Ermotti stellt sich hinter Investmentbank
- UBS-CEO setzt auf Investmentbank mit weniger Risiko
- «Das Investmentbanking abzuspalten, wäre die falsche Lösung»
Stichworte
SwissquoteExklusiver Trading-Partner
Korrektur-Hinweis
Melden Sie uns sachliche oder formale Fehler.
Auf ein Drittel seiner ursprünglichen Grösse soll das Investmentbanking der UBS (UBSN 11.15 -0.89%) gestutzt werden, berichtet das «Wall Street Journal». Mit ein Grund seien demnach die hohen Verluste, die die riskanten und möglicherweise kriminellen Geschäfte eines Händlers in London der Bank eingebracht haben. Auf Anfrage wollte die UBS die Zahlen nicht kommentieren.
Betroffen sind laut dem Bericht zusätzlich 1700 Investmentbanker, die ihren Job verlieren sollen. Vor gut zwei Monaten hatte die Bank angekündigt, dass voraussichtlich nicht mehr als 1575 im Investmentbanking wegfallen werden. Damit würde die Gesamtzahl der Kündigungen von 3500 auf bis zu 4400 steigen. Die Zeitung beruft sich auf einen leitenden Analysten der Konkurrenzbank JP Morgan sowie auf gut informierte Kreise.
Sollten die Angaben stimmen, wären das noch einmal 1700 Jobs weniger – zusätzlich zu den bisher angekündigten 1575 Jobs, die abgebaut werden sollen. Durch den Rückbau der Sparte und den Abbau von elf Prozent der Mitarbeiter im Investmentbanking könnten rund sieben Milliarden Franken an Kapital freigemacht werden. Das sind rund zehn Prozent des gesamten festverzinslichen Anlagegeschäfts der UBS, sagt der Analyst zum «Wall Street Journal».
Investmentbanking wird nicht ganz abgestossen
Künftig wolle sich die Investmentbank der UBS mehr auf Beratungsleistungen konzentrieren. Die Geschäftseinheit soll dadurch weniger komplex werden. Der Jobabbau folgt der Ankündigung von Interimschef Sergio Ermotti, das Investmentbanking zu reduzieren und den Fokus auf die Vermögensverwaltung zu richten, schreibt das «Wall Street Journal». An der integrierten Grossbank wird laut einem UBS-Sprecher aber nach wie vor festgehalten, «weil eine solide Vermögensverwaltung auch ein Investmentbanking benötigt», sagt UBS-Sprecher Yves Kaufmann gegenüber DerBund.ch/Newsnet.
Beim Investorentag am 17. November wird die Bank ihre Strategie im Detail darlegen. Dort wird auch auf die aktuellen Vorgänge näher eingegangen, meinen Kenner der Bank. (DerBund.ch/Newsnet)
Erstellt: 20.10.2011, 17:45 Uhr
Kommentar schreiben
Verbleibende Anzahl Zeichen:
38 Kommentare
Wirtschaft
Online-Wettbewerb
Jetzt mitmachen!: Gewinnen Sie einen Abend als Statist bei den Tellspielen Interlaken!
Remund führend in Werbetechnik
Kein Wunsch zu aufwendig, kein Format zu gross - Remund Werbetechnik löst jede Aufgabe mit modernster Technik.
Live @ Sunset
11. bis 22. Juli - Zürich Dolder u.a. mit B.B. King, Elton John und Alanis Morissette!


Bitte warten
