Beim Dreamliner lösen sich Teile vom Rumpf

Aktualisiert am 06.02.2012 13 Kommentare

Der Flugzeughersteller Boeing hat weiter mit seinem Sorgenkind zu kämpfen: Diesmal handelt es sich um Rumpfteile, die beim Dreamliner falsch eingebaut worden seien.

Bereits ausgelieferte Maschinen müssen untersucht werden: Boeing 787 Dreamliner in einem Hangar in Dublin. (26. Januar 2012)

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Dreamliner – ein Traum ist doch noch wahr geworden

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Mehr als drei Jahre nach dem ursprünglichen Termin hat der US-Luftfahrtkonzern Boeing den ersten Dreamliner ausgeliefert.

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Der US-Flugzeugbauer Boeing kämpft mit neuen Schwierigkeiten bei seinem Langstrecken-Flieger Dreamliner. Das Unternehmen bestätigte heute Probleme mit bestimmten Zwischenteilen am hinteren Rumpf einiger Maschinen. Allerdings bestehe keine Gefahr für die Sicherheit.

Die amerikanische Zeitung «Seattle Times» hatte heute berichtet, dass Verbindungsstücke am Dreamliner-Heck falsch eingebaut worden seien. Dadurch hätten sich bei einigen Flugzeugen Teile vom Rumpf abgelöst. Boeing untersuche deshalb alle bereits ausgelieferten und fertig gebauten Maschinen auf den Fehler.

Fortschritte beim Reparaturplan

«Wir haben die Angelegenheit gut identifiziert und machen Fortschritte bei dem Reparaturplan», erklärte darauf Boeing. Das Unternehmen arbeite eng mit der US-Luftfahrtbehörde FAA zusammen und lege für sich «die höchsten Leistungsstandards bei der Sicherheit» an.

Der Dreamliner war 2011 mit dreijähriger Verspätung an den ersten Kunden ausgeliefert worden: Die japanische All Nippon Airways hat mittlerweile fünf der Langstrecken-Flieger erhalten. Weitere 50 sind bereits fertig gebaut und sollen demnächst an ihre Kunden ausgeliefert werden.

(mrs/sda)

Erstellt: 06.02.2012, 16:55 Uhr

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13 Kommentare

Heinz E. Mueller

06.02.2012, 18:13 Uhr
Melden 17 Empfehlung 0

"Meister, die Arbeit ist fertig - soll ich sie gleich reparieren !" Technische Präzisionsarbeit - das war einmal!!
Und das im Flugzeugbau !!
Antworten


Fredy Saxer

06.02.2012, 21:36 Uhr
Melden 7 Empfehlung 0

Schön locker bleiben, es passiert schon nichts. Jedes neue Verkehrsmittel hat anfänglich "Kinderkrankeiten". So steht der Cisalpino öffters am Gotthard still, fast monatlich werden Autos in die Werkstatt zurückgerufen, Fahrräder haben defekte Bremsen, Haushaltsgeräte haben Kurzschlüsse und es gibt Menschen die für viel grössere (Schiffs)- Katasrophen verantwortlich sind. Einfach locker bleiben. Antworten



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