Wirtschaft
Bei Novartis schrumpft der Reingewinn
Aktualisiert am 24.04.2012 2 Kommentare
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Weniger Umsatz als im letzten Jahr: Geschäftssitz der Novartis in Basel. (Bild: Keystone )
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Der Basler Pharmakonzern Novartis (NOVN 72.4 0.91%) hat in den Monaten Januar bis März 13,74 Milliarden Dollar Umsatz eingefahren. Das sind 2 Prozent weniger als noch vor einem Jahr. Der Reingewinn schrumpfte um 8 Prozent auf 3,09 Milliarden Dollar, wie das Unternehmen heute mitteilte.
Das operative Kernergebnis schliesslich belief sich auf 3,69 Milliarden Dollar, ein Rückgang um ebenfalls 8 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Der schlechte Geschäftsgang in den Divisionen Sandoz und Consumer Health habe das Resultat beeinträchtigt, erklärte Novartis. Gut seien die Geschäfte dagegen in den Divisionen Alcon und Pharmaceuticals gelaufen.
Im grössten Unternehmensbereich Pharmaceuticals etwa konnte der Umsatz um 2 Prozent auf 7,8 Milliarden Dollar gesteigert werden. Allein die seit 2007 eingeführten Medikamente wie Lucentis, Tasigna, Afinitor oder Gilenya hätten für Verkäufe in Höhe von 2,6 Milliarden Dollar gesorgt und damit einen 33-Prozent-Zuwachs erzielt.
Jimenez zufrieden
Novartis-Chef Joe Jimenez sieht sein Unternehmen trotz rückläufigen Umsatz- und Gewinnzahlen im ersten Quartal weiterhin auf Kurs, die Anfang 2012 gesetzten Jahresziele zu erreichen. Einen zunehmenden Preisdruck spüre Novartis im Bereich Pharmaceuticals in Europa.
Für die neuen Medikamente, insbesondere für das Multiple-Sklerose- Mittel Gilenya sieht Jimenez eine grosse Zukunft. Es habe definitiv Kassenschlager-Potenzial. Bereits in diesem Quartal hätten sich die Umsätze auf rund 250 Millionen Dollar belaufen. Neben Gilenya gebe es zudem noch acht weitere neue Medikamente, von denen Novartis steigende Umsätze im Verlauf dieses Jahres erwarte. (mrs/sda)
Erstellt: 24.04.2012, 07:53 Uhr
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2 Kommentare
TA-Artikel vom 30.03.2012 : 2011 war ein gutes Jahr für die Manager der Pharmaunternehmen, Lebensmittelkonzerne und Industriegiganten. Die Liste der Topverdiener führen gleich zwei Chefs von Novartis an. Rund 109 Millionen Franken vereinen diese Manager auf sich, darunter Joe Jimenez (Novartis), Daniel Vasella (Novartis). Hat hierzu jemand noch Fragen oder gar Mitleid? Antworten
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