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Basel wird Zürich um 52 Meter übertrumpfen
Aktualisiert am 09.05.2012 5 Kommentare
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Der 178 Meter hohe Roche-Büroturm, der 2015 bezogen werden soll, wird den Zürcher Prime Tower um 52 Meter überragen und ihm damit den Rang als höchstes Gebäude der Schweiz ablaufen. Dem Pharmakonzern gehe es mit dem «Bau 1» indes nicht um Rekorde, sondern um das Funktionale, sagte Verwaltungsratspräsident Franz Humer bei der Grundsteinlegung für das 550 Millionen Franken teure Projekt. Auf den 41 Etagen des Neubaus will Roche (ROG 227.8 -0.48%) über 2000 Mitarbeitende unter einem Dach vereinen, deren Arbeitsplätze derzeit noch über ganz Basel verteilt sind.
Die Grundsteinlegung erfolgte in der 20 Meter tiefen Baugrube. Der Rohbau soll im Dezember 2014 stehen. Der Bezug des Gebäudes ist für das zweite Halbjahr 2015 vorgesehen. Entworfen wurde der «Bau 1» von den Basler Stararchitekten Herzog & de Meuron, die damit in Basel bereits das vierte Projekt für Roche realisieren.
9000 Roche-Mitarbeiter in Basel
Der Neubau, der sich nach oben verjüngt, knüpft an die von Otto Salvisberg geprägte Architektur des Basler Roche-Areals an. Für den Architekten Pierre de Meuron ist wichtig, dass das Gebäude mit seiner schlichten, aber unverwechselbaren Form trotz seiner grossen Höhe nicht monumental oder gar erdrückend wirkt.
Roche wertet die Investition in den Neubau als weiteres Bekenntnis zum Standort Basel, an dem der Pharma- und Diagnostikakonzern rund 9000 der weltweit 80'000 Mitarbeitenden beschäftigt. Wenn die nach wie vor vorhandenen Standortvorteile weiter entwickelt werden, wird die Schweiz nach Überzeugung von Verwaltungsratspräsident Humer einer der besten Wissenschafts- und Innovationsstandorte bleiben.
Bestimmt ist der «Bau 1» für Mitarbeitende aus den Bereichen Forschung, Entwicklung, Produktion und Marketing. Konzernchef Severin Schwan verspricht sich vom Neubau namentlich auch einen besseren Austausch unter den Mitarbeitenden. Dieser Austausch sei die Grundlage jeder Innovation, sagte der CEO.
(bru/sda)
Erstellt: 09.05.2012, 13:56 Uhr
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5 Kommentare
Schon bei den bisherigen (Vor) Arbeiten trafen die Kontrolleure haufenweise Verletzungen der Arbeitsgesetze vor (Scheinselbständige, Dumpinglöhne usw. allesamt aus der EU und "Umgebung"), ja dann prost Nägeli bis der Bau fertig ist. Als Rahmgüpfli hat der BS-Regierungsrat künftige Tripartite Kontrollen auf dieser Baustelle untersagt, nicht schlecht was? Antworten
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