Das Swiss Economic Forum gehört nun ganz der NZZ

Nach fünf Jahren besitzt die NZZ im Juni die gesamte Interforum Holding AG, welche unter anderem das Swiss Economic Forum durchführt.

Die NZZ wird mitte Jahr die Interforum Holding AG besitzen.

Die NZZ wird mitte Jahr die Interforum Holding AG besitzen. Bild: Eddy Risch/Keystone

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Vor fünf Jahren ist die NZZ-Mediengruppe beim Swiss Economic Forum (SEF) als Aktionärin eingestiegen. Per Ende Juni verkaufen Stefan Linder und Peter Stähli nun die letzte Tranche ihrer Beteiligung an die NZZ.

Die beiden Gründer des Wirtschaftsforums halten derzeit noch je 10  Prozent an der Interforum Holding AG, welche wiederum die Swiss Economic Forum AG besitzt. Mitte Jahr werden die beiden auch den Verwaltungsrat der beiden Unternehmen verlassen.

Bereits letztes Jahr haben Linder und Stähli die operative Leitung des SEF an Dominik Isler abgegeben. Dieser bleibt als Firmenchef an Bord. Das SEF wird gemäss gestriger Mitteilung seinen Sitz in Gwatt bei Thun behalten, auch am Veranstaltungsort Interlaken werde nicht gerüttelt. Das Unternehmen beschäftigt rund 20 Angestellte.

Neben dem Anfang Juni stattfindenden SEF veranstaltet die Swiss Economic Forum AG unter anderem auch die IT-Konferenz X-Days im März in Interlaken, Ende Juni das Swiss International Finance Forum in Bern, im September den Swiss Energy and Climate Summit in Bern und im November das Swiss Innovation Forum in Basel.

Linder und Stähli werden im Mandatsverhältnis weiterhin für das Unternehmen tätig sein. Jedoch nicht für das Swiss Economic Forum, sondern für neue Projekte, wie Stefan Linder auf Anfrage sagt. «Es ist noch nichts konkret.»

Auch sonst sei noch offen, wie es bei den beiden Veranstaltern mit guten Beziehungen in Wirtschaft und Politik beruflich weitergehe. Linder weiss einzig, dass er eine Weiterbildung ins Auge fasst. Die erste Ausgabe des SEF haben die beiden 1999 durchgeführt – sie endete mit einem Defizit.

Doch seither hat sich die zweitägige Veranstaltung zum wichtigsten Treffpunkt der Schweizer Wirtschaft gemausert. Die Nachfrage übersteigt das Angebot von 1400 Plätzen jeweils deutlich, so dass die Tickets unter Aufsicht eines Notars ausgelost werden. (Der Bund)

Erstellt: 14.03.2016, 23:38 Uhr

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