Nur 4 der 20 Reichsten sind unter 60

Bill Gates bleibt der reichste Mann der Welt. Wer es sonst noch in die «Forbes»-Rangliste geschafft hat.

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Microsoft-Mitgründer Bill Gates bleibt der reichste Mann der Welt. Laut der am Montag veröffentlichten Rangliste des US-Magazins «Forbes» führt der 61-Jährige das vierte Mal in Folge die alljährliche R^angliste der Milliardäre an – und zum 18. Mal in 22 Jahren.

«Forbes» gab das geschätzte Vermögen des einstigen Software-Unternehmers Gates, der sich heute in einer philanthropischen Stiftung engagiert, mit 86 Milliarden Dollar an. Gates hatte als 19-Jähriger sein Harvard-Studium abgebrochen, um gemeinsam mit Paul Allen die Software-Firma Microsoft aufzubauen.

Heute hält Gates nur noch 2,5 Prozent der Anteile. Gemeinsam mit seiner Frau Melinda setzt er sich für die Bekämpfung von Armut und Krankheiten ein. Er ist einer der Initiatoren der globalen Impfallianz Gavi und engagiert sich für den Kampf gegen Malaria.

Buffett auf Platz zwei

Auf Platz zwei in der Rangliste kam der US-Investor Warren Buffett, er lag allerdings mit einem geschätzten Vermögen von 75,6 Milliarden Dollar deutlich hinter Gates. Buffett löste auf Platz zwei den Spanier Amancio Ortega ab. Der 80-jährige Gründer des Textilunternehmens Inditex, zu dem etwa die Modekette Zara gehört, kam mit einem Vermögen von 71,3 Milliarden Dollar auf Platz vier.

Überholt wurde Ortega auch von Amazon-Chef Jeff Bezos. Der 53-jährige Gründer des Internet-Versandhändlers, der seine Geschäftsbereiche stetig erweitert, landete mit einem geschätzten Vermögen von 72,8 Milliarden Dollar auf dem dritten Platz der Rangliste.

Der erst 32 Jahre alte Facebook-Chef Mark Zuckerberg kam auf den fünften Platz. «Forbes» zufolge hat der Gründer des sozialen Netzwerks ein Vermögen von 56 Milliarden Dollar angehäuft.

Jüngere untervertreten

Unter den reichsten 20 Milliardären sind nur Zuckerberg, Bezos sowie die Google-Gründer Larry Page und Sergey Brin jünger als 60 Jahre. Internet-Unternehmer sind in der diesjährigen Rangliste auf dem Vormarsch. (woz/sda)

Erstellt: 20.03.2017, 17:00 Uhr

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