Zuerst die KV-Lehre, dann keinen Job
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Jeder dritte KV-Lehrabgänger hat noch keine Stelle. Dies zeigt eine repräsentative Umfrage des Kaufmännischen Verbandes KV Schweiz. Der Anteil der KV-Absolventen mit einer Stelle hat sich gegenüber dem Vorjahr nur um 4 Prozent erhöht.
Im Juli hatten erst 67 Prozent der KV-Lernenden eine Stelle, wie es in der Mitteilung von KV Schweiz vom Freitag heisst. 4,5 Prozent absolvieren ein Praktikum.
Doch je nach Branche sind die Unterschiede markant: Während Lernende in Banken und Versicherungen zu 90 Prozent eine feste Anstellung haben, sind es im Handel nur rund die Hälfte. KV Schweiz führt dies auf die schwierige Lage in der Exportwirtschaft zurück.
Viele planen eine weitere Ausbildung
Von jenen, die noch keine feste Anstellung gefunden haben, sind ein Drittel aktiv auf der Suche. Ein Fünftel plant eine weitere Ausbildung, rund ein Viertel hat eine Stelle in Aussicht, aber noch keine Zusage. Im November wird die Umfrage erneut durchgeführt. Dann wird sich zeigen, wie die Situation nach den ersten Monaten nach der Lehre aussieht.
65 Prozent von jenen, die eine Stelle antreten, tun dies mit einem unbefristeten Arbeitsvertrag. Das sind 7 Prozent mehr als im Vorjahr. Rund ein Drittel hat nur ein befristetes Arbeitsverhältnis in Aussicht. KV Schweiz fordert die Unternehmen auf, vermehrt Lehrabgänger zu beschäftigen. (miw/sda/)
Erstellt: 10.09.2010, 13:03 Uhr
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