Wirtschaft
Diskussion
Zeit für eine Anhebung der Euro-Franken-Untergrenze?
Es war ein Coup, als die Nationalbank am 6. September den dramatischen Frankenanstieg stoppte. Laut Ökonom Klaus Wellershoff könnte bald ein weiterer Schritt folgen. Eines wird die SNB allerdings vermeiden. Mehr...
Von Matthias Chapman.
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103 Kommentare
Mich erstaunt es nicht, dass die erste Anhebung reibungslos verlief, denn bis jetzt wurde die Nationalbank vom Markt auch noch nicht richtig herausgefordert. Nur, wenn es einmal so weit ist – und da muss sich niemand etwas vormachen – dann ist unsere Nationalbank doch ein wenig zu untergewichtig um dem was entgegenzusetzen. Antworten
Chr. Blocher sagte am Fernsehen: "Wir sind in einem Krieg. Die SNB müsse Banknoten drucken. Darauf hat die SNB die Devisenmärkte mit einer Art "Blitzkrieg" überrumpelt. Die Grenzen eines Bliitzkrieges (Devisenfront) werden getestet weden - da hat die SNB gar keine Chance, da sie Euros hur solange kaufen kann wie ihr die Geschäftsbanken Kredit geben. Sobald EK minus ist gehen Banken aber konkurs.
Eine weitere Anhebung der Untergrenze des Wechselkurs erachte ich als eine gefährliche Entscheidung für unsere Volkswirtschaft. Betrachtet man die Länder, welche ihre Währung an den US Dollar gekoppelt haben, so sind diese heute alle auf der Verliererstrasse, bzw. hätten eine wesentlich höhere Wertschöpfung ohne diese Anbindung. Dies sollte uns doch zu bedenken geben, ob dies sinnvoll ist. Antworten
Mit wenigen Ausnahmen (SNB-Lobby, etc.) lauten die Kommentare bez Festlegung des CHF zu 1.20 kontra dem € skeptisch bis zur miserablen Machenschaft. Die Schweiz blutet mit Geldentwertung, Verlust der Geldautonomie, Gefährung des CH- Volksvermögens (inkl. Renten, etc.). SNB wird 50 % der €-Kaufkraft einbüssen, alles z.L. der CH-Einwohnerschaft.
Gescheite SNB-Spekulanten lest die Kommentare!
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Ob Stirn runzeln oder lachen dominant wäre nach lesen dieser Kommentare weiss ich nciht. Zum Glück kümmert sich Hr. Hildebrand nicht um diese, er kann sie wohl kaum ernst nehmen. Mit der Kurs - Untergrenze hat die SNB das mögliche getan aber der Wechselkurs ist kein Wunschkonzert. Zum Glück hat weder A Meier noch die SVP die Kompetenz jene der SNB zu beschneiden. Das Debakel möchte ich nicht sehen
Eine Anhebung der Untergrenze hätte für Euch Schweizer noch einen anderen grossen Vorteil. Ausländer wie ich würden die Schweiz dann wieder verlassen, da es sich im Vergleich zu den Einkommen in meiner Heimat sich nicht mehr lohnen würde, in der Schweiz zu arbeiten. Ich bin nur des Geldes wegen in die Schweiz gekommen und nicht weil ich Eure so herzige Art uns Deutschen gegenüber so schätze. Antworten
Noch besser wäre es gewesen, man Ihren Arbeitsvertrag in Euro abgeschlossen, als der Kurs noch bei 1.55 war. Sie kamen vermutlich damals in die Schweiz und haben vom nahenden Untergang des Euro profitiert. Ich hoffe nur, dass Sie Ihre Ersparnisse in Euro angelegt haben, denn nur dauraus kann ich mir Ihren belustigenden Frust verstehen. Viel Spass in der Schweiz.
Wo bleibt eigentlich die sonst immer lautstarke SVP die angeblich stets die Interessen des Volkes vertreten will? Jetzt wo es tatsächlich um das Volksvermögen + die Ersparnisse der Bürger geht - hört man rein gar nichs von dieser Partei! Der Parteipräsident der SVP sollte sich lieber darum kümmern die Kompetenzen der SNB per Verfassung massiv einzuschränken statt nutzlose Wahlanalyse zu betreiben! Antworten
Wer das “Gelddrucken” der Zentralbanken befürwortet, der befürwortet die niederträchtige Entwertung des Geldes. Geldentwertung bedeutet Entwertung der Ersparnisse und damit des Ertrages der gesamten darin steckenden Lebensarbeit der Menschen. Nur sehr wenige Menschen erkennen, dass es eine Form des Diebstahls an dem Geld und der Arbeit der Bürger ist. Antworten
Und das soll also die freie Marktwirtschaft sein, wie von Herrn Wellershoff immer wieder gepriesen und propagiert? Planwirtschaft wie in der Hochkultur des Kommunismus! Unternehmer können bei der SNB einfach einen Kurs wünschen und die SNB spielt Weihnachtsmann..;-) Die freie Marktwirtschaft ist so faktisch bankrott und die Oekonomen wie Herr Wellershoff offenbar am Ende mit ihrem Latein! Antworten
Wenn ich das Bundeskässeli verwalten würde: Bauernsubventionen Jahr für Jahr um 25% reduzieren und den Sozialfällen unter den Unternehmern zur Verfügung stellen. Eventuell könnte man auch Bauern - auf Ihren weitläufigen Grundstücken - zwingen ein paar Asylanten zu beherbergen. Ich höre nämlich von mehr und mehr Leuten, besonders TG/ZH/SG, das Bauern mit Land massiv Geld machen! Antworten
Schafen wir den Mythos vom sicheren Hafen CH für Anleger ab und schon pendelt sich der Wechselkurs wieder ein auf die tatsächliche Kaufkraftparität zwischen € und SFR ein : 1 : 1,8.
Teilen Sie mal alle SFR-Preise (Konsumgüter, Mieten, Immobilien, Dienstleistungen) durch 1,8 und Sie werden in etwa das haben, was es auch in EURO-Land kostet.
Dann bräuchte es keine Schäüchen-Grenzgänger mehr
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Letzte Woche erlebt: ein aktuelles Computerprogramm kostet hier in der Schweiz Fr. 49.90. In Deutschland wurde es zu € 9.90 verkauft. Fazit: Hier entspricht einem Euro mehr als vier Franken!
Mit dem Vorwand, den Franken zu schwächen, stützt die SNB den Euro. Die SNB AG ist eingebunden in ein Netz von Zentralbanken, die in Privatbesitz sind, wie z.B. die US-Notenbank FED. Die SNB erhält ihre Anweisungen von Washington und Brüssel zum Kauf von Dollars und Euros oder zum Verkauf des Volksvermögens in Gold zu einem Sechstel des heutigen Marktpreises, wie vor Jahren auf Druck der USA. Antworten
Eigentlich schon, aber zuerst wird noch so richtig abgezockt !!! 1.40 wäre ein gutes Level , aber man traut sich nicht - wie halt so die konservativen Europäer halt so sind - nur kein Risiko, aber profitieren von allem Luxus.
Manche Entscheidungsträger müsste man behandeln wie rohe Eier. Und wie behandelt man rohe Eier? Man haut sie in die Pfanne. Naiv oder ?
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Eine Anhebung des Eurokurs bedeutet wieder höhere Importpreise bei gleichzeitig stagnierenden oder sinkenden Löhnen - und damit Kaufkraftverlust für die Konsumenten! Kaum ein Arbeitgeber welcher die Löhne gesenkt, oder die Arbeitsstunden infolge Eurokrise erhöht hat, wird diese Massnahmen wieder rückgängig machen, selbst wenn der Eurokurs steigt - nur naive Gewerkschafter + Politiker glauben das! Antworten
Ist der Druck der Wirtschaft schon wieder so gross, dass die SNB mit der Anhebung des Euro-Wechselkurses klein beigibt. Es darf doch nicht sein, dass die Schweiz auf diesen überbezahlten Euro sitzen bleibt, dies nur um die Machtgier der Wirtschaft zu stillen. Es gibt noch andere Baustellen in der Schweiz. Der Anstand gegenüber der Bevölkerung sollte immer noch gewahrt bleiben! Antworten
Die Leute, die behaupten der CHF sei so weit weg von der Kaufkrafparität in Höhe von 1.35, sind die gleichen, die behaupteten sie sei 2008/09 bei 1.50 gewesen. Und man muss kein Hellseher sein, um sich vorzustellen, dass sie 2013 durchaus auch bei 1.10 sein könnte. Was macht die SNB dann mit diesen tollen Euros? 10-15% abschreiben? Populistischem Druck aus der Bevölkerung verfallen ist suizidal. Antworten
Die Kaufkraftparität ist ein fauler Witz und reine SNB + Oekonomenpropaganda! War heute wieder mal im grenznahen Ausland + studierte einige Preise - sooo viel billiger als in der Schweiz, waren viele Waren jedoch nicht! Nicht wenige Produkte waren selbst mit 1:1 nicht günstiger als in der Schweiz! Nach meiner Berechnung liegt die Kaufkraftparität eher bei 1.05 - 1.10! So wird das Volk angelogen!
Aus den ökonomischen Verschiebungen, durchgeführt mittels unüberblickbaren Konstrukten und unter Ausschluss der Zivilgesellschaften, können wir unsere kommende Rolle als soziale Gesellschaft abschätzen. Es sieht danach aus, dass Lohnabhängige (internat.) nicht mehr darum herum kommen, Stellung zu beziehen. Antworten
Den Franken floaten zu lassen, wäre nicht zum ersten Mal das Beste. Aber da sind zu viele Partikularinteressen z.B von Economiesuisse, FDP-Klüngel und der russisch orientierten Toursimus-Branche. Regulierungen waren noch nie gut, insbesondere dann nicht, wenn sie von politisch infiltrierten Exponenten gehandhabt werden. Franken anbinden heisst Inflation! Das wird aber strikte verleugnet. Antworten
Dann schreiben Sie doch mal klar und deutlich, welchen Einfluss die "russische orientierte Toursimus-Branche" auf die Frankenstärke hat, ohne dass man das zwischen den Zeilen erahnen muss. Oder überfordert Sie das? Ist übrigens eine alte Masche, auf persönlichen Angriff und Diffamierung überzugehen, wenn man keine Argumente hat. Entlockt mir aber nur Mitleid.
Sie, Herr Ballmer, verstehen halt nicht, was zwischen den Zeilen zu lesen ist. Eine Frage der Intelligenz - möglicherweise. Man kann manchmal drei Dinge in einem Satz aussagen, sofern die Leserschaft dafür in der Lage ist. Ich weiss sehr wohl selber, dass einige Russen enorm viel Geld auf sich tragen - woher auch immer. Schon wieder überfordert? Meister Ballmer
Bezüglich der Russen ist Ihr Kommentar völlig daneben: erstens ist die Frankenstärke denjenigen Russen, die in der Schweiz Ferien machen, ziemlich egal, weil sie mehr als genug Geld haben. Zweitens beträgt der Anteil der Russen in der Tourismus-Branche gerade mal rund 2,5%. Das ist eine Grössenordnung, die keinerlei Einfluss ausübt.
Stimmt, Anbindung bedeutet Inflation und das hat zur Folge, dass das Geld, der Leute, an Wert verliert. Keine Anbindung bedeutet Abbau von Arbeitsplätzen, was die Leute trifft, die wenig Geld haben und arbeiten. Letztlich ist es also ein Trade-off zwischen Arbeitsplätzen und Erhalt des Geldwertes - ein Trade-off zwischen den Leuten, die Geld haben und denen die Arbeit haben.
Sollen Sie doch, ich hab mich schon mal eingedeckt, bei 1.2130 400.000 euros gekauft, nach unten abgesichert mit einem einsatz von rund 5000.- (FOREX). Warte gerne bis Dezember bis das Feuerwerk los geht :) wären dann bei einem Kurs von 1.35 lockere 52000.- Gewinn. Antworten
Die SNB kauft Euros mit Krediten der Geschäftsbanken. Falls das Eigenkapital der SNB ins Minus geht, werden ihr die Banken keinen Kredit mehr geben können und ihre Kredite an die SNB teilweise abschreiben müssen. Die SNB kann somit den Euro nicht weiter stützen und es werden viele Banken Konkurs gehen. Das wird noch viel mehr Arbeitslose geben, als Wellershoff befürchtet. Antworten
@Stefan Flüeler Und genau hier liegt der innerste Kern des Problems - die Unterscheidung zwischen Eigenkapital und Fremdkapital bzw. zwischen Vermögen und Schulden. Für einen Konsumenten stellen Banknoten Vermögen dar. Er kann damit Schulden zurückzahlen. Für die SNB hingegen sind sie Schulden. Durch Druck von Banknoten kann die SNB die Schulden nicht zurückzahlen, sondern sie vergrössert sie nur.
Banknoten sind Fremdkapital der SNB
@Stefan Flueler Nein - was erzählen Sie da? Banknoten sind Fremdkapital der SNB. Die SNB behauptet zwar auch, Banknoten seien Eigenkapital der SNB - aber die SNB weiss nicht, wovon sie spricht! Schauen Sie mal die Bilanz der SNB korrekt an! Dort sind Banknoten FK nicht EK. Dieser Fehler kann die Schweiz in den Abgrund reissen!!! Es ist Zeit, das einzusehen!!
@Marc Meyer: Ihre Annahme ist falsch. Die SNB kauft die Euros nicht mit Fremdmitteln, sondern mit eigenen Mitteln. Das kann sie problemlos, weil sie Geld aus dem Nichts erschaffen ("drucken") kann. Aus diesem Grund kann ihr eine Unterdeckung auch nichts anhaben. Als Notenbank bleibt sie auch dann handlungsfähig, wenn sie -zig Mia. Fr. Verluste aus ihren Fremdwährungspositionen erleiden würde.
Die SNB ist eine gefährliche Institution. Sie ist eine private AG, die Eidgenossenschaft hat NULL Aktien. Sie hat das Volksvermögen in Gold zu einem Sechstel des heutigen Preises verramscht! Bisher ist bekannt, dass sie mit Währungsspekulationen für rund 282 Milliarden Ramschwährungen (Euro, Dollars) gekauft hat, momentaner Verlust 50 Milliarden, Tendenz steigend. Wie werden EU-reif verschuldet. Antworten
Sehr geehrte Frau Kohn, fragen Sie lieber, woher das FED den Mut nimmt, die Leitzinsen über mehr als zwei Jahre auf 0% zu lassen und Geld aus der hohlen Luft zu drucken wie Sand am Meer! Niemand hier bestreitet, dass der CHF zusammen mit dem Euro und Dollar in den Abgrund gehen wird. Der "point of no return" ist längst überschritten. Machen wir eine Silberwährung! :)
Herr Gerber, Sie und manch andere halten EURO und DOLLAR also für Ramschwährungen. Woher nehmen Sie denn diesen Hochmut? Der EURO ist seit fast 10 Jahren nach innen stabil, nach aussen die Reservewährung Nr. 2 in der Welt und der EURO-Binnenmarkt genießt Planungssicherheit. Kommt runter vom hohen Roß, diese Kraftmeierei mit dem SFR ist lächerlich und Hochmut kommt vor dem Fall
100 % meine Meinung, Herr Gerber! Viele Kommentatoren hier schätzen die Lage wahrscheinlich ziemlich richtig ein. Warum sieht das der Bundesrat und das Parlament nicht? Ich bin fast am Verzweiflen.. :/
Haha, sie ist eine private AG mit UNBESCHRÄNKTEM Gelddruck-Recht. Schonmal eine AG gesehen, die das darf? Ferner ist sie eine STABILITÄTSORIENTIERTE AG, per gesetzlichem Auftrag.
Und sie macht KEINE Währungsspekulationen!!! Sie hat Reserven in verschiedenen Währungen und auch in Gold, wie jede andere Zentralbank auch.
Nicht alles der SVP nachplappern, die wiedermal Populismus ad absurdum betrieb
@S. Zürcher. Sie sind da wohl ein wenig optimistisch; aber Verlierer hat es sicher gegeben. Was glauben Sie, wer die Interventionen der SNB berappen darf, die schon seit längerer Zeit einen Riesenhaufen Geld umverteilt? Genau. Der wirkliche Verlierer ist der Schweizer Steuerzahler. Er bezahlt den SNB-Wahnwitz in gut versteckten Raten ab. Nutzen Sie mal mit dem LIK-Teuerungsrechner (z.B. 50 Jahre)
Ein "Klacks" gegenüber dem, was sie vorher gewonnen haben und in Zukunft - so ist zu befürchten - gewinnen werden.
Leider haben wir keine frei konvertierbare Währung mehr. Den Franken an den Euro zu binden, ist für mich ein Blödsinn. Der Schweizer Franken ist schliesslich keine Schrottwährung wie der Euro. Wenn der Euro dann richtig abstürzt möchte ich sehen, wieviel Geld die SNB verpulvert, um einen völlig illusorischen Wechselkurs zu halten. Ein realistischer Wechselkurs wäre im Moment ca. Fr. 1.10 ! Antworten
Nur schon der Gebrauch des Wortes "realistisch" mutet in der jetzigen Zeit höchst surreal an.
die nationalbank hat doch kein geld mehr um den franken nach oben zu manipulieren >> das heisst die nationalbank müsste neue franken drucken >> nur zu gunsten der exportindustrie >> für die enstehende entwertung / teurung müsste der normalverbraucher bezahlen >> und dazu wollen die gewerkschaften hand bieten -- zu diesem von U nach O umverteiler-prozess >>> eine schande Antworten
walther rudolph - was ist die Alternative? Sind die Konsequenzen in die andere Richtung etwa verträglich?
Gute Idee. Am besten unternimmt die SNB wirklich nichts. Wenn dann die Schweizer Exportwirtschaft am Ende ist, die Leute alle auf der Strasse sitzen und die Sozialkosten explodieren, spätestens dann wird sich das Ganze auch auf den Binnenmarkt auswirken.
Wenn die Wirtschaftsleitung dann um ein paar % tiefer ist, dann sind wir das neue Griechenland, das wird sicher lustig.
Der Franken unterliegt einer Teuerung von etwa 1%, der Euro von etwa 2.5%. Schon wenn man es bei er 1.20 Grenze belässt, vernichten wir die Stabilität unserer Währung, indem wir sie an eine schwächere koppeln. Die Grenze noch anheben? Ja sind wir etwa alle Winkelrieds, und opfern bereitwillig unsere Ersparnisse, solange es nur der Exportwirtschaft gut geht? Antworten
Herr Bachmann, das ist Theorie. In Wirklichkeit ist CH-Teuerung um 3-4% und Euro inzwischen >6%. In den letzten 1.5 Jahren hat Euro 30% an Wert verloren, das IST Inflation. Preise werden bald folgen. Überall auf der Welt werden falsche Teuerungsraten angegeben - damit es nicht zur Flucht aus dem Geldsystem kommt. Das Finanzsystem würde positive Verzinsung gar nicht mehr überleben. Es wird eng!
Wer kann den glauben das der Euro gerettet ist? Es wurde nur Zeit gekauft. Der Euro wird zu 100% untergehen.
Wenn die SNB den kauf dieses Bunten Europapier nicht stoppt, werden wir mit unserem Franken hinter her springen. Nicht auszudenken auf was wir zusteuern. Gesunder Menschenverstand reicht um dies zu verstehen.
Antworten
Herr Bär, wir sagen nicht, dass es die Schweiz nicht treffen würde, wenn der Euro zerbricht. Aber es ist leider Tatsache, dass man es nicht verhindern kann und daher die Katastrophe umso grösser wird für die CH (und auch die EU), wenn man sich auch noch an diese Schrottwährung kettet wie ein Gefangener. Das hat absolut gar nichts mehr mit freier Marktwirtschaft zu tun.
...den Sie ja anscheinend haben, ohne zu merken, dass im Falle eines Auseinanderbrechens des Euro-Paktes die umliegenden Volkswirtschaften schweren Schaden nehmen würden. Und mit Ihnen die stark vernetzte schweizerische Volkswirtschaft. Wie kurzsichtig und hämisch muss man eigentlich sein, sich an den Problemen anderer zu weiden!
Eine Eurountergrenze von 1.20 reicht vollkommen aus! Man stelle sich den Preishickhack vor, wenn die SNB nun plötzlich die Untergrenza auf 1.40 anheben würde. Detailhandelspreise wieder anheben, Stumpfsinn! Es gibt auch Unternehmen denen ein starker Franken hilft und auch dort gibt es Arbeitsplätze. Zudem wegen 10000 weniger Jobs braucht es kein Geschrei, weniger Zuwanderung nötig!! Antworten
Sie haben wohl die Meldungen die letzten 14 Tage nicht richtig verfolgt, da wurden alleine 5000 Arbeitsplätze abgebaut. Also nichts mit 10'000, die Warheit wird wohl zwischen 50'000 und 100'000 liegen, viel Vergnügen derALV und dem Staat. Aha, das sind ja wir Steuerzahler, Vorfreude auf saftige Steuererhöhungen.
Die Investoren würden eine höhere Untergrenze sicherlich testen. Ob die Nationalbank dies stemmen kann glaube ich nicht. Die Glaubwürdigkeit wäre dann für immer dahin und der Franken wandert in die Unendlichkeit. Ein Spiel mit dem Feuer, denn danach funktioniert nichts mehr. Antworten
Ich denke es geht nicht mehr primär um die Abschreckung der Investoren. Dies ist mit CHF 1.20 schon gewährleistet. Die Anhebung wäre tatsächlich sehr vorteilhaft für die Exportindustrie und klar, Spekulanten wären wohl endgültig abgeschreckt.
Verstehe nicht ganz Ihre Überzeugung dass die SNB eine neue Untergrenze nicht stemmen können sollte. Sie kann ja Geldschöpfung betreiben soviel sie will. Das Problem ist nur zu welchem Preis, aber können auf jeden Fall mit der eigenen Druckmaschiene. Es wäre einfach dumm dies dann auch zu tun.
Die SNB kauft jetzt für 100 Mia. EURO à 1.20. Der Kurs wird rapide ansteigen und sofort verkauft die SNB diese EURO für 1.40. Gewinn: 20 Mia. Anschliessend sofort Grenzen zumachen. Die Rezession fangen wir auf durch die Abschiebung von Ausländern (da haben wir noch eine Marge von 20%). Antworten
Frau Sempacher: Wirr? Wieso wirr? Einfach pragmatisch und erst noch eine nachhaltige Lösung. Könnt glatt von mir sein, dieser Vorschlag.
Schon etwas wirr, Ihr Konzept. Was bin ich froh, dass wir Fachleute mit kühlem Kopf in der SNB und Regierung haben und nicht Leute wie Sie!
Mir fällt bei all den Leserkommentaren auf: Es ist schon beeindruckend, wieviele Leute sich befähigt fühlen zu sagen , wie man diese schwerwiegenden Probleme richtig angeht. Ein Mangel an Selbstbewusstsein besteht jedenfalls nicht. Tragisch!
@ Stefan Keller,darum kann die SNB ja das Kursziel halten.das ist viel das stärker Signal an die Märkte,als eine weitere Anhebung.Was mich mehr wundert sind die Kommentare. Butterberge produzieren die Bauern ja dank ausländischem Kraftfutter,Stroh,Maschinen,Arbeitskräften u.s.w.
Merkt der Letzte,das der König nackt ist - Gute Nacht
enn alle Welt begriffen hat,dass der König nackt ist -
Jetzt sind sie wieder alle da die Euro-Schlechtreder und die SNB Basher. Tatsache ist, die 1.20 Grenze wurde nie wirklich getestet. Die SNB hätte ihre zu 1.20 gekauften Euros für 1.22-1.24 mit Gewinn verkaufen können. Seid solidarisch mit exportierenden KMUs und Tourismus, die laufen nicht weg wie Novartis. Antworten
@ Aberderhalden: Vergessen sie nicht die Mrd.-Beträge an € welche die SNB zu Fr. 1.40 und mehr gekauft hat, mit Gewinn kann Summa Sumarum die SNB zu aktuellen Kurse keine € verkaufen.
@Aberhalden: Sie werden - als Unternehmer, Kapitalist - dafür belohnt vorauszuschauen, nicht auf Lorbeeren auszuruhen. Es ist jetzt nicht der Staat, der für die Fehler in der Planung aufkommen muss. Ich würde in Ihrer Position wohl gleich argumentieren und die Hand hinstrecken. Aber man muss auch rational nachvollziehen warum der Staat nicht den Idealzustand wiederherstellen kann.
@Eichmann: Ja, man hätte etwas tun müssen. Das ist uns als Kleinstunternehmen jetzt auch klar. Aber das ging alles so schnell. Und so ging es vielen. Gewettet haben die wenigsten. Und es sprich ja niemand von den paradiesischen Zeiten von 1.65 und mehr. Sie helfen wohl lieber den Spekulanten. Real ist der Kurs niemals gerechtfertigt.
Die Schweiz, bzw. SNB zahlt für die Schwäche des Geschäftsmodelles dieser Firmen. Viele Unternehmen wissen, dass man sich natürlich hedgen muss gegen Währungsschwankungen, die es immer gab, immer geben wird. Jetzt aus Nettigkeit den Unternehmern, die profitiert haben, Vermögen aufbauen konnten, helfen um ihre Wette (!) auf den CHF rückgängig zu machen ist schlicht dumm. Lobbying lässt aber grüssen
Vergisst man nicht, dass über das ungelöste US-Schuldenproblem nochmals eine Welle auf uns zukommt? Die US-Staatsanleihen sind die Blase die noch platzen muss, dachte ich. Will die SNB wirklich mit dem Bleifuss Euro da stehen, wenn's soweit kommt? Unsere Exportwirtschaft wird so oder so 100'000 und nicht 10'000 Angestellte verlieren, wegen einer Rezession, Nachfrageschwund nicht der Währung. Antworten
@Roth: Export - Schauen Sie sich die Uhrenindustrie an. IWC Schaffhausen. Schweizer Produkt, Amerikaner hat Firma gegründet, exportiert fleissig. Gut für die Schweiz. Schauen Sie sich u-blox an: Ein innovatives Tech-Unternehmen, welches Wissen in der ganzen Welt in Produkte einbaut, etc.! Wir (als Staat) helfen den Unternehmen durch tiefe Steuern. Jetzt auch noch wie die Bauern subventionieren?
@Felix Eichmann:
Wenn jeder hierzulande nur im Binnenmarkt erfolgreich wäre (so wie Sie?), wäre unser Wohlstand nicht der, der er jetzt ist.
@Sonja Sempacher: Es gibt sicher Geschäftsmodelle und Firmen, die jetzt unverschuldet redimensioniert werden. Ich nehme an, das Produkt welches Sie herstellen, macht ein anderer im Ausland ähnlich gut wie Sie, und der profitiert jetzt. Sie haben bis jetzt profitiert. -- Aufgrund von Einzelfällen entscheiden ist, bei aller Sympathie für Sie und Ihr Unternehmen, langfristig sinnlos.
Ja die überhitzte Konjunktur legt sich von alleine, hat überhaupt nichts mit der
sogenannten Frankenstärke zu tun. Bei Aufwertung des Euros verliert nur der
einfache Sparer!
@Felx Eichmann: Wie wollen Sie denn in einem kleinen Familienbetrieb, der erfolgreich exportiert, hedgen? Das ist doch lächerlich. Es ist aber Tatsache das kleine und mittlere Firmen die Wirtschaft auch am Laufen halten. Was die SNB für uns KMU mit der 1.20 Grenze tut, ist wirklich gut und ich bin als Unternehmerin dankbar.
Sie haben das Recht.
Nichts wird sich ändern, wenn der Wechselkurs bis zu 1:40
Wieso nimmt man eigentlich die Frankenstärke nicht zum Anlass, vermehrt im Inland zu investieren? Das würde Inflation im Inland generieren und somit den Frankenkurs schwächen. Nur kurzfristig die Exportwirtschaft stützen kann doch keine Strategie sein! Zu starker Fokus auf Export führ zu Ungleichgewichten, siehe Deutschland und China, was die eigentliche Ursache der Probleme ist. Antworten
Sie weisen auf einen wichtigen Umstand hin. Der Franken stand auch deshalb zu stark im Fokus der ausländischen Anlageverwalter, weil wir unsere Sozialausgaben erfolgreich (zu viel) abgebaut haben. Da biss sich der Hund selbst in den Schwanz. Die gesparten Milliarden haben entwürdigte Behinderte und Arbeitslose geschaffen und ein bedrohte Exportwirtschaft. Dieser Teil kann Hildebrand nicht lösen
Dass die EU-Politiker keine Ahnung von Finanzpolitik haben, haben sie mit dem neuen Rettungsschirm bewiesen. Diese Hebelung (Leverage) wird Deutschland noch zum Verhängnis werden. Wie wollen die alle die Garantien nur einlösen, für die sie bürgen? No Chance!!! Ich würde sagen, die Warscheinlichkeit, dass Deutschland für die Garantien gerade stehen müssen liegt bei 75%! Gute Nacht EU!!!!! Antworten
Ich gehe auch davon aus das 100% eher der Realität entspricht...aber pssst, sie wollen doch das Vertrauen in die Finanzmärkte und Politiker wiederherstellen...
..mit Geld verprechen, das sie nicht haben, nein, besser, sie versichern Geld das selber versichert werden muss (oder wie hoch ist der Beitrag von Italien am Rettungsschirm?) hi hi
Ist ja klar, dass Schäuble das sagen muss! Sonst wäre er seinen Job los! Mir wär lieber es käme nicht zum Kollaps, aber jeder der nur etwas Verständnis von Mathematik und BWL/VLW hat, weiss dass diese Massnahme keine Probleme gelöst hat, sondern nur eine Zeitschinderei ist! Gemäss aussagen von Finanzexperten liegt die Ausfallwarscheinlichkeit zwischen 80 + 100%!
Da lehnen Sie sich aber weit aus dem Fenster, Herr Thoma. Immerhin bezeichnete Finanzminister Schäuble in einem Interview Gestern die Wahrscheinlichkeit einer Fälligkeit der Garantien auf "gegen 0"...und der wirds ja wissen. ;)
10 000 Jobs.... bei der Swissair sind mehr vernichtet worden und deswegen wird möglicherweise eine ganze Nation bestraft? Wenn diese Firmen, die wahrscheinlcih alle etwas produzieren, nicht wettbewerbsfähig sind, müssen sie mittelfristig sowieso über eine Produktionsverlagerung nachdenken. Mit der Untergrenze ist gar nichts erreicht worden. Volks- und Betriebswirtschaft lässt sich so nicht mischen Antworten
Wohl wahr:) Die lächerlichen 800Milliönchen vom Amman bringen nur psychologische Entlastung. Das Ganze ähnelt der sturen Milch- und Käsepreisunterstützung. Sorry Ihr da in Bern aber auch wenn sich die Exporteure bei Euch am Mittagessen einschleimen wird alles noch schlimmer. Früher oder später müssen sich Exporteure der realen Wirtschaftswelt anpassen. Das ist übrigens eine Stärke der CH:)
Wäre schön, wenn alles so einfach wäre! Schon diese Gedanken in diesem Artikel rufen doch schon wieder die Spekulanten auf den Plan. Hedges-Fonds und Devisenhändler wetzen doch schon wieder die Klingen! Solange die modernen Raubritter nicht hinter Gitter sind, ist höchste Vorsicht am Platze! Antworten
Ohne Exporte können die Importe nicht bezahlt werden, meine Dame. Ein überbewerte Währung leitet lediglich der Verschuldung Vorschub.
@Frau Minder: Heizöl, Energie, Halbfabrikate, Investitionsgüter, Nahrungsmittel, Tierfutter, Fahrzeuge, etc.etc., einfach alles was wir nicht selbst herstellen können/wollen.
Sollten die galaktischen Beträge an CHF welche nun gedruckt werden zu einer Inflation führen, dann viel Spass mit den Zinsen und Mieten - dies betrifft dann wohl >75 % der Bevölkerung.
Und Swatch kann mit CHF 1.20 leben. Warum die anderen nicht?
Diese Kursbindung ist die grösste Umverteilung in der Schweizergeschichte. Auf verlangen der Berügerlichen. Wie PARADOX!!!
ob wohl ich kein "Herr" bin fühle ich mich auch angesprochen. - Erklären Sie uns doch mal was Sie genau meinen? Wo bin ich als "normaler Mensch" denn besser bedient?
Ob sie besser bedient sind wenn der Kurs 1.20 bleibt und sie dafür keine Arbeit mehr haben, bezweifle ich. Die Arbeitslosenkasse ist dann auch bald leer und der Staat, sprich Steuerzahler muss die ganze Bürde tragen.
Der "Rettungsschirm" ist ein Instrument um Zeit zu gewinnen, der Euro wird zwangsläufig wieder unter Druck kommen und die SNB könnte dann Mühe haben den Franken bei/ über 1,20 zu halten .... Ohne eine klare Langfristperspektive ist es unklug die Interventionsgrenze anzuheben, es sei denn die Schweiz sei wirklich bereit das bis zu bitteren Ende durchzuhalten. Antworten
Habt ihr alle noch nicht gemerkt, dass die Oekonomen nicht wissen was sie tun? Hat jemals ein Oekonom die Verantwortung für den "Stuss" den er erzählte übernommen? Wenn NB die Limite auf 1.40 anhebt, geht der SFR mit dem Euro unter! Eine Teil-Lösung wäre den Euro-Haufen mit Gold zu abzusichern. Noch nie hat ein Land seine eigene Währung vernichtet! Die Schweiz will das erste Land sein! Antworten
Auch wenn Sie es nicht sehen oder verstehen, er hat recht. Man kann noch so gegen die Oekonomen schimpfen, diese sind kaum schuld an der Misere der Weltwirtschaft. Das sind eher die Politiker, die Geld ausgeben das sie nie haben (um wiedergewählt zu werden?) oder die Investoren, die totsichere Renditen bei null Risiko wollen, die dann von Mathematikern gemacht und KVlern verkauft werden.
Der Frankenkurs beruhte nicht mehr auf einem "freien Markt",sondern auf einem durch Rettungspakete aufgetürmten Zitronen-Sozialismus für marode Finanzinstitute,wobei in der Folge extreme Spekulation mit letzten verbleibenden Sicherheiten entstanden ist. Der Franken ist aber kein Gold. Es geht nicht um Vernichtung von realen Werten,sondern um Abbau der gefährlichen Papierblase in Schweizer Franken.
Nein, China macht das seit längerem. Ein starker Franken ist aufgrund unserer wirtschaftlichen Abhängigkeit vom Ausland und der kleinen Binnenwirtschaft Gift für die Wirtschaft. Die Schuldenberge in der EU sind bereits Tatsache, deshalb bringt absichern mit Gold gar nichts.
@ Herr Luternauer, was steht als Garantie hinter dem Schweizer Franken.Nach der Vernichtung der Industrie eigentlich nur noch Immobilien.Oder glaubt jemand überschüssige Schweine,Kartoffeln,Käse und Butterberge seien eine Wertanlage?Fällt nach dem Bankgeheimnis noch der Tourismus wird es kritisch für Schweizer Liegenschaften und dann werden aus Franken wieder Fränkli.
Eine weitere Anhebung führt kurzfristig zu einer MASSIVEN Inflation; die Schweiz lebt nämlich nicht nur vom Export sondern auch vom Import. Alle Nicht-Schweizer Produkte werden dann zwangsläufig massiv teurer. Die Lösung welche ALLEN helfen würde ist Direkthilfe an Schweizer Exporteure... Antworten
Und was passiert mit dem CHF, wenn der Euro abstürzt? Man sollte immer alle Möglichkeiten in Betracht ziehen. Aus meiner Sicht ist im Moment Silber und Gold am wenigsten absturzgefährdet, aber natürlich nur das, das man auch anfassen kann. ETF's sind leere Versprechungen, wie so vieles heutzutage... Antworten
Wie Sie richtig feststellen, ist der Euro gegenüber Silber und Gold am Abstürzen. Ebenso gegenüber dem Franken, bevor die SNB eingriff. Wenn nun der Franken von der SNB an den Euro angebunden wird, bedeutet das, dass alles, was in einer stabilen Währung (wie zB Gold) bezahlt werden muss, für Schweizer teurer wird. Inflation infolge angeworfener Notenpresse.
hat die SNB die Schweiz in die EU eingegliedert. UNGLAUBLICH, so lass sich Volksrechte umgehen und in der Schweiz hat kein Jurist das Rueckgrad dagegen vorzugehen. Uebrigens, die Schweiz hat ja auch nicht als der aelteste -demokratische- Staat ein Verfassungsgericht!! Denken, denken, denken, einfach nur ungeheurlich! Antworten
@Mueller : Man(n) kann exportieren ohne den Franken an den Euro zu binden.
Oder noch besser wieso nicht an den Dollar binden ?
Wenn ich persönlich entscheiden müsste zwischen dem Euro und "was anderem", dan wähle ich was anderes ;-)
Ich verstehe Ihren Kommentar nicht. Die Schweiz ist seit Dekaden wirtschaftlich abhängig vom Ausland. Mit der EU hat das gar nichts zu tun. Wenn wir das nicht wollen, müssen wir halt aufhören zu exportieren und uns ausschliesslich der Binnenwirtschaft zuwenden. Wollen Sie Ihren Reichtum aufgeben?
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