Wirtschaft

Diskussion

Zeit für eine Anhebung der Euro-Franken-Untergrenze?

Es war ein Coup, als die Nationalbank am 6. September den dramatischen Frankenanstieg stoppte. Laut Ökonom Klaus Wellershoff könnte bald ein weiterer Schritt folgen. Eines wird die SNB allerdings vermeiden. Mehr...

Von Matthias Chapman.

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103 Kommentare

Josef Kurath

31.10.2011, 08:31 Uhr
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Mich erstaunt es nicht, dass die erste Anhebung reibungslos verlief, denn bis jetzt wurde die Nationalbank vom Markt auch noch nicht richtig herausgefordert. Nur, wenn es einmal so weit ist – und da muss sich niemand etwas vormachen – dann ist unsere Nationalbank doch ein wenig zu untergewichtig um dem was entgegenzusetzen. Antworten


Marc Meyer

31.10.2011, 10:48 Uhr
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Chr. Blocher sagte am Fernsehen: "Wir sind in einem Krieg. Die SNB müsse Banknoten drucken. Darauf hat die SNB die Devisenmärkte mit einer Art "Blitzkrieg" überrumpelt. Die Grenzen eines Bliitzkrieges (Devisenfront) werden getestet weden - da hat die SNB gar keine Chance, da sie Euros hur solange kaufen kann wie ihr die Geschäftsbanken Kredit geben. Sobald EK minus ist gehen Banken aber konkurs.


Raphael M. Maiga

31.10.2011, 08:17 Uhr
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Eine weitere Anhebung der Untergrenze des Wechselkurs erachte ich als eine gefährliche Entscheidung für unsere Volkswirtschaft. Betrachtet man die Länder, welche ihre Währung an den US Dollar gekoppelt haben, so sind diese heute alle auf der Verliererstrasse, bzw. hätten eine wesentlich höhere Wertschöpfung ohne diese Anbindung. Dies sollte uns doch zu bedenken geben, ob dies sinnvoll ist. Antworten


Theo Urban

29.10.2011, 13:42 Uhr
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Mit wenigen Ausnahmen (SNB-Lobby, etc.) lauten die Kommentare bez Festlegung des CHF zu 1.20 kontra dem € skeptisch bis zur miserablen Machenschaft. Die Schweiz blutet mit Geldentwertung, Verlust der Geldautonomie, Gefährung des CH- Volksvermögens (inkl. Renten, etc.). SNB wird 50 % der €-Kaufkraft einbüssen, alles z.L. der CH-Einwohnerschaft.
Gescheite SNB-Spekulanten lest die Kommentare!
Antworten


Beat Reuteler

30.10.2011, 22:21 Uhr
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Ob Stirn runzeln oder lachen dominant wäre nach lesen dieser Kommentare weiss ich nciht. Zum Glück kümmert sich Hr. Hildebrand nicht um diese, er kann sie wohl kaum ernst nehmen. Mit der Kurs - Untergrenze hat die SNB das mögliche getan aber der Wechselkurs ist kein Wunschkonzert. Zum Glück hat weder A Meier noch die SVP die Kompetenz jene der SNB zu beschneiden. Das Debakel möchte ich nicht sehen


Florian Meier

28.10.2011, 23:35 Uhr
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Eine Anhebung der Untergrenze hätte für Euch Schweizer noch einen anderen grossen Vorteil. Ausländer wie ich würden die Schweiz dann wieder verlassen, da es sich im Vergleich zu den Einkommen in meiner Heimat sich nicht mehr lohnen würde, in der Schweiz zu arbeiten. Ich bin nur des Geldes wegen in die Schweiz gekommen und nicht weil ich Eure so herzige Art uns Deutschen gegenüber so schätze. Antworten


Dario Wyss

30.10.2011, 01:19 Uhr
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Noch besser wäre es gewesen, man Ihren Arbeitsvertrag in Euro abgeschlossen, als der Kurs noch bei 1.55 war. Sie kamen vermutlich damals in die Schweiz und haben vom nahenden Untergang des Euro profitiert. Ich hoffe nur, dass Sie Ihre Ersparnisse in Euro angelegt haben, denn nur dauraus kann ich mir Ihren belustigenden Frust verstehen. Viel Spass in der Schweiz.


Andreas Meier

28.10.2011, 22:50 Uhr
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Wo bleibt eigentlich die sonst immer lautstarke SVP die angeblich stets die Interessen des Volkes vertreten will? Jetzt wo es tatsächlich um das Volksvermögen + die Ersparnisse der Bürger geht - hört man rein gar nichs von dieser Partei! Der Parteipräsident der SVP sollte sich lieber darum kümmern die Kompetenzen der SNB per Verfassung massiv einzuschränken statt nutzlose Wahlanalyse zu betreiben! Antworten


andre steiner

28.10.2011, 21:19 Uhr
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Wer das “Gelddrucken” der Zentralbanken befürwortet, der befürwortet die niederträchtige Entwertung des Geldes. Geldentwertung bedeutet Entwertung der Ersparnisse und damit des Ertrages der gesamten darin steckenden Lebensarbeit der Menschen. Nur sehr wenige Menschen erkennen, dass es eine Form des Diebstahls an dem Geld und der Arbeit der Bürger ist. Antworten


Andreas Meier

28.10.2011, 19:45 Uhr
Melden 30 Empfehlung 0

Und das soll also die freie Marktwirtschaft sein, wie von Herrn Wellershoff immer wieder gepriesen und propagiert? Planwirtschaft wie in der Hochkultur des Kommunismus! Unternehmer können bei der SNB einfach einen Kurs wünschen und die SNB spielt Weihnachtsmann..;-) Die freie Marktwirtschaft ist so faktisch bankrott und die Oekonomen wie Herr Wellershoff offenbar am Ende mit ihrem Latein! Antworten


Rolf Schmid

28.10.2011, 17:35 Uhr
Melden 11 Empfehlung 0

Wenn ich die Preise im Ausland vergleiche müsste 1 Euro = 2 Schweizer Franken sein, damit die Kaufparität ungefähr gleich ist :-) Antworten


Felix Eichmann

28.10.2011, 17:18 Uhr
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Wenn ich das Bundeskässeli verwalten würde: Bauernsubventionen Jahr für Jahr um 25% reduzieren und den Sozialfällen unter den Unternehmern zur Verfügung stellen. Eventuell könnte man auch Bauern - auf Ihren weitläufigen Grundstücken - zwingen ein paar Asylanten zu beherbergen. Ich höre nämlich von mehr und mehr Leuten, besonders TG/ZH/SG, das Bauern mit Land massiv Geld machen! Antworten


Felix Kormann

28.10.2011, 17:16 Uhr
Melden 5 Empfehlung 0

Schafen wir den Mythos vom sicheren Hafen CH für Anleger ab und schon pendelt sich der Wechselkurs wieder ein auf die tatsächliche Kaufkraftparität zwischen € und SFR ein : 1 : 1,8.
Teilen Sie mal alle SFR-Preise (Konsumgüter, Mieten, Immobilien, Dienstleistungen) durch 1,8 und Sie werden in etwa das haben, was es auch in EURO-Land kostet.
Dann bräuchte es keine Schäüchen-Grenzgänger mehr
Antworten


Robert Fehlmann

31.10.2011, 09:14 Uhr
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Letzte Woche erlebt: ein aktuelles Computerprogramm kostet hier in der Schweiz Fr. 49.90. In Deutschland wurde es zu € 9.90 verkauft. Fazit: Hier entspricht einem Euro mehr als vier Franken!


Paul Gerber

28.10.2011, 16:47 Uhr
Melden 26 Empfehlung 0

Mit dem Vorwand, den Franken zu schwächen, stützt die SNB den Euro. Die SNB AG ist eingebunden in ein Netz von Zentralbanken, die in Privatbesitz sind, wie z.B. die US-Notenbank FED. Die SNB erhält ihre Anweisungen von Washington und Brüssel zum Kauf von Dollars und Euros oder zum Verkauf des Volksvermögens in Gold zu einem Sechstel des heutigen Marktpreises, wie vor Jahren auf Druck der USA. Antworten


Thomi Horath

28.10.2011, 19:20 Uhr
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Leider wissen das die wenigsten. :(


Felix Meier

28.10.2011, 16:44 Uhr
Melden 8 Empfehlung 0

Dann wären wir im Meilen-Schritt näher den Euro einzuführen.
Wann darf das Volk Abstimmen ob auf- oder abgewertet wird ?
Antworten


Sven Kaltenberger

28.10.2011, 16:21 Uhr
Melden 1 Empfehlung 0

Eigentlich schon, aber zuerst wird noch so richtig abgezockt !!! 1.40 wäre ein gutes Level , aber man traut sich nicht - wie halt so die konservativen Europäer halt so sind - nur kein Risiko, aber profitieren von allem Luxus.
Manche Entscheidungsträger müsste man behandeln wie rohe Eier. Und wie behandelt man rohe Eier? Man haut sie in die Pfanne. Naiv oder ?
Antworten


Andreas Meier

28.10.2011, 16:08 Uhr
Melden 20 Empfehlung 0

Eine Anhebung des Eurokurs bedeutet wieder höhere Importpreise bei gleichzeitig stagnierenden oder sinkenden Löhnen - und damit Kaufkraftverlust für die Konsumenten! Kaum ein Arbeitgeber welcher die Löhne gesenkt, oder die Arbeitsstunden infolge Eurokrise erhöht hat, wird diese Massnahmen wieder rückgängig machen, selbst wenn der Eurokurs steigt - nur naive Gewerkschafter + Politiker glauben das! Antworten


Carlo Schnydrig

28.10.2011, 16:02 Uhr
Melden 11 Empfehlung 0

Ist der Druck der Wirtschaft schon wieder so gross, dass die SNB mit der Anhebung des Euro-Wechselkurses klein beigibt. Es darf doch nicht sein, dass die Schweiz auf diesen überbezahlten Euro sitzen bleibt, dies nur um die Machtgier der Wirtschaft zu stillen. Es gibt noch andere Baustellen in der Schweiz. Der Anstand gegenüber der Bevölkerung sollte immer noch gewahrt bleiben! Antworten


Felix Eichmann

28.10.2011, 14:49 Uhr
Melden 14 Empfehlung 0

Die Leute, die behaupten der CHF sei so weit weg von der Kaufkrafparität in Höhe von 1.35, sind die gleichen, die behaupteten sie sei 2008/09 bei 1.50 gewesen. Und man muss kein Hellseher sein, um sich vorzustellen, dass sie 2013 durchaus auch bei 1.10 sein könnte. Was macht die SNB dann mit diesen tollen Euros? 10-15% abschreiben? Populistischem Druck aus der Bevölkerung verfallen ist suizidal. Antworten


Andreas Meier

28.10.2011, 17:45 Uhr
Melden 10 Empfehlung 0

Die Kaufkraftparität ist ein fauler Witz und reine SNB + Oekonomenpropaganda! War heute wieder mal im grenznahen Ausland + studierte einige Preise - sooo viel billiger als in der Schweiz, waren viele Waren jedoch nicht! Nicht wenige Produkte waren selbst mit 1:1 nicht günstiger als in der Schweiz! Nach meiner Berechnung liegt die Kaufkraftparität eher bei 1.05 - 1.10! So wird das Volk angelogen!


lora kamm

28.10.2011, 14:15 Uhr
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Aus den ökonomischen Verschiebungen, durchgeführt mittels unüberblickbaren Konstrukten und unter Ausschluss der Zivilgesellschaften, können wir unsere kommende Rolle als soziale Gesellschaft abschätzen. Es sieht danach aus, dass Lohnabhängige (internat.) nicht mehr darum herum kommen, Stellung zu beziehen. Antworten


Andy Wöllner

28.10.2011, 14:05 Uhr
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Den Franken floaten zu lassen, wäre nicht zum ersten Mal das Beste. Aber da sind zu viele Partikularinteressen z.B von Economiesuisse, FDP-Klüngel und der russisch orientierten Toursimus-Branche. Regulierungen waren noch nie gut, insbesondere dann nicht, wenn sie von politisch infiltrierten Exponenten gehandhabt werden. Franken anbinden heisst Inflation! Das wird aber strikte verleugnet. Antworten


Marcus Ballmer

28.10.2011, 15:41 Uhr
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Dann schreiben Sie doch mal klar und deutlich, welchen Einfluss die "russische orientierte Toursimus-Branche" auf die Frankenstärke hat, ohne dass man das zwischen den Zeilen erahnen muss. Oder überfordert Sie das? Ist übrigens eine alte Masche, auf persönlichen Angriff und Diffamierung überzugehen, wenn man keine Argumente hat. Entlockt mir aber nur Mitleid.


Andy Wöllner

28.10.2011, 15:15 Uhr
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Sie, Herr Ballmer, verstehen halt nicht, was zwischen den Zeilen zu lesen ist. Eine Frage der Intelligenz - möglicherweise. Man kann manchmal drei Dinge in einem Satz aussagen, sofern die Leserschaft dafür in der Lage ist. Ich weiss sehr wohl selber, dass einige Russen enorm viel Geld auf sich tragen - woher auch immer. Schon wieder überfordert? Meister Ballmer


Marcus Ballmer

28.10.2011, 14:46 Uhr
Melden 2 Empfehlung 0

Bezüglich der Russen ist Ihr Kommentar völlig daneben: erstens ist die Frankenstärke denjenigen Russen, die in der Schweiz Ferien machen, ziemlich egal, weil sie mehr als genug Geld haben. Zweitens beträgt der Anteil der Russen in der Tourismus-Branche gerade mal rund 2,5%. Das ist eine Grössenordnung, die keinerlei Einfluss ausübt.


peter meier

28.10.2011, 14:43 Uhr
Melden 2 Empfehlung 0

Stimmt, Anbindung bedeutet Inflation und das hat zur Folge, dass das Geld, der Leute, an Wert verliert. Keine Anbindung bedeutet Abbau von Arbeitsplätzen, was die Leute trifft, die wenig Geld haben und arbeiten. Letztlich ist es also ein Trade-off zwischen Arbeitsplätzen und Erhalt des Geldwertes - ein Trade-off zwischen den Leuten, die Geld haben und denen die Arbeit haben.


Josef Albisser

28.10.2011, 13:56 Uhr
Melden 19 Empfehlung 0

Zuerst die Währungsgewinne weitergeben und die Kartelle zerschlagen, dann hört der Ruf nach Frankenschwäche auf.Die Abzocke muss endlich aufhören,tagtäglich hört man von überhöhten Preisen in.der CH Antworten


Peter Staubli

28.10.2011, 13:52 Uhr
Melden 3 Empfehlung 0

Sollen Sie doch, ich hab mich schon mal eingedeckt, bei 1.2130 400.000 euros gekauft, nach unten abgesichert mit einem einsatz von rund 5000.- (FOREX). Warte gerne bis Dezember bis das Feuerwerk los geht :) wären dann bei einem Kurs von 1.35 lockere 52000.- Gewinn. Antworten


Marc Meyer

28.10.2011, 13:40 Uhr
Melden 13 Empfehlung 0

Die SNB kauft Euros mit Krediten der Geschäftsbanken. Falls das Eigenkapital der SNB ins Minus geht, werden ihr die Banken keinen Kredit mehr geben können und ihre Kredite an die SNB teilweise abschreiben müssen. Die SNB kann somit den Euro nicht weiter stützen und es werden viele Banken Konkurs gehen. Das wird noch viel mehr Arbeitslose geben, als Wellershoff befürchtet. Antworten


Marc Meyer

29.10.2011, 10:49 Uhr
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@Stefan Flüeler Und genau hier liegt der innerste Kern des Problems - die Unterscheidung zwischen Eigenkapital und Fremdkapital bzw. zwischen Vermögen und Schulden. Für einen Konsumenten stellen Banknoten Vermögen dar. Er kann damit Schulden zurückzahlen. Für die SNB hingegen sind sie Schulden. Durch Druck von Banknoten kann die SNB die Schulden nicht zurückzahlen, sondern sie vergrössert sie nur.


Marc Meyer

29.10.2011, 10:29 Uhr
Melden 1 Empfehlung 0

Banknoten sind Fremdkapital der SNB
@Stefan Flueler Nein - was erzählen Sie da? Banknoten sind Fremdkapital der SNB. Die SNB behauptet zwar auch, Banknoten seien Eigenkapital der SNB - aber die SNB weiss nicht, wovon sie spricht! Schauen Sie mal die Bilanz der SNB korrekt an! Dort sind Banknoten FK nicht EK. Dieser Fehler kann die Schweiz in den Abgrund reissen!!! Es ist Zeit, das einzusehen!!


Stefan Flüeler

28.10.2011, 22:21 Uhr
Melden 2 Empfehlung 0

@Marc Meyer: Ihre Annahme ist falsch. Die SNB kauft die Euros nicht mit Fremdmitteln, sondern mit eigenen Mitteln. Das kann sie problemlos, weil sie Geld aus dem Nichts erschaffen ("drucken") kann. Aus diesem Grund kann ihr eine Unterdeckung auch nichts anhaben. Als Notenbank bleibt sie auch dann handlungsfähig, wenn sie -zig Mia. Fr. Verluste aus ihren Fremdwährungspositionen erleiden würde.


nico cazzetig

28.10.2011, 13:25 Uhr
Melden 6 Empfehlung 0

wir sehen einen europäischen - frühling ... wegen solchem mumpitz werden in dieser oder anderen branchen auch keine arbeitsplätze erhalten. schöne grüsse aus asien. Antworten


Paul Gerber

28.10.2011, 13:20 Uhr
Melden 44 Empfehlung 0

Die SNB ist eine gefährliche Institution. Sie ist eine private AG, die Eidgenossenschaft hat NULL Aktien. Sie hat das Volksvermögen in Gold zu einem Sechstel des heutigen Preises verramscht! Bisher ist bekannt, dass sie mit Währungsspekulationen für rund 282 Milliarden Ramschwährungen (Euro, Dollars) gekauft hat, momentaner Verlust 50 Milliarden, Tendenz steigend. Wie werden EU-reif verschuldet. Antworten


Thomi Horath

28.10.2011, 18:12 Uhr
Melden 1 Empfehlung 0

Sehr geehrte Frau Kohn, fragen Sie lieber, woher das FED den Mut nimmt, die Leitzinsen über mehr als zwei Jahre auf 0% zu lassen und Geld aus der hohlen Luft zu drucken wie Sand am Meer! Niemand hier bestreitet, dass der CHF zusammen mit dem Euro und Dollar in den Abgrund gehen wird. Der "point of no return" ist längst überschritten. Machen wir eine Silberwährung! :)


Kerstin Kohn

28.10.2011, 17:03 Uhr
Melden 5 Empfehlung 0

Herr Gerber, Sie und manch andere halten EURO und DOLLAR also für Ramschwährungen. Woher nehmen Sie denn diesen Hochmut? Der EURO ist seit fast 10 Jahren nach innen stabil, nach aussen die Reservewährung Nr. 2 in der Welt und der EURO-Binnenmarkt genießt Planungssicherheit. Kommt runter vom hohen Roß, diese Kraftmeierei mit dem SFR ist lächerlich und Hochmut kommt vor dem Fall


Thomi Horath

28.10.2011, 15:10 Uhr
Melden 2 Empfehlung 0

100 % meine Meinung, Herr Gerber! Viele Kommentatoren hier schätzen die Lage wahrscheinlich ziemlich richtig ein. Warum sieht das der Bundesrat und das Parlament nicht? Ich bin fast am Verzweiflen.. :/


Dan Wunderli

28.10.2011, 14:55 Uhr
Melden 5 Empfehlung 0

Haha, sie ist eine private AG mit UNBESCHRÄNKTEM Gelddruck-Recht. Schonmal eine AG gesehen, die das darf? Ferner ist sie eine STABILITÄTSORIENTIERTE AG, per gesetzlichem Auftrag.
Und sie macht KEINE Währungsspekulationen!!! Sie hat Reserven in verschiedenen Währungen und auch in Gold, wie jede andere Zentralbank auch.
Nicht alles der SVP nachplappern, die wiedermal Populismus ad absurdum betrieb


Silvio Zürcher

28.10.2011, 13:12 Uhr
Melden 17 Empfehlung 0

Am 6. September hat die internazionale und nationale Spekulation MILLIARDEN verloren ! Antworten


Hans Kohler

28.10.2011, 15:57 Uhr
Melden 2 Empfehlung 0

@S. Zürcher. Sie sind da wohl ein wenig optimistisch; aber Verlierer hat es sicher gegeben. Was glauben Sie, wer die Interventionen der SNB berappen darf, die schon seit längerer Zeit einen Riesenhaufen Geld umverteilt? Genau. Der wirkliche Verlierer ist der Schweizer Steuerzahler. Er bezahlt den SNB-Wahnwitz in gut versteckten Raten ab. Nutzen Sie mal mit dem LIK-Teuerungsrechner (z.B. 50 Jahre)


Marc Meyer

28.10.2011, 14:05 Uhr
Melden 2 Empfehlung 0

Ein "Klacks" gegenüber dem, was sie vorher gewonnen haben und in Zukunft - so ist zu befürchten - gewinnen werden.


Alexander Dominguez

28.10.2011, 13:03 Uhr
Melden 72 Empfehlung 0

Leider haben wir keine frei konvertierbare Währung mehr. Den Franken an den Euro zu binden, ist für mich ein Blödsinn. Der Schweizer Franken ist schliesslich keine Schrottwährung wie der Euro. Wenn der Euro dann richtig abstürzt möchte ich sehen, wieviel Geld die SNB verpulvert, um einen völlig illusorischen Wechselkurs zu halten. Ein realistischer Wechselkurs wäre im Moment ca. Fr. 1.10 ! Antworten


Andreas Meier

28.10.2011, 15:19 Uhr
Melden 4 Empfehlung 0

Nur schon der Gebrauch des Wortes "realistisch" mutet in der jetzigen Zeit höchst surreal an.


bruno - walther rudolph

28.10.2011, 12:42 Uhr
Melden 65 Empfehlung 0

die nationalbank hat doch kein geld mehr um den franken nach oben zu manipulieren >> das heisst die nationalbank müsste neue franken drucken >> nur zu gunsten der exportindustrie >> für die enstehende entwertung / teurung müsste der normalverbraucher bezahlen >> und dazu wollen die gewerkschaften hand bieten -- zu diesem von U nach O umverteiler-prozess >>> eine schande Antworten


daniel keller

28.10.2011, 15:35 Uhr
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walther rudolph - was ist die Alternative? Sind die Konsequenzen in die andere Richtung etwa verträglich?


Peter Stauffacher

28.10.2011, 13:17 Uhr
Melden 7 Empfehlung 0

Gute Idee. Am besten unternimmt die SNB wirklich nichts. Wenn dann die Schweizer Exportwirtschaft am Ende ist, die Leute alle auf der Strasse sitzen und die Sozialkosten explodieren, spätestens dann wird sich das Ganze auch auf den Binnenmarkt auswirken.
Wenn die Wirtschaftsleitung dann um ein paar % tiefer ist, dann sind wir das neue Griechenland, das wird sicher lustig.


Dieter Bachmann

28.10.2011, 12:41 Uhr
Melden 72 Empfehlung 0

Der Franken unterliegt einer Teuerung von etwa 1%, der Euro von etwa 2.5%. Schon wenn man es bei er 1.20 Grenze belässt, vernichten wir die Stabilität unserer Währung, indem wir sie an eine schwächere koppeln. Die Grenze noch anheben? Ja sind wir etwa alle Winkelrieds, und opfern bereitwillig unsere Ersparnisse, solange es nur der Exportwirtschaft gut geht? Antworten


Andreas Konz

28.10.2011, 13:06 Uhr
Melden 20 Empfehlung 0

Herr Bachmann, das ist Theorie. In Wirklichkeit ist CH-Teuerung um 3-4% und Euro inzwischen >6%. In den letzten 1.5 Jahren hat Euro 30% an Wert verloren, das IST Inflation. Preise werden bald folgen. Überall auf der Welt werden falsche Teuerungsraten angegeben - damit es nicht zur Flucht aus dem Geldsystem kommt. Das Finanzsystem würde positive Verzinsung gar nicht mehr überleben. Es wird eng!


urs bauer

28.10.2011, 12:34 Uhr
Melden 43 Empfehlung 0

Wer kann den glauben das der Euro gerettet ist? Es wurde nur Zeit gekauft. Der Euro wird zu 100% untergehen.
Wenn die SNB den kauf dieses Bunten Europapier nicht stoppt, werden wir mit unserem Franken hinter her springen. Nicht auszudenken auf was wir zusteuern. Gesunder Menschenverstand reicht um dies zu verstehen.
Antworten


Thomi Horath

28.10.2011, 15:19 Uhr
Melden 2 Empfehlung 0

Herr Bär, wir sagen nicht, dass es die Schweiz nicht treffen würde, wenn der Euro zerbricht. Aber es ist leider Tatsache, dass man es nicht verhindern kann und daher die Katastrophe umso grösser wird für die CH (und auch die EU), wenn man sich auch noch an diese Schrottwährung kettet wie ein Gefangener. Das hat absolut gar nichts mehr mit freier Marktwirtschaft zu tun.


Walter Bär

28.10.2011, 13:14 Uhr
Melden 13 Empfehlung 0

...den Sie ja anscheinend haben, ohne zu merken, dass im Falle eines Auseinanderbrechens des Euro-Paktes die umliegenden Volkswirtschaften schweren Schaden nehmen würden. Und mit Ihnen die stark vernetzte schweizerische Volkswirtschaft. Wie kurzsichtig und hämisch muss man eigentlich sein, sich an den Problemen anderer zu weiden!


Stefan Keller

28.10.2011, 12:31 Uhr
Melden 83 Empfehlung 0

Eine Eurountergrenze von 1.20 reicht vollkommen aus! Man stelle sich den Preishickhack vor, wenn die SNB nun plötzlich die Untergrenza auf 1.40 anheben würde. Detailhandelspreise wieder anheben, Stumpfsinn! Es gibt auch Unternehmen denen ein starker Franken hilft und auch dort gibt es Arbeitsplätze. Zudem wegen 10000 weniger Jobs braucht es kein Geschrei, weniger Zuwanderung nötig!! Antworten


Urs Wälchli

28.10.2011, 12:52 Uhr
Melden 9 Empfehlung 0

Sie haben wohl die Meldungen die letzten 14 Tage nicht richtig verfolgt, da wurden alleine 5000 Arbeitsplätze abgebaut. Also nichts mit 10'000, die Warheit wird wohl zwischen 50'000 und 100'000 liegen, viel Vergnügen derALV und dem Staat. Aha, das sind ja wir Steuerzahler, Vorfreude auf saftige Steuererhöhungen.


georg kopp

28.10.2011, 12:27 Uhr
Melden 10 Empfehlung 0

Die Investoren würden eine höhere Untergrenze sicherlich testen. Ob die Nationalbank dies stemmen kann glaube ich nicht. Die Glaubwürdigkeit wäre dann für immer dahin und der Franken wandert in die Unendlichkeit. Ein Spiel mit dem Feuer, denn danach funktioniert nichts mehr. Antworten


daniel keller

28.10.2011, 14:39 Uhr
Melden 1 Empfehlung 0

Ich denke es geht nicht mehr primär um die Abschreckung der Investoren. Dies ist mit CHF 1.20 schon gewährleistet. Die Anhebung wäre tatsächlich sehr vorteilhaft für die Exportindustrie und klar, Spekulanten wären wohl endgültig abgeschreckt.


Richard Kunz

28.10.2011, 14:05 Uhr
Melden

Verstehe nicht ganz Ihre Überzeugung dass die SNB eine neue Untergrenze nicht stemmen können sollte. Sie kann ja Geldschöpfung betreiben soviel sie will. Das Problem ist nur zu welchem Preis, aber können auf jeden Fall mit der eigenen Druckmaschiene. Es wäre einfach dumm dies dann auch zu tun.


Enrico Veritas

28.10.2011, 12:26 Uhr
Melden 29 Empfehlung 0

Die SNB kauft jetzt für 100 Mia. EURO à 1.20. Der Kurs wird rapide ansteigen und sofort verkauft die SNB diese EURO für 1.40. Gewinn: 20 Mia. Anschliessend sofort Grenzen zumachen. Die Rezession fangen wir auf durch die Abschiebung von Ausländern (da haben wir noch eine Marge von 20%). Antworten


Peter Don KIeti

28.10.2011, 12:49 Uhr
Melden 4 Empfehlung 0

Frau Sempacher: Wirr? Wieso wirr? Einfach pragmatisch und erst noch eine nachhaltige Lösung. Könnt glatt von mir sein, dieser Vorschlag.


Sonja Sempacher

28.10.2011, 12:39 Uhr
Melden 23 Empfehlung 0

Schon etwas wirr, Ihr Konzept. Was bin ich froh, dass wir Fachleute mit kühlem Kopf in der SNB und Regierung haben und nicht Leute wie Sie!
Mir fällt bei all den Leserkommentaren auf: Es ist schon beeindruckend, wieviele Leute sich befähigt fühlen zu sagen , wie man diese schwerwiegenden Probleme richtig angeht. Ein Mangel an Selbstbewusstsein besteht jedenfalls nicht. Tragisch!


Stefan Keller

28.10.2011, 12:37 Uhr
Melden 7 Empfehlung 0

@Andreas Willy Das ist ja toll!!! Dann brauchen wir gar nichts zu tun, das Ganze wird sich automatisch selber regeln und der Franken zum Fränkli... Vielleicht kann man danach sogar den Butterberg verkaufen.. wer weiss. Antworten


Andreas Willy Rothenbühler

28.10.2011, 13:07 Uhr
Melden 3 Empfehlung 0

@ Stefan Keller,darum kann die SNB ja das Kursziel halten.das ist viel das stärker Signal an die Märkte,als eine weitere Anhebung.Was mich mehr wundert sind die Kommentare. Butterberge produzieren die Bauern ja dank ausländischem Kraftfutter,Stroh,Maschinen,Arbeitskräften u.s.w.
Merkt der Letzte,das der König nackt ist - Gute Nacht
enn alle Welt begriffen hat,dass der König nackt ist -


Thomas Abderhalden

28.10.2011, 12:18 Uhr
Melden 12 Empfehlung 0

Jetzt sind sie wieder alle da die Euro-Schlechtreder und die SNB Basher. Tatsache ist, die 1.20 Grenze wurde nie wirklich getestet. Die SNB hätte ihre zu 1.20 gekauften Euros für 1.22-1.24 mit Gewinn verkaufen können. Seid solidarisch mit exportierenden KMUs und Tourismus, die laufen nicht weg wie Novartis. Antworten


Hans Meier

28.10.2011, 14:00 Uhr
Melden 3 Empfehlung 0

@ Aberderhalden: Vergessen sie nicht die Mrd.-Beträge an € welche die SNB zu Fr. 1.40 und mehr gekauft hat, mit Gewinn kann Summa Sumarum die SNB zu aktuellen Kurse keine € verkaufen.


Felix Eichmann

28.10.2011, 13:19 Uhr
Melden 6 Empfehlung 0

@Aberhalden: Sie werden - als Unternehmer, Kapitalist - dafür belohnt vorauszuschauen, nicht auf Lorbeeren auszuruhen. Es ist jetzt nicht der Staat, der für die Fehler in der Planung aufkommen muss. Ich würde in Ihrer Position wohl gleich argumentieren und die Hand hinstrecken. Aber man muss auch rational nachvollziehen warum der Staat nicht den Idealzustand wiederherstellen kann.


Thomas Abderhalden

28.10.2011, 12:44 Uhr
Melden 2 Empfehlung 0

@Eichmann: Ja, man hätte etwas tun müssen. Das ist uns als Kleinstunternehmen jetzt auch klar. Aber das ging alles so schnell. Und so ging es vielen. Gewettet haben die wenigsten. Und es sprich ja niemand von den paradiesischen Zeiten von 1.65 und mehr. Sie helfen wohl lieber den Spekulanten. Real ist der Kurs niemals gerechtfertigt.


Felix Eichmann

28.10.2011, 12:23 Uhr
Melden 25 Empfehlung 0

Die Schweiz, bzw. SNB zahlt für die Schwäche des Geschäftsmodelles dieser Firmen. Viele Unternehmen wissen, dass man sich natürlich hedgen muss gegen Währungsschwankungen, die es immer gab, immer geben wird. Jetzt aus Nettigkeit den Unternehmern, die profitiert haben, Vermögen aufbauen konnten, helfen um ihre Wette (!) auf den CHF rückgängig zu machen ist schlicht dumm. Lobbying lässt aber grüssen


Felix Eichmann

28.10.2011, 12:08 Uhr
Melden 29 Empfehlung 0

Vergisst man nicht, dass über das ungelöste US-Schuldenproblem nochmals eine Welle auf uns zukommt? Die US-Staatsanleihen sind die Blase die noch platzen muss, dachte ich. Will die SNB wirklich mit dem Bleifuss Euro da stehen, wenn's soweit kommt? Unsere Exportwirtschaft wird so oder so 100'000 und nicht 10'000 Angestellte verlieren, wegen einer Rezession, Nachfrageschwund nicht der Währung. Antworten


Felix Eichmann

28.10.2011, 13:56 Uhr
Melden 1 Empfehlung 0

@Roth: Export - Schauen Sie sich die Uhrenindustrie an. IWC Schaffhausen. Schweizer Produkt, Amerikaner hat Firma gegründet, exportiert fleissig. Gut für die Schweiz. Schauen Sie sich u-blox an: Ein innovatives Tech-Unternehmen, welches Wissen in der ganzen Welt in Produkte einbaut, etc.! Wir (als Staat) helfen den Unternehmen durch tiefe Steuern. Jetzt auch noch wie die Bauern subventionieren?


Richard Roth

28.10.2011, 13:40 Uhr
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@Felix Eichmann:
Wenn jeder hierzulande nur im Binnenmarkt erfolgreich wäre (so wie Sie?), wäre unser Wohlstand nicht der, der er jetzt ist.


Felix Eichmann

28.10.2011, 13:08 Uhr
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@Sonja Sempacher: Es gibt sicher Geschäftsmodelle und Firmen, die jetzt unverschuldet redimensioniert werden. Ich nehme an, das Produkt welches Sie herstellen, macht ein anderer im Ausland ähnlich gut wie Sie, und der profitiert jetzt. Sie haben bis jetzt profitiert. -- Aufgrund von Einzelfällen entscheiden ist, bei aller Sympathie für Sie und Ihr Unternehmen, langfristig sinnlos.


Kurt Hauser

28.10.2011, 12:46 Uhr
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Ja die überhitzte Konjunktur legt sich von alleine, hat überhaupt nichts mit der
sogenannten Frankenstärke zu tun. Bei Aufwertung des Euros verliert nur der
einfache Sparer!


Sonja Sempacher

28.10.2011, 12:44 Uhr
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@Felx Eichmann: Wie wollen Sie denn in einem kleinen Familienbetrieb, der erfolgreich exportiert, hedgen? Das ist doch lächerlich. Es ist aber Tatsache das kleine und mittlere Firmen die Wirtschaft auch am Laufen halten. Was die SNB für uns KMU mit der 1.20 Grenze tut, ist wirklich gut und ich bin als Unternehmerin dankbar.


Mate Colak

28.10.2011, 12:29 Uhr
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Sie haben das Recht.
Nichts wird sich ändern, wenn der Wechselkurs bis zu 1:40


Beat Graf

28.10.2011, 12:03 Uhr
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Was heisst hier Arbeirtsplätze sichern. Entlassungen folgen sowieso, auch wenn der Euro um CHF 1.50 sein würde. Novartis lässt grüssen. Sie können's nicht lassen. Antworten


David Aeberli

28.10.2011, 11:59 Uhr
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Wieso nimmt man eigentlich die Frankenstärke nicht zum Anlass, vermehrt im Inland zu investieren? Das würde Inflation im Inland generieren und somit den Frankenkurs schwächen. Nur kurzfristig die Exportwirtschaft stützen kann doch keine Strategie sein! Zu starker Fokus auf Export führ zu Ungleichgewichten, siehe Deutschland und China, was die eigentliche Ursache der Probleme ist. Antworten


Andres Müller

28.10.2011, 12:33 Uhr
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Sie weisen auf einen wichtigen Umstand hin. Der Franken stand auch deshalb zu stark im Fokus der ausländischen Anlageverwalter, weil wir unsere Sozialausgaben erfolgreich (zu viel) abgebaut haben. Da biss sich der Hund selbst in den Schwanz. Die gesparten Milliarden haben entwürdigte Behinderte und Arbeitslose geschaffen und ein bedrohte Exportwirtschaft. Dieser Teil kann Hildebrand nicht lösen


Felix Thoma

28.10.2011, 12:07 Uhr
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Dass die EU-Politiker keine Ahnung von Finanzpolitik haben, haben sie mit dem neuen Rettungsschirm bewiesen. Diese Hebelung (Leverage) wird Deutschland noch zum Verhängnis werden. Wie wollen die alle die Garantien nur einlösen, für die sie bürgen? No Chance!!! Ich würde sagen, die Warscheinlichkeit, dass Deutschland für die Garantien gerade stehen müssen liegt bei 75%! Gute Nacht EU!!!!! Antworten


Patrick Widmer

28.10.2011, 16:08 Uhr
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Ich gehe auch davon aus das 100% eher der Realität entspricht...aber pssst, sie wollen doch das Vertrauen in die Finanzmärkte und Politiker wiederherstellen...
..mit Geld verprechen, das sie nicht haben, nein, besser, sie versichern Geld das selber versichert werden muss (oder wie hoch ist der Beitrag von Italien am Rettungsschirm?) hi hi


Felix Thoma

28.10.2011, 14:04 Uhr
Melden 4 Empfehlung 0

Ist ja klar, dass Schäuble das sagen muss! Sonst wäre er seinen Job los! Mir wär lieber es käme nicht zum Kollaps, aber jeder der nur etwas Verständnis von Mathematik und BWL/VLW hat, weiss dass diese Massnahme keine Probleme gelöst hat, sondern nur eine Zeitschinderei ist! Gemäss aussagen von Finanzexperten liegt die Ausfallwarscheinlichkeit zwischen 80 + 100%!


Patrick Widmer

28.10.2011, 13:40 Uhr
Melden 2 Empfehlung 0

Da lehnen Sie sich aber weit aus dem Fenster, Herr Thoma. Immerhin bezeichnete Finanzminister Schäuble in einem Interview Gestern die Wahrscheinlichkeit einer Fälligkeit der Garantien auf "gegen 0"...und der wirds ja wissen. ;)


Christoph Geiser

28.10.2011, 11:57 Uhr
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10 000 Jobs.... bei der Swissair sind mehr vernichtet worden und deswegen wird möglicherweise eine ganze Nation bestraft? Wenn diese Firmen, die wahrscheinlcih alle etwas produzieren, nicht wettbewerbsfähig sind, müssen sie mittelfristig sowieso über eine Produktionsverlagerung nachdenken. Mit der Untergrenze ist gar nichts erreicht worden. Volks- und Betriebswirtschaft lässt sich so nicht mischen Antworten


Heiri Gasser

28.10.2011, 12:48 Uhr
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Wohl wahr:) Die lächerlichen 800Milliönchen vom Amman bringen nur psychologische Entlastung. Das Ganze ähnelt der sturen Milch- und Käsepreisunterstützung. Sorry Ihr da in Bern aber auch wenn sich die Exporteure bei Euch am Mittagessen einschleimen wird alles noch schlimmer. Früher oder später müssen sich Exporteure der realen Wirtschaftswelt anpassen. Das ist übrigens eine Stärke der CH:)


Hansueli Zürcher

28.10.2011, 11:54 Uhr
Melden 5 Empfehlung 0

Wäre schön, wenn alles so einfach wäre! Schon diese Gedanken in diesem Artikel rufen doch schon wieder die Spekulanten auf den Plan. Hedges-Fonds und Devisenhändler wetzen doch schon wieder die Klingen! Solange die modernen Raubritter nicht hinter Gitter sind, ist höchste Vorsicht am Platze! Antworten


Mischa Ramseier

28.10.2011, 11:43 Uhr
Melden 56 Empfehlung 0

Leider meine Herren gibt es nicht nur den export....
Viele Normale Leute sind mit dem 1.20 Kurs besser bedient.
Antworten


Matthias Vogelsanger

28.10.2011, 12:14 Uhr
Melden

Ohne Exporte können die Importe nicht bezahlt werden, meine Dame. Ein überbewerte Währung leitet lediglich der Verschuldung Vorschub.


Peter Don Kleti

28.10.2011, 12:13 Uhr
Melden 18 Empfehlung 0

@Frau Minder: Heizöl, Energie, Halbfabrikate, Investitionsgüter, Nahrungsmittel, Tierfutter, Fahrzeuge, etc.etc., einfach alles was wir nicht selbst herstellen können/wollen.
Sollten die galaktischen Beträge an CHF welche nun gedruckt werden zu einer Inflation führen, dann viel Spass mit den Zinsen und Mieten - dies betrifft dann wohl >75 % der Bevölkerung.


Peter Meister

28.10.2011, 12:05 Uhr
Melden 20 Empfehlung 0

Und Swatch kann mit CHF 1.20 leben. Warum die anderen nicht?
Diese Kursbindung ist die grösste Umverteilung in der Schweizergeschichte. Auf verlangen der Berügerlichen. Wie PARADOX!!!


Pia Minder

28.10.2011, 12:02 Uhr
Melden 2 Empfehlung 0

ob wohl ich kein "Herr" bin fühle ich mich auch angesprochen. - Erklären Sie uns doch mal was Sie genau meinen? Wo bin ich als "normaler Mensch" denn besser bedient?


Urs Wälchli

28.10.2011, 12:16 Uhr
Melden 2 Empfehlung 0

Ob sie besser bedient sind wenn der Kurs 1.20 bleibt und sie dafür keine Arbeit mehr haben, bezweifle ich. Die Arbeitslosenkasse ist dann auch bald leer und der Staat, sprich Steuerzahler muss die ganze Bürde tragen.


Arne Tvedt

28.10.2011, 11:46 Uhr
Melden 57 Empfehlung 0

Der "Rettungsschirm" ist ein Instrument um Zeit zu gewinnen, der Euro wird zwangsläufig wieder unter Druck kommen und die SNB könnte dann Mühe haben den Franken bei/ über 1,20 zu halten .... Ohne eine klare Langfristperspektive ist es unklug die Interventionsgrenze anzuheben, es sei denn die Schweiz sei wirklich bereit das bis zu bitteren Ende durchzuhalten. Antworten


Hans Otto Luternauer

28.10.2011, 11:46 Uhr
Melden 81 Empfehlung 0

Habt ihr alle noch nicht gemerkt, dass die Oekonomen nicht wissen was sie tun? Hat jemals ein Oekonom die Verantwortung für den "Stuss" den er erzählte übernommen? Wenn NB die Limite auf 1.40 anhebt, geht der SFR mit dem Euro unter! Eine Teil-Lösung wäre den Euro-Haufen mit Gold zu abzusichern. Noch nie hat ein Land seine eigene Währung vernichtet! Die Schweiz will das erste Land sein! Antworten


Rolf Schnebeli

28.10.2011, 13:24 Uhr
Melden 2 Empfehlung 0

Auch wenn Sie es nicht sehen oder verstehen, er hat recht. Man kann noch so gegen die Oekonomen schimpfen, diese sind kaum schuld an der Misere der Weltwirtschaft. Das sind eher die Politiker, die Geld ausgeben das sie nie haben (um wiedergewählt zu werden?) oder die Investoren, die totsichere Renditen bei null Risiko wollen, die dann von Mathematikern gemacht und KVlern verkauft werden.


Andres Müller

28.10.2011, 12:24 Uhr
Melden 4 Empfehlung 0

Der Frankenkurs beruhte nicht mehr auf einem "freien Markt",sondern auf einem durch Rettungspakete aufgetürmten Zitronen-Sozialismus für marode Finanzinstitute,wobei in der Folge extreme Spekulation mit letzten verbleibenden Sicherheiten entstanden ist. Der Franken ist aber kein Gold. Es geht nicht um Vernichtung von realen Werten,sondern um Abbau der gefährlichen Papierblase in Schweizer Franken.


Martin Mueller

28.10.2011, 12:13 Uhr
Melden 2 Empfehlung 0

Nein, China macht das seit längerem. Ein starker Franken ist aufgrund unserer wirtschaftlichen Abhängigkeit vom Ausland und der kleinen Binnenwirtschaft Gift für die Wirtschaft. Die Schuldenberge in der EU sind bereits Tatsache, deshalb bringt absichern mit Gold gar nichts.


Andreas Willy Rothenbühler

28.10.2011, 11:59 Uhr
Melden 6 Empfehlung 0

@ Herr Luternauer, was steht als Garantie hinter dem Schweizer Franken.Nach der Vernichtung der Industrie eigentlich nur noch Immobilien.Oder glaubt jemand überschüssige Schweine,Kartoffeln,Käse und Butterberge seien eine Wertanlage?Fällt nach dem Bankgeheimnis noch der Tourismus wird es kritisch für Schweizer Liegenschaften und dann werden aus Franken wieder Fränkli.


Enrico Bach

28.10.2011, 12:05 Uhr
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Eine weitere Anhebung führt kurzfristig zu einer MASSIVEN Inflation; die Schweiz lebt nämlich nicht nur vom Export sondern auch vom Import. Alle Nicht-Schweizer Produkte werden dann zwangsläufig massiv teurer. Die Lösung welche ALLEN helfen würde ist Direkthilfe an Schweizer Exporteure... Antworten


Thomi Horath

28.10.2011, 11:41 Uhr
Melden 24 Empfehlung 0

Und was passiert mit dem CHF, wenn der Euro abstürzt? Man sollte immer alle Möglichkeiten in Betracht ziehen. Aus meiner Sicht ist im Moment Silber und Gold am wenigsten absturzgefährdet, aber natürlich nur das, das man auch anfassen kann. ETF's sind leere Versprechungen, wie so vieles heutzutage... Antworten


Peter Gutknecht

28.10.2011, 12:43 Uhr
Melden 10 Empfehlung 0

Wie Sie richtig feststellen, ist der Euro gegenüber Silber und Gold am Abstürzen. Ebenso gegenüber dem Franken, bevor die SNB eingriff. Wenn nun der Franken von der SNB an den Euro angebunden wird, bedeutet das, dass alles, was in einer stabilen Währung (wie zB Gold) bezahlt werden muss, für Schweizer teurer wird. Inflation infolge angeworfener Notenpresse.


Stefan Weise

28.10.2011, 11:42 Uhr
Melden 29 Empfehlung 0

hat die SNB die Schweiz in die EU eingegliedert. UNGLAUBLICH, so lass sich Volksrechte umgehen und in der Schweiz hat kein Jurist das Rueckgrad dagegen vorzugehen. Uebrigens, die Schweiz hat ja auch nicht als der aelteste -demokratische- Staat ein Verfassungsgericht!! Denken, denken, denken, einfach nur ungeheurlich! Antworten


mathis wuetrich

28.10.2011, 14:04 Uhr
Melden 3 Empfehlung 0

@Mueller : Man(n) kann exportieren ohne den Franken an den Euro zu binden.
Oder noch besser wieso nicht an den Dollar binden ?
Wenn ich persönlich entscheiden müsste zwischen dem Euro und "was anderem", dan wähle ich was anderes ;-)


Martin Mueller

28.10.2011, 12:19 Uhr
Melden 8 Empfehlung 0

Ich verstehe Ihren Kommentar nicht. Die Schweiz ist seit Dekaden wirtschaftlich abhängig vom Ausland. Mit der EU hat das gar nichts zu tun. Wenn wir das nicht wollen, müssen wir halt aufhören zu exportieren und uns ausschliesslich der Binnenwirtschaft zuwenden. Wollen Sie Ihren Reichtum aufgeben?



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