Wirtschaft

Diskussion

Zyperns Kleinanleger können wieder hoffen

Die geplante Beteiligung von Kleinanlegern an der Abgabe zur Zypern-Rettung sorgte für heftige Kritik. Die Eurogruppe macht sich nun für die Kunden kleiner Konten ein. Das letzte Wort hat jedoch Zyperns Regierung. Mehr...


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212 Kommentare

Walter Krauer

19.03.2013, 11:56 Uhr
Melden 2 Empfehlung 3

Leute die vom Ausland her Millionenbeträge mit hohem Zins in einem Kleinstaat angelegt haben müssen dem Risiko Rechnung getragen haben. Warum legten die reichen Russen nicht in Russland das Geld an, das der russische Staat gut gebrauchen könnte. Gerade Leute von der Elite handelten fraglich, und jammern heute über Ungerechtigkeit ! Antworten


Luisa Villanueva

19.03.2013, 11:12 Uhr
Melden 5 Empfehlung 1

Wer glaubt,dieses Vorgehen sei nur in Zypern geplant, (Konfiszieren von Kundengeldern) ist selber schuld, denn wer sein Geld noch auf einer Bank hat in Europa (auch CH) muss sich nicht wundern bei Verlusten, denn das wird immer mehr Schule machen, (Zypern ist nur Test) das ist erst der Anfang massiver Enteignungen in Europa, (Gold, Silber usw.) sowie Inflation folgen, wie in den 30ern, Amen !!! Antworten


Ursula Badertscher

19.03.2013, 13:40 Uhr
Melden 2 Empfehlung 0

Ich investiere schon heute nicht mehr in Geld, sondern nur noch in Wissen und Know How.
Geld hat absolut keine Zukunft mehr u. ist reine Lebenszeitvergeudung!
Das anbrechende neue Zeitalter wird von völlig anderen Wertmasstäben geprägt sein als die untergehende Geldepoche. Das in unseren Hirnen abgespeicherte Wissen u. unser Know How kann kein Staat od. keine Bank plündern und ist zukunftsicher!


Elisabeth Villiger Toufexis

19.03.2013, 05:55 Uhr
Melden 4 Empfehlung 1

Es geht hier um Macht, darum, Zypern auf die Knie zu zwingen, das Gas, welches in ein paar Jahren gefördert werden kann, billig zu verkaufen, es geht darum, Zypern vielleicht sogar aus der EU zu stossen, damit die Türkei der EU beitreten kann, welche ja bis heute die Republick Zypern nicht anerkennt. Vielleicht geht es auch darum, dass die Russen ihren Militärstützpunkt in Tartous verlieren werden Antworten


Mathias Wegeler

19.03.2013, 09:01 Uhr
Melden 3 Empfehlung 2

Sie meinen also irgendetwas fieses MUSS dahinterstecken, schleßlich hat die EU Ihre Klauen im Spiel....macht Sinn : )


Hans U. Schoch

19.03.2013, 05:29 Uhr
Melden 0 Empfehlung 1

Vielleicht hätte der Raubzug auf die zypriotischen Guthaben besser als strukturiertes Produkt mit Anlegergarantie 'verkauft' werden sollen. Die Prämien würden dabei aus den Zinserträgen alimentiert...was es in Tat und Wahrheit letztlich auch ist. Antworten


max bernard

19.03.2013, 05:07 Uhr
Melden 1 Empfehlung 1

"Zyperns Kleinanleger können wieder hoffen." Nicht etwa weil die Eurogruppe ihr Herz für diese entdeckt oder mit Verspätung begriffen hat, welche Schweinerei sie für die Rettung der zypriotischen Banken beschlossen hatte.
Der Grund für diesen Rückzieher liegt einzig in der verspäteten Erkenntnis um die gefährliche Fanalwirkung für die Anleger anderer Eurokrisenstaaten: Ein drohender Bankenrun!
Antworten


Tong Hen

19.03.2013, 04:24 Uhr
Melden 4 Empfehlung 0

Unglaublich die abgehobene Dreistigkeit der Handlanger jener, die den Auftrag haben, das Geld einiger Weniger zu schützen. Vielleicht wachen auch wir endlich auf. Es ist nicht zu spät, aber stetig schwieriger. Antworten


Marc Iten

19.03.2013, 00:50 Uhr
Melden 2 Empfehlung 1

Goldman Sachs:
Rettungs-Zwangsabgabe kommt auch in anderen Staaten
Ein möglicher Erfolg in Zypern dürfte die EU dazu bringen,
Länder wie Spanien, Griechenland und Italien ebenfalls
über eine solche Steuer zu sanieren.
Eine Steuer von 8,5 Prozent könnte mehr als 305 Milliarden Euro generieren.
Sparer, lauft, so schnell ihr könnt !!!!
Versucht hier Goldman Sachs einen Bank-Run auszulösen?
Antworten


Urs Keller

19.03.2013, 00:34 Uhr
Melden 0 Empfehlung 1

Zypern sitzt in der Tinte, wenn sie nun die kleinen Sparer und Rentner entlasten und dafür die
russischen Kontobesitzer stärker belasten, dann ziehen die ihr Geld ab und versuchen mit Kapitalflucht einem Bankrott auszuweichen. So oder so ist Zypern am Ende, ausser die EU erhöht ihren Beitrag zur Rettung der Banken. wir werden sehen. Ansonsten müsste man die Banken fallen lassen. NWO
Antworten


Bruno Bayer

19.03.2013, 00:13 Uhr
Melden 6 Empfehlung 1

Es lebe das Friedensprojekt EU!!
Ich bin gespannt welche Medallien sich die EU Clounws noch gegeseitig um den Hals hängen..
Antworten


Bruno Huber

19.03.2013, 00:06 Uhr
Melden 1 Empfehlung 1

Vor der €-Einführung werteten sich schwache Währungen (Drachme, Lira, Peso) gegenüber Starken kontinuierlich ab. Heute löst man das Dilemma mit einer «Rettungssteuer». Antworten


georg guntern

18.03.2013, 23:11 Uhr
Melden 2 Empfehlung 1

Wer glaubt das Problem sei alleine die Banken, der könnte sich irren. Die Banken sind nur das Barometer. Die EU ist eine Mischung von einer Hure und erfundenem Glauben. Eine Union mit hoher Arbeitslosigkeit wo dan vieles in China produziert und gekauft wird. Eine Glaubensunion wo ideologien verbreidet wird, dass wir nich halten können. Die EU war noch nie eine Union, eher eine zerschrittene Famili Antworten


Rene Wetter

19.03.2013, 08:49 Uhr
Melden 1 Empfehlung 0

Aha, dann waren es nicht die Banken die sich verspekuliert haben? Im Falle Zypern haben die Banken einen Grundsatz nicht eingehalten, der auch für Kleinanleger gilt: Vermeide Klumpenrisiken! Was haben die Käufe in China mit der EU zu tun? Wir sind nicht mehr in der Lage zu produzieren, das könnte daher rühren, dass viele nicht mehr in der Lage sind 2-3 Sätze ohne Fehler zu schreiben.


georg guntern

18.03.2013, 22:59 Uhr
Melden 1 Empfehlung 0

Ach welche Emotionen so was auslösen kann. Die Systeme sind mit Ausgleichen, Steuern Subventionen und Londumping befallen. Ein Gesetz da ein Gegengesetz da. Milionen von Papierseiten. Die Realität ist, dass wir die Kontrolle verloren haben und kein einziger Mensch kann das Wirrwar lösen. Darum hilft nur der Glaube, dass wir einen hohen IQ haben. Antworten


Urs Lehmann

18.03.2013, 22:54 Uhr
Melden 0 Empfehlung 1

es gibt ja noch andere Staaten, die ein hohes Defizit haben, in der EU und aber auch die USA: So liesse sich jeder Staatshaushalt sanieren, indem man einfach den entsprechenden Teil der Guthaben auf den Konten über Nacht konfisziert. Wer Geld bei einer Bank hat, ist selber schuld. Antworten


Roger Mettler

18.03.2013, 22:37 Uhr
Melden 3 Empfehlung 0

Perfekte Lösung! Kleinanleger müssen nun nichts zahlen, Geldwäscher aus Russland usw. dafür umso mehr. Super! Antworten


andreas furrer

18.03.2013, 22:00 Uhr
Melden 0 Empfehlung 1

dafür bleiben die krankenkassenprämien in der deutschschweiz weiterhin unter kontrolle. Antworten


Hans Ernst

18.03.2013, 21:58 Uhr
Melden 1 Empfehlung 2

Wenn man schon einen Einlegerschutz von 100000 Euro verkündet, so muss man ihn auch einhalten und auch die übliche Reihenfolge derjenige, die bei Konkurs verlieren und zwar von den Aktiönaren über die Obligationäre zu dem Kontobesitzern. Für was hat man Gesetze, wenn sie nicht mal mehr der Staat selbst einhält? IWF, EU und die deutschen Politiker öffenen hier der völligen Willkür Tür und Tor. Antworten


Daniel Münger

18.03.2013, 21:48 Uhr
Melden 3 Empfehlung 1

Meines Erachtens erleben wir hier den Beginn eines weiteren Krieges. Es geht absolut nicht an, das man sich hemmungslos an Privatvermögen bereichert, oder als dikatorische Institution eine solche anregt, nur um die eigene Unfähigkeit zu kaschieren. Ein letztes Aufbäumen einer zerfallenden EU. Antworten


andreas furrer

18.03.2013, 21:35 Uhr
Melden 1 Empfehlung 1

nehmt den europäern das geld weg und nichts - aber auch gar nichts - wird davon (von europa) bleiben. Antworten


Maria Metzger

18.03.2013, 19:54 Uhr
Melden 23 Empfehlung 46

Fair ist, dass die heute wohlhabende Generation ihren Beitrag leistet und nicht nur die zukünftigen Generationen für die Kosten aufkommen muss. Antworten


Maria Metzger

19.03.2013, 12:12 Uhr
Melden

@felix fischer 24.17: Naja, sooo ganz anders haben wir's bei der UBS gar nicht gemacht. Das Geld vom Bund und von der SNB ist ja im Grunde nicht deren Geld, sondern unser Geld. Es fühlt sich nur besser an, wenn's nicht direkt vom eigenen Bankkonto abgezogen wird.


Maria Metzger

19.03.2013, 12:07 Uhr
Melden

@Ben Zibble 20.47: Ja, es ist ein Arm-Reich Problem. Aber ihr seid heute reich und wir zahlen morgen eure Schulden. Ihr beutet heute die Ressourcen aus und wir stehen morgen ohne Hosen da. Ja, ich übertreibe, aber inhaltlich kommt's schon hin.


felix fischer

18.03.2013, 23:17 Uhr
Melden 3 Empfehlung 0

Warum haben wir Schweizer nicht dasselbe bei der UBS gemacht ?


Kailua Rogantini

18.03.2013, 22:00 Uhr
Melden 2 Empfehlung 1

@Maria Metzger, Ihr Kommentar trifft den Nagel genau auf den
Kopf, allen EU-Beamten u. Politiker soll die Mai 2013 Entschädigung nicht überwiesen werden und das Problem wäre gelöst!


Ben Zibble

18.03.2013, 20:47 Uhr
Melden 15 Empfehlung 2

Den Schulden stehen eben solche Vermögen gegenüber die gerettet werden wollen. Die Schere zwischen Arm und Reich öffnet sich permanent, nicht nur bei der Bevölkerung sondern auch zwischen Nationalstaaten. Das ganze ist kein Generationen- noch ein Demographiekonflikt sondern ein Konflikt zwischen Arm und Reich. Gestern und Heute... Morgen?


Ueli Metzger

18.03.2013, 19:35 Uhr
Melden 40 Empfehlung 5

wurden die Aktionäre und Obligationäre in Zypern eigentlich auch zur Kasse gebeten? Antworten


Ueli Metzger

19.03.2013, 11:59 Uhr
Melden

@Steinegger 22.29: Mit ihrem Beispiel des KMU-Unternehmers haben sie schon riecht. In meinem Kommentar wollte ich eigentlich die Bankaktionäre ansprechen. Die sollten zur Kasse gebeten werden, weil sie ihr Kapital wissentlich einem höheren Risiko ausgesetzt haben.


Franz Steinegger

18.03.2013, 22:29 Uhr
Melden 0 Empfehlung 2

Schon die Konfsizierung von Kontoguthaben ist kriminell, Ihre Idee wäre noch die Potenzierung der absurdkriminellen EU-Perversion. Stellen Sie sich mal vor, ein KMU-Unternehmer, der zB Aktien in seinem Unternehmen hält, dass nicht kotiert ist. Die Steuerbehörde bewertet diese Aktien schon lächerlich hoch für die Vermögenssteuer. Und nun noch 10% darauf? Auf unverkäufliche illiquide Luft??!


Theo Haenzi

18.03.2013, 19:32 Uhr
Melden 52 Empfehlung 5

Banken, die unseriös arbeiten muss man untergehen lassen. "To Big to fail" ist eine Erfindung krimineller Banker. Der Einlageschutz schützt die Kleinsparer. Alle anderen verlieren ihr Geld. So müsste Kapitalismus eigentlich funktionieren. Es würde eine natürliche Flurbereinigung stattfinden. Aus der Asche könnten neue, seriöse und kreative Unternehmungen entstehen. Antworten


Josef Marti

19.03.2013, 08:49 Uhr
Melden 3 Empfehlung 0

Die Bankenchefetage und die Notenbank sitzen allerdings unter einer Decke bzw. kommen alle aus dem selben Klüngel und hatten bisher auch die Regierung im Griff. Deshalb befindet sich die Realwirtschaft seit jeher am Gängelband dieser Gelddruckermafia.


Daniel Hauser

18.03.2013, 23:17 Uhr
Melden 3 Empfehlung 0

Sehen sie richtig, Hr. Haenzi! Die Bankenbranche ist völlig aufgeblasen und gehört redimensioniert. Der heutige Zustand ist ein Auswuchs der immer stärker steigenden Einkommensunterschiede. Der Bereinigungsdruck steigt, da ansonsten das ganze Wirtschaftssystem kollabiert.


Roman Hasler

18.03.2013, 18:47 Uhr
Melden 80 Empfehlung 10

Na klar, Zypern ist ein Versuchsobjekt in kleinem Rahmen. Wenn es dort ohne Aufstände klappt sind die nächsten Europäischen Länder über kurz oder lang dran. Antworten


bena habena

18.03.2013, 18:35 Uhr
Melden 51 Empfehlung 15

Solange man den € nicht aufgibt wird sich nichts ändern!!! Der Euro ist für die GIPS-Länder zu teuer - und vor allem für D viel zu billig! Das richtige Verhältnis würde sich ergeben, wenn man zur alten Nationalwährung zurückkeheren würde. Dann wäre die DM 30% teurer und die Lira etc. 30% billiger. Dann könnte D fast nichts mehr verkaufen...Das ist der Grund warum D um JEDEN PREIS am € festhält!!! Antworten


Rene Wetter

19.03.2013, 08:56 Uhr
Melden

@Götz: Sie lernen nie was dazu, was? Das können die grossen Firmen machen die Zulieferer gucken in die Röhre weil alles im Ausland zugekauft wird. Und dann wird ausgelagert und viele Arbeitsplätze gehen verloren, D hatte in den 90er über 11% Arbeitslose. Ich arbeite bei einer int. Firma, die Produktion ist in PL und CZ nur noch wenige Arbeitspläze sind hier


andy stutz

19.03.2013, 06:30 Uhr
Melden

@habena
was war denn vor dem euro? D war auch da exportweltmeister! und wir hier können froh sein, dass das so ist!


Alexander Götz

18.03.2013, 23:44 Uhr
Melden

Das ist der Trugschluß den viele nicht begreifen oder begreifen wollen. Wenn die DM aufwertet kann man damit auch billiger importieren und damit auch die Preisgestaltung für den Export nach unten senken.


Florian Meier

18.03.2013, 22:42 Uhr
Melden 3 Empfehlung 0

Es würde dann zwar schwerer für Deutschland, was zu verkaufen, aber Deutschland würde immer noch mit seinem Export gut dastehen, denn es ist auch die Qualität die zählt und da könnten Italien und Griechenland 100% günstiger sein, deren Qualität ist einfach nur sch.....! Übrigens war D auch vor dem Euro schon Exportweltmeister gewesen.


Daniel Blattmann

18.03.2013, 18:15 Uhr
Melden 45 Empfehlung 5

Je länger die Banken geschlossen bleiben, desto grösser wird der Bankenrun und je grösser ebenfalls, dass ein Bankenrun bei den übrigen gefährdeten Staaten geschieht. Dann gute Nacht Du künstliches EU- und EURO-Konstrukt.
Schweizer Banken dürften die entsprechenden Länderdesks ausbauen, da wird viel Geld in die Schweiz fliessen bei dieser Unsicherheit, aber so freuen tu ich mich darüber nicht...
Antworten


Martin Maletinsky

18.03.2013, 21:59 Uhr
Melden 1 Empfehlung 0

@Hr. Weber: Nicht primär Aggressivität von aussen, sondern fortgesetzte Nachgiebigkeit der Schweizer Regierung gegenüber unverfrorenen Forderungen ausländischer Mächte sind verantwortlich, wenn dereinst versucht werden sollte, erneut Geld aus der Schweiz zu saugen.
Aggressivität von aussen gab es in der Geschichte immer wieder, nur wusste die Schweiz dieser früher wirkungsvoll die Stirn zu bieten


Jacques Weber

18.03.2013, 18:46 Uhr
Melden 22 Empfehlung 1

Da haben sie recht, Herr Blattmann: ein Grund zur Freude wäre das sicher nicht, denn bei zunehmender Aggressivität von aussen wird man sich auch dieses Geld mit probaten Mitteln aus der Schweiz zurückholen.


pablo mueler

18.03.2013, 17:13 Uhr
Melden 34 Empfehlung 3

man sollte vielleicht doch an den wahlen und abstimmungen teilnehmen um die volksvertreter an die macht zu bringen die wirklich das volk vertreten, wirtschaften statt protzen, besitzstand auch anderer statt nur den eigenen schuetzen. Antworten


Marcel Ackermann

19.03.2013, 06:05 Uhr
Melden

@ Keller: Mit Minder gebe ich ihnen Recht! Aber was um Gotteswillen haben die anderen zwei schon zustande gebracht? Sie bringen mich zu lachen!


Mike Hinterwalder

19.03.2013, 01:00 Uhr
Melden

Sie nennen tatsächlich Minder, der sich die Stärkung der Rechte reicher Aktionäre zur Lebensaufgabe gemacht hat, Müller von der Bankenpartei FDP und Freysinger von der den Sozialstaat zerstörenden SVP mit ihrer Millionärsklientel als Beispiele für echte Volksvertreter, Herr Keller? Wie verblendet kann man dem sein? Beängstigend!


Susanne Straiton

18.03.2013, 17:55 Uhr
Melden 40 Empfehlung 4

Gibt es solche überhaupt in unserer geldgeprägten zeit?


Steve Schneider

18.03.2013, 17:10 Uhr
Melden 22 Empfehlung 7

Zypern wird als Beispiel Fall aus der EU ausgestossen werden um die anderen Ländern / Bevölkerung zu verängstigen und gängig zu machen. Mit Griechenland konnte man das nicht so einfach - Zypern ist ca 10x kleiner in Fläche und Bevölkerung:
Zypern
Fläche 9,251 km2
Population:
1,138,071
Griechenland
Fläche 131,957 km2
Population:
10,767,827
Antworten


Helga Hanson

18.03.2013, 22:39 Uhr
Melden 1 Empfehlung 1

Herr Schneider, das glauben Sie doch wohl nicht im Ernst. Da haben sich die Euro-Gruppe-Minister die Nächte um die Ohren geschlagen, da wird schon seit 6 Monaten über eine Rettung diskutiert und Vieles mehr - das wird man doch wohl nicht alles aufgeben, um dann Zypern aus der Euro (Nein, nicht die EU!!) -Gruppe zu verbannen. Auch ist Zypern militärisch/strategisch wichtig für die Briten.


Jack Muller

18.03.2013, 16:49 Uhr
Melden 41 Empfehlung 26

Wisst ihr eigentlich wo Euer Pensionskassengeld liegt? Alle, die meinen, man könne diese Bank oder jenes Land bankrott gehen lassen, bedenkt doch, dass es auch Euer Geld ist, das flöten geht... Antworten


Kurt Strasser Werner

18.03.2013, 17:48 Uhr
Melden 38 Empfehlung 15

Jack Muller , ich glaube kaum ,dass Schweizerische Pensionskassen Gelder auf Zypriotischen Banken haben!Also keine Panik verbreiten!!!


Patrick Le Cloarec

18.03.2013, 16:40 Uhr
Melden 48 Empfehlung 5

Subtile Volksentmündigung/-bevormundung gehört zur politischen Alltag (auch in der Schweiz). …Neu, finanzielle Enteignungen Völker sind von Brüssel erlaubt. …Können Volk und Staat inskünftig noch gemeinsamen Ziele folgen sprich ein glückliches Ehe führen? Antworten


René Kropf

18.03.2013, 16:34 Uhr
Melden 63 Empfehlung 9

Die Eurokrise ohne Ende. Sei dank Frau Merkel. Die Zukunft gehört wiederum der eigenen
Landeswährung der verschiedenen Länder. Es ist unverantwortlich was da an Milliarden
der EU verschleudert werden. Schlussendlich bezahlt dies der Bürger.
Antworten


Gerhard Berger

19.03.2013, 08:22 Uhr
Melden

Das ist uns sehr wohl bewusst, Herr Meier. Deshalb lieben wir die Deutschen auch; trotz schweizfeindlicher Kommentare im Forum. Selbst wenn hier immer Anderslautendes vekündet wird.


Florian Meier

18.03.2013, 22:38 Uhr
Melden 3 Empfehlung 0

Wieso hat Frau Merkel Schuld? Es waren die Verschwender-Staaten im Mittelmeerraum, die sich in diese Situation gebracht haben. Ohne den wirtschaftlichen Erfolg Deutschlands würde es der Schweiz auch nicht so gut gehen, wie es heute ist. Die Schweiz profitiert wie kein anderes Land vom Erfolg Deutschlands.


Walter Kunz

18.03.2013, 16:30 Uhr
Melden 25 Empfehlung 6

Bedeutet das gegenwärtige Zyperndebakel nur den Beginn zur EU/Euro Zukunftsmusik.? Antworten


Walter Kunz

19.03.2013, 13:50 Uhr
Melden

Herr Mato was sie hier hinein interpretieren möchten,
das trifft den Kern allerdings nur halbwegs.


Sven Mato

18.03.2013, 17:10 Uhr
Melden 19 Empfehlung 6

Ja Herr Kunz wenn jetzt die Schweizer Banken nicht in solche Länder investiert hätten und sich die Schuldner genauer angesehen hätten, bevor Sie das Geld investieren, ja dann wäre das der Beginn des EU Debakels - sie verkenne allerdings, dass da die Schweiz mittendrin steckt. Und das Geld das jetzt fliesst, dient nur dazu, dass die Banken die Zinsen bedienen können... sehen sie den Zusammenhang?


Martin Fürst

18.03.2013, 16:28 Uhr
Melden 45 Empfehlung 4

bei 0% Zins und bis 50% Haircut ist die gute alte Matratze ab jetzt wieder viel sicherer als das Bankkonto. Ich fürchte, das Bargeld wird sowieso bald abgeschaffen + verboten zwecks flächendeckender Verrechnungssteuern, die so jederzeit nach Belieben bei allen Transaktionen erhoben werden können. Bargeld schadet der Besteuerung und kann von der EU nicht länger toleriert werden. Antworten


urs hecht

18.03.2013, 22:37 Uhr
Melden

Lieber Herr Fuerst, da brauchen Sie nicht einmal nach Bruessel zu schauen, unsere Schweizerin des Jahres, Frau BR EWS, hat genau dasselbe im Sinn.


maschi wright

18.03.2013, 16:21 Uhr
Melden 47 Empfehlung 18

Die meisten Auslaender Russen, Norweger) mit einem Vermoegen in Zypern sind nur dort weil sie so eine Menge Steuern gespart haben, die koennen gut etwas abgeben, denke da ist wahrscheinlich auch ein grosser Teil Schwarzgeld dabei. Antworten


Alex Bötschi

18.03.2013, 23:50 Uhr
Melden

@ Marcel Senn: Was soll der Einwand mit Herr Putin? Der ist wohl kaum Fan davon wenn seine Landsleute Geld, um russische Abgaben zu umgehen, auf Zypern bunkern, denken Sie nicht auch?


Marcel Senn

18.03.2013, 17:15 Uhr
Melden 16 Empfehlung 14

Von dem her wäre es ja eigentlich gerecht und sinnvoll bei den ausländischen Vermögen auf alles einen % Abzug zu machen und bei den Einheimischen vielleicht ab 100'000 oder so!
Das wäre die gerechteste Lösung! - da wird Putin wieder zetern!


Parvis Hanson

18.03.2013, 16:14 Uhr
Melden 38 Empfehlung 4

ersteinmal muss man diese sache ganz nüchtern betrachten. Wir (internationale banken) haben damals gutes geld verdient mit den banken in zypern die nicht so genau hinschauen wo das geht her kommt (banken in: schweiz, deutschland, england, frankreich usw)... also liegt die schuld wiedereinmal bei den politikern die die banken regeln gelockert haben vor jahren!! Antworten


maja naef

18.03.2013, 16:09 Uhr
Melden 52 Empfehlung 6

Dürfen jetzt alle die kein Bar-Geld mehr haben gratis Nahrungsmittel einkaufen? Antworten


Elisabeth Villiger Toufexis

19.03.2013, 06:44 Uhr
Melden

Vielen Dank Claudio Hammer fuer die Solidartaet, liebe Gruesse aus Zypern, Ich bin nicht uebergewichtig!


Claudio Hammer

18.03.2013, 16:28 Uhr
Melden 20 Empfehlung 49

Naef: 72.6% der zypriotischen Männer und 58% der Zypriotinnen sind übergewichtig - da wirds halt mal eine Zwangsdiät bis zur Bankenwiedereröffnung am Freitag geben, es ist ja genug Substanz vorhanden.
Ansonsten werden vermutlich Suppenküchen organisiert - aber gratis Lebensmittel, das können Sie wahrscheinlich vergessen - ausser es kommt zu Plünderungen, was gut möglich ist!


Nadine Binsberger

18.03.2013, 16:03 Uhr
Melden 43 Empfehlung 34

"Zyperns Banken bleiben bis Donnerstag geschlossen." Lasst sie doch ganz geschlossen - ein für allemal. Dann könnten die Menschen wieder für sich selber und ihre Gesellschaft sorgen, statt für den immer grösser werdenden Bankenschlund. Antworten


Gerhard Berger

19.03.2013, 06:43 Uhr
Melden

Herr Burri, Banken betreiben ein Geschäft. Wenn sich der Kunde verschuldet, weil er verantwortungslos ist, dann ist es eine Frechheit der Bank? Das ist wohl nicht Ihr Ernst. Wir reden hier nicht von Kleinanlegern. Wir reden von masslosen Politiker, die statt im Interesse des Bürgers zu handeln, aus eigener Gier ihre Länder an die Wand fuhren. Wenn was eine Frechheit ist, dann dies.


Rene Wetter

18.03.2013, 22:15 Uhr
Melden

@Schweizer: Aha, interessant, dann haben die Politiker die armen zypriotischen Banken dazu gezwungen griechische Staatsanleihen zu kaufen? Sogar ich als Anlageamateur weiss was ein Klumpenrisiko ist, wenn man das bei einer Bank nicht weiss, sollte man diese schliessen


Bernhard Burri

18.03.2013, 17:20 Uhr
Melden 20 Empfehlung 2

@Schweizer. Sie haben "vergessen" zu erwähnen, wie massgeblich die Bankenlobby über die vereinnahmten Politiker Einfluss auf die politischen Geschafte genommen hat. Nicht die Politiker sonder die Banken haben aus Profitgier gewissen beinahe bankrotten Ländern Kredite gewährt, obwohl schon lange klar war, wohin es führen wird.
Jetzt " einen auf Unschuldig zu machen" ist geradezu eine Frechheit!


Dieter Schweizer

18.03.2013, 16:33 Uhr
Melden 21 Empfehlung 29

Sie betreiben hier den ganzen Tag unnötiges Bankenbashing. Die Schuldenberge wurden doch durch politische Entscheide angehäuft. Banken sind nur Handlanger. Jetzt müssen die Sparer bluten; das ist auch ein politischer Entscheid und die Banken müssen ihn umsetzen.


Stefan Schmid

18.03.2013, 16:29 Uhr
Melden 11 Empfehlung 15

Keine Banken und trotzdem Geld? D.h. alles bei sich daheim horten? Bis der nächste Einbrecher kommt und alles klaut? Banken sind schon nötig, aber man dürfte nicht so von ihnen abhängig sein. Und dafür dürften die Staaten keine Schulden machen... Oder möchten sie zurück zum Tauschhandel???


Ulrich Konrad Schweizer

18.03.2013, 15:43 Uhr
Melden 53 Empfehlung 3

ich bin gegen Enteignung ! Am meisten bin ich gegen Enteignung der Fleissigen und Disziplinierten, sei es nun durch Zwangsabgaben (Soli), zusätzliche Steuern oder höhere Inflation. Vollständig daneben ist es, die Fleissigen und Disziplinierten durch solche Enteignung heranzuziehen zur Hilfe an unverdiente Profiteure des Euro allen Niveaus in den südlichen Ländern. Antworten


Claudio Hammer

18.03.2013, 15:38 Uhr
Melden 36 Empfehlung 25

Reichensteuer ist immer gut -am besten bei den russischen Oligarchen holen, die kommen eh unverschämt schnell zu 15%,da spielt das nicht wirklich eine Rolle - und die wissen ja eh nicht mehr wohin mit dem Geld - wenn man all den Schrott auf den Millionärsmessen anschaut, dann wird das Geld für Zypern sinnvoller verwendet.
Was soll der kleine Olivenbauer mit seinen paar Kröten bluten, bringt eh nix
Antworten


urs hecht

18.03.2013, 22:50 Uhr
Melden

Lieber Herr Hammer, idealisieren SIe bitte die Olivenbauern in Griechenland und die wenigen, die es in Zypern gab, zu sehr, die haben naemlich tuechtig am Subventionstrog von Bruessel gesogen. Die paar Kroeten, wie Sie sich ausdruecken, waren ohne einen krummen Ruecken zu kriegen, entstanden und heute muessen sie einige davon davon halt schlucken.


Rolf Gunz

18.03.2013, 15:33 Uhr
Melden 42 Empfehlung 47

Ich denke wir sollten jetzt dringend der EU beitreten. Antworten


Heinz Lochmann

19.03.2013, 03:57 Uhr
Melden

Au ja...
dann können wir "mitreden"..und wir sind als "Europäer" auch "dabei". Wir müssen auch solidarisch sein mit der EU, der EU-Kommisson, mit Barroso und Rompoy, Ashton u. Juncker..
Die €uronen sehen auch viel schöner aus und halten sich viel länger, als unsere Fränkli..Also tauschen wir sie gegen die goldig-glänzenden €-Münzen aus.
Unsere Steuern sind auch zu tief, u. wir haben zu wenig PFZ.


Andreas Dubach

18.03.2013, 15:03 Uhr
Melden 44 Empfehlung 14

Viel problematischer bei dem ganzen Euro- und Bankenzockerwahnsinn ist die Wankelmütigkeit der europäischen Politiker: Samstag Nacht einigte man sich am Verhandlungstisch auf eine Strategie, alle Seiten wussten, was sie zu tun haben, aber keine 24 Stunden später will Zypern alle Abmachungen verwässern. Ist das ein glaubhaftes Regieren? Diese Unglaubwürdigkeit verunsichert inzwischen die Märkte !! Antworten


Ruthild Auf der Maur

18.03.2013, 18:18 Uhr
Melden 1 Empfehlung 2

@ Ch. Buster: Das Veto und die Kreditvergabe wurden in den Medien veröffentlich, nichts von wegen heimlich. Der wahre Grund für dieses Veto und diesen Kredit dürften eher die Gasfelder sein, die sich Zypern und Israel nach ihrer Einigung aufgeteilt haben.


Christian Buster

18.03.2013, 15:51 Uhr
Melden 31 Empfehlung 1

Die Russen haben ein Veto heimlich direkt bei den zyprischen Politiker eingereicht wegen dieser Sache, den viele Russen/Israelis etc. haben viel Geld auf zyprischen Konten, Zypern erhält demnächst auch noch einen Milliarden schweren Kredit aus Russland zu besseren Konditionen und längerer Laufzeit als von der EU!


Nadine Binsberger

18.03.2013, 15:34 Uhr
Melden 36 Empfehlung 14

@Dubach 15:03: Die Politiker sind überhaupt nicht wankelmütig, im Gegenteil. Sie gehorchen bedingungslos der Finanzindustrie und es ist 100% unzweifelhaft klar, dass sie die Banken retten wollen. Die Suche nach der effizientesten Methode hat mit Wankelmütigkeit nichts zu tun.


Ursula Badertscher

18.03.2013, 15:03 Uhr
Melden 92 Empfehlung 10

Wir stehen an einem historischen Wendepunkt der Geschichte.
Die internatl. Geldoligarchie ist gerade dabei ihre jahrhundertelange Herrschaft gleich selber zu stürzen, indem sie und ihre gesteuerten Polit-Marionetten das einzige Fundament zerstören, worauf ihr Ponzi-Geldschöpfungssystem überhaupt gebaut ist - nämlich unser kollektives Vertrauen in virtuelle Werte und leere Schuldversprechen!
Antworten


Andreas Estermann

18.03.2013, 17:32 Uhr
Melden 18 Empfehlung 4

@Noser. Wahrscheinlich nicht. Das heisst aber nicht dass das nicht sinnvoll wäre. Der auf Fiat-Geld und Zinseszins basierende Kapitalismus stürzt uns alle ins Verderben. Spätestens wenn die Masse zu hungern beginnt werden die Politiker nach Alternativen suchen müssen. Ansonsten wird das Volk kurzen Prozess machen.


Doris Noser

18.03.2013, 15:52 Uhr
Melden 25 Empfehlung 21

"Und nun: alternative Wirtschaftsformen entwickeln, evaluieren und umsetzen." Ach Frau Binsberger wann hören Sie auf, an Märchen zu glauben. Meinen Sie ernsthaft, es gäbe auch nur einen einzigen relevanten Politiker auf der Welt, der Ihnen eine Sekunde lang zuhören würde.


Nadine Binsberger

18.03.2013, 15:30 Uhr
Melden 31 Empfehlung 35

@Badertscher 15:03: Wunderbar formuliert, danke! Und nun: alternative Wirtschaftsformen entwickeln, evaluieren und umsetzen.


walter bossert

18.03.2013, 14:55 Uhr
Melden 42 Empfehlung 3

Nicht zu laut schreien, auch der Bund, Kantone und Gemeinden bringen es auf ein ansehnliches Schuldenniveau ! Auch da wäre intern eine Kettenreaktion denkbar, wenn von aussen auch noch nachgeholfen wird. Zum Beispiel durch Abzug nicht schweizerischen Geldern, welche womöglich auch im Bund investiert sind. Aber vorläufig machen wir weiter Schulden wie gehabt. Antworten


Nadine Binsberger

18.03.2013, 15:20 Uhr
Melden 29 Empfehlung 23

@bossert 14:55: Keine Sorge. Es sind nicht die Staatsschulden per se, die Probleme bereiten. Erst wenn Bankenrettungen "im Spiel" sind, geht das Karussell los.


Nadine Binsberger

18.03.2013, 14:37 Uhr
Melden 96 Empfehlung 15

"...um den aufgeblähten Bankensektor zu stabilisieren." Ich versteh nicht, weshalb man etwas aufgeblähtes "stabilisieren" muss. Luft ablassen wäre wohl viel gesünder. Antworten


Elisabeth Krail

18.03.2013, 14:05 Uhr
Melden 62 Empfehlung 7

Spätestens an Zypern wird es sichtbar; überschuldete Staaten gehen noch so gern in die EU, denn dort werden alle Staatsschulden mit dem Argument "Europa muss währungspolitisch einig sein" immer bezahlt mit der Ansicht "Schuldenloch stopft Schuldenloch". Die Gelddruckmaschine funktioniert. Wenn sich die Südländer über die ideologie-verannten Nordeuropäer krumm lachen, wundert mich das nicht mehr. Antworten


Marcel Senn

18.03.2013, 13:55 Uhr
Melden 57 Empfehlung 5

Wer glaubt denn eigentlich noch an die Mär von den geschützten Bankeneinlagen, wenn es wirklich mal zum Domino-Day in der Bankenwelt kommen sollte. Die Staaten, resp. der Steuerzahler könnte nur für einen Bruchteil dieser Gelder aufkommen, bei der heutigen Verschuldungslage sowieso. Vermutlich müsste die EZB die Geldschöpfung auf das Maximum fahren, anderst gehts gar nicht mehr. Antworten


Rene Wetter

19.03.2013, 09:07 Uhr
Melden

@Meister: Die Einlagesicherung gilt bis CHF100000, aber da gibts noch einen Höchstbetrag von 6Mia. Wenn es also zu einem Schadensfall mit 6 Mio Konten käme, würde die Einlageversicherung jedem CHF 1000 auszahlen.


Gerhard Berger

18.03.2013, 16:24 Uhr
Melden 8 Empfehlung 6

Lesen Sie doch bitte meinen Kommentar durch. Ich habe bloss das gesagt, was ich geschrieben habe. Anleger gehen in Länder, die politisch stabil sein und keine solchen Aktionen durchführen.


Marcel Senn

18.03.2013, 15:44 Uhr
Melden 14 Empfehlung 0

Berger: Für die Spar- und Leihkasse Thun und solche kleineren Fälle ist das sinnvoll - aber für einen Pleitetsunami langt das nie.
Hat man ja schon bei der AIG mit den CDS gesehen - da musste der Staat mit ein paar hundert Milliarden einspringen. Wenn es überall brennt, hilft selbst die beste Feuerwehr nicht mehr viel..


Hansjürg Meister

18.03.2013, 15:32 Uhr
Melden 35 Empfehlung 4

Hr. Berger, bei uns funktioniert dieser Schutz? Sind Sie da so sicher? Mal angenommen in der Schweiz gibt es 6'000'000 Konten (wahrscheinlich sind es mehr) und auf jedem kämen 100'000 Franken (wahrscheinlich weniger) Einlegerschutz vom Staat zu bezahlen. Dann macht das 600 Milliarden oder 0,6 Billionen Franken für die Schweiz. Einen solchen Bankenkollaps stemmt Mutter Helvetia nie.


Nadine Binsberger

18.03.2013, 15:04 Uhr
Melden 24 Empfehlung 11

@Berger 14:23: Glauben Sie tatsächlich, dass die zypriotischen Banken ihre Insolvenz lediglich mit Geschäften innerhalb Europas erreicht haben? Wenn nein: wie kommen Sie dann auf die Idee, dass die Probleme sich nicht auf andere "Finanzplätze" in der Welt ausweiten?


Gerhard Berger

18.03.2013, 14:23 Uhr
Melden 23 Empfehlung 19

Nun, bei uns zumindest funktioniert dieser Schutz. Zudem ist die Schweiz wirtschaftlich gesund und politisch stabil. Mit solchen Aktionen erreicht die EU das, was sie eigentlich scheut, wie der Teufel das Weihwasser; nämlich die Stärkung von Finanzplätzen ausserhalb der EU... somit auch der Schweiz.


Raimund W. Ritzi

18.03.2013, 13:52 Uhr
Melden 31 Empfehlung 18

Immerhin hat diese Regelung die zypriotische Regierung beschlossen. Das einzig erfreuliche daran ist wohl, daß auch das russische Oligarchen-Geld (teilweise) konfisziert wird. Im Prinzip ist Zypern selbst schuld, als kleine Insel so einen Schuldenberg aufzuhäufen. Daß in Brüssel nur noch Chaos herrscht, ist eine andere Sache... Antworten


Rene Wetter

18.03.2013, 16:21 Uhr
Melden 10 Empfehlung 2

@Binsberger: Die zypriotischen Banken hatten griechische Staatsanleihen gekauft, weil diese viel Zins abwarfen, sie haben ein Klumpenrisiko eingegangen, das Geld ist futsch! Man könnte es so machen wie in Island aber dann ist der Bankenplatz ganz weg; ich denke nicht dass in Island in den nächsten Jahrzehnten wieder ein internationaler Bankenplatz sein wird


David Stoop

18.03.2013, 16:11 Uhr
Melden 8 Empfehlung 3

@Nadine Binsberger: Das Geld ist leider an den griechischen Staat geflossen (wurde ja grösstenteils für den Erwerb griechischer Staatsanleihen eingesetzt) und der bezahlt bekanntlich nicht zurück.


Nadine Binsberger

18.03.2013, 15:07 Uhr
Melden 22 Empfehlung 8

@Stoop 14:42: Die allerbeste Regelung wäre aber, die Profiteure der Geschäfte der Pleitebanken zur Kasse zu bitten, oder? Das Geld muss ja irgendwo hingeflossen sein. Ist dieser Fluss nicht nachvollziebar? Dann würde etwas mit den immer strengeren Finanztransaktionskontrollen (zB wegen Geldwäscherei) immer noch nicht stimmen...


David Stoop

18.03.2013, 14:42 Uhr
Melden 27 Empfehlung 16

Diese Regelung ist eigentlich sogar verdammt gut: die Kleinsparer bezahlen wenig, die ohne Sparguthaben nichts. Würde man das Geld z.B. über Mehrwertsteuer hereinholen, würden vor allem die Ärmeren zahlen und die Oligarchen kämen gratis davon.


Guido Scherrer

18.03.2013, 13:41 Uhr
Melden 53 Empfehlung 7

Bei solchen Interventionen kommt einem unwillkürlich Wilhelm Busch in Max und Moritz in den Sinn: "wehe, wehe, wenn ich auf das Ende sehe"!!! Antworten


Alfred Kilchhofer

18.03.2013, 13:13 Uhr
Melden 65 Empfehlung 8

vorausblickend und auch ohne ganz direkten Zusammenhang müsste in der CH längstens eine Volksinitiative gestartet werden mit dem Inhalt, dass der Staat und damit der Steuerzahler keinesfalls jemals via Steuergelder eine noch so grosse Bank sanieren dürfen, zudem wie bisher Bankeinlagen bis zu 100'000 zu 100% geschützt sind. Würde indirekt auch die Gehälter der Banker nach unten regeln.... Antworten


Marcel Senn

18.03.2013, 14:00 Uhr
Melden 36 Empfehlung 1

Wenn die UBS, CS und noch weitere grössere Banken wirklich in den Abgrund gerissen würden, dann können Sie doch Ihre 100% Garantie auf 100 Riesen vergessen - das kann der Bund gar nicht bezahlen - und der Bund müsste ja wieder von den Steuerzahlern finanziert werden.
Da gibts nur noch eins - abschreiben und vergessen...
Für Einzelfälle ist diese Garantie ja noch sinnvoll und finanzierbar...


Max Meier

18.03.2013, 13:12 Uhr
Melden 155 Empfehlung 22

Also nach dieser Kasperei, die sich die EU hier wieder mal geleistet hat, dürften nicht nur ein EU-Beitritt der Schweiz, sondern auch der EWR oder eine Ausweitung der Bilateralen mit Uebernahme institutioneller Verpflichtungen nebst fremden Richtern endgültig vom Tisch sein! Der Bundesrat soll sich hüten, diesbezügliche Zusagen an die EU den Schweizerbürgerinnen und -bürgern vorsetzen zu wollen. Antworten


Rene Wetter

19.03.2013, 09:17 Uhr
Melden 1 Empfehlung 1

@Meier: Allgemeines SVP Geplapper. Die EU hat folgendes beschlossen: Der ESM gibt 10 Mia Kredit, mehr gibt es nicht weil ZYP das nie mehr zurückzahlen könnte. ZYP braucht aber 17 Mia also müssen sie 7 Mia anders auftreiben, weitere Schulden gehen nicht, siehe oben, die Steuer erhöhen bringt bei eiinem so kleinen Land keine solche Beträge einsparen lässt sich sowas auch nicht


Dieter Schweizer

18.03.2013, 15:54 Uhr
Melden 13 Empfehlung 7

Frau Binsberger es gibt kein politisches System, welches die Wirtschaft oder die Märkte ausschalten kann. Der Sozialismus musste vor den Märkten kapitulieren, weil sonst die Menschen letztlich verhungert wären. Dass seit dem Mauerfall der Kapitalismus übertreibt ist natürlich auch klar; trotzdem sind die Banken mehrheitlich nur die Handlanger der Politik.


Nadine Binsberger

18.03.2013, 15:14 Uhr
Melden 29 Empfehlung 14

@Meier 13:12: Was in der EU passiert, ist die praktizierte totale Hörigkeit der Politik gegenüber der Finanz"wirtschaft". Glauben Sie im Ernst, dass das in der Schweiz (oder anderswo in der Welt) anders ist?


Gerhard Berger

18.03.2013, 14:08 Uhr
Melden 47 Empfehlung 4

Ich bin auch für das Weiterführen der Bilateralen, aber auch gegen eine automatische Übernahme von EU-Recht, Herr Ballmer. Es spricht auch einiges dafür, dieser Meinung zu sein. Diese Enteignung auf Kosten der Kleinsparer - also unter dem Einlegerschutz - finde ich zudem eine äusserst beängstigende Tat. Gehöre ich nun wegen meiner Meinung zum Pöbel, den Sie angesprochen haben, Herr Ballmer?


Marcus Ballmer

18.03.2013, 13:36 Uhr
Melden 47 Empfehlung 139

Mir scheint, Sie massen sich an, für die Schweizerbürgerinnen und Schweizerbürger zu sprechen. Ziemlich arrogant. Es gibt solche, die haben eine andere. Ich bin auch ein Schweizer Bürger - und für mich sprechen Sie definitiv nicht. EWR und Bilaterale sind keineswegs vom Tisch, ganz im Gegenteil. Nur der rechte Pöbel will sich komplett isolieren, richtige Schweizer kapseln sich nicht ab.


daniel schoch

18.03.2013, 13:09 Uhr
Melden 85 Empfehlung 10

das den "weisen" Euro-Finanzministern jeder Realitätssinn fehlt und dass sie mit ihrem "Latein" schon länger am Ende sind, haben sie einmal mehr klar an diesem Wochenende bewiesen. Antworten


Nadine Binsberger

18.03.2013, 15:18 Uhr
Melden 15 Empfehlung 15

@schoch 13:09: Sie haben nur bewiesen, dass auch so ein grosser Staatenbund wie die EU sich 100%ig als Spielball für die Finanz"industrie" zur Verfügung stellt. Das ist überall auf der Welt genau gleich - auch und besonders in der CH.


Chris Hauser

18.03.2013, 12:49 Uhr
Melden 87 Empfehlung 8

unter dem Deckmantel der sogenannten Systemrelevanz werden die Banken auf Kosten der Sparer und Steuerzahler saniert, damit man weiterhein hohe Bonis ausschütten und über die Staatsverschuldungen wettern kann, da ist die richtige Umverteilung im Gange, Unternehmenssteuerreform bei uns , Bankensanierungen in alle europäischen Staaten - staatlich legitimierte Raubüberfälle Antworten


Marc Zbinden

18.03.2013, 12:40 Uhr
Melden 31 Empfehlung 26

@ Anthony Smith: eben nicht Kommunismus, das sind die Folgen des langsam in sich zusammen fallenden Kapitalismus, den die Zyprioten zu spüren bekommen. Weil das System (hier die EU) wachsen muss werden immer radikalere Massnahmen notwendig - natürlich klappt das nicht auf Dauer; ohne krasse Alternative wissen wir einfach nicht, was wir tun sollen... Antworten


Werner Zumbrunn

18.03.2013, 12:38 Uhr
Melden 101 Empfehlung 11

Was die EU hier vorschlägt - obwohl gemäss Richtlinie 94/19/EG für Bankeinlagen bis 100'000 EURO eine gesetzliche Einlagensicherung vorgeschrieben ist - schlägt dem Fass den Boden aus. Wir haben es hier nicht mehr mit einem rechtsstaatlichen Gebilde zu tun. Was ich mich frage: Wo bleibt in der Schweiz der Aufschrei der Liberalen (FdP, Mitglieder der Neuen Europäischen Bewegung Schweiz etc.)? Antworten


Werner Zumbrunn

18.03.2013, 19:28 Uhr
Melden 4 Empfehlung 2

@Frau Binsberger: 1. Ist die NEBS (Präsidentin FdP-Nationalrätin Markwalder) bankennah? 2. Die FdP ist bankennah. Aber auch Art. 26 unserer Bundesverfassung (Eigentumsgarantie) ist für die FdP sakrosankt. Deshalb befindet sich diese Partei zwischen Skylla und Charybdis - und schweigt.


Nadine Binsberger

18.03.2013, 15:24 Uhr
Melden 7 Empfehlung 7

@Zumbrunn 12:38: Bankennahe Kreise wettern doch nicht gegen Bankenrettungen. Wundert Sie das wirklich?


Werner Zumbrunn

18.03.2013, 14:09 Uhr
Melden 14 Empfehlung 8

@Herrn Gerber. Ich weiss so gut wie Sie, dass es in allen Ländern Notrecht gibt. Aber im Fall Zypern wird ein "Notrecht" vorgeschlagen, welches die Not nicht lindert, sondern wegen Engstirnigkeit resp. Dummheit eine noch grössere Katastrophe auslösen könnte (siehe den obigen Kommentar des deutschen Wirtschaftsweisen Peter Bofinger).


Maximilian Gerber

18.03.2013, 13:11 Uhr
Melden 40 Empfehlung 18

@ Zumbrunn: jetzt tun sie nicht so engstirnig. In der Schweiz hätten Sie am Radio einfach erfahren, dass der Bundesrat Notrecht eingesetzt hat.
Andere Länder, andere Begriffe. Der Inhalt ist dort wie hier der selbe.


Bruno Froehlich

18.03.2013, 12:34 Uhr
Melden 55 Empfehlung 21

Der Tabubruch mit Angriff auf die Souveraenitaet eines EU Mitglied mit Zwangsjacke "ihr besteuert Bankkunden des Landes, oder es gibt kein Geld" ist eindeutig auf dem Mist deutscher Macht gewachsen + von Schaeuble eingestanden + EZB stimmte ein. Innenpolitischen Machtkampf fuer EU Politik missbrauchen, ein sehr gefaehrliches Spiel und weckt ungute Gefuehle, gerade weil ich D mag, aber nicht so ... Antworten


Karl Fässler

18.03.2013, 12:33 Uhr
Melden 54 Empfehlung 4

Wen wunderts, wenn jetzt in EU-Staaten sogar Kleinsparer teilenteignet werden sollen, dass dies eigentlich ein klares Signal für nicht angegebenes Schwarzgeld welches nicht auf Banken liegt nur fördert, nur so hat der Staat keinen direkten Zugriff darauf! Die Sparer in Portugal, Spanien, Griechenland, Italien, usw. werden sich bestimmt entsprechend verhalten und verstecken was überhaup möglich ist Antworten


Nadine Binsberger

18.03.2013, 15:28 Uhr
Melden 9 Empfehlung 9

@Fässler 12:33: Es geht um die Rettung der Banken von Zypern. Denken Sie, dass die nur schön brav innerhalb der EU "geschäftet" haben? Der direkte Zugriff auf Privatersparnisse droht überall, wo es kapitalistische Banken gibt. Nennen Sie mir einen einzigen Ort, wo es keine gibt. Die Schweiz? ;-)


Helga Hanson

18.03.2013, 12:31 Uhr
Melden 45 Empfehlung 43

Als dt. Steuerzahler bin ich jetzt auch der Meinung, man sollte Zypern + seine Banken + die vielen reichen Russen und Briten, die ihr Geld in zyprischen Banken gebunkert haben (40% der Bankeinlagen sind von Ausländern - warum wohl?), einfach fallen lassen. Dann kriegen die Anleger nur einen Bruchteil zurück, oder sogar nichts. Die Euro-Länder sind nicht ganz so unfreundlich wie meist dargestellt. Antworten


Andreas Fink

18.03.2013, 12:26 Uhr
Melden 46 Empfehlung 12

Hat das schon jemand geschrieben? Die Bankkonto-Verminderung ist ganz einfach und genau das gleiche wie eine Abwertung der zypriotischen Drachme gegenüber dem Euro. Nur gibt es die Drachme nicht mehr. So funktioniert Abwertungsanpassung bei Einheitswährung. Antworten


Andreas Fink

19.03.2013, 13:25 Uhr
Melden

@RWetter, z.B. Dienstleistungen. Abwerten würde nur die ausländischen Güter treffen und dafür die Exporte z.B. Ferien verbilligen, die geplante Steuer ist ein langwirkender Angriff auf die Altersversorgung.


Rene Wetter

18.03.2013, 16:31 Uhr
Melden 2 Empfehlung 1

@Fink: An was für inländische Güter haben Sie da gedacht? Oliven, Feigen und Tomaten? Zypern wird die meisten Konsumgüter importieren und daran wird sich auch nach einer 50%igen Abwertung nichts ändern. Die Teuerung wird den kleinen Mann in ZYP hart treffen. Noch etwas: Hilfskredite z.B. vom IWF lauten in $ und nicht in zypriotischen Pfund, da hilft Abwerten nichts, Öl gibts auch nur in $.


Andreas Fink

18.03.2013, 15:00 Uhr
Melden 3 Empfehlung 2

@PKamber sie haben zweidrittel recht. Deshalb werden parallel zur Steuer auch die inländischen Preise sinken, damit gleichviel inländische Güter umgesetzt werden können. Die Einführung des zypriotischen Pfundes wäre die saubere Lösung.


Peter Kamber

18.03.2013, 13:01 Uhr
Melden 42 Empfehlung 4

Herr Fink. Ein Experte, der hier spricht! Die zypriotische Drachme hat es nie gegeben, es war das Pfund! Zudem würde bei einer Abwertung einer lokalen Währung gegenüber dem Euro die eigene Wettbewerbsfähigkeit steigern. Bei dieser Enteignung ist das Geld weg. Nichts positives für den Kleinsparer also.


john gubser

18.03.2013, 12:25 Uhr
Melden 72 Empfehlung 7

tja, die eu die für frieden und sicherheit sorgt. der euro die stabilste währung überhaupt die nur wohlstand verspricht. stimmt alles, leider nur für die elite und die giermanager. für die egopolitker ist diese eu ein segen. Antworten


Edi Steinlin

18.03.2013, 12:19 Uhr
Melden 67 Empfehlung 8

Es hat mittlerweile zuviel finanzschwache Länder in der EU. Schäuble wollte vor Jahren eine Kern-EU machen. Der ganze Süden mit Italien wäre nicht dabeigewesen und schon gar nicht in der Währungenunion. Die jetzige Situation mit korrupten Schuldenstaaten ist unhaltbar und wird nicht besser. Man kann schwachen und korrupten Ländern/Regierungen nur bedingt helfen. Sie müssten sich selber helfen. Antworten


Ernst Strickler

18.03.2013, 12:41 Uhr
Melden 18 Empfehlung 18

@Edi Steinlin. Auch die Schweiz hat zu viele finanzschwache Kantone! Da hat man eben den Finanzausgleich geschaffen. Die EU hat es (wohl eher wissentlich..) versäumt, es ist ein „Konstruktfehler“ der EU /€-Raum! Müssten wir Schweizer den Finanzausgleich in der heutigen Zeit neu aufgleisen, wäre das vermutlich fast unmöglich. Funktionieren tut unser Gesamtsystem eben, oder gerade deswegen, trotzdem


Andreas Meier

18.03.2013, 12:13 Uhr
Melden 65 Empfehlung 11

lasst Banken endlich Konkurs gehen und gebt denen nicht dauernd staatlichen Schutz. Es ist nicht einsichtig, wieso diese Branche dieses Privileg hat und wieso Steuerzahler überhaupt für Banken aufkommen sollen.
Und wer sein Geld halt bei der falschen Bank anlegt, der hat Pech gehabt. Genau wie bei jeder anderen Branche
Antworten


Sam Brown

18.03.2013, 13:30 Uhr
Melden 30 Empfehlung 7

Die UIBS wäre am Besten verstaatlicht worden. wenn sie systemrelevant ist, sollte sie nicht mit Casinomentalität geführt werden und keine Auslandsgeschäfte tätigen. Hier müsste der Hebel angesetzt und korrigiert werden, dafür ist aber unser BR inkl. Finma zuschwach.


Martin Ebner

18.03.2013, 12:40 Uhr
Melden 24 Empfehlung 22

Schon mal was vom Interbankengeschäft gehört? Systemrelevante Banken wie z.B. in der CH die UBS oder CS kann man nicht bankrott gehen lassen. Dies würde zum zum kalten Systemabsturz führen. Schöne neue Welt unsere Feinde sind wir selbst.


Andreas Kreis

18.03.2013, 12:12 Uhr
Melden 144 Empfehlung 44

Vielen Dank an die SVP und an Blocher sowie dem einen Teil des Schweizer Stimmvolkes für die Weitsicht in der EU Frage. Wir sollten jetzt dringend auch die anderen unseligen Verträge nochmals genau durchgehen und ggf. neu verhandeln. Die EU ist extrem angeschlagen und unberechenbar geworden. Bundesbern sollte jetzt sehr schnell eine gute Strategie haben und entsprechend kommunizieren. Antworten


David Stoop

18.03.2013, 12:45 Uhr
Melden 23 Empfehlung 21

Nach Ihren eigenen Worten, schlagen Sie gerade vor, mit einem Partner, der unberechenbar geworden ist, neu zu verhandeln. Ist Ihnen klar, dass nach Ihren Worten dann ein unberechenbares Ergebnis eintreffen müsste? Ein schlechteres Resultat bei Neuverhandlungen ist nach Ihrer Darstellung ja sehr wahrscheinlich, nicht?


Chris Hauser

18.03.2013, 12:43 Uhr
Melden 40 Empfehlung 41

@Kreis, nehmen sie sich mal die Zeit, die Unterschiede zwischen EU, EWR, Euro, Europa, Europapark Rust, europäische Championsleague, Europarat , Europameisterschaften etc - ich und wahrscheinlich viele andere Kommentatoren wären ihnen sehr dankbar


Alois Leimgruber

18.03.2013, 12:05 Uhr
Melden 68 Empfehlung 6

Die Politiker muss man als erste in die Pflicht nehmen,sie sind auch auch Schuld da sie falsche Versprechungen machen und sich selber bereichern ! Antworten


Hans Meier

18.03.2013, 12:03 Uhr
Melden 59 Empfehlung 5

Da richten die Politiker wiederum eine dicke Suppe an - das Elend, in welchem wir drinn sind, ist von den Politker verursacht und nicht vom Volk. Deshalb sollen die Politiker doch diese Misere auslöffeln und nicht wir. Das Volk will Vieles, was die Politiker wollen, gar nicht und deshalb meine Herren, Bitte selber lösen! Antworten


Walter Kunz

18.03.2013, 12:02 Uhr
Melden 90 Empfehlung 8

Ein solches Gehabe ist auf jeden Fall alles andere, als eine verlockende EU - Beitrittseinladung.? Antworten


Matt Huber

18.03.2013, 12:02 Uhr
Melden 117 Empfehlung 9

Wie kann man nur willkuerlich zwischen 6.5 und 10% des Ersparten einer Person von deren Konten abziehen!!? Das ist wohl das Duemmste! Wo ist hier die gesetzliche Grundlage? Unglaublich was da wieder vor sich geht! MfG Antworten


Rene Wetter

18.03.2013, 22:26 Uhr
Melden

@Stoop: Das wäre die isländische Lösung, das könnte man machen. Aber dann ist der Finanzplatz weg und auch die Arbeitsplätze. Die Überresten hätten noch die Bedeutung der Banken in Bulgarien, man könnte noch Retailbanking für die Einheimischen machen, das wars dann.
Aber das mit den Sollbruchstellen hat schon was für sich, man sollte hier diese zumindest bei der CS und UBS anbringen


David Stoop

18.03.2013, 16:27 Uhr
Melden 3 Empfehlung 3

@Marcel Senn: gut wäre eine geordnete Liquidation gescheiterter Bankteile. Daher bin ich durchaus Fan des ursprünglichen Vorschlags der Finma, in Grossbanken "Sollbruchstellen" für Teilliquidationen zu schaffen. Geldgeber sollten nicht bedingungslos gerettet werden, auch wenn die Politik am Versagen mitschuldig ist.


David Stoop

18.03.2013, 16:19 Uhr
Melden 3 Empfehlung 2

@Matt Huber: gesetzt den Fall, dass Zypern gerne hätte, die ausländischen Vermögen beteiligen sich an dem Aderlass, funktioniert es nur als "Nacht- und Nebelaktion". Ansonsten geht es auch über die Mwst und wird einfach nur von der Wohnbevölkerung getragen (wäre dann Plan B). Nett ist es nicht, aber Staaten, welche Pleite sind, sind nicht mehr nett, glauben Sie mir.


Marcel Senn

18.03.2013, 13:49 Uhr
Melden 18 Empfehlung 14

Huber: Man kann die Banken auch willkürlich pleite gehen lassen - dann ist im schlechtesten Falle 100% des Ersparten weg - gesetzliche Grundlage hierfür wäre das Aktien- und Konkursrecht!
-
Bevor Sie sich hier so empören, denken Sie doch mal über diese Alternative nach. Oder hätten Sie lieber, wenn vorab der deutsche Steuerzahler alles übernimmt? Irgendjemand muss zahlen - Frage nur wer?


Matt Huber

18.03.2013, 13:36 Uhr
Melden 25 Empfehlung 5

@Stoop: Das ist mir auch klar, dass verschuldete Staaten neue Steuern einfuehren!! Aber dies war eine "Nacht und Nebelaktion" ohne jegliche Vorwarnung. Natuerlich muss das verschuldete Land und deren Buerger fuer die Kosten aufkommen aber umgekehrt kann der Buerger auch nicht einfach willkuerlich entscheiden 6.5-10% weniger Steuern zu bezahlen. Diese Aktion grenzt an modernen Raub des Buergers.MfG


David Stoop

18.03.2013, 13:32 Uhr
Melden 9 Empfehlung 21

@Maximilian Gerber: Wenn Staaten zuviele Schulden haben und/oder keine neuen mehr machen können, ist es ganz normal, dass sie ihre (zu grossen) Ausgaben durch neue Einnahmen decken müssen. Letztendlich haftet der Bürger nunmal, entweder über Leistungsverzicht oder über Steuern. Das ist weder eine globale Verschwörung noch speziell "böse".


Maximilian Gerber

18.03.2013, 13:08 Uhr
Melden 38 Empfehlung 6

@ Stoop: die Staaten führen neue Steuern ein oder - wie die Schweiz - hegen Pläne, bestehende Steuern (wie MWSt) für jeden Pippifax ins Unermessliche zu erhöhen.
Leute, wacht auf: auch die Schweiz steht an der Klippe. Kauf ein Feld und 20 Hühner - bis ihr pensioniert werdet, gibt es keine AHV mehr, und von eurer Pension könnt ihr euch höchstens noch einen Kaffee leisten.


David Stoop

18.03.2013, 12:48 Uhr
Melden 19 Empfehlung 18

Ähm ... genau das tun Staaten, wenn sie Pleite sind, sie führen neue Steuern ein. Das ist weder neue noch besonders unmoralisch, denn schliesslich muss auch der Staat, sprich das Volk seine Rechnungen begleichen. Diese Variante hier ist nur eine sehr schnelle Massnahme, bei der gerade die ausländischen Vermögen auch zur Kasse gebeten werden.


Holger Wahl

18.03.2013, 12:00 Uhr
Melden 148 Empfehlung 11

Wer bis jetzt noch nicht wusste, wie die EU tatsächlich funktioniert, der kann jetzt lernen: ein Monstrum von Verwaltungsapparat, das sich ungeniert bei den Bürgern bedient. Ohne tatsächliche Legitimation durch den Souverän. Oder anders ausgedrückt: eine hochbezahlte Bande von Halunken. Hoffentlich hat dieser Spuk bald mal ein Ende, lieber eines mit Schrecken, als ein Schrecken ohne Ende. Antworten


Andreas Hürlimann

18.03.2013, 11:58 Uhr
Melden 64 Empfehlung 3

Banken sind der Inbegriff von Marktwirtschaft! Als solcher müssen sich die Aktionäre, die Inhaber, Teilhaber als erstes an einer Kapitalspritze beteiligen, bzw. Abschreiber vornehmen und sie müssen Pleite gehen können, sie müssen. Das Signal jetzt lautet, wir die Banken, wir die Inhaber und Teilhaber von Banken sind mächtiger als Justiz und Politik, wir stehlen euch Kunden das Geld! Antworten


Walter Schneider

18.03.2013, 22:32 Uhr
Melden

Werter Herr Hürlimann. Banken, zumindest die bestimmenden Geldhäuser von heute sind alles andere als der Inbegriff von Marktwirtschaft.


Auguste Dubois

18.03.2013, 11:53 Uhr
Melden 59 Empfehlung 15

Habe ich das richtig verstanden, Präsident Putin beklagt sich, weil Russen ihr Geld lieber steuerharmonisch auf zyprischen als auf russischen Banken deponieren/anlegen/waschen? Und sind es nicht genau solche fehlenden, privaten Investitionen im Land selber, die das russische Wirtschaftspotenzial unnötig beeinträchtigen? Wer sagt es Putin, dass er am falschen Baum hochbellt? Antworten


Thomas Stäubli

18.03.2013, 11:49 Uhr
Melden 152 Empfehlung 12

Das ganze sollte auch in der Schweiz zu denken geben! Warum wohl will Widmer-Schlumpf den Besitz von Bargeld kriminalisieren und limitieren? Für mich klar, damit man auch in der Schweiz leichter solche Raubzüge auf Privatvermögen durchziehen kann. Antworten


Dragan Pilic

18.03.2013, 12:25 Uhr
Melden 72 Empfehlung 16

@Stäubli: Genau, und darum will man auch die Bürger schrittweise entwaffnen, damit man sie anschliessend bestehlen kann, denkt mal drüber nach...


Bruno Bänninger

18.03.2013, 11:49 Uhr
Melden 53 Empfehlung 10

"Unfair, unprofessionell und gefährlich" Wo der Mann recht hat, hat er recht.
Zu ergänzen ist: undemokratisches Diktat zweifelhaft legitimierter Eurokraten in Brüssel.
PS: Auch Putin (genau so wie USA, D, F u.a.) will keine im eigenen Land nicht versteuerten Schwarzgelder auf ausländischen Banken.
Antworten


David Stoop

18.03.2013, 12:54 Uhr
Melden 21 Empfehlung 18

Es ist kein Diktat aus Brüssel, die Geldgeber (geben immerhin mehrer Milliarden Euro Kredit an Zypern), verlangen bloss, dass Zypern auch ein paar Milliarden beisteurt an die Sarnierung. Da Osteuropäisches Schwarzgeld nunmal Zyperns Wirtschaft ist, ist es logisch, Geld dort zu holen.


Eric Pudles

18.03.2013, 11:44 Uhr
Melden 92 Empfehlung 11

Der Arbeiter bekommt seinen Lohn, mit dem er mal gerade so schlecht und recht davon leben kann auf ein Bankkonto ausbezahlt. Und nun werden ihm davon nocht 6.9% abgezogen um nicht zu sagen gestohlen. Diejenigen, welche ein paar Millionen auf dem Konto haben können ihre 9.9% aus dem Portokässeli bezahlen. Dies damit die Regierungen und Banker weiter ihr Unwesen treiben können. Antworten


Pierre Löbli

18.03.2013, 11:43 Uhr
Melden 65 Empfehlung 15

So ein Käse. In der DE und Ch herrscht Vermögenswertinflation die gegen 10%/a geht. So enteignet man Leute viel eleganter. Dagegen ist die Zwangsabgabe in Zypern ein Fliegenschiss. Das ist reine Innenpolitik. So kann man dem deutschen Michel sagen: "seht her, die dort mussten auch zahlen..", wenn man ihm dann die wirklich dicken Gelder rausleiert. Antworten


Marcus Ballmer

18.03.2013, 11:39 Uhr
Melden 58 Empfehlung 20

Dass Putin Gift und Galle spuckt, kann ich nachvollziehen: schliesslich wird von seinem durch Korruption zusammengestohlenen Milliardenvermögen, das in Zypern lagert, und denjenigen seiner Spiessgesellen - von Abramowitsch bis Potanin - ein Teil abgezwackt. Recht war und ist in Russland eben immer, was Putin und der von ihm legalisierten Korruption dient. Antworten


georg guntern

18.03.2013, 11:38 Uhr
Melden 87 Empfehlung 10

Es gibt eine Studie, wo sagt dass in der Schweiz die Steuereinnahmen bald nicht mehr reichen für alles was wir aufgebaut haben, weiterhin zu financieren (Asylkosten, Staatsstellen, Sozialleistungen, teure Schulen, Gesundheitswesen usw.). Bin gespannt wer dann und wie abgezockt wird. Steuern, Abgaben usw. Finanzausgleich ala Zypern oder Abbau? Antworten


Rolf Bombach

18.03.2013, 13:59 Uhr
Melden 15 Empfehlung 2

Eine dritte Studie sagt, dass es fragwürdige und äusserst fragwürdige Studien gibt.


Armin Koellner

18.03.2013, 11:38 Uhr
Melden 36 Empfehlung 9

Zypern macht den Schuldenschnitt für Griechenland. Dauerlügner Schäuble könnte vor den Wahlen sich mit einem neuen Griechen Haircut sich die Finger verbrennen. Das Frankreich mit der so geschaffenen Abwertung (Vertrausensverlust Euro) gut leben kann und sich elegant aus dem Kreuzfeuer genommen hat (DE + NL sind schuldig) ist diplomatisch höchste Kunst! Schäuble wurde wieder mal über den Tisch.... Antworten


Simon Graber

18.03.2013, 11:37 Uhr
Melden 79 Empfehlung 16

Also wo genau wollen jetzt die Superreichen (Private und Konzerne) hingehen, welche es in der Schweiz nicht mehr aushalten, weil sie ja hier vom Stimmvolk belästigt werden? In die EU, bei dieser Rechtssicherheit? Nach Russland bei seiner Rechtssicherheit? In die bankrotte USA? Bin ja mal gespannt. Antworten


Jerem Müller

18.03.2013, 12:35 Uhr
Melden 31 Empfehlung 0

Ich befürchte, dass nun wieder mehr Geld in die Schweiz fliessen wird, die anderen Staaten dann wieder mit Drohungen gegen die Schweiz aus dem selbstverschuldeten Schlamassel rauskommen wollen und so weiter. Ich frage mich, wo bleibt da der gesunde Menschenverstand.


Gianni Rossi

18.03.2013, 11:37 Uhr
Melden 136 Empfehlung 8

die Isländer waren die Cleversten, haben allen die lange Nase gezeigt und ihre Banken pleite gehen lassen, denen gehts heute bestimmt besser als den Hilfswilligen (IRL, GR, E etc), die sparend ins Verderben gehen Antworten


Marcel Senn

18.03.2013, 14:31 Uhr
Melden 10 Empfehlung 0

Rossi; Nur hat Island keinen Euro und ist auch nur EWR Mitglied, die konnten schön abwerten und wieder Fische fangen gehen. Da konnte Reykiavik bestimmen und nicht Brüssel, wie bei Ihren anderen Beispielen.
Aber das kleine Inselvolk hat das sicher sehr clever gemacht und mittlerweile das schlimmste überstanden, haben ein ausgeglichenes Budget und nur noch 4.8% Arbeitslose.


Rene Wetter

18.03.2013, 13:04 Uhr
Melden 19 Empfehlung 0

@Rossi: Die Islander haben die Banken nicht pleite gehen lassen sondern verstaatlichtlichten zuerst den Inlandteil. Aber die ausländischen Anleger guckten in die Röhre. Das können die Zyprioten auch machen, wenn sie einen Geldgeber finden der ihnen nachher noch Kredit gibt


Manfred Humbel

18.03.2013, 11:33 Uhr
Melden 128 Empfehlung 16

Das ist mit Sicherheit die Dümmste Aktion welche sich die EU bisher erlaubt hat. Das zeugt von absoluter Unfähigkeit. Zum Glück lebe ich in der Schweiz als Schweizer Bürger und muss mich nicht mit solchen Mafia Praktiken rumschlagen. Wann ist es endlich genug??? EU - NEIN DANKE!!! Das sollte auch einmal diejenigen merken, die noch immer in dieses Pleite Konstrukt eintreten wollen. Antworten


Gregor Gregor

18.03.2013, 18:14 Uhr
Melden 3 Empfehlung 0

@Ballmer, statt von den anderen Fakten zu verlangen, täten Sie am besten daran mal Ihre €U-Zuversicht mit Fakten untermauern. z.B. warum die Schweiz in die EU eintreten muss oder warum unseren Bankkonten dem Barroso zugänglich sein sollen. Gespannt warte ich auf Ihre Ausführungen.


Marcus Ballmer

18.03.2013, 13:30 Uhr
Melden 14 Empfehlung 31

Die Insel machen eher Sie fest, André Steiner, nicht ich. Und was das angebliche Euro-Desaster anbetrifft: das ist Ihre Interpretation, sachlich gibt es keines. Nur hochrote Köpfe wie der Ihrige, wenn man EU und Euro anspricht. So ist es eben, wenn man sich von Animositäten statt von Fakten leiten lässt.


andre steiner

18.03.2013, 12:20 Uhr
Melden 53 Empfehlung 4

Herr Ballmer, was die Fakten angeht haben wir bereits 3 Jahre Euro Desaster hinter uns. Wenn Ihnen das nicht reicht dann kann man Ideologen mit Fakten auch nicht überzuegen. Dann müssen Sie es am Portmonaie spühren und keine Angst lange dauert es damit nicht mehr. Wenn Sie glauben die CH sei eine Insel, dann frag ich Sie mal was die SNB mit all den Euros macht wenn es niemand mehr haben will?


Marcus Ballmer

18.03.2013, 12:07 Uhr
Melden 24 Empfehlung 76

Nach Ihrem emotionalen Ausbruch würde mich doch noch interessieren, was Ihrer Meinung nach so dumm an der EU-Aktion sein soll und woran Sie die Unfähigkeit festmachen. Oder was Sie besser gemacht hätten. Dass es sich bei der EU um ein Pleitekonstrukt handelt, na ja, das ist Ihre Meinung. Ein bisschen arg dünn, so ganz faktenfrei und ohne Begründung.


Chris Hauser

18.03.2013, 11:31 Uhr
Melden 90 Empfehlung 17

statt die Aktionäre und Obligationäre dieser Banken in die Verantwortung (Verlust) zu nehmen, bereichert man sich am Sparer...neoliberale Umverteilungspolitik und vollendeter Form Antworten


Edwin Schaltegger

18.03.2013, 11:30 Uhr
Melden 49 Empfehlung 10

Es ist ein offenes Geheimnis, dass auf zypriotischen Banken Milliarden von Schwarzgeld gebunkert sind. Diese stammem vorallem aus Russland. Ausgerechnet Putin kritisiert das Vorgehen der EU. Dabei entgehen dem russischen Staat enorme Steuereinnahmen. Dabei wurde Chodorkowski wegen vermeintlichem Steuerbetrug durch die Putinregierung zu 20 Jahren Haftstrafe verurteilt!?? Antworten


Christian Buster

18.03.2013, 12:08 Uhr
Melden 25 Empfehlung 12

Chodorkowski wurde nur wegen seinen Politischem Ambitionen gegen die Putin Regierung damals unter dem Vorsatz der Steuerhinterziehung verhaftet! Ich will nicht wissen wieviel Milliarden Schwarzgeld von Russen, It.Mafia,USA, Kolumbien,etc. hier beim Paradeplatz lagern, hoffe die Schweiz wird niemals in Zahlungsschwierigkeiten geraten, durch die vielen Einwanderer wo nur auf das gratis Geld hier war


Stefan Bauer

18.03.2013, 11:29 Uhr
Melden 39 Empfehlung 10

Sobald alles verstaatlicht ist, werden wir merken, dass auch der Staat nicht unfehlbar ist!
In einer funktionierenden Marktwirtschaft gibt es GEWINNER und VERLIERER.
Antworten


Rene Rezig

18.03.2013, 11:21 Uhr
Melden 61 Empfehlung 38

Man sollte einen Freibetrag von ca. 25000.- Euro schaffen und alles darüber noch höher "besteuern", so kommt der Kleinsparer einigermassen davon und die Schwarzgelder gehen flöten. Warum sollten denn immer die deutschen, französischen usw. ... Steuerzahler dafür geradestehen? Ich fände es sowieso besser die Banken pleite gehen zu lassen. Besser ein Ende mit Schrecken! Antworten


Matthias Meier

18.03.2013, 12:02 Uhr
Melden 36 Empfehlung 4

Es geht ja gar nicht darum, Zypern zu retten, die Steuerzahler aus D, F usw. retten ja nur ihre eigenen Banken die Kredite nach Zypern vergeben haben. Das meiste Geld aus den Hilfskrediten geht ja gleich wieder zurück in die kreditgebenden Länder.


Ernst Bangerter

18.03.2013, 11:44 Uhr
Melden 43 Empfehlung 5

...und die Renten, z.B. aus der Pensionskasse, den EU-Staaten als Diebesgut überlassen!


Chris Portavoz

18.03.2013, 11:21 Uhr
Melden 53 Empfehlung 11

Es heisst doch immer, wären die Südländer nicht im Euroraum, könnten sie ihre Währung abwerten. Bei einer Abwertung passiert doch das gleiche, das Ersparte hat von einer Sekunde auf die andere weniger Wert. Antworten


Rene Wetter

18.03.2013, 13:13 Uhr
Melden 13 Empfehlung 2

@Ricklin: Was für einen Binnenmarkt im Falle von Zypern? Glauben Sie den wirklich dass die in Zypern nach einer Abwertung plötzlich Kühlschränke und Waschmaschinen produziert werden? Was produziert denn ZYP so? Die Abwertung würden Sie zuerst an der Tankstelle feststellen wo die Preise 50% höher sind, später im Supermarkt und dann bei den Zinsen.


David Stoop

18.03.2013, 13:00 Uhr
Melden 9 Empfehlung 2

@Peter Ricklin: Was würde denn Zypern so exportieren? Rettung durch Export ist meist Illusion. Die "Rettung" geschieht über Importstopp und konsumverzicht.
@Martin Ebner: Überlegen Sie sich mal, was Zypern alles importiert, das würde dann nämlich rasant teurer werden, sprich der Bürger hätte auch weniger, da Lebensunterhalt teurer wurde.


Martin Ebner

18.03.2013, 11:48 Uhr
Melden 25 Empfehlung 3

Ja schon, nur dem durschnitts Zyprioten würde das nicht gross auffallen. Das war vor EUR gang und gäbe in It, SP.... Oder verfügen Sie nun über eine höher Kaufkraft innerhalb der CH, seit der CHF so massiv gegenüber EUR/USD gestiegen ist - wohl eher nicht?


Peter Ricklin

18.03.2013, 11:40 Uhr
Melden 37 Empfehlung 3

@CH. Portavoz! Aber nicht für den Binnenmarkt. Dass dann die eigene Währung gegenüber den anderen Währungen schwächer würde ist klar. Nur ist für das betroffenen Land eine eigene Währung vorteilhafter. Die Wirtschaft kann sich besser wieder aufbauen als mit einem teuren Euro der den Export für Güter abwürgt. Gleichmacherei funktioniert halt nicht.


Hansjürg Meister

18.03.2013, 11:16 Uhr
Melden 51 Empfehlung 4

Dass die Banken gar nicht soviel Geld haben, wie sie verwalten, sollte allen klar sein. Unklar ist ob ich mit dem Abzug anfangen soll, solange sie wenigstens noch soviel Geld haben, dass sie mir meines zurück geben können. Antworten


Maximilian Gerber

18.03.2013, 12:59 Uhr
Melden 12 Empfehlung 2

@ Ebner: ich kann Ihnen nur raten, ALLES SO SCHNELL WIE MÖGLICH abzuziehen. Sie haben offenbar den Ernst der Lage noch nicht erkannt.


Martin Ebner

18.03.2013, 11:52 Uhr
Melden 32 Empfehlung 4

Unklar? Also wenn ich grösserer Beträge in EU-Banken hätte, würde ich diese häpchienweise von dort abziehen + zwar heute schon. Einlagensicherung bis EUR 100'000.00 gibts nicht mehr in der EU. Auch Steinbrück, damals als Finanzminister meinte die Einlagen wären sicher. Als er draussen war, verkündete er es war ein Bluff um die Anleger zu behruigen.


paul rohner

18.03.2013, 11:13 Uhr
Melden 153 Empfehlung 21

So langsam zeigt die EU das wahre Gesicht! Ein Land nach dem anderen geht dem finanziellen Abgrund entgegen. Antworten


Beatus Wolgensinger

18.03.2013, 11:12 Uhr
Melden 147 Empfehlung 11

Einmal mehr kommt die Unfähigkeit und die Orientierungslosigkeit der Entscheidungsträger in der europäischen Union zum Vorschein! Antworten


Peter Kaegi

18.03.2013, 11:06 Uhr
Melden 26 Empfehlung 2

Auch England wird die Differenz den GB-Bankkonten-Inhabern auf Zypern vergüten, sollte es definitiv abgezogen werden. Antworten


Joerg Hanspeter

18.03.2013, 11:05 Uhr
Melden 180 Empfehlung 14

Sind Sie sicher, dass Ihr Geld in der Schweiz sicher ist? Ich dachte immer, die Schweiz sei ein Rechtsstaat, aber seit wir plötzlich rückwirkende Massnahmen gegen ausländische Anleger einführen, bin ich mir so sicher, ob wir nicht doch eine Bananenrepublik sind. Antworten


Hans Ernst

18.03.2013, 21:47 Uhr
Melden

Herr Hanspeter: Sicher ist auf dieser Welt nichts ausser der Tod. So kann man auch alles verlieren und wird es schliesslich auch, weil uns die einzige Sicherheit früher oder später bestimmt ereilt.


Matthias Meier

18.03.2013, 12:05 Uhr
Melden 48 Empfehlung 8

Mir kommen da gleich die rückwirkenden Milliardengeschenke durch die Unternehmenssteuerreform in den Sinn... Und dass man diese Reform nicht rückgängig machen könne wegen der Rechtssicherheit laut Frau Widmer-Schlumpf. Aber für IV-Rentner denen man plötzlich die Rente zusammenstreicht usw. gibt es solche Rechtssicherheit in der Schweiz nicht.


Nadine Binsberger

18.03.2013, 11:15 Uhr
Melden 111 Empfehlung 11

@Hanspeter 11:05: Nicht zu vergessen das Notrecht zwecks UBS-Rettung, unter Umgehung des Parlamentes.


felix halter

18.03.2013, 10:59 Uhr
Melden 138 Empfehlung 8

man sollte aufhören, ländern, die durch misswirtschaft in schieflage geraten sind, aus ihrer misslichen lage zu helfen. man ändert durch die hilfspakete keine mentalitäten, sondern setzt im gegenteil ein völlig falsches signal: wurstelt ihr euch an den abgrund, keine sorge, wir bezahlen eure schulden. was im privaten nicht geht, geht auch bei staaten nicht. eigenverantwortung ist gefragt. Antworten


Johannes Schmid

18.03.2013, 10:55 Uhr
Melden 461 Empfehlung 26

Pleite Banken sollten auch pleite gehen!!!, wie alle anderen Geschäfte, die pleite sind auch.
Dann bleiben die Banken übrig, die das Geschäft verstehen und nicht mit dem Geld, dass Ihnen von den Bürgern anvertraut ist, ins Casino gehen.
Antworten


Ursula Ambach

18.03.2013, 15:52 Uhr
Melden 3 Empfehlung 0

Naja, die Frage ist, ob die Zyprioten das wirklich wollten. Weil wenn sie nein stimmen, dann wird genau das passieren. Das Problem ist dann aber, dass die Wirtschaft sonst Schaden nehmen wird und die Leute evtl. noch mehr bezahlen müssen. Spareinlagen sind Kredite, welche die Kunden an Banken gewähren. Wenn die Bank Pleite geht, verliert man faktisch das Geld.


Maximilian Gerber

18.03.2013, 12:57 Uhr
Melden 14 Empfehlung 1

@ Niederer: als Zentralbank unlimitiert Geld drucken ist Diebstahl an der ganzen Bevölkerung! Soviel, damit wir die Perspektiven wahren.


Hanspeter Niederer

18.03.2013, 12:03 Uhr
Melden 18 Empfehlung 11

Schmid 10:55: falsch, Banken sollen so überwacht und reguliert werden, dass sie nicht mehr pleite gehen können. Eine Bank pleite gehen lassen ist Diebstahl an den Menschen, die ihr (Lohn-) Konto bei der Bank haben.


Chrigel Mäder

18.03.2013, 11:47 Uhr
Melden 14 Empfehlung 22

Ich mag mit meiner Ansicht alleine stehen, aber für mich ist der Staat nur eine höher geordnete Instanz der Bürger (in Demokratien). Wenn der Staat Schulden aufnimmt, dann tut er dies im Namen der Bürger. Somit ist jeder Bürger verschuldet und nun gibt es einen Entschuldungsplan bei dem der Bürger von seinen 20.000 € dann halt ca. 1.300 € abgeben muss. Die Welt geht doch nicht unter...


Dani Winter

18.03.2013, 11:20 Uhr
Melden 26 Empfehlung 7

ähm hier geht es glaube ich eher darum, dass sich ein bankrotter Staat selber bei den Banken bzw. den Kontoinhabern bedient.
Auch betreuen Banken kein Bürger sondern Kunden. Wenn sie aber das Wort Bank durch das Wort Staat ersetzen, dann mach ihre Aussage halbwegs Sinn. ;-)


Maximilian Gerber

18.03.2013, 11:19 Uhr
Melden 21 Empfehlung 5

Tja, Herr Schmid, Pech gehabt - mit Ihrem Rezeot wird leider nicht mehr viel übrig bleiben im EU-Raum!
Die Frage ist: wollen wir die Weltwirtschaft mit dieser Wahrheit zum jetzigen Zeitpunkt konfrontieren, oder noch ein paar Jahre auf ein Wunder hoffen?


Michael Wyss

18.03.2013, 11:16 Uhr
Melden 26 Empfehlung 36

Sie wissen schon, dass es hier um den Staat Zypern geht, der pleite ist und nicht um die Banken? Wahrscheinlich nicht Ihrem Kommentar folgend.


Walter Kunz

18.03.2013, 10:55 Uhr
Melden 80 Empfehlung 11

Wo ist blos die Seriosität der einstmals so vertrauenswürdigen Banken- und Finanzwelt geblieben..? Antworten


Walter Kunz

18.03.2013, 12:05 Uhr
Melden 5 Empfehlung 3

Dann kontrolliert also, wenn dann allerdings erst
seit kurzem, der Staat das Banken und Finanzwesen..?


Walter Kunz

18.03.2013, 11:48 Uhr
Melden 10 Empfehlung 3

Dann kontrolliert also, wenn allerdings erst seit kurzem,
der Staat das Banken und Finanzwesen..?


Fred Raab

18.03.2013, 11:20 Uhr
Melden 14 Empfehlung 25

das hat doch erst in zweiter Linie mit der Banken -und Finanzwelt zu tun. Der Staat muss die Richtlinien vorgeben.


Anthony Smith

18.03.2013, 10:52 Uhr
Melden 417 Empfehlung 72

Mein Geld wäre längst in der sicheren Schweiz! Frechheit sowas, den armen Sparer ihr Geld wegzunehmen. Und v.a. sind die Reichen ja wahrscheinlich längst von Banken im Ausland betreut!! Das ist keine soziale Marktwirtschaft. Das ist schlimmer als jegliche Form von Kommunismus. Antworten


Mark Wolff

18.03.2013, 12:48 Uhr
Melden 22 Empfehlung 12

@Anthony
" schlimmer als jegliche Form von Kommunismus", jawohl, das ist Kapitalismus der neoliberalen Sorte!


rené weber

18.03.2013, 12:29 Uhr
Melden 14 Empfehlung 5

Und welche Partei ist in der CH den Banken nahe und holt die Stimmen bei den Kleinen? Ein Tip, es ist nicht meh die FDP.


Eric Schmid

18.03.2013, 12:01 Uhr
Melden 52 Empfehlung 4

@Smith, vielleicht wäre es gut, wenn Sie auch ein Teil Ihres Geldes nach Singapur bringen, weit weg von Europa. Die Schweiz wird höchstwahrscheinlich im Zuge dieser Enteignung wieder erpresst (Konten der ausl. Besitzer einfrieren).Bin zwar Schweizer, überlege mir nun aber sicherheitshalber ein Konto bei einer Bank in Singapur zu eröffnen, nur um geografisch zu diversivizieren.



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